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Midnight In The Garden of Good [UK Import]
 
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Midnight In The Garden of Good [UK Import]

John Cusack , Kevin Spacey , Clint Eastwood    Nicht geprüft   DVD
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)

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Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Diejenigen, die John Behrendts gleichnamigen Bestsellerroman gelesen haben (auf Deutsch auch unter dem Titel Mitternacht im Garten der Lüste erschienen) mussten über diese Verfilmung wenigstens ein wenig enttäuscht sein. Doch auch wenn die Meinungen seitens der Kritiker und des Publikums sehr unterschiedlich waren, gibt es doch vieles, was man Clint Eastwood und seiner Herangehensweise an das Material zugute halten muss. Natürlich werden die Leser die dichte Atmosphäre und die gesellschaftlichen Details vermissen, die Berendt in seine Erzählung über die Stadt Savannah packte. Der Film kann nur an der Oberfläche all der Geschichte, der Tradition und der Wohlstands-Dekadenz des Staates Georgia bleiben, die das Fundament von Behrendts auf Fakten basierendem Krimihandlung bilden. Dennoch schafft es Eastwood, das Hauptaugenmerk auf die wundervollen Exzentriker Savannahs zu richten, ganz besonders auf jenen homosexuellen Antiquitätenhändler (herausragend gespielt von Kevin Spacey, Die üblichen Verdächtigen, American Beauty), der seinen Freund und angeblichen Liebhaber (Jude Law, Gattaca, eXistenZ) umgebracht hat, oder vielleicht auch nicht. John Cusack (Grosse Pointe Blank, Con Air) spielt den Journalisten des Magazins "Town & Country", der, kaum in Savannah angekommen, dort wesentlich mehr erlebt, als er erwartet hat -- unter anderem die legendäre Drag Queen der Stadt, Lady Chablis (die sich im Film selbst spielt). John Lee Hancocks geschickte Drehbuchbearbeitung der Vorlage bringt Behrendts Romanfiguren durch eine Vielzahl farbiger Dialoge zu sprühendem Leben. Die amerikanische DVD-Edition ist ähnlich ausgestattet wie jene von L.A. Confidential und enthält eine Dokumentation über die Dreharbeiten mit dem Titel "The Real People in the Garden", sowie eine interaktive Tour zu den Sehenswürdigkeiten von Savannah, wozu auch deren berühmteste (oder berüchtigste) Einwohner zählen. --Jeff Shannon

Amazon.de DVD-Bewertung

Enttäuschenderweise ist von dem hervorragenden Bonusmaterial der amerikanischen DVD in der deutschen Ausgabe nichts übrig geblieben. Und als sei dies nicht tragisch genug: Die auf der Rückseite der Verpackung angekündigte "Soundtrack-Präsentation" und den Kinotrailer sucht man ebenso vergebens. Immerhin gibt es eine reiche Anzahl von Bild-Text-Tafeln, die ausführliche biografische und filmografische Daten zu den acht Hauptdarstellern, dem Produzenten, dem Drehbuchautor, dem Autor, der Romanvorlage und dem Regisseur geben. Weiterhin gibt es einiges an Information über die Hintergründe der Besetzung, den Dreh in Savannah und über die Stadt selbst. Deren großem musikalischen Sohn, Johnny Mercer -- der in Mitternacht im Garten von Gut und Böse keine unwesentliche Rolle spielt -- sind Tafeln zu Leben und Werk sowie dessen Oscar-Erfolgen gewidmet.

Zur Ehre näherer Information kommt auch einer der heimlichen Stars des Films: die Bulldogge Uga. Einiges über die Drehbuchbearbeitung des Romans schließt die Materialien ab. Der englische Originalton und die Synchronisationen in Deutsch und Spanisch sind in Dolby Digital 5.1, es gibt 19 Untertitelversionen quer durch Europa sowie spezielle deutsche, englische und italienische Fassungen für Hörgeschädigte. --Alexander Röder


