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Middlesex
 
 

Middlesex [Kindle Edition]

Jeffrey Eugenides
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (89 Kundenrezensionen)

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Wie machen die das bloß? Kaum hat man Die Korrekturen einigermaßen verdaut, legt mit Jeffrey Eugenides ein weiterer Amerikaner um einen Roman von epischer Wucht vor -- und gewinnt völlig zu Recht den Pulitzer-Preis.

Ähnlich wie bei Franzen geht es um Familienbande, Generationenkonflikte, um amerikanische Träume und Albträume. Außerdem ist Middlesex ein Roman über ethnische Identität und kulturelle Prägungen, weil Callies "kriminell verknallte Großeltern" vor Jahrzehnten aus dem damals griechischen Izmir in die USA geflüchtet sind. Desdemona und Lefty nutzen die Auswanderung, "um sich neu zu erfinden". Das hat für Callie dramatische Konsequenzen, denn "was die Menschen vergessen, bewahren die Zellen".

Zunächst jedoch deutet nichts darauf hin, dass es das Mädchen als "genetischer Kaspar Hauser" zu leidvoller Berühmtheit bringen wird. Nachdem die Familie sich im Detroit der Nachkriegszeit schlecht und recht durchgeschlagen hat, gerät sie ausgerechnet durch den "Krieg in meiner Heimatstadt" -- die blutigen Rassenunruhen Ende der 1960er-Jahre -- über Nacht auf die Sonnenseite.

Das ist einer der eleganteren Kurzschlüsse zwischen globaler Geschichte und persönlichen Geschichten, während das Türkei-Kapitel zuweilen zum historischen Bilderbogen verkommt. Und manch hübsche Ironie wird dadurch getrübt, dass man uns wie begriffsstutzige Schüler mit der Nase darauf stößt. Aber dank dieser kleinen Schnitzer ahnen wir die genialische Kraftanstrengung, mit der Eugenides seine Saga komponiert hat.

Alles in allem wirken die Odysseen vom bäuerlich-frommen Kleinasien ins hippie-hedonistische San Francisco, vom multikulturellen Handelsplatz Smyrna in die Industriemetropole Detroit wie Desdemonas Seidenfäden -- von zarter Hand gesponnen, schwerelos, doch reißfest. Das Spiel mit geschichtsmächtigen Mythen erinnert an Salman Rushdies Mitternachtskinder, die verschlungene, detailfreudige Familienchronik (mit teils hanebüchenen Zufällen) liest sich -- famos übersetzt -- ebenso glatt wie die eines John Irving. Gebannt begleitet man die "zutiefst historische Großmutter" auf ihren Abenteuern im modernen Amerika, verfolgt Callies Romanze ("Sandkastensex") mit einer Schulkameradin.

Das Buch stimuliert Herz und Hirn gleichermaßen: eine Zeitreise aus der mythischen Landschaft Homers in die schöne neue Welt der Genetik; eine anrührende Schilderung pubertärer Irrungen und Wirrungen; eine Studie über Menschen zwischen den Kulturen und eine zwischen den Geschlechtern. Sagenhaft! --Patrick Fischer

Perlentaucher.de

Buchnotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 07.05.2003
"Anstrengend" und "berührend" heißen die Adjektive, die Gustav Seibt in seiner ausführlichen Besprechung dieses soeben mit dem "Pulitzer-Preis" geehrten Romans einfallen. Für "anstrengend" stehen auch "überambitioniert" oder "uncool", womit Eugenides' Rückgriff und Absicherung durch die griechische Mythologie gemeint ist. "Berührend" hingegen findet Seibt die Geschichte des Erzählers Cal (von Calliope), einem Hermaphroditen; geradezu "cool" und "postpostmodern" sei es, schwärmt Seibt, wie Eugenides diese berührende Außenseitergeschichte zum einen im griechisch-amerikanischen Einwanderermilieu ansiedele und mit den großen Themen seines Landes im 20. Jahrhundert verbinde, und wie er sie zum anderen als "Naturgeschichte einer Familie" auf dem neuesten Stand der Biogenetik erzählt. Dieser naturalistische Strang des Buches gehört für Seibt zum lesbaren Teil des Buches: spannend, anrührend, häufig virtuos und komisch formuliert. Bewundernd äußert sich Seibt darüber, wie es Eugenides schafft, das Determinismus-Thema seines Hermaphroditen mit dem Zeithintergrund der 70er Jahre zu verquicken. Es lässt ihn gnädig über das "überambitionierte Drumherum" hinwegsehen. Seibt vergleicht den Roman mit einem Designeranzug, in den sich der in die Stadt gezogene Provinzler zwängt, um der hippste von allen zu sein: ein Fall von Überanpassung, der bei näherer Betrachtung eine sympathisch menschliche Seite enthüllt.

