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Million Dollar Baby (Special Edition, 2 DVDs)

Hilary Swank , Morgan Freeman , Clint Eastwood    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (140 Kundenrezensionen)
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Rezensionen

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Clint Eastwoods 25. Regiearbeit Million Dollar Baby reiht sich hinter Erbarmungslos und Mystic River nahtlos als weiterer Geniestreich ins Spätwerk dieses großen amerikanischen Filmemachers ein.

Im Zeitalter aufgeblasener Filmspektakel und computergenerierter Effekt-Feuerwerke verwandelte Eastwood das elegante Drehbuch von Paul Haggis (basierend auf dem Buch Rope Burns: Stories From the Corner von F.X. Toole, ein Pseudonym des langjährigen Box-Managers Jerry Boyd) in ein beeindruckendes Beispiel für klassisches, charakterbasiertes Filmemachen – tief menschlich, emotional mitreißend und brillant erzählt.

Als sein eigener Hauptdarsteller spielt Eastwood den gealterten, zögerlichen Boxtrainer Frankie Dunn, der sich mit Hilfe seines besten Freundes und Trainingshallen-Partners Eddie Dupris (Morgan Freeman) der mittellosen Kellnerin Maggie Fitzgerald (Hilary Swank) annimmt, einem Naturtalent im Boxring.

Behutsam entwickelt der 74-jährige Regisseur die komplexen Beziehungen zwischen seinen Charakteren und führt seine hervorragende Besetzung zu wahrhaft brillanten Vorstellungen.

Die tief berührende Geschichte um Liebe, Verlust und den universellen Wunsch, etwas Besonderes im harten Alltag des Lebens zu finden, tauchte Ende 2004 wie aus dem Nichts auf amerikanischen Leinwänden auf und wandelte sich zu einem der meistgefeierten Filme des Jahres – gerade noch rechtzeitig, um eine Vielzahl hochverdienter Preise einzusammeln, und schließlich auch vier Oscars für den besten Film, die beste Regie sowie die zwei Darsteller Hilary Swank und Morgan Freeman. --Jeff Shannon

VideoMarkt

Maggie Fitzgerald ist reinster White Trash, Anfang 30 und Kellnerin. Doch sie will hoch hinaus, als Boxerin. Dank der Unterstützung von "Scrap-Iron" Dupris bringt sie endlich den Boxveteranen Frankie Dunn dazu, sie zu coachen. Dupris verlor einst bei seinem letzten Kampf ein Auge und weiß, dass Dunn dafür noch immer unter Schuldgefühlen leidet. Zaghaft stellen sich bei Maggie erste Erfolge ein und Dunn avanciert immer mehr zur Vaterfigur. Endlich bestreitet sie den wichtigsten Kampf ihrer Karriere und der Sieg ist greifbar nahe.

Video.de

Ein sehr persönliches "Baby" schuf Kinolegende Clint Eastwood mit diesem bewegenden Drama voll Wärme und Zärtlichkeit. Damit landete er nicht nur bei den Kritikern einen Volltreffer, das Werk wurde zudem mit vier Oscars bedacht - für Hauptdarstellerin Hilary Swank, Nebendarsteller Morgan Freeman, Clint Eastwoods Regie und als bester Film. Mit viel Fingerspitzengefühl nach dem Drehbuch von Paul Haggis ("Crash") erzählt, wird dieses perfekt umgesetzte Meisterwerk auch Hartgesottene zu Tränen rühren.