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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schwüles Drama 1. November 2002
Format:DVD
Wenn man von einem zweieinhalb Stunden lang traumhaft-stimmungsvoll dahinplätschernden Film erfährt, dass er an Originalschauplätzen nach einer authentischen Geschichte gedreht wurde, fragt man sich, ob das Leben anderswo nicht doch realer sein könnte als hier. Sonny Seiler heißt der Anwalt des von Kevin Spacey dargestellten Protagonisten Jim Williams nämlich nicht nur im Film, sondern auch in Wirklichkeit. Und der echte Sonny Seiler taucht, wie zur Bestätigung, in der Rolle eines Richters auf. Auch die Lady Chablis ist wahrer Kult. Rumgereicht in amerikanischen Talkshows, kennt den Transvestiten inzwischen das ganze Land. Wenn Clint Eastwood ihr großen Raum zur Selbstdarstellung einräumt und sie pausenlos voller erotischer Affektiertheit plappern lässt, vergisst man tatsächlich, dass man es mit einem Spielfilm zu tun hat, in dem nur die Figur von John Cusack, des Reporters Kelso, der sich in den Bann des Lebens von Savannah ziehen lässt, eine dramaturgisch notwendige, reine Erfindung ist. The Lady Chablis singt nämlich wahrhaftig in den Bars Savannahs, der sinnlichsten Stadt der amerikanischen Südstaaten. Und gedreht wurde in der historischen Innenstadt. Dabei sind es viel eher noch die Exzentriker, die das Flair dieses Ortes abbilden, als Mercer House, Forsyth-Park oder Bonnaventure-Friedhof. Menschen wie der Trinker, dessen Bienen - an Fäden befestigt - um seinen Kopf schwirren und ihn überall hin begleiten, oder der Butler, dessen verstorbener Herr ihn beauftragte, mit einem imaginären (weil auch längst toten) Hund an der Leine regelmässig spazieren zu gehen. Dass Eastwood ihnen stets eine Weile länger Aufmerksamkeit schenkt als erwartet, kennzeichnet seine Liebe zu den Charakteren. Dafür verzeiht man ihm dann auch, dass er formal auffällig etwa die Szene durch katastrophale Perspektivenwechsel und Achsensprünge vergeigt, in der Kelso das Haus von Williams betritt und dort auf ihn warten muss. In John Berendts Romanvorlage sollen die Exoten noch bunter und zahlreicher herumspazieren, ich bin jedenfalls nicht müde geworden, Eastwoods Auswahl zuzusehen.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Doch das schlimmste für den Zuschauer ist die Erkenntnis, dass die Ereignisse auf einer wahren Begebenheit beruhen (was Jim Williams im Film zu der wunderbaren Äußerung treibt: "Wahre Geschichte - und geschmackvoll böse, findest du nicht?")!

Die gesamte Handlung basiert auf Tatsachen und wurde von John Berendt mit einem ordentlichen Schuss Südstaaten-Flair und ausgeklügelten Personenbeschreibungen zu einem spannenden Roman zusammengefasst.

An diesem Punkt setzt Clint Eastwood an. Die Story ist banal, eine Kriminalgeschichte. Nach der legendären Weihnachtsparty wird Billy Carl Henson tot aufgefunden - der arme Stricherjunge wurde vom exzentrischen Millionär Jim Williams erschossen. Dieser ist außer sich, stammelt von Notwehr. Der gesamte Film schildet die Aufklärung dieses Kriminalfalls.

Ein genialer Schachzug gelingt Eastwood mit der Erschaffung des im Buch nicht enthaltenen Charakters John Kelso (John Cusack in einer Paraderolle). Kelso ist Reporter und Schriftsteller aus New York und wird von Jim Williams eingeladen, als erster Reporter überhaupt von dessen legendärer Weihnachtsparty zu berichten. Williams selbst outet sich als großer Fan von Kelsos bisher einzigem Roman! Als Kelso die Stadt kennen lernt und von der grotesken Atmosphäre berührt wird, packt ihn das Schriftsteller-Gen - und nach der denkwürdigen Mord-Nacht bietet er sich an, den Fall aufzuklären - wenn er als Dank dafür ein Buch über die Geschichte schreiben darf. Williams willigt ein, und fortan befindet sich John Kelso mitten in den Abgründen der Stadt Savannah. Er wird vermischt in einen Strudel von Wahnsinn und Lüge, der gleichzeitig für die Bewohner des Dorfes völlig normal zu sein scheint.

