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Milch besser nicht
 
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Milch besser nicht [Broschiert]

Maria Rollinger
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Broschiert: 352 Seiten
  • Verlag: Jou-Verlag; Auflage: 2., aktualis. u. überarb. Aufl (2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3940236004
  • ISBN-13: 978-3940236005
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 15 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 12.119 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Wer wissen möchte, was es mit Milchhexen und der viel zitierten Milchmädchenrechnung auf sich hat, seit wann wir massenhaft Milchprodukte konsumieren, wie lange eine "Turbohochleistungskuh" durchschnittlich lebt, was es mit Klonkühen auf sich hat, und was Wissenschaftler im Auftrag der Europäischen Union zur heutigen Haltung von Kühen sagen, warum Milch nicht mehr sauer wird, sondern verdirbt, was unseren Joghurt vom traditionellen Joghurt unterscheidet, wer auf dieser Erde laktoseintolerant ist und warum, welche Krankheiten mit Milchprodukten in Zusammenhang gebracht werden und schließlich warum wir trotz hohen Milchkonsums unter Kalziummangel leiden, der findet hier Antworten oder die Quellen für weiteres Studium.Dieses Buch handelt von einem uns selbstverständlich und lieb gewordenen Nahrungsmittel, von der Milch. Unser Verhältnis zur Milch ist kaum reflektiert und heute fast ausschließlich vom massenhaften Konsum der sehr vielfältigen Milchprodukte und von der Werbung bestimmt. Daraus resultiert ein gängiges Motto: Milch ist gut und gesund. Ein bisschen schimmert dabei der Mythos durch, der daher rührt, dass wir Milch als mütterliche Urnahrung für Mensch und Tier kennen. Die unbestreitbare Tatsache, dass Milch ausschließliches und einziges natürliches Lebensmittel für den jeweiligen Nachwuchs ist, führt offenbar zur kritiklosen Akzeptanz eines heute üppigen Konsums von Milchprodukten auch im Leben von Erwachsenen. Und darin unterscheiden wir uns von allen anderen Säugetieren. Denn diese nehmen nach der Saugperiode als Heranwachsende und Erwachsene keine Milch mehr zu sich. Ihr Gesundheitszustand ist im Allgemeinen unter natürlichen Bedingungen hervorragend. Im Gegensatz dazu nehmen wir Menschen - vor allem in den westlichen Ländern - noch bis ins hohe Alter täglich Milchprodukte zu uns, jedoch keine der eigenen Spezies, sondern aus fremder Milch, überwiegend aus Kuhmilch.
Wie wir uns die Körper unserer Haustiere als Nahrungsquelle aneignen, so verfahren wir auch mit den Fruchtbarkeitserzeugnissen der weiblichen lebenden Tiere, mit Milch und Eiern. Nicht nur der mythische Aspekt von beiden als Urnahrung kommt in der industriellen Milch- und Eiproduktion zum Tragen, sondern auch die menschliche Dominanz über das Tier, das uns ganz selbstverständlich zusätzlich zu seinem Leben die Produkte seiner Fruchtbarkeit abtreten muss. Diese beiden Aspekte lassen kaum Zweifel darüber zu, ob es gut ist, dass sich der Mensch im heute üblichen Maß tierische Körperflüssigkeiten einverleibt.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
90 von 94 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Muh? Nein, Danke 15. Oktober 2010
Von Vegetarierbund TOP 1000 REZENSENT
Dank vieler aufwändiger Werbekampagnen werden Milchprodukte von den meisten Verbrauchern als nahrhaftes, gesundes Nahrungsmittel angesehen. Dieses Erscheinungsbild wurde und wird immer noch durch die Hersteller von Molkereiprodukten sorgfältig aufgebaut und durch angeblich wissenschaftlich begründete Aussagen erhärtet. Dabei wird vor allem auf den relativ hohen Kalziumgehalt hingewiesen. Nur selten werden kritische Fragen gestellt, und wissenschaftlichen Forschungen, die auf mögliche negative Wirkungen hinweisen, kommen fast nie zu Wort. Ausnahmen sind das Problem eines Laktasemangels bei einem Teil der Bevölkerung sowie eine mögliche Milcheiweißallergie.

Eine Arbeit wie die vorliegende ist daher eher die Ausnahme, eine umfassende Übersicht über die verschiedenen Aspekte der Milch und anderer Molkereiprodukte: kulturhistorisch, ethisch, wirtschaftlich-statistisch, ökologisch,technologisch, juristisch, hygienisch und medizinisch.

