Middlesex und über 1,5 Millionen weitere Bücher verfügbar für Amazon Kindle. Erfahren Sie mehr
  • Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Nur noch 17 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Verkauf und Versand durch Amazon.
Geschenkverpackung verfügbar.
Menge:1
Middlesex. Roman ist in Ihrem Einkaufwagen hinzugefügt worden
Gebraucht: Gut | Details
Verkauft von super-buecher
Zustand: Gebraucht: Gut
Ihren Artikel jetzt
eintauschen und
EUR 0,10 Gutschein erhalten.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Middlesex. Roman Taschenbuch – 1. November 2004


Alle 7 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition
"Bitte wiederholen"
Taschenbuch
"Bitte wiederholen"
EUR 9,99
EUR 3,10 EUR 0,22
Audio-CD, Audiobook
"Bitte wiederholen"
EUR 12,50
61 neu ab EUR 3,10 54 gebraucht ab EUR 0,22 3 Sammlerstück ab EUR 6,66

Hinweise und Aktionen

  • Amazon Trade-In: Tauschen Sie jetzt auch Ihre gebrauchten Bücher gegen einen Amazon.de Gutschein ein - wir übernehmen die Versandkosten. Hier klicken


Wird oft zusammen gekauft

Middlesex. Roman + Die Korrekturen + Freiheit
Preis für alle drei: EUR 33,97

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen
Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Produktinformation

  • Taschenbuch: 736 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 1. (1. November 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499238101
  • ISBN-13: 978-3499238109
  • Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 4,1 x 19 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (117 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 12.199 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Wie machen die das bloß? Kaum hat man Die Korrekturen einigermaßen verdaut, legt mit Jeffrey Eugenides ein weiterer Amerikaner um einen Roman von epischer Wucht vor -- und gewinnt völlig zu Recht den Pulitzer-Preis.

Ähnlich wie bei Franzen geht es um Familienbande, Generationenkonflikte, um amerikanische Träume und Albträume. Außerdem ist Middlesex ein Roman über ethnische Identität und kulturelle Prägungen, weil Callies "kriminell verknallte Großeltern" vor Jahrzehnten aus dem damals griechischen Izmir in die USA geflüchtet sind. Desdemona und Lefty nutzen die Auswanderung, "um sich neu zu erfinden". Das hat für Callie dramatische Konsequenzen, denn "was die Menschen vergessen, bewahren die Zellen".

Zunächst jedoch deutet nichts darauf hin, dass es das Mädchen als "genetischer Kaspar Hauser" zu leidvoller Berühmtheit bringen wird. Nachdem die Familie sich im Detroit der Nachkriegszeit schlecht und recht durchgeschlagen hat, gerät sie ausgerechnet durch den "Krieg in meiner Heimatstadt" -- die blutigen Rassenunruhen Ende der 1960er-Jahre -- über Nacht auf die Sonnenseite.

Das ist einer der eleganteren Kurzschlüsse zwischen globaler Geschichte und persönlichen Geschichten, während das Türkei-Kapitel zuweilen zum historischen Bilderbogen verkommt. Und manch hübsche Ironie wird dadurch getrübt, dass man uns wie begriffsstutzige Schüler mit der Nase darauf stößt. Aber dank dieser kleinen Schnitzer ahnen wir die genialische Kraftanstrengung, mit der Eugenides seine Saga komponiert hat.

Alles in allem wirken die Odysseen vom bäuerlich-frommen Kleinasien ins hippie-hedonistische San Francisco, vom multikulturellen Handelsplatz Smyrna in die Industriemetropole Detroit wie Desdemonas Seidenfäden -- von zarter Hand gesponnen, schwerelos, doch reißfest. Das Spiel mit geschichtsmächtigen Mythen erinnert an Salman Rushdies Mitternachtskinder, die verschlungene, detailfreudige Familienchronik (mit teils hanebüchenen Zufällen) liest sich -- famos übersetzt -- ebenso glatt wie die eines John Irving. Gebannt begleitet man die "zutiefst historische Großmutter" auf ihren Abenteuern im modernen Amerika, verfolgt Callies Romanze ("Sandkastensex") mit einer Schulkameradin.

Das Buch stimuliert Herz und Hirn gleichermaßen: eine Zeitreise aus der mythischen Landschaft Homers in die schöne neue Welt der Genetik; eine anrührende Schilderung pubertärer Irrungen und Wirrungen; eine Studie über Menschen zwischen den Kulturen und eine zwischen den Geschlechtern. Sagenhaft! --Patrick Fischer -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Pressestimmen

[Middlesex] ist ein unerhörter, wundervoller Roman. (Jonathan Franzen)

Ein wunderbares Buch, reich an Geschichte und Geschichten, an Liebe, Glück Leid, Trauer und Tiefsinn, an Witz und an Fabulier- und Erinnerungslust. (Bernhard Schlink)

Eugenides ist ein Erzähler, der seine Leser schamlos in seinen Bann zu schlagen versteht. Und sein Buch ein Geschenk an die literarische Welt. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Ein spannender, origineller und sehr witziger Roman. (Der Spiegel)

Der nächste große Wurf der neuen US-Literatur. (Die Welt)

Ein hinreißend reicher, kühner Roman - zu Recht ein großer Erfolg. (Salman Rushdie)