Die Figur John Kelso ist bewusst darauf angelegt, dass der Zuschauer sich mit ihr identifiziert. Kelso reagiert mit völligem Unverständnis auf den tiefen Aberglauben und die abstruse Art der Südstaatler, mit Problemen fertig zu werden. Und im Verlauf der Untersuchungen muss er sich vielleicht eingestehen, dass seine Suche nach Wahrheit nicht immer der beste Weg ist, mit dem Leben fertig zu werden. "Die Wahrheit liegt im Auge der Betrachters!" spricht Williams im Zenit der Handlung und gibt damit offensichtlich die Nachricht des Film wieder: Warum in Wahrheit leben wenn man mit der Lüge und dem Irrglauben besser lebt?

Es bleibt die Frage, warum gerade Clint Eastwood diesen Film gedreht hat. Vielleicht wäre die Handlungen wirklich in den Händen eines David Lynch besser aufgehoben gewesen. Das gute an Eastwood ist aber, dass er absoluter Experte für Charakterisierungen und Atmosphäre ist. Die Personen sind selbst bei kleinesten Auftritten scharf gezeichnet und werden durch die hervorragenden Schauspieler noch klarer (einzige Ausnahme ist Eastwoods Tochter Alison, die ihre Figur nie wirklich in den Griff bekommt). Am besten ist aber (wie in fast jedem Eastwood-Film) die Atmosphäre gelungen! Bereits beim Vorspann, wenn die Kamera über einen See schwenkt und eine winterliche Südstaaten-Landschaft preis gibt, wird man von der grotesken Stimmung gefangen, die der Film transportieren soll. Dazu passend wird der Film mit sehr ruhiger Musik untermalt. Die ganze Atmosphäre wirkt unwirklich und tot! Und Minerva wird nicht müde zu erwähnen, dass Savannah die "Stadt der Toten" und "tiefstes Voodoo-Land"! Eine Belehrung für alle, die das Voodoo-Land in Schwarzafrika gesucht haben: Voodoo-Land ist da, wo Voodoo als wahr ist. Und wenn die Wahrheit im Auge des Betrachters liegt, dann ist Savannah wirklich das Voodoo-Land Nr. 1!

