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Millie: Roman Taschenbuch – 20. Februar 2006


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: KiWi-Taschenbuch (20. Februar 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462036750
  • ISBN-13: 978-3462036756
  • Originaltitel: Brass
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 349.534 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Toxteth, von den Bewohnern Liverpools L8 genannt (nach dem Postbezirk), ist ein sozialer Brennpunkt erster Kategorie. Ein unseliger Ort, der bereits im Jahr 1086 als Wikingersiedlung Toki Staith im "Doomsday Book" Wilhelms des Eroberers Erwähnung fand. Doomsday, das Jüngste Gericht -- ein passender Brückenschlag in die Welt der jungen Millie. 1982, ein Jahr nach den "Toxteth Riots", dem berüchtigten Volksaufstand nach der Misshandlung eines Schwarzen durch die Polizei, machte Papst Johannes Paul II. im Rahmen seines Liverpoolbesuchs einen Abstecher durch das zerstörte Viertel. Die 19-jährige Millie O'Reilley war damals noch nicht geboren, sein Segen verpuffte wirkungslos, wie Millies verstörende Reise durch die eisige Nacht beweist. Zartbesaitete Leser sollten sich wärmstens anziehen!

Kein Plot nirgends, keine fein ziselierten Figuren weit und breit, nur diese nächtlichen, sextriefenden Stationen, ein nicht endenwollender herausgekotzter Albtraum. Ein britischer Amazon-Leser verglich den selbstzerstörerischen Kiez-Trip der rotzigen bisexuellen Millie mit Dantes Inferno. Alles in Rufweite zur Liverpool Cathedral, doch kein helfender Gott weit und breit. Vom Leben und seinen schalen Angeboten angewidert, vom Studium tödlich gelangweilt, irrlichtert die verlorene Seele durch Liverpools nächtliche Clubszene auf der Suche nach Drogen und sexueller Erlösung. Je schmutziger, desto besser. Im absolut bösen und ungeschliffenen Redeschwall Millies, ergänzt von den eher besänftigenden Klängen ihres besten Freundes Jamie, ergießt Helen Walsh (ist sie Millie?) wahre Sturzfluten an Körpersäften über den Leser, die die Grenze zur Pornografie zeitweilig verwischen lassen.

Selbst durch den dicksten Ecstacynebel hindurch entlarvt Millie, die Pfützenspringerin, die man auf merkwürdige Weise langsam liebgewinnt, die geilen Rituale bürgerlicher Verlogenheit. Ein Hühnerhaufen Sekretärinnen auf der Suche nach One Night Stands. Gierige Studentenvisagen, schamlos die ruinierten Gesichter der Nutten taxierend; eine rastlose Gespensterschar in einer heillosen Welt auf der Suche nach ... Liebe? Selbst der Himmel über Toxteth liefert das passende Bühnenbild. Ein wie es scheint endzeitlicher Gewittersturm lässt Menschen in den Straßen taumeln, in den Rinnsteinen tost "wilde kaffeefarbene Gischt." Die Apokalypse scheint mit Toxteth zu beginnen -- aufgezeichnet von einer wütenden Chronistin. Kein schönes, aber ein starkes Stück! --Ravi Unger

Pressestimmen

»Ein schönes Buch über die Schäbigkeit der Welt.«, taz

»Sie wird Sie umhauen!«, The Guardian

»Millies alptraumhafter Abstieg in die Selbsterniedrigung lässt Sie auch nach der letzten Seite nicht los.«, The New York Times

»Faszinierend und absolut einzigartig.«, The Independent

»Hinter Millies selbstzerstörerischer Odyssee [...] verbirgt sich die herzzerreissende Geschichte einer Identitätssuche.«, Sonntagszeitung

