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Midnight Chronicles

Charles Hubbell , Matt Amendt    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (35 Kundenrezensionen)
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Rezensionen

Kurzbeschreibung

Dunkelheit liegt über der Welt von Eredane. Seit einhundert Jahren herrscht die dunkle Gottheit Izrador über das ehemals friedliche Reich. Es ist ein Reich der Verderbnis, in der die Menschen in Sklaverei leben, die verhassten Elfen und Zwerge gezwungen sind unterzutauchen. Wer überführt wird mit einem Angehörigen der alten Rassen in Kontakt zu stehen muss mit dem Tode rechnen. Es ist ein Reich der Unfreien und Hoffnungslosen, in der jegliche Kenntnis der Magie mit dem Tode bestraft wird. Es ist eine Welt, in der die Welt der Sterblichen durch Izradors Schleier von der Ebene der Götter und des Jenseits getrennt sind, die Bitten der Menschen nicht zu den Göttern vorzudringen vermögen und die Seelen der Toten, unfähig ins Jenseits hinüberzugehen, in ihre zerfallenden Leiber zurückkehren und wahnsinnig vor Pein mordend umher wandeln.

Gestützt wird die Macht des Schattens durch seine Kirche und deren Häscher, den Legaten. Diese jagen Abweichler und fahnden nach Spuren und Artefakten der Magie und genießen ein weitaus besseres Leben als ihre Mitmenschen, doch erkaufen sie sich diese Vergünstigungen mit ihrer Loyalität und ein Leben das von strikten Regeln bestimmt wird. Wer als Legat gegen diese Gebote verstößt, wer „bleich wird“, wird vom Jäger zum Gejagten, wird selbst ein Ziel der Legaten, die somit die Macht der Kirche stützen. Dennoch ist die Kirche nicht unangreifbar. Als ein Priester der dunklen Kirche spurlos verschwindet, entsendet diese den Legaten Mag Kiln um den verschollenen Mitbruder aufzustöbern. Die Spur führt den Legaten in die Stadt Blackweir, aber hier lauert nicht nur das Geheimnis um das Verschwinden des Priesters auf Mag Kiln, der junge Legat wird Teil eines Mysteriums, dessen Wurzeln sich in uralten Legenden finden und ihn über sich hinauswachsen lassen.

Das Pen&Paper-Rollenspiel ist ein Kulturphänomen, hinter dem ein nicht unerheblicher Wirtschaftszweig steht. Spätestens seit den Verfilmungen Der Herr der Ringe sowie einer Fülle computerbasierender Rollenspiele wie World of Warcraft, Gothic und Baldur´s Gate ist dieses einstmals als Zeitvertreib für Nerds belächelte Form eines Gesellschaftsspiels salonfähig geworden, ganze Industriezweige drehen sich allein um die Erschaffung von mal mehr mal weniger fantastischen Welten. Die Konkurrenz ist groß zwischen den Autoren, um den Markt zu befriedigen. Waren erste Kampagnenwelten, ob nun die Vergessenen Reiche des Urvaters Dungeons & Dragons oder das Reich Aventurien aus Deutschlands größten Rollenspielsystem Das Schwarze Auge, noch deutlich die Wurzeln des Herrn der Ringe anzusehen, gehen die Autoren zunehmend eigene Wege um einzigartige Welten zu erschaffen. Die Vermengung von klassischer Fantasykost mit dem Stil der Victorianischen Ära und ihren Dampfmaschinen sei hier nur ein Beispiel. Beliebt ist auch das von Fantasy Flight Games herausgegebene, mit dem weit verbreiteten „Dungeons & Dragons System gespielte Midnight, eben aufgrund eines einzigartigen Settings. Midnight lässt die Spieler in eine finstere Welt eintauchen, in der das Böse die Herrschaft angetreten hat. Dahingehend unterscheidet sich die Welt Eredane von den meisten Kampagnenwelten, auch wenn alle bekannten Elemente vorkommen, nur werden diese unterschiedlich interpretiert und angeordnet.