Die Autorin dieses Buches ist Juristin und stieß berufshalber auf dieses Thema bei einem Studium der europäischen Richtlinien über Milch und Molkereiprodukte. Sie verfasste " mit sachkundiger Hilfe von Ulrike Martin-Plonka (Ernährungsberaterin mit dem Spezialgebiet Behandlung von Lebensmittelallergien) " eine vielseitige, umfassende und kritische Bewertung von Milch und Molkereiprodukten, wobei zahlreiche interessante " manchmal auch unerwartete " Aspekte unter die Lupe genommen werden.

Dass es viele Menschen gibt, die durch den Verzehr von Milch und Milchprodukten krank werden, war für die Autorin eine völlig neue Erfahrung, und deswegen beginnt sie ihr Buch mit einem tiefgehenden Studium des Themas Milch. Vor allem interessant für Ernährungswissenschaftler und -berater sowie für Ärzte sind die Auseinandersetzungen über die ursächliche Beteiligung von Milch und Molkereiprodukten bei der Entstehung von schweren Krankheiten (u.a. Diabetes, Arteriosklerose, Hyperhomozysteinämie, Star, Brustkrebs).

Durchaus bekannt sind die essentiellen Unterschiede in der Zusammensetzung der Milch beim Menschen und bei den anderen Säugetieren.

Wie die Milchkuh immer wieder schwanger gemacht, warum das Kalb der Mutterkuh weggenommen, wie die Kuh maschinell gemolken und wie die Milchproduktion erhöht wird, das Problem mit den Wachstumshormonen, die Antibiotika, die europäische Gesetzgebung darüber, die ungelöste Frage der möglichen BSE-Übertragung durch Kuhmilch, das sind einige von den vielen Themen, die aufgegriffen werden.

Auch die "Milch-Kalzium-Knochenbildung-Beziehung" wird gründlich und kritisch durchleuchtet. Das gleiche gilt sogar für die die neuerliche Behauptung, dass Milch zur Gewichtsreduzierung eingesetzt werden kann.

Die Autorin erklärt, wie es möglich wurde, dass der heutige Mensch von relativ mäßigem Milchkonsum als Naturprodukt direkt vom Bauern übergegangen ist zum Massenkonsum des heutigen Industrieproduktes. Die Milchindustrie hat seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges, und noch mehr nach 1970 mit der Anwendung von moderner Maschinentechnik für die Milchproduktion, ein exponentielles Wachstum erfahren mit enormer Zunahme des Verbrauchs insbesondere von Käse, Joghurt, Sahne und Milcheis. Es ist auch beeindruckend zu lesen, inwieweit viele verschiedene Nahrungsmittel Milchbestandteile enthalten.

Dieses Werk mag ab und zu ziemlich kompliziert erscheinen, aber die Lektüre ist durchaus faszinierend und lehrreich. Außerdem wird viel Wert gelegt auf die Erklärungen von Begriffen aus der Lebensmittel-Biochemie und der Gesundheits- und Krankheitslehre. Z.B. werden viele interessante Informationen über Milchzucker (Laktose) und Milcheiweiß (besonders Kasein) geboten. Dabei kommen noch viele Tatsachen ans Licht, die man ins klassischen Handbüchern über Ernährungslehre meistens nicht findet.

Maria Rollinger hat die wissenschaftliche Literatur gründlich durchforstet. Durchgehend gibt es in Fußnoten Hinweise auf Websites, wissenschaftliche Referenzen, zusätzliche Erklärungen. Im Anhang findet man ein Glossar mit häufig gebrauchten Fremdwörtern und Literaturangaben, Internetadressen und ein Stichwortverzeichnis.
Jeder, der sich für das Thema Milch als weit verbreitetes Nahrungsmittel interessiert, wird dieses Buch mit Gewinn lesen und seine eigenen Schlussfolgerungen daraus ziehen können.

Prof. Dr. Marcel Hebbelinck (Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des VEBU)
War diese Rezension für Sie hilfreich?
33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sehr, sehr interessant 12. Juni 2011
Von THP TOP 1000 REZENSENT
Von Amazon bestätigter Kauf
Das Buch übertrifft meine Erwartungen bei weitem. Ich dachte, ich wüsste schon alles, naja, fast alles, zum Thema Milch und deren Produktion(sbedingungen). Weit gefehlt. Die Geschichte des Milchkonsums, der Verarbeitung, die einstigen wie modernen Methoden werden interessant und nachvollziehbar dargestellt. Auch glaubwürdig, was zu überprüfen wäre, aber da dürfte man sich schwer tun.