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Judith Weidenfeld am 8. März 2006
Format: Taschenbuch
Dies ist in der Tat ein Buch, dessen Klappentext den geneigten Leser auf eine völlig falsche Fährte führt. Wer auf einen literarischen Porno hofft, wird enttäuscht werden – die wenigen Sexszenen liefern kein erotisches Kopfkino, sondern sind lediglich Stilmittel zum Zweck. Die Protagonistin Millie sucht, wie jeder Mensch, Wärme, Geborgenheit und das Gefühl, von anderen wahrgenommen und anerkannt zu werden – ohne Maske, ohne Rollenspiele, ohne Bedingungen. Im Kreise Ihrer Kumpel finden sie diese Bestätigung, zusammen mit irren Mengen Koks und Alkohol. Ihre Sehnsucht nach Authentizität findet sie nur im Rausch erfüllt, dann aber in einer Kompromisslosigkeit, die ihresgleichen sucht! Die Sprache der Autorin ist rau, aber nicht ordinär; sie versteht es meisterlich, Atmosphäre zu transportieren. Man kommt Millie in diesem Buch sehr nahe und fragt sich unwillkürlich, ob man selbst von ihr wohl verachtet oder angelächelt würde – und hofft vehement auf letzteres. Ich bin nun auf den letzten paar Seiten und mag nicht weiterlesen, weil es nicht aufhören soll – so geht es mir nur bei wirklich fesselnden Büchern!
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29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 25. Februar 2006
Format: Taschenbuch
wiedermal wird versucht ein Buch als neuen Skandalroman, triefend von Pornographie, Nutten und Drogen, an den Mann oder die Frau zu bringen. Dabei lockt doch derartiges nicht wirklich mehr hinterm Ofen vor. Es sei denn die Pornographie erfüllt ihren Zweck in einer guten, glaubwürdigen Story, und das tut sie in diesem Buch. Aber Sex sells mal wieder, oder warum erfährt man in der Kurzbeschreibung auf der Rückseite des Buches nichts darüber das es sich hierbei um eine ganz außergewöhnliche Liebesgeschichte handelt, noch dazu eine platonische Liebesgeschichte, Liebe wie zwischen Bruder und Schwester (ich bin selber durch eine Literaturzeitschrift auf die Autorin aufmerksam geworden, denn aufgrund der Kurzbeschreibung, hätte ich dieses Buch gar nicht erst gelesen).Ein durch die Trennung ihrer Eltern in der Seele völlig verletztes Mädchen versucht durch extreme Rebellion gegen alle Konventionen einen neuen Sinn in ihrem Leben zu finden, abhängig von der Liebe ihres besten Freundes Jamie, der nicht minder wichtig, in keiner Kurzbeschreibung vorkommt. Und vor diesem Hintergrund dieser ungewöhnlichen, großartigen Freundschaft, die sich zu guter Letzt wohl auch noch als die Liebe des Lebens entpuppt, spielt diese hochgepriesene Pornographie nun wirklich eine ziemliche Nebenrolle. Wäre ich die Autorin, ich würde mich von den Kurzbeschreibungen dieses Buches beleidigt fühlen, denn es entsteht der Eindruck es handelt sich nur um Sex, Nutten, Drogen und Sex...Lesen Sie weiter... ›
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von S. E. Bonn am 11. April 2006
Format: Taschenbuch
Eine kurze Episode im Leben einer verwöhnten, aber emotional vernachlässigten Tochter aus gutem Haus (Vater bekanntester Kriminologe GB) wird aus zwei unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Millie und Jamie haben sich nach einem Drogentripp im Hafen beim Betrachten des Himmels kennengelernt und bleiben dann über Jahre eng verbunden. Millie konsumiert Drogen in allen Formen und schüttet Whiskey, Bier, Rotwein hinterher, immer auf der Suche nach dem Wahnsinnserlebnis. Dazu gehört natürlich auch Sex: beziehungsarm, aber ultimativ. Mit dem Kater kommt dann auch die moralische Verzweiflung und die Suche nach Halt, den Millie immer wieder bei Jamie (und seiner Familie) findet.
Das Leben von Millie wird durch ein extremes Tele beobachtet: weite Distanzen verkürzen sich auf eine fast schon intime, den Leser verstörende Nähe und dennoch bleibt Millie weit weg, unberechenbar, verletzend und dann wieder hilflos naiv in dem Glauben an eine heile, schöne Welt.
Der Roman ist weder Liebesgeschichte,noch Pornographie, sondern Drogenliteratur und das auf hohem Niveau.
Leider konnte Walsh das rasante Tempo nicht durchhalten. Im letzten Drittel des Buches bietet die Autorin dann auch dem verunsicherten Leser eine psychologische Interpretationshilfe an, so wie Filme ja auch irgendwie positiv enden sollen. Allerdings erinnerte mich diese psychologische Krücke doch sehr an ein anderes, sehr empfehlenwertes Buch (Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone von Mark Haddon).
Wer solche Grenzerfahrungen durchlebt hat, bleibt ein Leben lang infiziert. Das ist wie mit Genitalherpes - Therapie hoffnungslos, man kann aber die Symptome behandeln.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amazon Customer am 17. April 2006
Format: Taschenbuch
Das außergewöhnliche Erstlingswerk von Helen Walsh hätte ich beinah nach den ersten 30 Seiten aus der Hand gelegt, zu sehr störte mich die direkte Sprache und die pornographischen Darstellungen. Doch dann hat sich ein Wandel vollzogen. Das Buch kommt daher wie ein gelungenes Road-Movie und stellt seine Charaktere brutal und ungeschönt in die Mitte.
Der Leser merkt, dass zwischen Millie und Jamie eine besondere Verbindung besteht und wird tiefer und tiefer in einen pornografischen Sumpf voller Exzesse gezogen. Trotzdem und auch trotz der direkten Sprache, die einer Aufzeichnung der Gedanken (fast wie die Erzählung der Protagonisten gegenüber einem Interviewer) gleicht, wird die Geschichte nicht platt.
Eine Geschichte aus dem Liverpool der heutigen Tage. Ungewöhnlich, hart, lesenswert.
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