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Midnite Vultures [Musikkassette] [Import]

Beck Hörkassette
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Hörkassette (23. November 1999)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Import
  • Label: Interscope Records
  • ASIN: B00003000A
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wenn Beck Folk, Hip Hop, Country, Blues und Lo-fi-Rock zu einer einzigartigen Klanggattung zusammenfügt, bedankt er sich auf äußerst unterhaltsame Weise bei denen, die ihn so beeinflußt haben. Tatsächlich ist dieser Alternative-Rock-Vagabund für einige Musikwerke der 90er Jahre verantwortlich, auf die man am allerwenigsten verzichten möchte. In seinen nicht so kreativen Phasen mißlingen jedoch Becks Versuche, seinen Vorbildern nachzueifern und schaffen nur eine Güteklasse B der ursprünglichen Versionen.

Midnite Vultures hält die Waage zwischen dem großartigen Beck und dem nicht so großartigen Beck. Ungefähr die Hälfte des Albums schwelgt in diesem Retro-Brei, man könnte es, wenn man so will, "Becksploration" nennen. In diesem Bereich erreichen seine ziemlich direkten und plumpen Verkörperungen nicht das Niveau der Originale. Bei Dauerbrennern wie seinen Soul-Tracks "Peaches and Cream" und "Debra" oder der Widmung "Hlwd. Freaks" fehlen ihm die Stimmkraft, der Mumm und der Werdegang, um als legitimer vollwertiger Soul-Typ oder als Rapper der alten Schule anerkannt zu werden. Bei der anderen Hälfte, in der wir Beck in seinem Element finden, ist er belebend und erfrischend. Seine unerschütterliche Meisterschaft in der Studioarbeit wird besonders deutlich bei Meisterwerken wie dem von den Bläsersätzen dominierten "Sexx Laws", dem überschäumenden, vom Slap-Baß angetriebenen "Nicotine and Gravy" und bei dem bombastischen Wah-Wah-Effekt von "Mixed Bizness".

Das Album beweist, daß Beck nicht an die spontanen Talente von Marvin Gaye, George Clinton oder Prince herankommt, wenn er konsequent Funk spielen will, aber solange er so erfindungsreich unterschiedliche Musikkategorien verbinden kann, bleibt er auf seine Art immer noch faszinierend. --Beth Massa

INTRO

Vorhang auf. Der 90er-Jahre-Konsens-Überflieger der Musikschreiber der westlichen Welt strikes again. Kein langes Versteckspiel, die Bläser geben sofort ein klares Signal: heute tanzen wir, die Western-Folk-Gitarre bleibt im Koffer. "Sexxlaws', die erste Single, ist schon beim Start Gewinner. Handclaps, Frauenchöre, wabernde Synthies und ein "Cotton-Eye-Joe'-Banjo lassen alle Optionen für die Videoclip-Auswertung. "Nicotine & Gravy' tröstet die trauernde Prince-Gemeinde, die von ihrem Meister so lange im Stich gelassen worden war und jetzt vielleicht Mr. Hansen ihr Ohr leihen wird. Der hat eh die besseren Songs und schaut nicht immer so beleidigt drein. "Mixed Bizness' setzt weiter auf den Funk - freuen wir uns schon jetzt auf Becks Hüftschwung -, "Get Real Paid' auf Synthie-Blubber-Beats aus der 80er-Disco (Depeche Mode? Devo?) und den überhaupt auffallend häufig eingesetzten Eunuchen-Falsettgesang. Ob das gut ist? Frag mich noch mal in drei Monaten. Lasziv vorbei am Philly-Sound per Vibraphon, Fender Rhodes, Mundharmonika und mehr von dem, was wir an Beck so lieben, glücklich zur Entspannungsnummer "Beautiful Way', bei der ich merkwürdigerweise an Aerosmith im Dämmerzustand denken mußte. Kurz vor Schluß endlich ein Paukenschlag - "Pressure Zone', hämmernde Pianoakkorde und ein aufgeräumtes Songgebilde. Gedehnte Baßtöne, gedämpftes Saxophon, George Michael-Gesang, der Abschluß, die Philly-Barnummer voll Pathos und Liebesleid; Weens "Freedom Of 76' läßt grüßen. Gewagt und gewonnen. Unterm Strich: Zufriedenheit.

Markus Naegele / ©Intro - Musik & so
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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Wahnsinnsalbum 28. Dezember 2002
Format:Audio CD
Erst beim dritten, vierten Durchhören hat mich dieses Album voll mitgerissen. Becks verspielter Umgang mit einer unendlichen Vielfalt an Samples ist gewöhnungsbedürftig, aber von genialischer Kreativität. Die Vielfalt der Songs und die freakige Ironie mancher Texte (I wanna go for you/and your sister/I think her name is Debra...) ist die große Stärke dieser Platte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kauziger Funk 4. März 2010
Von V-Lee TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Ob das nun eine ernst gemeinte Hommage und Verbeugung vor Prince, oder doch eher eine äußerst anspruchsvolle Parodie auf das kleine Musikgenie aus Minneapolis war, werden wir wohl nie erfahren, es ist aber auch egal, denn: das Ergebnis zählt - und das ist hier allemal gelungen.