Blickpunkt: Film

Mit dem Alter kommt die Weisheit, heißt es. Im Fall von Clint Eastwood belegt dies sein an die Nieren gehendes Boxerdrama, das auf allen Ebenen ein Knockout ist. Zu Recht bereits mehrfach ausgezeichnet und für sieben Oscars nominiert, erzählt Eastwood gewohnt schnörkellos und gerade deshalb mitten ins Herz treffend die facettenreiche Story vom Werdegang einer eisern entschlossenen Boxerin, gespielt von der zu 'Boys Don't Cry'-Höchstform auflaufenden Oscar-Gewinnerin Hilary Swank. Ihre hochkarätigen schauspielerischen Sparring-Partner sind Eastwood selbst in der Rolle ihres Trainers und Morgan Freeman als dessen Angestellter, der zudem als Voiceover-Erzähler fungiert.

Für seine mittlerweile 25. Inszenierung diente dem 74-jährigen Eastwood das Drehbuch von Paul Haggis als Vorlage. Dieser adaptierte zwei Kurzgeschichten aus der Sammlung 'Rope Burns: Stories From The Corner' des ehemaligen Boxmanagers Jerry Boyd. Haggis begeistert mit natürlich-fließenden Dialoge, die aus dem Leben gegriffen, gleichzeitig über tiefe Aussagekraft verfügen. Aufgegriffen werden Themen, die für Leinwandlegende Eastwood, der sich schon länger nicht mehr an kommerzielle Auflagen gebunden fühlt, persönlich reizvoll waren. Wie in seinen Meisterwerken 'Erbarmungslos' und 'Mystic River' handelt es sich um eine amerikanische Tragödie, in der eine gebrochene Figur Vergebung und Sühne für die Sünden der Vergangenheit sucht. Gleichzeitig wird aber nicht nur von zerstörten Täumen, sondern auch von deren (teilweisen) Erfüllung sowie einer platonischen Liebesgeschichte voller Zärtlichkeit erzählt.
Der erste Akt spielt fast ausschließlich in der etwas heruntergekommenen Boxhalle von Trainer Frankie Dunn. Er ist ebenfalls nicht mehr taufrisch. Jahrelange Einsamkeit und Enttäuschungen haben tiefe Furchen in sein Gesicht geschlagen. Seine treue rechte Hand ist der ehemalige Preisboxer Eddie 'Scrap-Iron' Dupris, der in seinem 109. und letzten Kampf ein Auge verloren hat. Beide verbindet eine tiefe Freundschaft - und die Enttäuschung, niemals einen Triumph im Leben (sprich: eine Boxmeisterschaft) erreicht zu haben. In dieses alt eingespielte Arrangement platzt eines Tages die 31-jährige White-Trash-Bedienung Maggie Fitzgerald, die Frankie zunächst vergeblich piesackt, sie zu coachen. In der Machowelt der Boxhalle wird sie verlacht, doch Maggie trainiert mit unbeirrbaren Willen Tag für Tag. Schließlich ist es Eddie, der Frankie überredet, ihr eine Chance zu geben. Unerwartet erweist sich Maggie trotz ihres für den Sport bereits hohen Alters als Naturtalent, die à la 'Rocky' einen kometenhaften Aufstieg absolviert. Dies wird mit einer unbeschwert-unterhaltsamen Montage ihrer in der ersten Runde per KO gewonnen Kämpfe gezeigt. Ein emotionaler Wehrmutstropfen ist für Maggie der Besuch bei ihrer asozialen Familie, die nur an ihrem Geld interessiert ist. Dadurch vertieft sich die aufkeimende Vater-Tochter-Beziehung zwischen dem Trainer, der sich von seiner eigenen Tochter entfremdet hat, und seinem Protegé. Beide schwören einander, sich niemals im Stich zu lassen, was im überraschenden dritten und letzten Akt eine entscheidende Rolle spielen wird.
Im finalen Abschnitt nimmt der Filme eine abrupte Wendung, die sich aller Genrelimitierungen entzieht. Doch in Eastwoods meisterlicher Hand wirkt dies niemals aufgesetzt oder anderweitig störend. Tatsächlich wird dieser Film nicht ganz zu Unrecht als Eastwoods größtes Meisterwerk gehandelt, für das er auch den dezent-elegischen Score komponierte. Darüber hinaus glänzt er als rauer Antiheld mit harter Schale und weichem Kern. Eindeutig einer der cineastischen Championship-Titel seiner langjährigen Karriere, für die man sich noch viele weitere Einträge erhofft. ara.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Clint Eastwoods meisterhaftes Boxerdrama, in dem sich Hilary Swank als Boxtalent unter Eastwoods Regie an die Spitze kämpft.