Ich stimme einigen RezensentInnen zu: Sollte jeder mal gelesen haben.

Weniger gut gefällt es mir, wenn die Autorin den objektiven Boden der Tatsachen ein klein wenig verlässt und die eigene Sicht der "richtigen Ernährung" durchblitzen lässt. Nur andeutungsweise. Da geht es eindeutig in Richtung pro Fleischkonsum. Diesbezüglich hätte sich Frau Rollinger einfach enthalten sollen.

Die vielen Wiederholungen müssten an sich nicht sein, vielleicht kommt die Autorin eines Tages zu einer Überarbeitung.

Es fehlen auch Angaben zur Autorin, die sind sehr dünn; auch der Verlag gibt keine Auskunft. Das finde ich sehr seltsam. Mich interessieren die Personen, deren Wort ich lese und glauben soll.
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65 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein beeindruckendes Buch! 25. März 2008
Ein beeindruckendes Buch! Was die Nahrungsmittelindustrie geschickt zu verschleiern versteht, wird hier offen dargelegt, alle Hintergründe anschaulich erklärt und fundiert belegt. Es fällt oftmals schwer, das alles zu glauben, was von Maria Rollinger sehr plastisch geschildert wird, denn wir alle werden von den Produzenten der "'gesunden Milch"' bewusst für dumm verkauft, um die durch fehlgeleitete Subventionen entstandenen Milchseen und Butterberge abzutragen. Doch scheint die Verfasserin über genügend Hintergründe zu verfügen, so dass man die schrecklichen Tatsachen schaudernd zur Kenntnis nehmen muss.
Auch dem eingefleischtesten Milchfan wird spätestens nach der Lektüre dieses Buches der Appetit gründlich vergangen sein. Und falls man sich das Milchtrinken dann nicht gänzlich abgewöhnt, so wird man doch mit Sicherheit ins Grübeln geraten und den Konsum sehr viel kritischer überdenken. Ein sehr empfehlenswertes Buch, das zum Umdenken zwingt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
das ultimative Buch zur Aufklärung!
hier wird wirklich alles erklärt, warum, wieso und weshalb. Man muss das Buch auch nicht von vorne bis hinten lesen, einzelne Kapitel sprechen auch für sich. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von H. Bozdemir veröffentlicht
Als Landwirt sage ich: Manches bis Vieles stimmt leider nicht.
Ich als Landwirt wollte mich mit diesem Thema auseinandersetzen, sozusagen, um die Argumente gegen die Milch besser verstehen zu können. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von senfthubb veröffentlicht
Unbedingt kaufen und lesen-fesselnd wie ein Krimi
Ich bin über Umwege auf dieses Buch gekommen, da ich eigentlich einen Zusammenhang zwischen Rindern und und Morbus Chron gesucht habe. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Y. Hofmann veröffentlicht
Für alle Milchliebhaber
Wer von uns, die wir im Supermarkt aus 20 oder 30 Meter langen Kühlregalen unter Hunderten verschiedener Milch-, Käse-, Butter-, Joghurt- und Quarksorten unsere... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Bettina veröffentlicht
Aufklärungsbuch
Ein wirklich hervorragendes gut geschriebenes Buch.
Ich habe es vor 3 Tagen erhalten und hab mittlerweile schon fast die Hälfte gelesen. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von monika veröffentlicht
Ein Standardwerk für alle. Danke dafür!
Erstklassige Lektüre. 1a!
Seit einiger Zeit beschäftige ich mich kritisch mit Ernährung in Allgemeinen. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von A. Braun veröffentlicht
Sollte jeder gelesen haben
Für dieses Buch würde ich gerne mehr als 5 Sterne vergeben. Es ist brilliant recherchiert und die Problematik wird sachlich und verständlich dargestellt. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Karla Mund veröffentlicht
Fundierte und erschütternde Milchkritik
Die Schädlichkeit sogar der Rohmilch und erst recht der Milchprodukte wird deutlich genug nachgewiesen -> Milch pfui; Vegetarier heißt Pflanzenkost! Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Henning Droege veröffentlicht
Milch besser nicht
super Inhalt, sehr ausführlich erklärt, dieses Buch ist ein Muss für jeden gesundheitsbewussten Mensch. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. April 2010 von C. Spiegel
Auf den Punkt gebracht
Mit diesem Buch versteht auch der in der letzten Reihe, weshalb Milch kein Nahrungsmittel ist.
Endlich verstehe ich den Ekel, der mir immer kam bei Milchzeug. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Oktober 2009 von Sonnenblume
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