Midnight Chronicles
Midnight Chronicles
Midnight Chronicles

Fantasy ist ein beliebtes Genre, nicht erst seit Herr der Ringe. Allzu oft aber wirken Fantasyfilme ähnlich, denn der Einfluss der Romane von Altvater Tolkien, für viele die Grundlage der modernen Fantasyliteratur mit ihren uns bekannten Elfen und Zwergen, ist bei nahezu jedem Setting überdeutlich zu spüren. Nicht alleine weil Midnight, trotz ähnlicher Wurzeln, eine eigene Geschichte erzählt und dabei eine einzigartige Welt schafft, sind die Spielbücher der Reihe überaus beliebt. Grund genug, auch einen Film zu Midnight herauszubringen.

Midnight Chronicles, als Pilotfilm einer Serie konzipiert, erinnert visuell sehr an Der Herr der Ringe. Opulente Bauten, fantastische Kostüme und beeindruckende visuelle Effekte sorgen für das angemessene Fantasyfeeling und lassen den Zuschauer eintauchen in eine düstere Welt, in der das Böse regiert. Das Drehbuch stammt hierbei von Christian T. Petersen, der auch die Regie übernahm und mit Midnight Chronicles einen beeindruckenden Fantasyfilm schuf. Midnight Chronicles braucht sich nicht hinter seinem großen Vorbild verstecken und hält sich auch erfreulich exakt an die Vorlage, sehr im Gegensatz zu vielen Verfilmungen der letzten Jahre.

Wie vom Herausgeber KSM gewohnt, bieten die BluRay-Edition von Midnight Chronicles ein hervorragendes audiovisuelles Erlebnis, wahlweise die deutsche oder englische Tonspur natürlich in DTS HD 5.1 sowie das Bild in 1080p. Die Disc enthält für Freunde von Extras neben den obligatorischen Trailern einen deutsch untertitelten Audiokommentar, Making Of, Entfallene Szenen und einiges mehr. Fans fantastischer Unterhaltung werden an Midnight Chronicles ihre Freude haben.

Midnight Chronicles
Midnight Chronicles
Midnight Chronicles

Movieman.de

Das Problem bei diesem Film ist, dass die Handlung außergewöhnlich langweilig dahinplätschert (dass sie nebenbei bemerkt auch nur von DER HERR DER RINGE abgerippt ist, überrascht sowieso nicht). Nicht gerade überragend ist die flache Regie des Spielentwicklers und Debütanten Christian T. Peterson, der auch gleich noch für das Skript verantwortlich zeichnet. Und dem offenbar niemand etwas gesagt hat, denn weder das eine noch das andere sind besonders toll. Die Dialoge sind enorm steif und die schauspielerischen Darbietungen liegen sehr deutlich unter dem Durchschnitt. Ein paar der Kostüme und Masken sehen nett auch und auch die CGI-Aufnahmen von Städten und Festungen sind wirklich schön anzuschauen, aber sie können auch nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier mit sehr wenig Geld gearbeitet wurde und Action eher Mangelware ist. Alles in allem wirkt MIDNIGHT CHRONICLES wie der Pilotfilm einer Serie. Fazit: Enttäuschend

Moviemans Kommentar zur DVD: Das Bild ist klar wiedergegeben. Rauschen ist praktisch gar nicht erkennbar. Die Farben sind jedoch matt und etwas trist ausgefallen. Primärtöne wie Grün (Wald bei 00:10:50) wirken teils unnatürlich. Die Schärfe ist bei Naufaufnahmen hervorragend (Baumrinde bei 00:02:35), lässt bei Totalen aber deutlich nach (Mann bei 00:38:34). Leichte Halos sind bisweilen feststellbar. Der Ton wirkt im Deutschen überdreht. Natürlich erscheinen die Dialoge nur im Original. Besonders schön kann man das beim Erzähler um die fünfte Minute herum feststellen. Effekte sind teils dezent gesetzt. Der Audiokommentar ist nett anzuhören, aber man die Partizipienten sind zu sehr von sich und dem Film überzeugt. Das Making Of geht auch in Richtung Werbematerial. Entfallene Szenen sind nicht weiter von Belange. Alles in allem viel Bonus, aber wenig Substanz. --movieman.de

VideoMarkt

In dem mittelalterlichen Reich Aryth herrscht seit nunmehr 100 Jahren der finstere Gott Izrador, der das Volk knechtet, den Widerstand gebrochen sowie Elfen und Zwerge in die Wälder vertrieben hat. Als der berüchtigte Legat Mag Kiln im Auftrag seiner dunklen Kirche in die kleine Erenlandstadt Blackweir reist, um in der Burg das Verschwinden eines Priesters seiner Gilde zu untersuchen, wird er unabsichtlich zum Katalysator revolutionärer Ereignisse, die im Geheimnis der Stadt begründet liegen.

Video.de

Die Adaption des 2003 bei Fantasy Flight Games erschienenen Computerrollenspiels "Midnight" leugnet erst gar nicht ihr großes Vorbild "Herr der Ringe". Naturgemäß fällt der Pilotfilm einer bislang noch nicht produzierten Serie ein paar Nummern kleiner aus als Peter Jacksons Mammutwerk, macht aber das beste aus seinen Möglichkeiten und ist zumindest schick anzusehen, auch wenn die routinierte Regie ein eher actionarmes und unspektakuläres Fantasy-Drama der Kategorie "Sword & Sorcery" verantwortet.

Blickpunkt: Film

Ein gefürchteter Magier im Dienst der Kirche soll im Königreich Aryth das mysteriöse Verschwinden eines Mitglieds seiner Zunft aufklären und stößt auf ein mächtiges Geheimnis. Unspektakulärer Direct-to-Video-Film nach dem Fantasy-Rollenspiel "Midnight".

Synopsis

In der Welt von Midnight herrscht undurchdringbare Dunkelheit, seit nach vielen Jahre des Krieges die dunkle Gottheit Izrador die freien Rassen unterworfen hat. Er herrscht mit so eiserner Faust, dass selbst elfen und Zwerge nichts ausrichten können. Die Kirche sendet Mag Kiln aus, um das Verschwinden eines Priesters zu ergründen. Die Spur führt in die Stadt Blackweir, wo Mag einem alten Zauber und einem mächtigen Geheimnis auf die Schliche kommt.

Produktbeschreibungen

Beschreibung:
Das Problem bei diesem Film ist, dass die Handlung außergewöhnlich langweilig dahinplätschert (dass sie nebenbei bemerkt auch nur von DER HERR DER RINGE abgerippt ist, überrascht sowieso nicht). Nicht gerade überragend ist die flache Regie des Spielentwicklers und Debütanten Christian T. Peterson, der auch gleich noch für das Skript verantwortlich zeichnet. Und dem offenbar niemand etwas gesagt hat, denn weder das eine noch das andere sind besonders toll. Die Dialoge sind enorm steif und die schauspielerischen Darbietungen liegen sehr deutlich unter dem Durchschnitt. Ein paar der Kostüme und Masken sehen nett auch und auch die CGI-Aufnahmen von Städten und Festungen sind wirklich schön anzuschauen, aber sie können auch nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier mit sehr wenig Geld gearbeitet wurde und Action eher Mangelware ist. Alles in allem wirkt MIDNIGHT CHRONICLES wie der Pilotfilm einer Serie.

  • Verpackung: 2
  • Datenträger: 2


Angaben laut Hersteller
Anzahl Datenträger: 1
Darsteller: Charles Hubbell, Matt Amendt, Steve Sweere, Dawn Brodey
Komponist: Benny Weinbeck
Format: Dolby, PAL, Widescreen, Surround Sound
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Studio: KSM GmbH
Erscheinungstermin: 14. Januar 2010
Produktionsjahr: 2008
Spieldauer: 96 Minuten

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