Um meine 3-jährige Tochter auf unsere Parisreise vorzubereiten, war ich froh, ein Buch zu finden, in dem die sechsjährige Millie und ihre kleine Schwester das gleiche Erlebnis vor sich haben. Ich war so gespannt, das ich gleich selber angefangen haben zu lesen, bevor es die Abendlektüre meiner Tochter werden sollte. Das war auch gut, denn bereits nach dem zweiten Kapitel, habe ich nicht mehr verstanden, wie sich hier ein Kind auf Paris freuen soll. Millie wird dauernd von den Eltern zurecht gewiesen und es gipfelt darin, dass Millie nachts in einen Aschenbecher (!) pullert, weil sie sich nicht traut, Ihren Eltern zu sagen, dass Sie auf Toilette muss. Aber nicht nur die Eltern haben ein nicht gerade liebenswertes Verhältnis zu Ihrer Tochter, auch Millies "bester Freund" Gus, ist der Meinung, Millie "eine rein zu haun zu müssen" und alles was Millie tut, ist "heulen".
Die Sätze sind kurz und knapp und für Kinder und Selbstleser sicher verständlich, aber inhaltlich trifft dieses Buch bei mir auf Unverständnis.