Mike Oldfield

Top-Alben von Mike Oldfield (Alle Alben anzeigen)


CD: €7.99  |  MP3: €9.49
CD: €6.99  |  MP3: €6.49
CD: €7.99  |  MP3: €8.49
CD: €12.44  |  MP3: €8.49
CD: €12.99  |  MP3: €8.49
CD: €6.99  |  MP3: €9.99
CD: €6.66  |  MP3: €7.59
CD: €7.99  |  MP3: €6.49
CD: €6.99  |  MP3: €8.49
Alle 118 Alben von Mike Oldfield anzeigen

Song-Bestseller von Mike Oldfield
Sortieren nach:
Topseller
1-10 of 516
Song Album  
30
30
30
30
30
30
30
30
30
30

Bilder von Mike Oldfield
Bereitgestellt von den Künstlern oder deren Vertretern.

Neuester Tweet

mikeoldfield

RT @toriamos: Here's the setlist from tonight's show at The Greek Theater in LA! #toriamos http://t.co/QPQpxC2Ndj


Biografie

"Es tat mir wirklich gut, Teil der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele 2012 gewesen zu sein, weil Tubular Bells dadurch zum Inbegriff eines Albums geworden ist, das die Zeit überdauert hat", sagt Mike Oldfield.

"Es wäre logisch gewesen, ein weiteres Album in der Machart von Tubular Bells aufzunehmen und zu versuchen, damit abzukassieren. Aber das ist nicht meine Art. Deswegen besteht mein neues Album Man On The Rocks vor allem aus live eingespieltem Rock, der zurück zu den Wurzeln geht.“

Als ungeheuerlich talentierter 12-Jähriger begann Mike Oldfield Solo-Gitarre in Folk-Clubs zu ... Lesen Sie mehr

"Es tat mir wirklich gut, Teil der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele 2012 gewesen zu sein, weil Tubular Bells dadurch zum Inbegriff eines Albums geworden ist, das die Zeit überdauert hat", sagt Mike Oldfield.

"Es wäre logisch gewesen, ein weiteres Album in der Machart von Tubular Bells aufzunehmen und zu versuchen, damit abzukassieren. Aber das ist nicht meine Art. Deswegen besteht mein neues Album Man On The Rocks vor allem aus live eingespieltem Rock, der zurück zu den Wurzeln geht.“

Als ungeheuerlich talentierter 12-Jähriger begann Mike Oldfield Solo-Gitarre in Folk-Clubs zu spielen, und in diesen frühen Live-Auftritten nahm er auf seiner akustischen Stahlsaiten-Gitarre bereits die stilistische Ausrichtung seines einzigartigen musikalischen Weges vor, der zwischen prägnanten Songs und erweiterten instrumentalen Kompositionen verlaufen sollte. "Ich war schon mit 12 so gut auf der Gitarre wie heute", gesteht Oldfield, "ich war wirklich vom Spielen besessen."

Knapp bis zur Mitte seines Teenager-Alters, zwischen 1967 und `68, spielte Oldfield mit seiner älteren Schwester Sally im Duo The Sallyangie. Seinen nächsten wichtigen Schritt ins Rampenlicht machte er 1970, als er die Gitarre und den Bass bei Kevin Ayers & The Whole World übernahm.

Nachdem er sich eine Farfisa-Orgel der Band borgte, experimentierte Oldfield in seiner Wohnung in Tottenham mit einem sich periodisch wiederholenden musikalischen Motiv. Nach und nach addierte er neue Teile und andere Instrumente und nahm so das Demo dieses längeren Stücks auf, das zum ersten Teil vom Album Tubular Bells werden sollte.

Als es 1973 auf Richard Bransons gerade neu gegründetem Virgin-Label erschien, war Tubular Bells zunächst ein "Sleeper". Das Album brauchte ein Jahr, um Platz 1 der Charts zu erreichen. Als es aber einmal ins Bewusstsein des Publikums vorgedrungen war, blieb es dort für immer und verkaufte sich 17 Millionen Mal. Nicht schlecht für das von einem Teenager vorwiegend selbst eingespielte 47-minütige Stück aus zwei Teilen, das selbst zur Blütezeit des Prog-Rocks noch eine Kuriosität war.

Rückblickend hat Oldfield immer wieder parallel einen Weg zum musikalischen Mainstream gefunden. Anspruchsvolle Alben – wie Amarok von 1990, eines seiner persönlichen Favoriten, ein einstündiges, instrumentales Opus – stehen bei ihm neben Durchbrüchen in den Singles-Charts: Moonlight Shadow erreichte 1983 Platz 4 in England {wie auch die Top-3 in ganz Europa, Anm. d. Ü.}, während sein Nachfolger Shadow On The Wall im Ostblock in den Tagen vor Glasnost zu einer Art Hymne wurde – sehr zu Oldfields Freude.

