Milchblume: Roman und über 1 Million weitere Bücher verfügbar für Amazon Kindle . Erfahren Sie mehr

Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Milchblume: Roman
 
 
Beginnen Sie mit dem Lesen von Milchblume: Roman auf Ihrem Kindle in weniger als einer Minute.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Milchblume: Roman [Taschenbuch]

Thomas Sautner
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition EUR 15,99  
Gebundene Ausgabe, Ungekürzte Ausgabe EUR 19,90  
Taschenbuch --  

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Taschenbuch: 272 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (1. Februar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426501449
  • ISBN-13: 978-3426501443
  • Originaltitel: Milchblume
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 271.763 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Thomas Sautner
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Thomas Sautner auf Amazon

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Im kleinen Dorf Legg verläuft in den späten fünfziger Jahren das Leben noch recht beschaulich. Das Wort des Pfarrers und des Bürgermeisters ist Gesetz, und so ist es nur verständlich, dass eine Person wie Jakob für einiges Aufsehen und Unmut im Alltag der Legger sorgt. Der gehasste Ziehsohn des Seifritz-Bauern ist in vielerlei Hinsicht besonders: Jede Art von Ungerechtigkeit bereitet dem vermeintlichen Idioten körperliche Schmerzen, am besten versteht er sich mit den Tieren, deren Gedanken er zu lesen glaubt, und bei seinen Fragen an die Liebe und das Leben ist oft nicht zu sagen, ob ein kindlicher Narr oder eine weise Seele in ihm steckt. Als sich erschreckende Geschehnisse um zu Tode gequälte Kühe häufen, wird offenkundig, dass sich hinter der heilen Fassade der Dorfgemeinschaft dunkle Geheimnisse verbergen.

Über den Autor

Dr. phil. Thomas Sautner, geb. 1970 in Gmünd, studierte Politikwissenschaften und Zeitgeschichte. Als Journalist unternahm er ausgedehnte Reisen u.a. in Europa, in die USA, nach Russland, Japan, Afrika und Südwestasien. Heute arbeitet er als Autor und Maler in Wien hat Sautner sein Atelier. Thomas Sautner lebt im nördlichen Waldviertel, in seinem Bauernhaus nahe der tschechischen Grenze und in Wien.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 

 

Kundenrezensionen

4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Großartige Literatur 1. September 2007
Format:Gebundene Ausgabe
Milchblume ragt aus dem derzeitigen literarischen Einheitsbrei heraus wie ein Hochhaus aus einer Schrebergartensiedlung. Die Geschichte des vermeintlichen Dorftrottels Jakob ist eine Geschichte über das harte Bauernleben, über die Liebe zur Natur, über Engstirnigkeit und Fremdenfeindlichkeit.
Sautner ist ein Meister der Sprache, der es schafft kleinste Gefühlsnuancen in Worte zu kleiden. Milchblume verschafft uns einen Einblick in eine Welt die vielen von uns noch in Erinnerung ist und die Wehmut nach der "guten alten Zeit" ad absurdum führt.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Winfried Stanzick HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Im vergangenen Jahr feierte der 1970 geborene österreichische Schriftsteller Thomas Sautner mit seinem Erstlingsroman "Fuchserde" ein vielbeachtetes und von der Kritik gefeiertes literarisches Debüt. Sein zweiter Roman "Milchblume" steht dem in nichts nach.
In einer feinfühligen und poetischen Sprache entführt er den Leser in ein kleines Dorf namens Legg in die späten fünfziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Dort, abseits der großen Verkehrswege und Städte verläuft das Leben recht beschaulich. Der Lauf der Jahreszeiten bestimmt den bäuerlichen Lebensrhythmus, der Pfarrer und der Bürgermeister bestimmen mit einigen größeren Bauern das Dorfgeschehen und ziehen für sich selbst jeden nur erdenklichen Vorteil aus ihren Positionen. Der Pfarrer verspielt am Kartentisch der Gastwirtschaft die sonntägliche Kollekte und zusammen mit dem Bürgermeister ist er aktiv beteiligt gewesen an einem großen Unrecht, das einem Jungen namens Jakob angetan wurde.

