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Im Zeitalter aufgeblasener Filmspektakel und computergenerierter Effekt-Feuerwerke verwandelte Eastwood das elegante Drehbuch von Paul Haggis (basierend auf dem Buch Rope Burns: Stories From the Corner von F.X. Toole, ein Pseudonym des langjährigen Box-Managers Jerry Boyd) in ein beeindruckendes Beispiel für klassisches, charakterbasiertes Filmemachen tief menschlich, emotional mitreißend und brillant erzählt.

Als sein eigener Hauptdarsteller spielt Eastwood den gealterten, zögerlichen Boxtrainer Frankie Dunn, der sich mit Hilfe seines besten Freundes und Trainingshallen-Partners Eddie Dupris (Morgan Freeman) der mittellosen Kellnerin Maggie Fitzgerald (Hilary Swank) annimmt, einem Naturtalent im Boxring.

Behutsam entwickelt der 74-jährige Regisseur die komplexen Beziehungen zwischen seinen Charakteren und führt seine hervorragende Besetzung zu wahrhaft brillanten Vorstellungen.
Die tief berührende Geschichte um Liebe, Verlust und den universellen Wunsch, etwas Besonderes im harten Alltag des Lebens zu finden, tauchte Ende 2004 wie aus dem Nichts auf amerikanischen Leinwänden auf und wandelte sich zu einem der meistgefeierten Filme des Jahres gerade noch rechtzeitig, um eine Vielzahl hochverdienter Preise einzusammeln, und schließlich auch vier Oscars für den besten Film, die beste Regie sowie die zwei Darsteller Hilary Swank und Morgan Freeman. --Jeff Shannon
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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Jeden Cent wert!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Million Dollar Baby (Limited Edition, 2 DVDs + Soundtrack) (DVD)
Über den Film selbst möchte ich an dieser Stelle nicht allzu viele Worte verlieren, auch alleine deswegen, da ich Leuten, die ihn noch nicht gesehen haben, nichts über die Handlung verraten will.Ich will nur sagen, dass mir der Film extrem gut gefallen hat, und dass ich der Meinung bin, dass ihn jeder gesehen haben sollte. Viel zu selten gibt es Filme mit soviel Herz und Menschlichkeit mit all ihrer Schönheit und Makeln. Clint Eastwood hat in der Vergangenheit bereits des öfteren bewiesen, dass er ein echtes Multitalent ist (Schauspieler, Regisseur, Filmkomponist), das sein Handwerk versteht. Aber mit diesem Film hat er (sicherlich auch Dank des Drehbuches von Paul Haggis (L.A. Crash)) etwas ganz Besonderes geschaffen. Jeder der 4 Oscars ist wirklich verdient! Nun aber zu dieser Edition selbst: Die Million Dollar Baby - Limited Edition ist ein funkelndes Juwel in jeder DVD-Sammlung, und jeden Cent wert! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eindringliches Drama hinter der Fassade eines Sport-Films!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Million Dollar Baby (Special Edition, 2 DVDs) (DVD)
Maggie ist Anfang 30 und Kellnerin in einem kleinem Restaurant. Mit ihrer Familie zerstritten, liegt sie am Boden ohne Hoffnung dieser trostlosen Welt zu entfliehen. Ihre Leidenschaft ist das Boxen, ihr Traum ist es Weltmeisterin zu werden, ein "Million Dollar Baby"Frankie Dunn ist Boxtrainer und Manager. Sein ganzes Leben hat er diesem Sport geopfert. Frankie ist eine gebrochene Person, seine Tochter will nicht mit ihm Reden, ihn plagen Schuldgefühle wegen eines Sport-Unfalls seines Freundes Scrap, für den er sich verantwortlich fühlt. Maggie beginnt in Frankies Halle zu trainieren. Er soll sie trainieren, das ist Maggies Wunsch. Doch Frankie will nicht: "Ich trainiere keine Frauen!" Doch Maggie lässt nicht locker.... Bis dahin ist dieser Film ein normaler Film nach "Schema F" des typischen Sport-Films: Nach anfänglichen Schwierigkeiten raufen sich Beide zusammen, Maggie schickt ihre Gegnerinnen reihenweise auf die Bretter