...was die drei da zusammen auf die Beine gestellt haben und sich sofort den Support aller wichtigen Medienmenschen und damit verbundene Prestigeträchtige Auftritte verschafften.
Wenn Väter in den Proberaum ihres Sprösslings kommen und glauben, mitrocken zu müssen, kann es durchaus Familieninternen "Redebedarf" geben, nicht so aber hier, wenn sich Vater Tim Smith(Bass,Vocals) mit Sohn Kurtis(Drums) zusammentut und mit dem bemerkenswerten Gitarristen Jason Barwick, die Fanschar immer wieder vergrößert, funktioniert auch das Treffen der Generation ganz gut. Das Plattencover weckt Erinnerungen an die guten alten 60er Jahre mit Yardbirds, Hendrix und Co und verschmelzen musikalisch gekonnt mit den Trio Vorbildern von West,Bruce&Laing und Cream. Und die stehen dann auch ehrfürchtig ob dieser musikalischen Huldigung Spalier.("Just another Night",wuchtig mit Haken und Ösen gespielt und knalligen Drums dekoriert, könnte aber ebenso wie "Mav the Rave"(mit knackiger Akkustikgitarre) der Frühphase der "Zeps" zugeordnet werden." A Smile to lift the doubt" mit Geigenbogen über die Gitarre geschrammelt(..Hey Jimmy, weißt Du noch..?)Jason Barwick, mit Anfang 20 Gitarrentechnisch schon ziemlich weit, lässt großes erhoffen und weckt Erinnerungen an Jimmy Bowskill oder den jungen Bonamassa. "A Million Dead Stars" gipfelt mit knuffiger Gitarre und krachendem Schlagzeug in ein furioses Finale hinein. Und wer noch einem Moment wartet, bekommt die Akustikgitarrenfilligranität Jasons in "The Joker"(aus ihrem ersten Album) als kleines Leckerli zu hören
Das Trio schafft es mühelos, ohne peinlich abzukupfern, den Spagat zwischen BluesRock,und den Retroattitüden der 60er/70er. Und setzt schon mal für das noch junge Jahr eine bemerkenswerte, musikalische Duftspur und die 51 Minuten Spielzeit vergehen wie im Flug.