© Perlentaucher Medien GmbH
Buchnotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.05.2003
Lebensklug, witzig und berührend findet Rezensent Hubert Spiegel diesen "mit viel Spannung erwarteten Roman". Dies gilt für die im Roman erzählte Familiengeschichte ebenso, wie die dort verhandelte Frage, was prägender auf dem Menschen wirkt: Vererbung und Biologie oder Erziehung und soziale Umwelt. Der Roman, in dem der Rezensent auch "die Achterbahnfahrt eines Gens durch die Zeit" dargestellt sieht, beleuchte diese Frage, ohne sie zu entscheiden. Der Roman erzählt, lesen wir, von einem Mädchen, das "wie die Muse des Erzählens" Calliope heißt. Eigentlich sei sie als Mann geboren worden, dessen "primäre Geschlechtsorgane jedoch weiblich wirkten". Der Roman schildert für den Rezensenten dann aber nicht nur die "bewegende Suche eines Heranwachsenden nach seiner geschlechtlichen Identität", sondern auch die Geschichte einer griechischen Familie über mehrere Jahrhunderte, wobei der Rezensent die Verweise auf griechische Abstammung des Helden und klassische Mythologie augenscheinlich genossen hat. Eugenides habe einen Ich-Erzähler gewählt, der bei Bedarf zum allwissenden Erzähler werden "und durch Raum und Zeit" zu reisen vermöge: so sei es von Homer bis zum hermaphroditischen Helden Calliope nur ein Katzensprung.

© Perlentaucher Medien GmbH
Buchnotiz zu : Frankfurter Rundschau, 10.05.2003
Als "höchst raffinierten Entwicklungsroman" würdigt Rezensent Guido Graf Jeffrey Eugenides’ Roman "Middlesex". Mit der verwickelten Geschichte um den Hermaphroditen Cal Stephanides erzeuge Eugenides die "Suggestion einer Lebenstotalen von schier unendlicher Tiefenschärfe", konstatiert Graf. Was den Roman vorantreibe, erklärt er, seien seine weißen, seine blinden Flecke, seine Unwahrscheinlichkeiten, das Unausgesprochene der Sehnsucht, zwischen den Polen Erziehung und Vererbung nicht entscheiden zu müssen und trotzdem ein Ich aufzufinden. Beeindruckt zeigt sich Graf insbesondere von der Komposition und Sprache des Romans, die Eugenides auf der Basis einer weit ausholenden, alles in sich aufsaugenden Geschichte mit "durchtrainierte Artistik" handhabe. Eugenides geht es nach Ansicht Grafs im Kern darum, zwischen der heutigen Genetik und der klassischen griechischen Vorstellung von Schicksal eine Analogie zu ziehen. Doch anders als in der Ovidschen Fassung des Mythos von Hermaphroditos erscheine bei Eugenides die Frage nach der Identitätsfindung fast nur als eine grammatische, die vom doppelten Geschlecht des allwissenden Erzählers beantwortet werde.

© Perlentaucher Medien GmbH
Buchnotiz zu : Die Tageszeitung, 13.05.2003
Neben Jonathan Franzen zählt Jeffrey Eugenides zu den hochgehandelten US-amerikanischen Autoren, soeben mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. Und wie bei Franzen, bemerkt Harald Fricke, ist bei Eugenides keinerlei Ironie, sondern nur "tiefe Wortwörtlichkeit" zu finden. Dafür werde der konfliktreiche Stoff mit außerordentlicher Gelassenheit dargestellt. Denn weder Hetero- noch Homosexualität taugen als Lösung für den Hermaphroditen Cal, der als Mädchen geboren und erzogen wurde und im Verlauf des Romans seine innere Wandlung und Entscheidung für ein Leben "als Mann mit kleinen physischen Mängeln" durchlebt. Das große Thema Eugenides' ist die Transformation, meint Fricke, eingebettet in die Zeitläufte der 20. Jahrhunderts: die Transformation der Eltern von griechischen Einwanderern zu amerikanischen Bürgern, Cals schmerzhafte Adoleszenz und sexuelle Transformation in den siebziger Jahren. Eugenides' Protagonist Cal begibt sich mit seiner Entscheidung für eine männliche Identität und für die sexuelle Selbstbestimmung außerhalb des gängigen Gender-Diskurses, meint Fricke, der an Foucaults großen Hermaphrodismus-Essay erinnert, wonach es das "wahre Geschlecht" gar nicht geben könne. In der Erzählung, im Epos (Calliope war die Muse des epischen Gesangs) schon - für Fricke ein "Glücksmoment der Literatur".