Historisch gesehen ist Oldfield der Mann für den großen Anlass. 1981 übernahm er kurz die Rolle, die zuvor Hofkomponisten wie Henry Purcell innehatten, als er seine königliche Hochzeitshymne innerhalb der Festlichkeiten zur Hochzeit von Prince Charles und Lady Diana Spencer aufführte. "Das war hübsch, ein Gratis-Konzert am Nachmittag vor der St. Paul´s Kathedrale", erinnert er sich. "Ich bekam außerdem die Ehrenbürgerschaft der City of London verliehen. Offensichtlich darf ich seitdem meine Schafherde über die London Bridge treiben {Privileg der Honoratioren seit dem 18. Jhdt., Anm. d. Ü.}."

Oldfields weit reichende musikalische Vorlieben veranschaulicht ganz besonders der Kontrast zwischen seinem letzten Album, Music Of The Spheres – eine Komposition für Orchester, die 2008 die Klassik-Charts anführte – und die im Wesentlichen live rockende Musik von Man On The Rocks.

Kontinuierlich den neuen technologischen Entwicklungen zugewandt, benutzte Oldfield bei den Aufnahmen Skype in Verbindung mit einer Reihe von Kameras, um einen Audio- und Video-Link zwischen Studios in London, Los Angeles und seinem Heimstudio in Nassau auf den Bahamas herzustellen. "Ich liebe es, so zu arbeiten", sagt er lachend, "so muss ich meinen komfortablen Semi-Ruhestands-Wohnort nicht verlassen, um global zu funktionieren."

Andererseits war er überhaupt nicht darauf aus, seinem Album den heute modernen, komprimierten Sound zu geben, der für ihn bereits zum Klischee geworden ist. Er kann die Musik lauter klingen lassen, zu Lasten ihrer inneren Dynamik. "Ich wollte, dass sie klingt, als wäre sie in den späten `60ern oder frühen `70ern gemacht worden. Von daher gab ich mir sehr viel Mühe, das klangliche Feeling eines analogen Tonbands hinein zu bringen", kommentiert Oldfield.

Oldfields erster Gedanke bei Man On The Rocks war, mit einer Auswahl namhafter Sänger zu arbeiten, so wie er es zuvor gemacht hatte. Mike Smith, sein A&R-Mann, war indes aber ganz fasziniert von einer neuen Band, The Struts, und ihrem Leadsänger Luke Spiller. Als Oldfield dann Spillers Stimme hörte, war er hin und weg. Das war genau der Sänger, nach dem er gesucht hatte. Die Tatsache, dass die beiden sich bei den Aufnahmen nie persönlich begegneten, machte das Ganze noch interessanter und unterstrich, wie man mit dem Internet sogar von zwei verschiedenen Kontinenten aus zusammenarbeiten kann.

Durch die kontinuierlich auf dem Album vertretenen Sidemen (unter ihnen der Bassist Leland Sklar (Phil Collins, Crosby, Stills & Nash, James Taylor) und der Schlagzeuger John Robinson (Michael Jackson, Eric Clapton, Daft Punk) hat Man On The Rocks – trotz seiner verschiedenen Stimmungen und Kontraste – ein musikalisch einheitliches Feeling. Textlich verknüpfen Bilder von Urkräften und dem Meer die Songs des Albums miteinander. Womöglich hat seine Wahlheimat Mike Oldfield unterbewusst beeinflusst. Aber er besteht darauf, dass es kein Konzept für das Album gegeben hat.

"Ich habe es eigentlich nicht bewusst darauf angelegt, ein Album aufzunehmen. Ich hatte eher Dinge in mir, die ich musikalisch ausdrücken wollte", erklärt Oldfield. "Ich hatte alle diese Emotionen in mir aufgestaut, das ist eigentlich, worum es da ging. Es ist ein bisschen so, wie einen Hahn aufzudrehen und nicht genau zu wissen, was herauskommen wird."

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

"Es tat mir wirklich gut, Teil der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele 2012 gewesen zu sein, weil Tubular Bells dadurch zum Inbegriff eines Albums geworden ist, das die Zeit überdauert hat", sagt Mike Oldfield.

