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Might is Right. Die Philosophie der Macht
 
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Might is Right. Die Philosophie der Macht [Gebundene Ausgabe]

Ragnar Redbeard , Anton LaVey , Peter H Gilmore , Lars P Kronlob
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 196 Seiten
  • Verlag: Edition Esoterick; Auflage: überarb. Aufl. (Januar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3936830312
  • ISBN-13: 978-3936830316
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 15,4 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 320.359 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die deutsche Erstausgabe des ursprünglich im Jahre 1896 erschienenen Werkes über Sozial-Darwinismus und Macht beginnt mit einem Vorwort von niemand Geringerem als Anton LaVey, der erzählt, wie er dieses Buch fand, warum es einen starken Einfluß auf Die Satanische Bibel hatte und außerdem enthüllt, wen er für den mysteriösen Autor namens "Ragnar Redbeard" hält und warum. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Der Verlag über das Buch

Überarbeitete und erweiterte Ausgabe von Ragnar Redbeards legendärer Streitschrift über Sozial-Darwinismus und Macht. Die neue Hardcover-Ausgabe enthält zusätzlich zum Vorwort von Anton Szandor LaVey ein Nachwort von Peter H. Gilmore, dem gegenwärtigen High Priest der Church of Satan.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Sondereinband
"Might is Right gehört an sich zu den genialsten Schriften die ich je gelesen habe. Es erhielt nur deshalb keine 5 Sterne von mir, weil einige logische Fehler leider zu deutlich ins Auge springen.

Dieses Buch enthält nicht wirklich DIE Wahrheit die versprochen wird. Die Gedankengänge wurden zwar schon oft so oder ähnlich gedacht, jedoch noch nie so erbarmungslos ausgedrückt.
Nachdem der Autor erst einmal erklärt hat, dass sein Buch die einzige Wahrheit enthält, steigert sich "Ragnar Redbeard" erst einmal in eine Hasstirade gegen alles was dem Durchschnittsmenschen heilig ist hinein. Ernsthafte Kritik und Lösungsvorschläge gehen leider in den wütenden Sätzen und Vorurteilen des Autors unter. Seine Idee,jede Annahme müsse auf dem System der Natur und der Evolution beruhen, gehört sicher zu den logischsten und annehmbarsten überhaupt, aber leider scheint ihm nicht wirklich in den Sinn gekommen zu sein, dass Evolution nicht nur aus Krieg und Kampf besteht. In den darauf folgenden Kapiteln vergleicht er leider den Menschen mit den unpassendsten Tierarten, was dem unaufmerksamen Leser wohl eher an einige durchgeknallte Neonazis, als an ein ausgeklügeltes Gesellschaftssystem erinnert. Überhaupt besteht leider neben den ernsthaften Thesen der unverständliche Drang, politisch möglichst inkorrekt zu sein. Als Schlusswort sinniert Redbeard noch darüber, wie toll es doch war als noch die alten Religionen herrschten und erfreut sich an einigen Werten wie "sei tapfer, mitleidlos, stolz und tollkühn.", wobei man sich ernsthaft fragen muss, ob Werte wie diese nicht genauso verstaubt wie die des Christentums sind. Solche Fehler passieren dem Autor jedoch ständig, was wohl daran liegt, dass er wohl doch nicht ganz den Mut hat sich von allen sinnlosen Normen abzuwenden. Schade, denn an sich wäre an solch einer logischen Argumentation, wie sie der Verfasser vorlegt kaum ein Angriffspunkt zu finden. Man kann es auch als amüsant ansehen wie der Autor alle möglichen Mächte zur bekräftigung herbeiruft. Auch scheint er nicht ganz sicher zu sein, was denn Jesus für ein Mensch war. Redbeard beschimpft ihn zwar als Parasit, jedoch gehört Parasitismus auch zur Natur, wie alles andere auch, und wie man sieht sind die Schmarotzer, auch in der menschlichen Gesellschaft, durchaus erfolgreich. Da ist es wirklich nützlich, dass das Vorwort von LaVey das Ganze ein bisschen relativiert, sonst könnte man meinen nichts weiter als eine Hetzschrift vor sich zu haben. Der Gründer der "Church of Satan" erzählt an dieser Stelle auch die lustige Geschichte, wie er seine ach so neuen Gesanken entwickelte. Es ist ja auch wirklich schwer ein bisschen Nihilismus, Sozialdarwinismus und Religion zu einem bunten Salat zusammenzumischen und dann die Etikette "Satan" draufzuhauen. Leider ist auch hinsichtlich des Rückentextes das Buch arg übertrieben. Es schockt vielleicht den einfachen, gesetzestreuen Nichtsatanisten ein bisschen, ich bezweifle aber, dass es "dir die Augen öffnen wird einen neuen Menschen aus dir Macht und deine Taten und Gedanken veredlen" wird. Das ist pure Übertreibung.
Außerdem ist es leider nicht zu übersehen, dass der Autor sich ganz schön mit Minderwertigkeitskomplexen herumschlagen muss. Versucht er nicht vielleicht sich durch dieses Buch selbst Mut einzuflössen? Woran liegt es, dass er das Pseudonym "Ragnar Redbeard" verwendet? Hat er Angst seine Thesen gegen Menschen zu verteidigen, nicht weil er es nicht könnte, sondern weil er sich mit diesem Buch mehr selbst befreien möchte, als andere? Es wäre bestimmt interessant einen Blick in seine Psyche zu tun.

