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Midsummer [VHS]
 
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Midsummer [VHS]

Kristian Leth , Laura Christensen , Carsten Myllerup    Freigegeben ab 16 Jahren   Videokassette
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Darsteller: Kristian Leth, Laura Christensen, Tuva Novotny
  • Regisseur(e): Carsten Myllerup
  • Format: HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Euro Video
  • Erscheinungstermin: 12. Februar 2004
  • Spieldauer: 94 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000176MN6
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 40.994 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de Redaktion

Nach dem Selbstmord seiner Schwester fährt der frischgebackene Abiturient Christian trotz schwerer Schuldgefühle mit einer Gruppe von Freunden zum traditionellen Mitsommerfest in ein einsames Waldhäuschen. Dort häufen sich schon bald mysteriöse Vorfälle. Christian vermutet, dass der Geist seiner toten Schwester mit ihm in Kontakt treten will...
Horror aus Dänemark? Abgesehen von Ole Borndals großartigem Nightwatch bisher eine Rarität. Mit Midsummer gibts nun einen qualitativ ähnlich überzeugenden Genre-Vertreter, der beweist, dass Horrorstreifen auch ohne Blutvergießen unter die Haut gehen können. Im Gegensatz zu vielen uniformen Teen-Slashern setzt Regisseur Carsten Myllerup auf dichte Grusel-Atmosphäre und stimmig fotografierte Bilder (im Cinemascope-Format). Die jugendlichen Darsteller sind hierzulande zwar gänzlich unbekannt, wirken aber durchweg authentisch. Die Auflösung des unheimlichen Treibens ist dann ebenfalls gut und schlüssig geraten und kann mit einem schönen Story-Twist aufwarten (wenngleich der geschulte Horror-Fan das Ganze sicher schon vorher erraten hat).
Für einen relativ unbekannten Film wie Midsummer überrascht die DVD mit einer einwandfreien Umsetzung. Besonders die Tonspuren sind bei der Unterstützung der gezielt eingestreuten Schockmomente sehr effektiv und bieten sowohl die deutsche Synchronisation wie auch den dänischen Originalton jeweils in Dolby Digital 5.1 und Stereo. Auch die Ausstattung an Bonusmaterialien ist durchaus ordentlich. Neben Trailer und Produktionsinfos finden sich noch einige deleted Scenes sowie der Kurzfilm "Leaving Grey" von Sebastian Panneck. Marc Osmers

Kurzbeschreibung

"Mitten im Abipartygetümmel findet Christian seine Schwester Sofie tot auf - Suizid durch Schlaftabletten. Keiner weiß warum. Trotz schwerer Schuldgefühle fährt Christian mit der Clique zum traditionellen Mittsommerfest ins Ferienhaus, das in weiten einsamen Wäldern gelegen ist. Die ausgelassene Stimmung der Freunde und selbst die hübsche Trine können ihn nur kurz ablenken: Plötzlich häufen sich mysteriöse Phänomene in der trügerischen Idylle! Christian ist der festen Überzeugung, dass die tote Sofie mit ihm Kontakt aufnehmen will. Oder sollen die Zeichen die Freunde vor etwas Bösem warnen? Schritt für Schritt nähert er sich einem düsteren Geheimnis..."

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Ja, in der Tat, in vielen Punkten fühlt man sich bei MIDSUMMER an eine nordeuropäische Variante von I KNOW WHAT YOU DID LAST SUMMER erinnert. Aber eben an eine NORDEUROPÄISCHE - und das heißt nicht nur, daß den Figuren hier wesentlich mehr Gewicht beigemessen wird. Sondern auch, daß auf dem Stoff und seiner Inszenierung eine deutlich spürbare Schwere liegt bis lastet, teils fast greifbare Melancholie.

Der Film beginnt bereits sehr dramatisch: mitten auf einer ausgelassenen Party zum Ende der Schulzeit bringt sich die 18jährige Sofie durch eine Überdosis Schlaftabletten um. Keiner begreift, warum sie das getan hat; ihr Bruder Christian und ihre Freunde sind fassungslos.