"Es wäre logisch gewesen, ein weiteres Album in der Machart von Tubular Bells aufzunehmen und zu versuchen, damit abzukassieren. Aber das ist nicht meine Art. Deswegen besteht mein neues Album Man On The Rocks vor allem aus live eingespieltem Rock, der zurück zu den Wurzeln geht.“

Als ungeheuerlich talentierter 12-Jähriger begann Mike Oldfield Solo-Gitarre in Folk-Clubs zu spielen, und in diesen frühen Live-Auftritten nahm er auf seiner akustischen Stahlsaiten-Gitarre bereits die stilistische Ausrichtung seines einzigartigen musikalischen Weges vor, der zwischen prägnanten Songs und erweiterten instrumentalen Kompositionen verlaufen sollte. "Ich war schon mit 12 so gut auf der Gitarre wie heute", gesteht Oldfield, "ich war wirklich vom Spielen besessen."

Knapp bis zur Mitte seines Teenager-Alters, zwischen 1967 und `68, spielte Oldfield mit seiner älteren Schwester Sally im Duo The Sallyangie. Seinen nächsten wichtigen Schritt ins Rampenlicht machte er 1970, als er die Gitarre und den Bass bei Kevin Ayers & The Whole World übernahm.

Nachdem er sich eine Farfisa-Orgel der Band borgte, experimentierte Oldfield in seiner Wohnung in Tottenham mit einem sich periodisch wiederholenden musikalischen Motiv. Nach und nach addierte er neue Teile und andere Instrumente und nahm so das Demo dieses längeren Stücks auf, das zum ersten Teil vom Album Tubular Bells werden sollte.

Als es 1973 auf Richard Bransons gerade neu gegründetem Virgin-Label erschien, war Tubular Bells zunächst ein "Sleeper". Das Album brauchte ein Jahr, um Platz 1 der Charts zu erreichen. Als es aber einmal ins Bewusstsein des Publikums vorgedrungen war, blieb es dort für immer und verkaufte sich 17 Millionen Mal. Nicht schlecht für das von einem Teenager vorwiegend selbst eingespielte 47-minütige Stück aus zwei Teilen, das selbst zur Blütezeit des Prog-Rocks noch eine Kuriosität war.

Rückblickend hat Oldfield immer wieder parallel einen Weg zum musikalischen Mainstream gefunden. Anspruchsvolle Alben – wie Amarok von 1990, eines seiner persönlichen Favoriten, ein einstündiges, instrumentales Opus – stehen bei ihm neben Durchbrüchen in den Singles-Charts: Moonlight Shadow erreichte 1983 Platz 4 in England {wie auch die Top-3 in ganz Europa, Anm. d. Ü.}, während sein Nachfolger Shadow On The Wall im Ostblock in den Tagen vor Glasnost zu einer Art Hymne wurde – sehr zu Oldfields Freude.

Historisch gesehen ist Oldfield der Mann für den großen Anlass. 1981 übernahm er kurz die Rolle, die zuvor Hofkomponisten wie Henry Purcell innehatten, als er seine königliche Hochzeitshymne innerhalb der Festlichkeiten zur Hochzeit von Prince Charles und Lady Diana Spencer aufführte. "Das war hübsch, ein Gratis-Konzert am Nachmittag vor der St. Paul´s Kathedrale", erinnert er sich. "Ich bekam außerdem die Ehrenbürgerschaft der City of London verliehen. Offensichtlich darf ich seitdem meine Schafherde über die London Bridge treiben {Privileg der Honoratioren seit dem 18. Jhdt., Anm. d. Ü.}."

Oldfields weit reichende musikalische Vorlieben veranschaulicht ganz besonders der Kontrast zwischen seinem letzten Album, Music Of The Spheres – eine Komposition für Orchester, die 2008 die Klassik-Charts anführte – und die im Wesentlichen live rockende Musik von Man On The Rocks.

Kontinuierlich den neuen technologischen Entwicklungen zugewandt, benutzte Oldfield bei den Aufnahmen Skype in Verbindung mit einer Reihe von Kameras, um einen Audio- und Video-Link zwischen Studios in London, Los Angeles und seinem Heimstudio in Nassau auf den Bahamas herzustellen. "Ich liebe es, so zu arbeiten", sagt er lachend, "so muss ich meinen komfortablen Semi-Ruhestands-Wohnort nicht verlassen, um global zu funktionieren."

Andererseits war er überhaupt nicht darauf aus, seinem Album den heute modernen, komprimierten Sound zu geben, der für ihn bereits zum Klischee geworden ist. Er kann die Musik lauter klingen lassen, zu Lasten ihrer inneren Dynamik. "Ich wollte, dass sie klingt, als wäre sie in den späten `60ern oder frühen `70ern gemacht worden. Von daher gab ich mir sehr viel Mühe, das klangliche Feeling eines analogen Tonbands hinein zu bringen", kommentiert Oldfield.