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ray TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Savannah, USA in den 80ern : Der New Yorker Journalist John Kelso (John Cusack), der für das Magazin Town & Country arbeitet, hat die Ehre über die Weihnachtsparty des Millionärs Jim Williams (Kevin Spacey) zu berichten.
Williams stammt aus einfachen, kleinen Verhältnissen, hat als Antiquitätenhandler ein Vermögen gemacht und sich inzwischen zu illustren Lebemann der High Society entwickelt, der weiterhin exklusive Kunstschätze sammelt und mit ausgefallenen Partys für Furore sorgt.
Vom Williams gewieftem Anwalt Sonny Seiler (Jack Thompson) erhält der Journalist letzte Instruktionen, wie der Bericht auszusehen hat und schon gehts hinein in das Eintauchen der speziellen Lebensart des alten Südens, bei dem die Menschen mit dem geliebten Hund auch dann noch Gassi gehen, wenn der schon längst das Zeitliche gesegnet hat.
John ist fasziniert von diesem relaxten Way of Life und lernt Jims Nachbarin Mandy Nichols (Alison Eastwood) kennen, die ihn spontan auf eine jazzige Mitternachts-Party mitschleppt.
Auch Williams findet er faszinierend und lernt dessen jungen, aggressiven Lover Billy Karl Hanson (Jude Law) bei der nächsten Party kennen, er wird Zeuge eines Streites, in dem Hanson William auffordert, ihm sofort etwas Geld zu geben. Als dieser der Bitte nicht nachkommt, bedroht ihn der junge Liebhaber mit einer zerbrochenen Whiskyflasche.
Doch es kommt noch dicker: Am Morgen danach sieht John eine ganze Menge Polizeiautos vor dem Anwesen stehen, er erfährt, dass Williams seinen Freund in der Nacht aus Notwehr erschossen hat.
Nun ist der Bericht für Weihnachten passe´, anstatt dessen hat Kelso vor ein Buch über die Ereignisse zu schreiben, denn schnell werden Widersprüche in Williams Aussage aufgedeckt. Bei seinen Recherchen macht John Kelso Bekanntschaft mit dem Transvestit und Travestiestar Lady Chablis (Chablis Deveau), mit Voodoo-Priesterin Minerva (Irma P. Hall), mit Gut und Böse und mit sich Selbst...
Eastwoods "Mitternacht im Garten von Gut und Böse" entstand 1997 und brauchte bei mir einen zweiten Anlauf, um den Film als weiteres Eastwood Meisterwerk zu erkennen.
Der Film hat mit ca. 155 Minuten eine relativ lange Laufzeit, es kommt allerdings nie Langeweile auf, denn die Story ist nicht nur sehr interessant, sondern vor allem relaxed und unaufgeregt.
Tatsächlich handelt der Film von Beziehungen von Menschen untereinander und die Verantwortung, die damit verbunden ist, sowie von der Wagschale des Lebens, das Abwägen von der guten Seite und Zeit (vor Mitternacht) mit der bösen Seite und Zeit (nach Mitternacht). Klingt spirituell und das ist es auch, aber Eastwood macht keine große Sache daraus, sondern erzählt seine Geschichte einerseits konventionell und anderseits magisch. Funktioniert als Einheit bestens, was Eastwoods großer Verdienst ist für diesen Film, der vor allem für Toleranz steht und viel Gespür und Sympathie für die teilweise sehr exzentrischen Figuren aufbringt.
Ein hervorragender Film auf den zweiten Blick von einem der letzten großen Geschichtenerzähler des Kinos...
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Die neuesten Kundenrezensionen
Genial -einfach ansehen!
Gut gemachter Krimi mit touch ins Voodoo-Millieu, spannend, kurzweilig, manchmal leicht gruselig,
tolle Kameraführung. Macht irre Spaß beim Zusehen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. März 2010 von M. Marquardt
Interessante Thriller - Milieu Studie
Der Film ist grundsätzlich ein Thriller, enthält aber auch sehr viele lustige Elemente.

Der Kriminalfall als solches und der anschließende... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Juli 2009 von D. Thomas
Schwuler Neureicher
Man merkt lange nicht, dass es sich hier um einen Film handelt, in dessen Mittelpunkt ein Strafprozess steht, der einen Todesfall aufklären soll. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Juni 2009 von zopmar
Unterschätztes Meisterwerk von Regisseur Clint Eastwood
Das erstaunliche an Clint Eastwoods Regiearbeiten ist: Keiner seiner Filme verrät eine typische Handschrift, so wie etwa ein Scorsese-Film immer ein Scorsese-Film ist (oder... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Januar 2008 von Rick Brown
Athmosphärisch dicht
Clint Eastwood zaubert hier einen Film auf die Leinwand in dem man die Hitze und schwüle von Savannah und seinem Sumpf spüren kann. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. September 2007 von S. Glathe
man erwartet mehr
bekommt eigentlich weniger und ist trotzdem nicht enttäuscht. das liegt vor allem an der atmosphäre, die clint eastwood geschaffen hat, und an den grossartigen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. August 2007 von toma
versucht viel - schafft gar nichts
Die Filmumsetzung eines erfolgreichen Bestsellers, der seinerseits auf einer wahren Geschichte beruht, zwei geniale Hauptdarsteller, ein renommierter Regisseur und ein... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. November 2006 von Simon Egli
Southern belle Savannah.
Adapting a book to the screen is always a risk, and adapting a successful book particularly so, especially if it is a nonfiction book and the story has already made news (or been... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. März 2003 von Themis-Athena
Voodoo und Gerichtsszenen
Ein Drama über einen Gerichtsfall um den Mord an ein Schwulen.
Schöne Bilder aus der Umgebung welchen sich ab mit Szenen im Gericht selbst, der ganze Film spielt in... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Januar 2003 von S. Kamber
Tolle Atmosphäre
dieser Film hat mich wirklich positiv überrascht, trotz 149min. Lauflänge gibt es keine Spannungslöcher. Lesen Sie weiter...
Am 14. Mai 2001 veröffentlicht
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