und letztendlich bekommt sie ihren Titelkampf. Ab diesen Zeitpunkt jedoch vollzieht der Film in seinem Plot eine totale Wende, welche hier nicht verraten werden soll: Es steht nun nicht mehr der Box-Sport im Vordergrund. Dieser ist nur Fassade für das Hauptthema des Films. Eastwood erzählt uns eine Geschichte, die eine unwahrscheinlich hohe emotionale Intensität hat. Sie erzählt vom Leben an sich mit seinem Höhen und Tiefen, von tiefster Glückseeligkeit und schweren Schicksaalsschlägen. Eastwood schreckt nicht davor zurück auch kontrovers disskutierte Themen zu behandeln. Der Oscar sowohl für den besten Film, als auch für die beste Regie ist der verdiente Lohn! Die Darsteller in diesem Film zeigen durch die Bank eine herrausragende Leistung. Esatwood selbst glänzt durch sein ruhiges und zurückhaltendes Spiel, welche die Person des Frankie unglaublich gut darstellt. Morgan Freeman (Scrap) bekam den Oscar für die beste Nebenrolle völlig zu Recht. Sie alle aber werden in den Schatten gestellt von der schauspielerischen Leistung Hillary Swanks. Den Oscar für die beste Hauptrolle bekam sie völlig zu Recht. Sie verleiht der Rolle der Maggie eine unglaubliche Präsenz und Vielschichtigkeit. Es ist nicht zu bestreiten, dass dieser Film auch mit typischen Klischees spielt. Maggie's Familie ist voller Niedertracht, Inbegriff einer amerikanischen Unterschicht. Dies vermag jedoch nicht zu stören, liegen solche Charakterzüge schließlich nicht im Bereich des Unmöglichen! "Million Dollar Baby" ist für mich einer der beeindruckendsten Filme, die es überhaupt gibt. Die Eindringlichkeit dieses Films geht unter die Haut. Clint Eastwood hat mit diesem Film ein vielschichtiges und bewegenes Drama geschaffen, welches den Zuschauer während des Sehens, und auch danach noch, emotional ungeheuer berührt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Knockout in der ersten Runde!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Million Dollar Baby (Special Edition, 2 DVDs) (DVD)
Eine schnörkellose, gerade Story, von einem hervorragenden Regisseur mit grandiosen Schauspielern umgesetzt. Knockout in der ersten Runde! So, oder so ähnlich, habe ich Million Dollar Baby empfunden. Wer hätte Eastwood damals, in seiner Spaghettiwestern-Ära, solch beeindruckende Arbeiten zugetraut? Eastwood, als alternder Boxtrainer lässt sich von seinem Freund, Morgan Freemann schafft mit minimalem Gesten einen großen Charakter, dazu überreden, eine Frau zu trainieren. Hillary Swank spielt den Underdog, der aus dem Dreck kommt und sich mit aller Kraft ihren Traum von einer Boxkarriere erfüllen will. Wie diese drei Parts ineinander greifen und eine Geschichte fabrizieren, die einem derart unter die Haut geht, dafür muss man Eastwood höchste Anerkennung zollen. Die Boxszenen halten in ihrer Darstellung mit jedem großen Boxfilm mühelos mit. Und Eastwood gelingt es mit seinen Figuren keine Mythen zu erschaffen, sondern Charaktere einfacher Menschen, die das tun, was sie am besten können. Es gibt nichts umsonst und du musst für alles hart arbeiten. Ob du am Ende dafür belohnt wirst, dass ist eine andere Frage. Und diese Frage wirft Eastwood am Ende des Films hart und schonungslos auf. Was in den letzten zwanzig Minuten des Films passiert, ist nichts für zart besaitete Menschen. Eastwood musste sich in Amerika angreifen lassen, weil man ihm vorwarf, mit seinem Film für aktive Sterbehilfe zu werben. Aber Million Dollar Baby ist ein Film, und keine Dokumentation! Eastwood hat einen der besten Filme des Jahres gemacht. Also: Unbedingt anschauen und sich von der Geschichte und den schauspielerischen Leistungen tragen lassen. Ich verspreche ihnen: Sie werden es nicht bereuen.
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