Kurzbeschreibung

Frankie Dunn hat sein Leben als Trainer und Manager im Ring verbracht.
Der Triumph einer Boxweltmeisterschaft ist ihm bisher allerdings versagt geblieben. Die entscheidende Regel, die er seinen Fightern beibringt, befolgt er auch selbst: Wichtiger als alles andere ist die eigene Deckung. Seit vielen Jahren ist er keine engere Beziehung mehr eingegangen. Nur einer darf sich sein Freund nennen: Ex-Boxer Scrap, der in Frankies Boxhalle nach dem Rechten sieht. Als die 31-jährige Kellnerin Maggie Fitzgerald im Trainingscenter auftaucht, knurrt Frankie: "Ich trainiere keine Frauen". Doch Maggie bleibt hartnäckig. Täglich übt sie mit unbändigem Talent und erstaunlicher Willenskraft. Sie ist unbeirrbar entschlossen, ihren einzigen Traum, ihre einzige Chance auf Anerkennung nicht aufzugeben...


moviemaster.de, 3. März 2005

Man kann vor Clint Eastwood nur den Hut ziehen. War er schon als Schauspieler gut, so blüht er als Regisseur mit jedem Film mehr auf. Mit "Million Dollar Baby" ist ihm ein Streifen gelungen, der als packender Sportfilm beginnt und als ergreifendes Drama endet. Dabei ist es eigentlich "nur" ein wunderschöner Liebesfilm. Es ist die Geschichte der verlorenen Tochter, die den verlorenen Vater trifft; alles ohne große Action erzählt, selbst beim Boxen steht nicht der brutale Kampf im Vordergrund, sondern die Beziehung von Trainer und Schützling. Hilary Swank und Clint Eastwood spielen dieses Paar, das mehr voneinander abhängt, als es zunächst denkt, überzeugend. Dazu glänzt Morgan Freeman als "Hausmeister im Boxstall". Wenn er und Frankie sich Rededuelle liefern, amüsiert sich der Zuschauer königlich.

movieman.de, 1. September 2005

Clint Eastwood hat es wieder getan. Er präsentiert einen Film, der von der ersten bis zur letzten Minute spannend ist. Dabei stellt er eine Geschichte vor, die zuerst anmutet wie die übliche Story vom Underdog, der's zum Champion schafft. Doch im letzten Drittel dreht Eastwood den Spieß um, macht eine brutale Kehrtwende und erschafft ein Drama, das mit einer unangenehmen Wahrheit endet (was hier nicht weiter erläutert werden soll, um dem Zuschauer nicht die Spannung zu nehmen).

Fazit Nur ein Wort: Meisterwerk!