Oldfields erster Gedanke bei Man On The Rocks war, mit einer Auswahl namhafter Sänger zu arbeiten, so wie er es zuvor gemacht hatte. Mike Smith, sein A&R-Mann, war indes aber ganz fasziniert von einer neuen Band, The Struts, und ihrem Leadsänger Luke Spiller. Als Oldfield dann Spillers Stimme hörte, war er hin und weg. Das war genau der Sänger, nach dem er gesucht hatte. Die Tatsache, dass die beiden sich bei den Aufnahmen nie persönlich begegneten, machte das Ganze noch interessanter und unterstrich, wie man mit dem Internet sogar von zwei verschiedenen Kontinenten aus zusammenarbeiten kann.

Durch die kontinuierlich auf dem Album vertretenen Sidemen (unter ihnen der Bassist Leland Sklar (Phil Collins, Crosby, Stills & Nash, James Taylor) und der Schlagzeuger John Robinson (Michael Jackson, Eric Clapton, Daft Punk) hat Man On The Rocks – trotz seiner verschiedenen Stimmungen und Kontraste – ein musikalisch einheitliches Feeling. Textlich verknüpfen Bilder von Urkräften und dem Meer die Songs des Albums miteinander. Womöglich hat seine Wahlheimat Mike Oldfield unterbewusst beeinflusst. Aber er besteht darauf, dass es kein Konzept für das Album gegeben hat.

"Ich habe es eigentlich nicht bewusst darauf angelegt, ein Album aufzunehmen. Ich hatte eher Dinge in mir, die ich musikalisch ausdrücken wollte", erklärt Oldfield. "Ich hatte alle diese Emotionen in mir aufgestaut, das ist eigentlich, worum es da ging. Es ist ein bisschen so, wie einen Hahn aufzudrehen und nicht genau zu wissen, was herauskommen wird."

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

"Es tat mir wirklich gut, Teil der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele 2012 gewesen zu sein, weil Tubular Bells dadurch zum Inbegriff eines Albums geworden ist, das die Zeit überdauert hat", sagt Mike Oldfield.

"Es wäre logisch gewesen, ein weiteres Album in der Machart von Tubular Bells aufzunehmen und zu versuchen, damit abzukassieren. Aber das ist nicht meine Art. Deswegen besteht mein neues Album Man On The Rocks vor allem aus live eingespieltem Rock, der zurück zu den Wurzeln geht.“

Als ungeheuerlich talentierter 12-Jähriger begann Mike Oldfield Solo-Gitarre in Folk-Clubs zu spielen, und in diesen frühen Live-Auftritten nahm er auf seiner akustischen Stahlsaiten-Gitarre bereits die stilistische Ausrichtung seines einzigartigen musikalischen Weges vor, der zwischen prägnanten Songs und erweiterten instrumentalen Kompositionen verlaufen sollte. "Ich war schon mit 12 so gut auf der Gitarre wie heute", gesteht Oldfield, "ich war wirklich vom Spielen besessen."

Knapp bis zur Mitte seines Teenager-Alters, zwischen 1967 und `68, spielte Oldfield mit seiner älteren Schwester Sally im Duo The Sallyangie. Seinen nächsten wichtigen Schritt ins Rampenlicht machte er 1970, als er die Gitarre und den Bass bei Kevin Ayers & The Whole World übernahm.

Nachdem er sich eine Farfisa-Orgel der Band borgte, experimentierte Oldfield in seiner Wohnung in Tottenham mit einem sich periodisch wiederholenden musikalischen Motiv. Nach und nach addierte er neue Teile und andere Instrumente und nahm so das Demo dieses längeren Stücks auf, das zum ersten Teil vom Album Tubular Bells werden sollte.

Als es 1973 auf Richard Bransons gerade neu gegründetem Virgin-Label erschien, war Tubular Bells zunächst ein "Sleeper". Das Album brauchte ein Jahr, um Platz 1 der Charts zu erreichen. Als es aber einmal ins Bewusstsein des Publikums vorgedrungen war, blieb es dort für immer und verkaufte sich 17 Millionen Mal. Nicht schlecht für das von einem Teenager vorwiegend selbst eingespielte 47-minütige Stück aus zwei Teilen, das selbst zur Blütezeit des Prog-Rocks noch eine Kuriosität war.