Trotzdem - und vor allem, um Christian auf andere Gedanken zu bringen - fahren sie zwei Monate später, wie geplant, auf ihren traditionellen Trip nach Schweden. Bei reichlich Bier und Sex wollen die drei Jungs und die beiden Mädels in einem einsamen Landhaus in den schwedischen Wäldern die Mittsommernacht begehen. Als sie dann auch noch die attraktive Einheimische Linn kennenlernen, steht dem Relaxen nichts mehr im Wege. Wäre da nicht der seltsame alte Nachbar, der immer wieder um ihr Haus herumschleicht; und wären da nicht die Merkwürdigkeiten, die vor allem Christian auffallen: Regelmäßig, wenn sie mit ihrem Auto auf dem Weg zum Haus eine bestimmte Stelle passieren, geht der Motor aus; das Auto scheint nachts selbsttätig die Scheinwerfer einzuschalten, und - besonders beängstigend: Als sie sich umbrachte, hatte Sofie einen Schlüssel in der Hand. Dieser taucht plötzlich auf, und egal, wie sehr Christian auch versucht, ihn loszuwerden, er kommt immer wieder zurück. Versucht Sofie etwa, mit ihm Kontakt aufzunehmen? Bildet er sich das alles nur ein? Oder spielt ihm jemand einen bösen Scherz?

Diese Frage läßt der Film bis kurz vor seinem Ende offen, und zwischendurch lenkt er einen auch mindestens einmal auf eine falsche Fährte - wobei ich mir aber nicht sicher bin, ob dies wirklich absichtlich geschieht. Überhaupt läßt sich MIDSUMMER viel Zeit, ist sehr ruhig inszeniert, man braucht etwas Geduld. Und man braucht die Bereitschaft, sich auf die Geschichte und ihre Figuren einzulassen - denn es gibt (zunächst) weder Blut noch sonstige Effekte, die für "Kurzweil" sorgen würden. Dafür gibt es sehr glaubwürdige und gut entwickelte Charaktere, deren Emotionen, deren Schmerz und auch Angst man fast spüren kann, und die man ihnen jederzeit abkauft. Was es außerdem gibt, sind ein hervorragender Indie-Pop-Soundtrack, umwerfend hübsche Mädels und ein paar wunderschöne Landschaftsaufnahmen. Vor allem aber eine sehr ungekünstelt und dadurch "frisch" wirkende Inszenierung - gepaart mit sehr viel Ernsthaftigkeit.

Die Auflösung der mysteriösen Vorfälle geschieht, wie gesagt, erst kurz vor dem Schluß des Films. Zum Glück. Denn sie ist leider, wenn auch so nur schwer vorhersehbar, vollkommen daneben: billig, nicht eben glaubwürdig, schon 100 mal gesehen - das kostet den Film Sympathie. Und es nimmt ihm einen Teil seiner Klasse.

Wenn man allerdings nicht allergisch auf Jugendliche in einem Horror-/Psychothriller reagiert und noch dazu einen freien Kopf und etwas Muße hat - sollte man sich MIDSUMMER ansehen. Für mich einer der besseren Filme des Fantasy FilmFests 2003. 7,5 von 10 Punkten.

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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Wahnsinn - es gibt sie noch, Filme mit guter story, glaubhaften Darstellern, grandioser Atmosphäre und einer Stimmung, die den Zuschauer ganz unterschwellig aber umso mehr erschaudern lässt und einen vollkommen in seinen Bann zieht. Ich bin eigentlich ein durch Hollywood-Slasher Filme recht verdorbenes Wesen, habe mir unzählige Teenie-Scream und Collegegören-Scary_movies angeguckt - immer mit einem gewissen Grad der Belustigung. Nun aber weiss ich wieder was gutes Kino ist, was ein motiviertes und talentiertes Team auf Filmstreifen bannen kann.

Diese story hat alles was man sich wünschen kann. Sie ist atmosphärisch, geisterhaft, nachvollziehbar, unberechenbar und wunderschön. Fast war es für mich schmerzhaft mich am Ende des Filmes von alledem trennen zu müssen - sowas passiert einem Cineasten nur sehr sehr selten.

Wer auf mehr als nur Film steht, wer das mysteriöse liebt und gerne mal von der Mainstream-Teenie-Gruselhighway abbiegen möchte auf die Panoramastrecke - der sollte sich diesen Film holen und sich einsaugen lassen in fremdes und doch so vertrautes Kino - weil es ist wie man es sich in seinen besten Erwartungen wünscht - und nur selten zu sehen bekommt.

Ganz ganz grandios - Vergleiche mit den von anderen erwähnten Filmen werden diesem Streifen nicht gerecht und sollten distanziert betrachtet werden. Was hier lauert ist eine Perle - und die sind bekanntlich immer recht schwer zu finden. Gotcha! Viel Vergnügen!!!

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Midsummer ist ein wunderbares Werk aus Dänemark. Einfach zu empfehlen. Die bedrückende Atmosphäre ist bei jedem Mal schauen wieder da.
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