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Midnight in Paris [Blu-ray]

Owen Wilson , Rachel McAdams , Woody Allen    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   Blu-ray
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (99 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 12,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Owen Wilson, Rachel McAdams, Marion Cotillard, Michael Sheen, Kurt Fuller
  • Regisseur(e): Woody Allen
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Concorde Video
  • Erscheinungstermin: 16. Dezember 2011
  • Produktionsjahr: 2010
  • Spieldauer: 94 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (99 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B005SNF1MQ
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 7.925 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

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Gil Pender ist ein erfolgreicher Drehbuchautor, der in Paris versucht, sein erstes Buch zu vollenden: Er will endlich etwas von bleibendem literarischen Wert schaffen. Allerdings leidet er akut an einer Schreibblockade, da er tagsüber mit seiner Verlobten Inez und deren angeberischen College-Freund Paul auf touristischen Pfaden wandelt und die Abende mit ihren versnobbten Eltern verbringen muss, die nicht unbedingt begeistert von ihrem Schwiegersohn in spe sind. Als Gil es eines Abends vorzieht, allein durch die malerischen Straßen Paris’ zu spazieren anstatt mit Inez und Paul tanzen zu gehen, passiert etwas Magisches: Genau um Mitternacht fährt eine alte Limousine vor, deren Insassen ihn vergnügt auffordern einzusteigen. Spontan lässt sich Gil auf das Abenteuer ein, das ihn auf wundersame Weise ins Paris der 20er Jahre führt, wo er F. Scott Fitzgerald, Ernest Hemingway, Pablo Picasso, Cole Porter und andere Künstlergrößen der damaligen Zeit trifft.

Paris ist seine eigene Kunstform, lässt Woody Allen Gil Pender, sein diesmaliges Alter Ego sagen. In dem kalten, grausamen, sinnlosen Universum existiert Paris, dessen Lichter man sogar vom Weltall aus sieht, schwärmt Gil, der am liebsten gleich ganz in die Stadt seiner Träume übersiedeln möchte. Für ihn sind die 20er Jahre das Goldene Zeitalter schlechthin, in dem die Kreativität und die Kunst noch lebendig waren. Angeleitet von Gertrude Stein nimmt er das Schreiben wieder auf und erkennt, dass sein bisheriges Leben mit Inez so nicht weiter gehen kann. Da begegnet er Adriana, Picassos bildhübscher Freundin, die lieber in der Belle Epoque leben würde, ihrem Goldenen Zeitalter, wo die beiden bei einer weiteren magischen Reise auf Lautrec, Gauguin und Degas treffen, die ihrerseits wiederum der Renaissance nachtrauern. Gil erkennt, dass das Goldene Zeitalter für jeden etwas anderes ist. Letztlich muss man sich aber von der Illusion lösen, dass in der Vergangenheit alles schöner und besser war, wenn man im Leben etwas vollbringen will, oder wie es Gil formuliert: Die Gegenwart ist vielleicht etwas unbefriedigend, aber so ist eben das Leben. Aus den Dialogen hört man Woody Allen sprechen, wie er leibt und lebt. In seinem 42. Kinofilm nähert sich der Altmeister noch einmal Klassikern wie Purple Rose of Cairo oder Stardust Memories an. Es macht einfach nur Spaß, den intelligenten, witzigen Dialogen zuzuhören und sich in die romantische Märchenwelt Paris’ entführen zu lassen. Es gibt herrliche Oneliner und die obligatorische Diskussion über die Angst vorm Tod darf natürlich auch nicht fehlen. Owen Wilson, Marion Cotillard, Rachel McAdams, Michael Sheen brillieren in einer bezaubernden Liebesklärung an Paris und das Leben. -- Ellen Große


Midnight in Paris
Midnight in Paris
Midnight in Paris

Produktbeschreibungen

Ein Wunschtraum geht für den Amerikaner Gil (Owen Wilson) in Erfüllung, als er mit seiner Verlobten Inez (Rachel McAdams), ein Mädchen aus wohlhabendem Hause, seinen Urlaub in Paris verbringen kann. Seit seiner Jugend schwärmt Gil von der dortigen Künstlerszene der Zwanzigerjahre. Wenn er nur damals hätte leben können! Hemingway, Fitzgerald, Gertrude Stein - das sind die Idole des erfolgreichen Hollywood-Drehbuchautoren, der sich sehnlichst wünscht, als ernst zu nehmender Schriftsteller zu reüssieren. Inez hat kein Verständnis für seine Schwärmerei. Eines Abends bricht Gil alleine auf und verirrt sich bei seinem Streifzug durch die Straßen der Stadt der Liebe. Punkt Mitternacht geschieht etwas Wundersames: Gil wird von einer Limousine aufgelesen, die ihn geradewegs in die Roaring Twenties transportiert, zu all den legendären Künstlern, die er immer schon bewundert hat! Mit einem Mal ist nichts mehr so, wie es vorher war...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
54 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Wo bin ich?" 29. Dezember 2011
Format:DVD
Gute Frage. Aber ganz ehrlich: Die Antwort auf seine Frage wird den amerikanischen Drehbuchautor Gil Pender(Owen Wilson) komplett um den Verstand bringen. Er ist mit seiner Verlobten Inez(Rachel McAdams) nach Paris gefahren, um die Hochzeit vorzubereiten. Klar, dass auch Inez wohlhabende Upper-Class Eltern dabei sind. Schon allein mit denen hat Gil ein Problem, als aber auch noch Inez alter Bekannter, der oberschlaue Pedant Paul(Michael Sheen) mit seiner Frau auftaucht, hat Gil die Nase voll. Er macht sich allein auf den Weg und erkundet Paris bei Nacht. Gil ist ein absoluter Fan vom Paris der 20er Jahre, und er hofft diesen Zauber in den Gassen der Stadt zu finden...

Ja...und dann kommt ein altes Peugeot Taxi vorgefahren. Und plötzlich ist Gil auf einer Feier von Jean Cocteau. Dort muss er feststellen, dass sein Mitfahrer aus dem Taxi niemand anders als John Fitzgerald(Tom Hiddleston) ist und der Typ am Klavier, der sieht doch tatsächlich wie Cole Porter aus. Gil ist sprachlos. Das wird auch nicht besser, als er Hemingway(Corey Stoll) trifft und der ihn mit Gertrude Stein(Kathy Bates) bekannt macht. Gil arbeitet gerade an einem Roman; da bietet es sich doch an, dass Getrude mal einen Blick ins Manuskript wirft. Vorher aber muss er unbedingt die bildschöne Adriana(Marion Cottillard) ansprechen, die mit ihrem Freund Picasso bei Gertrude zu Besuch ist.
Dann ist Gil wieder in der Gegenwart. Hat er geträumt? Nein, er glaubt fest an das Erlebte. Allerdings hält ihn Inez für verrückt. Aber Inez Eltern glauben ohnehin, dass Gil nicht richtig tickt.
Also macht sich Gil um Mitternacht wieder auf den Weg in die 20er. Er begegnet Dali(Adrien Brody), Bunuel, Matisse und T.S. Eliot. Aber er hat nur Augen für Adriana. Mit ihr erlebt er die schönsten Stunden seines Lebens. Zusammen machen die beiden sogar einen Abstecher in die Belle Epoque und sitzen dort mit Degas, Lautrec und Gaugin an einem Tisch. Spätestens jetzt weiß Gil, dass sein bisheriges Leben so nicht weitergehen kann...

Eine traumhaft schöne Geschichte des, jedenfalls wenn sie mich fragen, intellektuellsten Filmemachers der letzten Jahrzehnte. Diese Überdosis intellektueller Dialoge und Ansichten lässt Woody Allen Freunden das Herz höher schlagen und verstärkt bei Gegnern die Abneigung. Was soll man da machen? Allens Filmbeginn, eine Kamerafahrt zu den schönsten Plätzen von Paris, nur von Musik unterlegt, ist brilliant. Auch seine Wahl dem Komödianten Owen Wilson die Hauptrolle für dieses verträumte Filmfeuerwerk zu überlassen ist ein gelungenes, wenn auch gewagtes Experiment. Allen zeigt uns seine literarischen Helden mit all der künstlerischen Freiheit, für die er bekannt ist. Der Macho-Hemingway, der übernervöse Picasso und der Lebemann Fitzgerald, diese Charaktere sind so spannend wie witzig gelungen. Zu all der nostalgischen Schwärmerei packt Allen in sein Drehbuch noch eine gefühlvolle Lovestory und die Moral von der Geschichte, dass man immer das haben möchte, was man nicht besitzt...

Also wenn sie mich fragen: Sollten sie gern lesen, träumen und sich schon immer gefragt haben, wie das damals eigentlich so war, als Hem, Scott und Gertrude das "alte Paris" unsicher machten, dann schauen sie sich -Midnight in Paris- unbedingt an. Wenn sie auf Allen Filme stehen, dann ist -Midnight in Paris- ohnehin ein Muss. Lehnen sie die Filme des Mannes aus Brooklyn jedoch grundsätzlich ab, bleiben sie einfach dabei. Aber in diesem Fall, ob sie mir glauben oder nicht, würden sie vielleicht etwas verpassen...
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30 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Drei Frauen, drei Epochen, eine Liebe: Paris 12. Januar 2012
Von jury HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Blu-ray
London - Barcelona - St. Petersburg - Paris. Keine Frage: das New Yorker Multitalent entdeckt in seinen neueren Filmen endlich auch europäische Metropolen und damit vielleicht auch, woher das Flair stammt, das ihm an NYC so gefällt. Wer sich gefreut hat, den Schauspieler Woody Allen glücklich überlebt zu haben, könnte allerdings zum Beginn dieses Films erschrecken. Owen Wilson präsentiert eine nahezu perfekte Parodie des Stadtneurotikers - aber spätestens "Midnight in Paris" ist diese Referenz an Allens frühes Schaffen vergessen.

Welches Paris war/ist das Schönste? Der erfolgreiche kalifornische Drehbuchautor Gil (Owen Wilson, 42) würde am liebsten in den "Goldenen 20ern" leben, zumindest aber sein Leben hier und jetzt in einer kleinen Mansardenwohnung in Paris verbringen und dort seinen ersten Roman verfassen - sehr zum Unmut seiner Verlobten Inez (Rachel McAdams, 32), die eigentlich den gut verdienenden Gatten in Beverly Hills haben wollte und sich dann aber auch ohne großes Zaudern anderweitig orientiert.

Hier beginnt Woody Allen auch schon mit seinen Späßchen für Feinschmecker: während Inez den Ex-Freund Paul (Michael Sheen, 41) beeindruckt anschmachtet, verbreitet der "fundiertes Halbwissen" über Versailles, verbreitet im Brustton der Überzeugung falsche Daten und spricht die Namen falsch aus - nur mit den "Badewannen" hat er (beinahe) Recht. [3] Später sucht er sogar noch Streit mit einer Führerin (Carla Bruni, 43) über Rodin - und liegt natürlich absolut daneben. Allen nimmt hier schon deftig diesen Typ "Angeber mit aufdringlicher Scheinbildung" aufs Korn - jedenfalls für diejenigen, die das merken...

Aber Paul definiert auch das Thema des Films: Die romantische Vorstellung von Menschen, in einer anderen Ära - z.B. im "Goldenen Zeitalter" - wären sie besser zurechtgekommen als in der Jetztzeit.

Und nichts will Inez weniger als ein Bohème-Leben in Paris zu führen. Schon abends gehen die Verlobten getrennte Wege.

IN DER FOLGE WERDEN WESENTLICHE TEILE DER HANDLUNG OFFENGELEGT

Gil irrt also alleine durch das nächtliche Paris. Überraschend wird er um Mitternacht aus einem prachtvollen historischen Peugeot zum Einsteigen aufgefordert. Die heitere Gesellschaft entführt ihn auf eine stimmungsvolle Party - zu Ehren des Gastgebers: Jean Cocteau. Bald geht Gil ein Licht auf, wieso ihm die Namen seiner neuen Freunde - z.B. T.S., Cole, Zelda, Ernest, Joséphine, Henri, Paul, Edgar, Luis, Pablo, Salvador und Gertrude - so bekannt vorkommen. Smart ergreift Gil die Chance, sich Rat zu holen, lässt Gertrude Stein (Kathy Bates, 62) sogar sein Script lesen. So erhält auch eine andere Seite des Kultur-Transfers Raum: Mit großen US-Künstler, die ihre kreativen Jahre in der Stadt an der Seine verbracht haben.

Natürlich bietet Woody Allen dem einsamen Gil im Kontrast zur buckelnden Verlobten eine richtige Frau: Aber die schöne Adriana (Marion Cotillard, 35) hat es mit der "Belle Époque", dem Übergang vom 19. in das 20. Jahrhundert [1]. Einer Zeit, in welcher auch Schnitzlers Traumnovelle angesiedelt war - einiges an diesem Film lässt an Kubricks "Eyes Wide Shut" denken. Wo ist das Problem? Mit Adriana besucht Gil in einem weiteren Zeitsprung das Maxim's - in der Belle Époque.

Adrianas Schwärmen für das "Fin de siècle" konfrontiert Gil mit der Illusion seiner eigenen Nostalgie. Im Hier und Jetzt wartet sein Lieblingsplatz am Flohmarkt, wo noch stets "seine" Cole Porter Platten in Schellack und Vinyl zu hören sind und die schöne Gabrielle (Léa Seydoux, 25) zu sehen ist. Hier schließt sich auch der Kreis der persönlichen Nostalgie des Filmemachers, denn Gabrielle erinnert vom Typ her schon mehr als nur "un petit peu" an die junge Mia Farrow. Aber auch das Leben von heute ist schließlich bei Regen wunderschön und, wie jeder weiß: "Ganz Paris träumt von der Liebe" [2].

ENDE DER HINWEISE ZUR HANDLUNG

Die Concorde Blu-ray von 2011 bietet, wie bei neuen, mit Digital Intermediate nachbearbeiteten Filmen auch zu erwarten, kinoähnliche Bild- und Tonqualität in der Original-Länge von 94 Minuten und dem Fast-Original-Format von 1,78:1 - das diesem Film übrigens eindeutig besser steht als es ein Cinemascope getan hätte. Man muss aber auch zugestehen, dass speziell Nachtaufnahmen vor allem bei Kamerabewegungen deutlich rauschen, vor allem auf DVD. An Tonspuren stehen Deutsch und Englisch in DTS-HD MA 3.0 zur Verfügung. Untertitel werden ebenfalls in Deutsch und Englisch angeboten. Wie schon auf der DVD - die übrigens ebenfalls im Rahmen der Möglichkeiten ordentlich Bildqualität bietet - wird allerdings bei Concorde wieder an Extras gegeizt: gerade mal eben die Trailer passten wohl noch auf die 25 GB Disc.

Nicht gegeizt hingegen hat Woody Allen wieder einmal mit schönen Frauen. Das verleiht dem schon ansonsten durch seine überwältigenden Bilder und die atmosphärische Musik ebenso reizvollen wie in seinen ausgefeilten Dialogen intelligenten Film noch einmal einen besonderen Glanz.

Natürlich badet der Film gekonnt in Nostalgie, unterstützt von Chamois-Tönen, aber auch sonnig gefärbten Impressionen mit überbetonten Farben. Auch der Ton "historischer" Musikstücke wird mit gefilterten Höhen und stumpfen Bässen präsentiert, um sich dem Klangbild alter Aufnahmen anzunähern.

Unter dem Strich bleibt nur tiefe Zufriedenheit über einen traumhaften Filmgenuss. Man muss vielleicht nicht wie Gil bei Regen durch Paris laufen, aber eine schönere Liebeserklärung wurde dieser Stadt im Kino sicher noch nicht gemacht: "Midnight in Paris" ist für diejenigen unter uns, die noch nicht verlernt haben, sich fallen zu lassen, Kino zum Wegschmelzen und Abheben, ein Film zum Verlieben.

film-jury 5* A0846 18.1.2012eg Genre: Komödie | Fantasy | Romanze

[1]Die Wikipedia feiert die Jahrhundertwende gleich als Jahrtausendwende - das ist natürlich falsch.

[2] Der Cole Porter Song "I Love Paris" (aus Can-Can) wurde 1954 von Caterina Valente mit Kurt Edelhagen unter dem Titel "Ganz Paris träumt von der Liebe" eingespielt.

[3] Zur Hygiene in Versailles: "Das Klo des Königs", Lutz Krusche, Berliner Zeitung

Marion Cotillard (* 30. September 1975 in Paris)
---------------------- ---------------------- ----------------------
1998 -* A0000 Taxi
....... R: Gérard Pirès BP: Luc Besson D: Samy Naceri, Frédéric Diefenthal, Marion Cotillard
2006 5* A0761 Ein gutes Jahr
....... R: Ridley Scott D: Russell Crowe, Marion Cotillard, Albert Finney
2007 -* A0000 La vie en rose
....... BR: Olivier Dahan D: Marion Cotillard, Gérard Depardieu, Emmanuelle Seigner
2011 5* A0846 Midnight in Paris [Blu-ray]
....... BR: Woody Allen D: Owen Wilson, Rachel McAdams, Marion Cotillard
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf Augenhöhe mit Salvador Dali. 20. März 2013
Format:DVD
Die Verlobten Gil und Inez verbringen ihren Urlaub in Paris. Dort treffen sie Inez Eltern und den gemeinsamen Freund Paul. Gil ist dabei seinen ersten Roman fertig zu stellen und erhofft sich von Paris die finale Inspiration. Nach einem beredsamen Tag wandelt Gil Nachts einsam durch die Straßen von Paris und steigt in ein altmodisches Taxi ein.

Dieses Taxi entführt Gil für einige Stunden in das Paris der dreißiger Jahre. Eine Stadt in der Ernest Hemingway, Scott Fitzgerald und andere Größen sich begegnen. Gil wird als schreibender Künstler voll akzeptiert und findet in Gertrude Stein die Kritikerin für sein Werk, die er sucht und braucht. Morgens wacht er neben Inez auf. Doch die Ereignisse der Nacht verändern ihn und er sucht nach Wiederholung.

Die originelle Geschichte wird liebevoll erzählt. Gute Dialoge und schlüssige Handlungen feilen an den Profilen der Protagonisten zu bringen interessante Charakteren zutage. Überraschende Wendungen sorgen für Spannungsschübe. Pittoreske Szenenbilder verwöhnen das Auge und generieren Atmosphäre. Regie und Schauspielern ist eine Filmperle gelungen.
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