Zauberhafter Film mit viel Inhalt und Botschaft und einigen putzigen Überraschungen.
Durch einen Zufall bewässert ein Kleinbauer ein vertrocknetes Feld, das er von seinem Vater geerbt hat. So wird es wieder fruchtbar und er pflanzt - wie sein Vater früher - Bohnen an.
Das Wasser allerdings stammt vom Zulauf zum Projekt eines Großinvestors, der ein Erholungsgebiet mit Golfanlage bauen will.
Ungeplant entsteht eine Art Bürgerkrieg: die übrigen Dorfbewohner fangen an zu Denken und erkennen, dass sie die Verlierer sein werden, da sie vom Kuchen des Reichen nichts erhalten werden.
Unter Führung einer renitenten Automechanikerin und der Mithilfe eines Studenten, der hier sein Praktikum machen will sowie eines gescheiterten Anwalts, der in dem kleinen Nest sporadisch die einzige Zeitung herausgibt, formiert sich der Widerstand. Die alten Männer kaufen Munition für ihre verstaubten Waffen (eine witzige Szene übrigens).
Zwischen dem ganzen politischen und soziologischen Inhalt spielt sich aber das ab, was den Film so reizend macht: das Leben all dieser skurilen Unikate. Da ist z.B. der älteste Dorfbewohner, der sich gern mit Engeln unterhält, und dessen Schwein mit seinen Ausflügen ins Dorf.
Der Film ist es wert, ihm Aufmerksamkeit zu widmen. Tun Sie es.