Cover Info

Clint Eastwood ...Frankie Dunn
Hilary Swank ...Maggie Fitzgerald
Morgan Freeman ...Eddie Scrap-Iron Dupris
Jay Baruchel ...Danger Barch
Mike Colter ...Big Willie Little
Lucia Rijker ...Billie 'The Blue Bear'
Brian F. O'Byrne ...Father Horvak
Anthony Mackie ...Shawrelle Berry
Margo Martindale ...Earline Fitzgerald
Riki Lindhome ...Mardell Fitzgerald
Michael Pena ...Omar
Benito Martinez ...Billie's Manager
Bruce MacVittie ...Mickey Mack
David Powledge ...Counterman at Diner
Joe D'Angerio ...Cut Man
Marcus Chait ...J.D. Fitzgerald
Tom McCleister ...Lawyer
Erica Grant ...Nurse
Naveen ...Pakistani
Morgan Eastwood ...Little Girl in Truck
Jamison Yang ...Paramedic
Dean Familton ...Ref #1
Dr. Louis Moret ...Ref #2
V.J. Foster ...Ref #3
Jon D. Schorle II ...Ref #4
Marty Sammon ...Ref #5
Steven M. Porter ...Ref #6
Ray Corona ...Ref #7
Lo Ming ...Rehab Doctor
Miguel Pérez ...Restaurant Owner
Jim Cantafio ...Ring Doctor #1
Ted Grossman ...Ring Doctor #2
Ned Eisenberg ...Sally Mendoza
Marco Rodriguez ...Second at Vegas Fight
Roy Nugent ...Fan in Vegas
Don Familton ...Ring Announcer
Mark Thomason ...Radio Commentator
Brian Finney ...Irish Fan #1
Spice Williams ...Irish Fan #2
Kim Strauss ...Irish Fan #3
Rob Maron ...Irish Fan #4
Kirsten Berman ...Irish Fan #5
Susan Krebs ...Rehab Nurse
Sunshine Chantal Parkman ...Rehab Nurse #2
Kim Dannenberg ...Rehab Nurse #3
Eddie Bates ...Rehab Resident
Nina Avetisova ...VIP Girl
Michael Bentt ...Boxer
Bruce Gerard Brown Jr. ...Boxer
Jude Ciccolella ...Hogan
Kimberly Estrada ...Perez/Maggie's fourth opponent
Ricky Pak ...Las Vegas Bout Timekeeper
Vladimir Rajcic ...Yugoslavian judge
McKay Stewart ...Sparring Boxer
Melissa Verdugo ...Church Goer
Jaerin Washington ...Jamaican Boxer Cornerman

Produktbeschreibungen

Frankie Dunn (Clint Eastwood) hat sein Leben lang im Ring verbracht - als Trainer und Manager hat er etliche legendäre Boxer betreut. Die entscheidende Regel, die er seinen Fightern beibringt, befolgt er auch selbst: Wichtiger als alles andere ist die eigene Deckung. Weil Frankie sehr darunter leidet, dass seine Tochter sich von ihm abgewendet hat, ist er schon seit vielen Jahren keine engere Beziehung mehr eingegangen. Nur einer darf sich sein Freund nennen: Ex-Boxer Scrap (Morgan Freeman), der in Frankies Trainingscenter nach dem Rechten sieht und genau weiß, dass unter der harten Schale ein weicher Kern steckt: Seit 23 Jahren besucht Frankie fast täglich die heilige Messe und bittet um Vergebung, die ihm aber bisher nicht gewährt worden ist.

Doch dann taucht Maggie Fitzgerald (Hilary Swank) in seinem Trainingscenter auf.

Maggie hat es nie leicht gehabt, aber sie besitzt etwas, was die wenigsten je erreichen: Sie weiß, was sie will, und sie geht jedes Risiko ein, um es zu bekommen. Maggies Leben ist ein ständiger Kampf, und sie bewährt sich täglich neu mit unbändigem Talent, unbeirrbarer Entschlossenheit und erstaunlicher Willenskraft. Mehr als alles andere wünscht sie sich jedoch, dass jemand an sie glaubt.

Aber gerade diese Verantwortung lehnt Frankie strikt ab - vom Risiko ganz zu schweigen. Er redet nicht um den heißen Brei herum: Maggie ist schon zu alt, und außerdem trainiert Frankie keine Frauen. Doch weil sie keine Wahl hat, lässt sie sich von seiner Ablehnung nicht abschrecken. Maggie ist nicht bereit, ihren Traum aufzugeben, vielleicht kann sie es einfach nicht. Jedenfalls trainiert sie täglich bis zum Umfallen, wobei nur Scrap ihr Mut macht.
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