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Milarepa
 
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Milarepa [Gebundene Ausgabe]

Eric-Emmanuel Schmitt , Inés Koebel
2.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 112 Seiten
  • Verlag: Ammann Verlag; Auflage: 1., Aufl. (25. August 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3250600997
  • ISBN-13: 978-3250600992
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 288.152 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Eric-Emmanuel Schmitt
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Alles beginnt mit einem Traum. Jede Nacht, hunderttausendmal muß Simon ihn träumen, um aus dem Kreislauf der Wiedergeburt herauszutreten. Und so erzählt Simon die Geschichte, mit der er auf magische Weise verbunden ist, die Geschichte von Svastika und Milarepa, von unerschöpflichem Haß und von der Möglichkeit der Läuterung. Ebenso elegant wie tiefsinnig berichtet uns Eric-Emmanuel Schmitt von der Legende des tibetischen Mönchs Milarepa, der sich vom Rächer zum Erleuchteten wandelt. In dieser Erzählung, die den Abschluß der Tetralogie über die Weltreligionen bildet, berührt Schmitt mit unerschrockener Eindringlichkeit die ersten und die letzten Fragen unserer Existenz.

Über den Autor

Eric-Emmanuel Schmitt, geboren 1960 in St.-Foy-les-Lyon, begann Anfang der 90er Jahre als Autor für Theater, Film und Fernsehen zu arbeiten. Seine erste Prosapublikation in deutscher Sprache, Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran (2003 im Ammann Verlag), begeisterte Hunderttausende von Leserinnen und Lesern. Zuletzt ist bei Ammann Mein Leben mit Mozart (2005) erschienen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Keine Ahnung von Buddhismus 29. Oktober 2006
Von Nagarjuna
Format:Gebundene Ausgabe
Tja. Ich glaube, das kommt raus, wenn jemand in einem Buch versucht etwas zu erklären, was er nicht oder nur vom Hören-Sagen kennt. Schade eigentlich. Aber man merkt leider in jeder Zeile, dass die Essenz der Geschichte einfach fehlt. Außerdem merkt man bei Lesen, das jemand versucht mit eher christlich geprägten Worten (Sünde, Mitleid, Seele usw., Leerheit wird dann auch mal mit Dunkelheit verglichen ?!?!) etwas zu beschreiben, was nicht in diese Kategorien passt. Es entspricht leider nur dem Klischee, das dem Buddhismus im Westen seit Jahrhunderten anhängt.
Die Lebensgeschichte des Milarepa ist eine Geschichte aus dem Diamantwegs-Buddhismus und in diesem Kontext sollte man sie auch lesen.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Vom Tantra des Schreibens 31. August 2006
Von Thomas Holtbernd TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Eric-Emmanuelle Schmitt hat die großen Weltreligionen mit seinen Erzählungen in eine konkret fassbare Wirklichkeit gestellt. Mit Milarepa versucht er den Buddhismus zu beschreiben. Zunächst passt Schmitt die Erzählung der Legende über Milarepa an. Man könnte fast an eine Nacherzählung der Lebensgeschichte von Milarepa denken. Diese Geschichte verschachtelt er dann mit der Realität des Erzählers und baut so eine magische Linie der Verbundenheit durch Wiedergeburt und Karma auf. Auch vom Stil her verbleibt Schmitt in der Art des Erzählens, wie man es aus buddhistischen Schriften kennt. Soweit so gut. Schmitt gelingt es m. E. dagegen nicht, wie in den anderen Erzählungen Monsieur Ihrahim u. a., den Leser von der Eigenart der Religion und vor allem den Menschen, die diese Religion leben, zu faszinieren. Die Erzählung verbleibt zu sehr in der Legende. Schade ist auch, dass von der Lehre und den Gesängen Milarepas gar nichts erzählt wird. Es ist schön, dieses Buch zu lesen, man bleibt als Leser jedoch ein wenig enttäuscht zurück, weil die Lebenswirklichkeit des heutigen Rezipienten zu kurz kommt. "Zen oder die Kunst ein Motorrad zu warten" bleibt einfach das Buch, mit dem man den Buddhismus alltagstauglich nachvollziehen kann.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
"Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran" habe ich geliebt. "Mein Leben mit Mozart" ebenfalls. Diese beiden Erzählungen haben mich berührt.

Mit "Milarepa" tue ich mich schwer. Vielleicht weil die Geschichte um den tibetanischen Mönch Milarepa zu sehr im Vordergrund steht. Als Milarepa durch eine Ungerechtigkeit seines Onkels seinen gesamten Besitz verlor, wandte er sich aus Haß und Rache zunächst Praktiken zu, die eher an schwarze Magie erinnern. Bevor er mit Unterstützung seines Meisters und durch harte Prüfungen und Meditation den steinigen Weg von der Läuterung zur Erleuchtung beschreitet. Denn in den Worten Eric-Emmanuel Schmitts verlangt das Gute mehr Willenskraft als das Böse.

Der Bezug zum heute, in der Erzählung wäre es die Geschichte des Simon, kommt entscheidend zu kurz. Diese Rahmenhandlung macht keinen wirklichen Sinn und erreicht den Leser deshalb nicht. Das ist schade: gerade die Verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart hätte dem Buch Gehalt und dem Leser die Möglichkeit zur Identifikation geben können. Im Sinne von: Was bedeuten die großen Weltreligionen - wie in diesem Werk der Buddhismus - heute noch für uns?
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