Alles in allem jedoch ein Buch, dass sowohl für Menschen interessant ist die sich für die Anfänge des Satanismus interessieren, sowie Menschen ohne Vorurteile die sich für eine Sicht der Dinge interessieren, wie man sie dank einseitiger Medienberichte nicht zu hören bekommt. Nicht zu empfehlen ist es jedoch für eiserne Verteidiger der Demokratie, sie würden es nur auf eine ihrer vielen Listen setzen um dieses "gefährliche" Gedankengut von den Menschen fernzuhalten.
Leider ist der Versuch des Autors, die Menschen von dem Nichtexistieren der Demokratie zu überzeugen schon im Vorraus fehlgeschlagen. Zu groß ist die Gedankenkontrolle der "Herren" über die "Sklaven", sie beginnt schon im Kindergarten, wird in Schule und Beruf fortgeführt und endet mit dem Tod.

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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Starker Tobak 27. März 2006
Von Ein Kunde
Format:Sondereinband
Nach der "Satanischen Bibel" habe ich mir nun auch mal für die "Philosophie der Macht" zeitgenommen. Zunächst einmal war ich von dem Ton dieser scheinbar als wissenschaftlich angedachten Philosophie echt überrascht. Der Autor knallt seine Thesen scheinbar wie im Fieberwahn aufs Papier und verliert so an vielen Stellen jegliches Maß und philosohische Homogenität. So wiederspricht er sich doch z.B. selbst ganz offensichtlich, wenn er dazu rät, alle erfolgsversprechenden Mittel zu nutzen um sich in der Gesellschaft durchzusetzen und gleichzeitig die ideologischen Heuchler aufgrund ihrer Verschlagenheit angreift.

Aber mal von einigen Ungereimtheiten und der eigentlich unbegründeten, misanthropischen Stimmung in seinen Gedanken abgesehen, ist seine vorchristliche Poesie sehr stark und dessen Inhalte nur all zu wahr. Der Autor sagt genau das, was jeder objektiv die Welt beobachtende Mensch zugeben müsste, wenn er den Mut aufbrächte, sich aus dem Korsett seiner egoistischen und vorgefertigten Meinungen zu befreien.
Redbeard beschreibt die Gesellschaft als ein Produkt der Natur und den Menschen darin als einen Jäger und Sammler. Unmoral und Skrupellosigkeit kennzeichnen hierbei eine Gesellschaft, in der nur die fittesten nach vorne kommen. Weiterhin meint er, dass jegliche Ideologien nur zum Verblöden und Ausnutzen der Schwachen erdacht und angewannt würde, was er aber trotzdem immer wieder haßerfüllt branntmarkt. Er propagiert stattdessen die vorchristlichen Werte der Kelten, Griechen und Germanen wie Stärke, Rücksichtslosigkeit und Entschlossenheit, dehnen alle Erfolgsmenschen nacheifern würden.
5 Sterne von mir für soviel Ehrlichkeit. Auch wenn seine Ansichten zur Familie heute etwas überholt erscheinen. Aber das verzeihe ich ihm gerne.

Unterm Strich enthält das Buch viele origelle Gedanken, die es geeignet machen, sich von einer Menge unreflektierter, schädlicher Vorurteile zu lösen und selbst ein Stückchen zu wachsen!

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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Reine Pöbelei 23. März 2006
Format:Sondereinband
Tja, mit großen Erwartungen herangegangen, eher skeptisch gelesen und dann enttäuscht ins Regal gestellt. Die ersten drei, vier Seiten ist das Ganze noch unterhaltsam, dann verflacht es zusehends und wird vorhersehbar und eintönig.
Redbeard ergeht sich in stumpfen Drauflosgekloppe, den immer wieder gleichen wütenden Ausbrüchen, die er als Argumente zu tarnen versucht. Sicher, mit dem ein oder anderen hat er unwidersprochen recht, aber das hätte man auf zehn Seiten zusammenfassen können. Der Rest ist reine Pöbelei und Polemik.
Einen Stern gibt es, weil was draus hätte werden können.
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