© Perlentaucher Medien GmbH
Buchnotiz zu : Die Zeit, 15.05.2003
Ulrich Greiner wagt es, sich von Jeffrey Eugenides' preisgekrönten Roman derart unbeeindruckt zu zeigen, dass man seine Besprechung beinahe einen Verriss nennen könnte. In dem Roman, dessen allwissender, gottähnlicher Erzähler und Hermaphrodit Cal Stephanides die "Odyssee eines fehlgeleiteten Chromosoms von der Urzeit seiner Vorfahren bis in die Gegenwart des eigenen Körpers verfolgt", gesteht Greiner, ist "vieles lehrreich, einiges amüsant, manches traurig". Doch im Grunde will dem Rezensenten nicht klar werden, worauf das Ganze hinauslaufen soll: Die Erzählung fließt munter vor sich hin, ein Ziel oder eine logische Begrenzung ist nicht zu erkennen, bemängelt Greiner: "Der Roman könnte ebenso gut doppelt wie halb so dick sein, es würde ihm weder schaden noch nützen." In Anlehnung an die Sport Utility Vehicle sieht Greiner in dem 733-Seiten starken Buch so etwas wie einen SUV-Roman, der den Leser mit Allrad-Antrieb durch die Geschichte rauschen und rutschfrei ins "Gebirge der Genetik" und der griechischen Mythologie klettern lässt. "Fahr- und Lesespaß sind nicht gering, obgleich Aufwand und Ertrag in keinem sehr günstigen Verhältnis zueinander stehen", resümiert der Rezensent.

© Perlentaucher Medien GmbH

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35 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Junge und/oder Mädchen 11. November 2004
Von marielan TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Cal Stephanides, Enkel griechischer Einwanderer, die sich in Detroit niedergelassen haben, erzählt seine Familiensaga ausgehend vom Aufbruch der Großeltern aus Smyrna bis zu seinem Leben als Hermaphrodit.
Von Anfang an lässt der Erzähler den Leser nicht im Ungewissen über seine Eigentümlichkeit, Merkmale beiderlei Geschlechts zu besitzen, was bei ihm genetisch bedingt ist. Um den genauen Weg des Gens zu verfolgen, das, über Generationen rezessiv vorhanden, nun bei ihm dominant geworden ist, setzt er bei seinen Großeltern Lefty und Desdemona an, die zwar von Geburt her sowohl Geschwister als auch Cousins sind, aber dennoch später ein Ehepaar werden. Ihr gemeinsamer Sohn Milton heiratet auch eine direkte Cousine.
Der Autor erzählt die Geschichte, die in weiten Teilen eine Leidensgeschichte ist, leicht und locker, melancholisch zwar, aber ohne Jammer oder Sentimentalität. Auffallens ist die Langsamkeit und die epische Breite schon in diesem Teil des Buches, der eigentlich nur Vorgeschichte ist.
Der Moment, auf den hin sich die Spannung des Buches aufbaut, ist die Entdeckung der Zweigeschlechtlichkeit und die Frage, wie Cal dies verkraftet und wie es sein weiteres Leben beeinflusst. Doch vorher lebt er zunächst 14 Jahre als Mädchen; er entdeckt Besonderheiten an sich - seine pubertäte Entwicklung ist nicht die eines Mädchens - und empfindet Liebe und sexuelles Hingezogensein zu Mädchen. Als Leser steht man daneben und fragt sich fassungslos, wieso in all den Jahren sowohl der Mutter (z.B. beim Wickeln) als auch den Ärzten die Zweigeschlechtlichkeit verborgen blieb. Der einzige, der feststellt, dass er anders ist als die andern und sich daher z.B. vor Umkleidekabinen drückt, ist Cal selbst, aber was mit ihm/ihr nicht stimmt, weiss er/sie natürlich nicht.
Der in meinen Augen beste, weil komprimierteste und damit dichteste Teil ist die Phase zwischen Entdeckung und Rückkehr. Auch für den Leser wird es Zeit, Cals häusliche Enge und die feste Bindung an die ganze griechisch-stämmige Verwandtschaft zu verlassen und sich in ein neues Umfeld zu begeben.
"Middlesex" ist ein ansprechendes gutes Buch; wenn die Langsamkeit und das schleichende Erzähltempo (muss man wirklich eine halbe Seite lang den Inhalt des Kosmetikschrankes einer 13jährigen beschreiben?) gelegentlich von schnelleren Passagen unterbrochen wären, denn nicht alle Begebenheiten sind gleich wichtig, hätte ich 5 Sterne gegeben.
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75 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ach, ein wundervolles Buch: Auch wenn ich es anfangs nicht lesen wollte – Hermaphroditen gehörten bisher nicht auf die Hitliste der Themen, die mich brennend interessieren –, kann man sich der Geschichte schon nach der ersten Seite gar nicht mehr entziehen: Eugenides erzählt eine hinreißend berührende, humorvolle und ganz und gar dramatische Familiengeschichte, die um 1920 in einem kleinen Dorf in Griechenland mit einem Geschwisterpaar beginnt und auf dem Weg nach Amerika eine inzestuöse Wendung nimmt, und nach langen Jahren in Detroit schließlich im heutigen Berlin landet. In der Geschichte des Mädchens Callie, die nach einer verwirrenden Liebesgeschichte erst nach einem Unfall in ihrer Pubertät endlich erfährt, warum sie so anders ist, als die anderen Mädchen, geht es dabei auch gar nicht um Abnormalität: Callie oder Cal und ihre/seine erstaunliche Suche nach dem eigene Geschlecht verkörpern die ewigen Fragen danach, wer man eigentlich ist, woher man kommt, und wohin man gehört. Eugenides erzählt nicht nur eine sensationelle Geschichte, die man noch nie gehört hat, sondern verliert innerhalb seines komplexen Romans nie das Gleichgewicht, beschreibt alle häufig verunsichernden Facetten mit Einsicht, Intelligenz und großer Wärme.
Und wenn man plötzlich am Ende dieses Romans angekommen ist, bleibt einem als Trost nur, dass man ja gleich wieder von vorne anfangen kann.
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29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Dies ist die Geschichte von Schwester und Bruder im Griechenland der Zwanziger Jahre, die durch Kriegswirren und Flucht zu Mann und Frau werden. Jahre später hat der Inzest überraschende Folgen: der Hermaphroditismus eines Enkels, des Erzählers Callie Stephanides, der genetisch ein Mann ist, als Mädchen aufwächst, und im pubertären Alter seine zweite Geburt in einem anderen Geschlecht erlebt.