Um diesen Jakob geht es in diesem außergewöhnlich tief gehenden Roman. Die Erzählperspektive wechselt immer wieder zwischen der dritten Person und den Ich-Erzählungen Jakobs selbst.
"Mein Name ist Jakob. Aber die Menschen im Dorf sagen meist Idiot zu mir. Oder Schafskopf. Manchmal auch Trottel, Verrückter, Hornochs. Oder einfach nur Depp. Das finde ich noch am nettesten, Depp. Jedenfalls halten sie mich für schwachsinnig."

Jakob ist alles andere als das. Er wird als Findelkind früh dem Seifritz-Bauern zur Obhut gegeben, der dafür vom Pfarrer noch einen monatlichen Obulus erhält bis Jakob volljährig ist. Der Seifritz-Bauer hat somit einen billigen Knecht und er behandelt ihn sehr schlecht. Silvia ist eine leibliche Seifritz-Tochter und Jakob hält sie für seine Schwester, weil er, genau wie der Leser auch, bis kurz vor dem Ende des Buches über seine wahre Herkunft im Unklaren gelassen wird.

Jakob beobachtet die Natur, redet mit den Tieren und formuliert bei der Beobachtung seiner Umwelt erstaunlich intelligente und spirituelle Einsichten:
"Eine Frage verwirrt mich ganz besonders: Warum sind so viele Menschen böse zueinander, obwohl sie sich eigentlich alle danach sehnen, freundlich behandelt zu werden ? Eine meiner wildesten Ideen ist, dass sie vielleicht genau deswegen so böse sind. Wegen ihres Wunsches nach Freundlichkeit und nach Liebe, und weil sie nie genug davon bekommen. Das macht sie wütend. Oder traurig. Oder beides."

Zu zwei Menschen hat Jakob eine besondere Beziehung. Das ist seine Schwester Silvia, zu der er sich emotional und später auch körperlich sehr hingezogen fühlt und bei der er spürt, dass sie seine Gefühle erwidert. Doch weil er sie für seine leibliche Schwester hält, verbietet er sich, seine Liebe zu ihr zu zeigen.
Und da ist Fabio, der Chef einer Zigeunersippe, die seit langer Zeit kurz vor Beginn der Erntezeit ins Dorf kommt und dort nach Abschluß der Ernte- und Ausbesserungsarbeiten ihr Winterlager aufschlägt, von der Bevölkerung eher geduldet als geachtet. In den langen Gesprächen mit Fabio fühlt sich Jakob verstanden, da redet einer, wie er schon lange denkt, da spüren zwei Menschen eine große Nähe, die sich gegen Ende des Buches dem Leser auch erschließt.

Thomas Sautner schildert in seinem Roman eine trügerische Dorfidylle, hinter der sich Inzest, Sodomie, Verrat und Intrigen verstecken. Er bettet dies ein in eine zarte Liebesgeschichte von außergewöhnlicher Schönheit. Und er erzählt von den Zigeunern, ihrer Spiritualität und ihrem Leben in Einklang mit der Natur.
Ein Buch voller Weisheit ist so entstanden, das man atemlos und tief bewegt zugleich nicht aus der Hand legen mag, bis man zu dem schlußendlich versöhnlichen Happy-End gelangt ist.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Bewegendes Buch 13. August 2007
Von Roland Freisitzer TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Thomas Sautners "Milchblume" hat eine ganz wunderbare Anziehungskraft. Das Buch ist zum Teil aus der Sicht eines allwissenden Erzählers erzählt, zum Teil aus der Sicht des gutmütigen Jakob, der durch sein Anderssein (er spricht z.B. auch mit Tieren) als Dorftrottel abgestempelt wird und von allen (bis auf Sylvia) gedemütigt wird. Parallel entwickelt Sautner eine sehr zärtliche Liebesgeschichte, genial wie Sautner die aufkeimenden Gefühle der beiden vermittelt, allein schon wie er zum ersten Mal Sylvias Gefühle für Jakob zeigt, ist genial: eine Beschreibung eines Lächelns, nicht mehr, nicht weniger. Die Handlung spielt Ende der 50-iger Jahre in einem kleinen Dorf in der österreichischen Provinz.
Eine Parabel über Engstirnigkeit und Vorurteile. "Milchblume" trifft, bewegt und ist wunderbar einfühlsam geschrieben.
War diese Rezension für Sie hilfreich?

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Wer kann mir was tolles empfehlen? 0 19.01.2009
Alle Diskussionen  
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar