Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
packende Fortsetzung, 12. März 2009
Nach dem Tod ihres Freundes T.J. und den Kontroversen mit ihrem Rudelführer Carl muss Kitty ihre Heimatstadt verlassen. Sie wird zum Streuner und zieht fortan von einem Radiosender zum anderen, um von dort aus als Gastmoderatorin ihre wöchentliche Sendung Midnight Hour" weiter am Laufen zu halten.
Die Vorladung als Zeugin vor einem Senatsausschuss, der über die zukünftigen Finanzierung der Forschungen von Dr. Flemming und seinem Center of Paranatural Biology entscheidet, bringt Kitty nach Washington D.C..
Obwohl Kitty geplant hat ihren Aufenthalt in Washington genüsslich zur Sightseeing zu nutzen, hat sie kaum angekommen reichlich Problem am Hals....
Aus meiner Sicht kann ich jedem interessierten Leser nur empfehlen, dass er zunächst den 1. Teil der Serie liest, da die beiden Bücher fast nahtlos ineinander übergehen und sich durch beide der selbe rote Faden zieht.
Was Die Stunde der Vampire betrifft, bin ich genauso fasziniert und begeistert wie vom 1. Teil Die Stunde der Wölfe". Aber auf unterschiedliche Art und Weise.
In Die Stunde der Wölfe" rebelliert Kitty und entwickelt Rückgrat. In Die Stunde der Vampire" ist sie flügge geworden und entdeckt neue Welten für sich. Das passiert allerdings nur am Rande, denn hier rücken vor allem ethische Fragen in den Mittelpunkt, ersetzen sogar zum Teil die Action aus dem Vorgängerbuch.
Kitty ist ein sehr faszinierender Charakter und mir so besonders sympathisch, weil sie so normal ist. Normal? Ich weiß Kitty ist ein Werwolf und damit Teil von etwas magischem, Unerklärlichem und weicht im Grunde völlig ab von der Norm! Aber sie verhält sich so normal und natürlich, wie sich jemand in ihrer Situation nur verhalten kann.
Sie hat so gar nichts von einer Superheldin und doch empfinde ich sie als einen sehr bewundernswerten Charakter, mit viel gesundem (Menschen-)Verstand und jeder Menge Mut.
Im 1. Teil dachte ich noch es würde sich eine große Liebe zwischen dem Jäger Cormac und Kitty anbahnen. In Die Stunde der Vampire" sieht es allerdings nicht mehr so sehr danach aus. Aber es ist eben auch nicht das uneingeschränkte Bestreben von Kitty einen Partner zu finden. Selbstverständlich äußert sie auch diese Hoffnung, aber das Anliegen steht zu keiner Zeit im Mittelpunkt.
Auch in diesem Teil hat mir sehr gefallen, wie selbstverständlich und entspannt die Figur Kitty eine zeitlich begrenzte Beziehung eingeht. Liebesschwüre und Romantik wird man aber auch hier wiederrum vergeblich suchen.
Carrie Vauhgn beherrscht das Schreiben in der Ich-Form wie keine Zweite. Ja, man merkt nach einer Weile schon gar nicht mehr, dass sie diese Erzählform nutzt. Flüssig erzählt hatte ich das Buch in Rekordzeit gelesen.
Ich persönlich finde es äußert fesselnd Kitty auf ihren Abenteuern zu begleiten, auch wenn diese zum großen Teil nur" aus dem Besuch einer Ausschussanhörung bestehen. Aber wie immer, Geschmäcker sind doch eben unterschiedlich und mach einer wird sich dabei evtl. nur Langweilen.
Fazit: Carrie Vaughns Serie Midnight Hour" ist etwas ganz besonderes und sei allen Werwolf Fans aufs Wärmste empfohlen. (AS)
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Besser als Teil 1, 7. Februar 2009
Kitty Norville ist durch ihre Radioshow über die Probleme paranormaler Wesen so bekannt geworden, dass sie zu einer Senatsanhörung über Werwölfe und Vampire vorgeladen wird.
"Die Stunde der Vampire" schildert auf sehr unterhaltsame und spannende Weise, was passiert wenn sich eifernde, religiös-fundamentalistische Politiker eines solchen Themas annehmen. Garniert wird das Ganze mit einem ehrgeizigen Wissenschaftler, der um sein Forschungsbudget kämpft und einem Machtkampf in der Vampirgemeinde von Washington.
Das Buch ist besser als der 1. Teil, die Charaktäre sorgfältig ausgearbeitet, die Intrigen und Verwicklungen stimmig und interessant geschildert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Es geht Weiter:, 1. November 2009
Midnight Hour geht in die 2. Runde!
Kitty, von ihrem Rudel verstoßen und nun ewig auf Reise, wird von der Regierung eingeladen sich doch einmal Washington anzusehen. Nicht ohne Hintergedanken, denn dort takt eine Sitzung zum Thema "Wie gefährlich sind Lykantrophen und Vampire?". Wer könnte also eine bessere Aussage dazu machen als der berühmteste Werwolf überhaupt?
In Washington wird Kitty von einer Vampirdame aufgenommen. Das macht ihr zuerst Angst, aber wirklich gefährlich scheint Washington ja nicht zu sein. Wie sehr sich Kitty darin irrt, wird sich schnell zeigen. Und auf so manches kann sie dabei verzichten, eine Livesendung um Vollmond vor laufender Kamera gehört da zum Beispiel mit dazu. Wie gut das Cormack und Ben an ihrer Seite sind.
Mit der Stunde der Vampire ist man wieder an Kittys Seite und erlebt alles, durch sie, haargenau mit. Es wird wieder überraschend, spannend und auch ein wenig Unfassbar. Manchmal grenzt es schon an Rassismus, wie die "anderen Wesen" so behandelt werden von Staat.Gerade damit gelingt es dem Buch, vielleicht unbemerkt, dem Leser einmal die Opferposition nahe zu bringen, selber einmal zu leiden. Aber wer Kitty kenne weiß, dass sie sich das nicht gefallen lässt.
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