Ein Roman, der alles sein will: packendes Geschichtszeugnis, Liebesgeschichte, Familiensaga, wissenschaftlicher Exkurs in die Genetik, Selbstfindung eines Heranwachsenden und eine Geschichte der Stadt Detroit. Kann so etwas gut gehen ? Mit origineller und erfrischender Sprache schafft es Eugenides stets, den überaus weiten Bogen zu spannen. Man merkt dem Roman die Ordnung und Organisiertheit an, die nötig ist, um dem gerecht zu werden. Aber ist es nicht genau das, was das Leben ist: ein Potpurri aus Diesem und Jenem? Mit einem originellen Wortreichtum wie einem bunten Blumenstrauss hat Eugenides die Zügel stets fest in der Hand. Die Häufigkeit, mit der sich in diesem Roman unglaubliche Begebenheiten aneinanderreichen, stellt allerdings das Durchschnittsleben mit Sicherheit in den Schatten. Herzerfrischend kommt der Roman daher, die über 700 Seiten werden so zum kurzweiligen Vergnügen.

Zwischendurch stösst man im Text immer wieder auf wirklich sensationelle Passagen, hier vor allem zu nennen die erste Liebe zu dem Mädchen, das nur "das Objekt" genannt wird (ab Seite 451 der rororo-Paperback-Ausgabe). Frei von sexuellen Vorurteilen und Erfahrungen erlebt der Romanheld eine überaus feinfühlige Flut erster sexueller Regungen. Zu diesem Zeitpunkt ist ihm sein männliches Geschlecht noch nicht bekannt, wenngleich er es an seinen Gefühlen zu diesem Mädchen schon spürt.
Auch beeindruckend: die letzten Sekunden im Leben des Vaters von Callie. Nach einem Autounfall stürzt er, im Auto sitzend, in den Fluss. Dass das Leben in den letzten Sekunden vor dem Tod wie Filmbilder vor den Augen abläuft, das hat man schon oft gehört und gelesen. Aber noch niemals habe ich es mit solch einer Gegenwärtigkeit und Bildhaftigkeit miterlebt, die direkt ins Herz trifft (ab Seite 707).

Sucht man im Internet nach mehr Informtionen über den Autor des Romans, stösst man auf frappierende Ähnlichkeiten zu Callie Stephanides: beschreibt sich der Romanheld im Erwachsenenalter, ähnelt diese Schilderung dem Bilde von Eugenides ziemlich, ebenso andere Details: der Wohnsitz in Berlin und eine Ehefrau/Freundin mit asiatischer Abstammung. Anscheinend hat der Autor sich seinen Platz im Roman geschaffen.

Fazit: Ein toller Roman, ein buntes Kaleidoskop voller unglaublicher Begebenheiten. Eine wilde Achterbahn, die es verdient, vom Leser verschlungen zu werden.
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