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... hat das was die drei Schweden da feil bieten.
Das Ganze ist extrem schwer einzuordnen und so lässt sich am besten eine dumme Umkreisung anbieten: Das ist keine Schlagermusik, auch wenn es manchmal schlagerhaft anmuten mag, dies ist kein House, auch wenn die eine Acidlinie oder der andere Orgelsound sehr schwungvoll daherkommt, das ist kein Disko, auch wenn ein Chor mal Kopfstimme singt, das ist kein Rock, auch wenn die Instrumentierung manchmal nah dran ist.
Vergleiche verbieten sich so wie sie sich aufdrängen möchten. Denn die Jungs sind nicht vergleichbar. Vergleichbar ist der Sänger auch nicht mit religiösen Identifikationsfiguren, nur weil er variabel und ziemlich lässig intoniert sowie langes welliges Haupthaar und Vollbart zur Schau trägt.
Das musikalische Ergebnis ist inspiriert, ist frisch, es ist, wenn nicht alle, dann sehr viele Konventionen sprengend.
Das TechnoRockPopalbum für alle, das vermutlich leider zu wenige erreicht, obwohl es einigen gut zu Gesichte stünde. Nun, entgegen aller Verklausulierung: Dieses Album will gehört werden! Zumindest zur Probe und das nicht zu leise.
Der fünfte Stern fehlt dort, wo zwei, drei Songs trotz guter Ideen (noch) nicht über die volle Länge begeistern, eher die Balladen, dort fehlt entweder noch etwas Selbstbewusstsein oder einfach Schwung.