Dem zweiten Teil der History of the Vikings merkt man sofort die zugehörigkeit an, Rebellion haben sowohl auf musikalischem und textlichem Niveau als auch mit dem Design an den Vorgängerteil "Sagas of Iceland" angeschlossen, obwohl es das vielleicht etwas zu gefällig geratenen Cover nicht vermuten lässt, im Booklet herscht düstere Stimmung. Und das in einem Guten Sinne!
nun zur Musik:
Miklagard fängt mit einem der Besten Intros der Metalgeschichte an, auch hier merkt man schon, dass es sich nicht um eine simple Kopie des Vorgängers handelt, sondern auch ein wenig frischer Wind in die wikingerlichen Segel geblasen wird. Wiedererkennungseffekt ist natürlich gegeben, trotz des ungewohnten aber genialen Gesangs von Charles Rytkönen.
Sweden ist praktisch dann der Perfekte einstieg, schneller und härter als die Yiglinga Saga, Track 2 des Vorgängers, super Musik.
Free... quasi das Äquivalent zu Freedom, zum neuen Thema, nicht ganz so schnell angegangen, was aber auch nicht weiter schlimm ist, an und für sich hat das Lied Klasse, ist ebenfalls ein wenig schneller wie der Bruder in der History Part I
On the Edge of Life ... Ein guter Track, nicht mehr und nicht weniger, schnelles, hartes Riff, der Refrain erinnert ein wenig an "Treason", jedoch hab ich hier irgendwie das Gefühl, das alles irgendwo schon mal genau so gehört zu haben. Kein durchhänher, ein guter Song, jede andere Band könnte stolz auf sowas sein, aber nicht auf dem Niveau der restlichen CD
Zum nächste Song, Ulfberth, fällt mir kein gegenstück ein, am ehesten noch Ruling the Waves, aber auch nicht wirklich, es ist einfach ein geniales neues Stück, mit einem schönen Rythmus, hört sich einfach geil an
The Rus erinnert mich ein wenig an Eric the Red, jedoch hämmernder und in jedem fall kein Plagiat, wenn mans schlecht sieht ein Weiterentwicklung, wenn mans gut meint (wie ich) ein absolut geiler neuer song mit kleiner anlehnung an den Vorgänger. Toller Stampfer, geiles Lied
Zu Kiew... da braucht man nicht mehr viel zu sagen... ein VERDAMMT GEILES LIED, der Refrain einfach überragend, die Strophe mit einem schönene Gitarrenriff.. OH, KIEW KIEW, NEVER TO FALL KIEW KIEW
Song acht, Aifur, drescht dann alles weg, schnell, hart, gut, in feinster Rebellionmanier
Nun zu Meinem Persönlichen Lieblingslied von Miklagard: Taste of Steel... Ja, da kommen die Trve-Metal Adern wieder raus! verdammt, wie geil ist das Lied denn? überragend, einfach nur noch super, Vikings from Hell pur.
God of Thunder... erinnert mich ein wenig an Canute the Great und Harald Harfager, abgrundtief böse, mir gefällts :)
Our Back to the Wind... Bis jetzt hat mir auf jeder RebellionScheibe Track Elf verdammt zugesagt, auf Macbeth war das Die With Harness on My Back, bei Born a Rebel Power of Evil, auf der Sagas of Iceland Ruling the Waves... und an letzteres erinnert es mich auch ein wenig, jedenfalls zu anfang... hat aber irgendwie nicht die klasse des quasi "Vorgängers", kein durchhänger, tolles Lied, wobei mir aber wie bereits gesagt, Ruling the Waves besser gefällt bzw. mehr zusagt
Miklagard, der Titeltrack, bereits bekannt von der tollen Miklagard-Single, abwechslungsreicher Track, wunderbar, mystisch, von den Begehren eines Kriegers, der die Goldene Stadt seiner Träume sucht und findet.
The Uprising, Miklagard II, ist der längste Track auf der CD mit bischen mehr wie 7 Minuten... und wird seiner Funktion als Schlusstrack sehr gerecht, änlich wie seinerzeit Harald Hadrade.
Fazit: Super Ablum mit wenigen Neuerungen (mehr hätts auch nicht gebraucht) und großem Wiedererkennungswert, eben Trve-Vikings, ohne dabei kopiert zu wirken oder langweilig zu sein... Ich rechne dem Album große chancen auf DAs Album des Jahres '07 zu und verabschiede mich damit