Rückblickend hat Oldfield immer wieder parallel einen Weg zum musikalischen Mainstream gefunden. Anspruchsvolle Alben – wie Amarok von 1990, eines seiner persönlichen Favoriten, ein einstündiges, instrumentales Opus – stehen bei ihm neben Durchbrüchen in den Singles-Charts: Moonlight Shadow erreichte 1983 Platz 4 in England {wie auch die Top-3 in ganz Europa, Anm. d. Ü.}, während sein Nachfolger Shadow On The Wall im Ostblock in den Tagen vor Glasnost zu einer Art Hymne wurde – sehr zu Oldfields Freude.

Historisch gesehen ist Oldfield der Mann für den großen Anlass. 1981 übernahm er kurz die Rolle, die zuvor Hofkomponisten wie Henry Purcell innehatten, als er seine königliche Hochzeitshymne innerhalb der Festlichkeiten zur Hochzeit von Prince Charles und Lady Diana Spencer aufführte. "Das war hübsch, ein Gratis-Konzert am Nachmittag vor der St. Paul´s Kathedrale", erinnert er sich. "Ich bekam außerdem die Ehrenbürgerschaft der City of London verliehen. Offensichtlich darf ich seitdem meine Schafherde über die London Bridge treiben {Privileg der Honoratioren seit dem 18. Jhdt., Anm. d. Ü.}."

Oldfields weit reichende musikalische Vorlieben veranschaulicht ganz besonders der Kontrast zwischen seinem letzten Album, Music Of The Spheres – eine Komposition für Orchester, die 2008 die Klassik-Charts anführte – und die im Wesentlichen live rockende Musik von Man On The Rocks.

Kontinuierlich den neuen technologischen Entwicklungen zugewandt, benutzte Oldfield bei den Aufnahmen Skype in Verbindung mit einer Reihe von Kameras, um einen Audio- und Video-Link zwischen Studios in London, Los Angeles und seinem Heimstudio in Nassau auf den Bahamas herzustellen. "Ich liebe es, so zu arbeiten", sagt er lachend, "so muss ich meinen komfortablen Semi-Ruhestands-Wohnort nicht verlassen, um global zu funktionieren."

Andererseits war er überhaupt nicht darauf aus, seinem Album den heute modernen, komprimierten Sound zu geben, der für ihn bereits zum Klischee geworden ist. Er kann die Musik lauter klingen lassen, zu Lasten ihrer inneren Dynamik. "Ich wollte, dass sie klingt, als wäre sie in den späten `60ern oder frühen `70ern gemacht worden. Von daher gab ich mir sehr viel Mühe, das klangliche Feeling eines analogen Tonbands hinein zu bringen", kommentiert Oldfield.

Oldfields erster Gedanke bei Man On The Rocks war, mit einer Auswahl namhafter Sänger zu arbeiten, so wie er es zuvor gemacht hatte. Mike Smith, sein A&R-Mann, war indes aber ganz fasziniert von einer neuen Band, The Struts, und ihrem Leadsänger Luke Spiller. Als Oldfield dann Spillers Stimme hörte, war er hin und weg. Das war genau der Sänger, nach dem er gesucht hatte. Die Tatsache, dass die beiden sich bei den Aufnahmen nie persönlich begegneten, machte das Ganze noch interessanter und unterstrich, wie man mit dem Internet sogar von zwei verschiedenen Kontinenten aus zusammenarbeiten kann.

Durch die kontinuierlich auf dem Album vertretenen Sidemen (unter ihnen der Bassist Leland Sklar (Phil Collins, Crosby, Stills & Nash, James Taylor) und der Schlagzeuger John Robinson (Michael Jackson, Eric Clapton, Daft Punk) hat Man On The Rocks – trotz seiner verschiedenen Stimmungen und Kontraste – ein musikalisch einheitliches Feeling. Textlich verknüpfen Bilder von Urkräften und dem Meer die Songs des Albums miteinander. Womöglich hat seine Wahlheimat Mike Oldfield unterbewusst beeinflusst. Aber er besteht darauf, dass es kein Konzept für das Album gegeben hat.

"Ich habe es eigentlich nicht bewusst darauf angelegt, ein Album aufzunehmen. Ich hatte eher Dinge in mir, die ich musikalisch ausdrücken wollte", erklärt Oldfield. "Ich hatte alle diese Emotionen in mir aufgestaut, das ist eigentlich, worum es da ging. Es ist ein bisschen so, wie einen Hahn aufzudrehen und nicht genau zu wissen, was herauskommen wird."

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Verbessern Sie diese Seite

Sie sind der Künstler, das Label oder das Management des Künstlers? Über Artist Central können Sie dieser Seite eine Biografie, Fotos und mehr hinzufügen und die Diskografie bearbeiten.

Feedback

Sehen Sie sich die häufigsten Fragen zu unseren Künstler-Seiten an
Senden Sie uns Feedback zu dieser Seite