Als einer der wohl größten Exzentriker des Musikbusiness zimmerte Beck Hansen hier ein aus 11 Räumen bestehendes Funk-Haus, dass seinen Reiz einereseits aus kantigen, aber keineswegs unzugänglichen songs, und andererseits aus detailverliebten Arrangements bezieht. Klar - man hört Prince hier an allen Ecken und Enden heraus (sogar seine Falsettstimme wird hier imitiert), nur kompositorisch ist das wohl das beste Album, dass dieser in den 90er Jahren nicht aufgenommen hat.

Es groovt, fiept und klirrt hier auf Teufel komm' raus, aber Spaß macht diese Platte vor allem deswegen, weil es hier so viel an Feinheiten zu entdecken gibt, und weil es keine Strophe gibt die gleich klingt.

Wer wissen will, wie Prince geklungen hätte, wenn ihm Anfang der 90er Jahre nicht die kreative Luft ausgegangen wäre, der soll hier unbedingt zugreifen, zumal sich auf diesem Album mit ,Sexx Laws' und ,Mixed Bizness' auch zwei unzerstörbare Hits befinden. Und sexy ist diese Scheibe allemal.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der geniale Querschläger - Beck hat's in sich 14. Mai 2000
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Dieses Album teilt das Schicksal seines Schöpfers: Es bewegt sich auf dem schmalen Grat zwischen Genie und Wahnsinn. 80er-Kraftwerk-Synthie trifft auf Country-Mundharmonika, Keyboard-Billigbreaks kombinieren sich mit Scratchen, Möbel werden zerschlagen, ein Gospelchor wird aufgestellt, Funkgitarren und Rockeinlagen mischen sich mit buntschrägen Klängen einer Art Xylophons, die Texte ergeben keine Sinn, und wenn ist er irgendwo zwischen Zynismus, Ironie und Chaos. Anspielungen gibt es auf diesem Album zuhauf. Doch das schönste Beispiel ist "Hollywood Freaks", eine Art Kampfansage an den kopistischen Rap der Westküste, in dem so ziemlich jeder Sprachrhythmus von dort aufs Korn genommen wird, und die Tracks so künstlich schlecht klingen, daß es schon wieder hohe Kunst ist. Dieses Album ist gewöhnungsbedürftig, nicht einmal Beck's monoton gelangweilter Gesang ist geblieben. Vielmehr hat er die Kampzone sogar noch auf die 80er ausgeweitet, nachdem er schon vorher wild durch die 70er gewildert hat. Jeder Soundschnipsel, den er einbringt, ist es wert, gehört und verstanden zu werden, Anspielungen zu berühmten Künstlern erledigt er nebenbei. Seien Sie auf eins vorbereitet: Harte Brüche und Sprünge, die alles durcheinanderwirbeln, seien Sie vor allem auf der Hut, wenn Sie glauben, das ergebe jetzt einen Sinn. Das tut es zwar, aber welchen kann wohl nur Beck selbst beantworten. Kaufen!
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Schräg, aber eben schön.
Ich nenne jetzt mal alle Musikstile, die ich auf dieser Platte bemerkt habe: Blues, Folk, Soul, HipHop, Country, Pop, Rock und Disco. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Februar 2003 von Jens Luckow
5.0 von 5 Sternen Eine der besten Prince CDs
Der genialste Kopf des Recyclings hat wieder zugeschlagen. Diesmal greift er frisch und frei in den bunten Zutatentopf aus Funk und Soul, frisst etwas Kreide um die Stimme des... Lesen Sie weiter...
Am 9. Januar 2001 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Gefährlich!
Im Grunde fällt es mir schwer das leise Ekelgefühl unmißverständlich zum Ausdruck zu bringen, welches sich mir unverschämterweise mit den ersten... Lesen Sie weiter...
Am 12. Oktober 2000 veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen etwas fehlt
Zu allererst einmal: ich bin bedingungsloser Fan aller vorherigen Veröffentlichungen dieses einzigartigen Soundbastlers...bis jetzt. Lesen Sie weiter...
Am 8. September 2000 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Beck! Junge, Junge...
Nach dem grandiosen Album "Mutations" (an Vielfalt und Möglichkeiten) jetzt so was. Gut! Ein Funk-Album (was soll das denn heissen? Lesen Sie weiter...
Am 12. Februar 2000 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen genial
ganz ehrlich freunde: diese cd gehört in jede sammlung. warum? na einfach, sie ist tanzbar, abwechslungsreich, funky, glücklichmachend oder kurz gesagt, einfach... Lesen Sie weiter...
Am 19. Januar 2000 veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Nicht weltbewegend
Der wirkliche Meister der chamäleonhaften Umtriebigkeit meldet sich mit seinem neuen Werk "Midnite Vultures" zurück ins Business - und zeigt diesem wieder mal... Lesen Sie weiter...
Am 28. Dezember 1999 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sexy Funk
Diese CD ist mal wieder typisch Beck. Wenn andere sich gerade bemühen, den Stil seiner letzen CD nachzuahmen, ist er schon Meilen weiter. Lesen Sie weiter...
Am 7. Dezember 1999 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Nicht mein Lieblings-Beck-Album
An sich ist die Platte nicht schlecht. Aber irgendwie hat man das Gefühl, daß schon mal alles besser gehört zu haben. Und auch irgendwie 'gehaltvoller'. Lesen Sie weiter...
Am 1. Dezember 1999 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein Hoch auf BECK
Zwar knüpft Beck mit seinem neuen Album nicht an die Genialität von "Odelay" an, bietet aber trotzdem ein exquisites Album mit vielen Musikstilrichtungen. Lesen Sie weiter...
Am 25. November 1999 veröffentlicht
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