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

44 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von marielan VINE-PRODUKTTESTER am 11. November 2004
Format: Taschenbuch
Cal Stephanides, Enkel griechischer Einwanderer, die sich in Detroit niedergelassen haben, erzählt seine Familiensaga ausgehend vom Aufbruch der Großeltern aus Smyrna bis zu seinem Leben als Hermaphrodit.
Von Anfang an lässt der Erzähler den Leser nicht im Ungewissen über seine Eigentümlichkeit, Merkmale beiderlei Geschlechts zu besitzen, was bei ihm genetisch bedingt ist. Um den genauen Weg des Gens zu verfolgen, das, über Generationen rezessiv vorhanden, nun bei ihm dominant geworden ist, setzt er bei seinen Großeltern Lefty und Desdemona an, die zwar von Geburt her sowohl Geschwister als auch Cousins sind, aber dennoch später ein Ehepaar werden. Ihr gemeinsamer Sohn Milton heiratet auch eine direkte Cousine.
Der Autor erzählt die Geschichte, die in weiten Teilen eine Leidensgeschichte ist, leicht und locker, melancholisch zwar, aber ohne Jammer oder Sentimentalität. Auffallens ist die Langsamkeit und die epische Breite schon in diesem Teil des Buches, der eigentlich nur Vorgeschichte ist.
Der Moment, auf den hin sich die Spannung des Buches aufbaut, ist die Entdeckung der Zweigeschlechtlichkeit und die Frage, wie Cal dies verkraftet und wie es sein weiteres Leben beeinflusst. Doch vorher lebt er zunächst 14 Jahre als Mädchen; er entdeckt Besonderheiten an sich - seine pubertäte Entwicklung ist nicht die eines Mädchens - und empfindet Liebe und sexuelles Hingezogensein zu Mädchen. Als Leser steht man daneben und fragt sich fassungslos, wieso in all den Jahren sowohl der Mutter (z.B. beim Wickeln) als auch den Ärzten die Zweigeschlechtlichkeit verborgen blieb. Der einzige, der feststellt, dass er anders ist als die andern und sich daher z.B.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
82 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 7. Mai 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Ach, ein wundervolles Buch: Auch wenn ich es anfangs nicht lesen wollte – Hermaphroditen gehörten bisher nicht auf die Hitliste der Themen, die mich brennend interessieren –, kann man sich der Geschichte schon nach der ersten Seite gar nicht mehr entziehen: Eugenides erzählt eine hinreißend berührende, humorvolle und ganz und gar dramatische Familiengeschichte, die um 1920 in einem kleinen Dorf in Griechenland mit einem Geschwisterpaar beginnt und auf dem Weg nach Amerika eine inzestuöse Wendung nimmt, und nach langen Jahren in Detroit schließlich im heutigen Berlin landet. In der Geschichte des Mädchens Callie, die nach einer verwirrenden Liebesgeschichte erst nach einem Unfall in ihrer Pubertät endlich erfährt, warum sie so anders ist, als die anderen Mädchen, geht es dabei auch gar nicht um Abnormalität: Callie oder Cal und ihre/seine erstaunliche Suche nach dem eigene Geschlecht verkörpern die ewigen Fragen danach, wer man eigentlich ist, woher man kommt, und wohin man gehört. Eugenides erzählt nicht nur eine sensationelle Geschichte, die man noch nie gehört hat, sondern verliert innerhalb seines komplexen Romans nie das Gleichgewicht, beschreibt alle häufig verunsichernden Facetten mit Einsicht, Intelligenz und großer Wärme.
Und wenn man plötzlich am Ende dieses Romans angekommen ist, bleibt einem als Trost nur, dass man ja gleich wieder von vorne anfangen kann.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
35 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von sonnenblumensammler am 7. Juli 2006
Format: Taschenbuch
Dies ist die Geschichte von Schwester und Bruder im Griechenland der Zwanziger Jahre, die durch Kriegswirren und Flucht zu Mann und Frau werden. Jahre später hat der Inzest überraschende Folgen: der Hermaphroditismus eines Enkels, des Erzählers Callie Stephanides, der genetisch ein Mann ist, als Mädchen aufwächst, und im pubertären Alter seine zweite Geburt in einem anderen Geschlecht erlebt.

Ein Roman, der alles sein will: packendes Geschichtszeugnis, Liebesgeschichte, Familiensaga, wissenschaftlicher Exkurs in die Genetik, Selbstfindung eines Heranwachsenden und eine Geschichte der Stadt Detroit. Kann so etwas gut gehen ? Mit origineller und erfrischender Sprache schafft es Eugenides stets, den überaus weiten Bogen zu spannen. Man merkt dem Roman die Ordnung und Organisiertheit an, die nötig ist, um dem gerecht zu werden. Aber ist es nicht genau das, was das Leben ist: ein Potpurri aus Diesem und Jenem? Mit einem originellen Wortreichtum wie einem bunten Blumenstrauss hat Eugenides die Zügel stets fest in der Hand. Die Häufigkeit, mit der sich in diesem Roman unglaubliche Begebenheiten aneinanderreichen, stellt allerdings das Durchschnittsleben mit Sicherheit in den Schatten. Herzerfrischend kommt der Roman daher, die über 700 Seiten werden so zum kurzweiligen Vergnügen.

Zwischendurch stösst man im Text immer wieder auf wirklich sensationelle Passagen, hier vor allem zu nennen die erste Liebe zu dem Mädchen, das nur "das Objekt" genannt wird (ab Seite 451 der rororo-Paperback-Ausgabe). Frei von sexuellen Vorurteilen und Erfahrungen erlebt der Romanheld eine überaus feinfühlige Flut erster sexueller Regungen.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
82 von 92 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Robert Pfrogner am 4. Juli 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Vor den über 700 Seiten könnte man schon Angst haben. Wird die Familiensaga eines nach Amerika ausgewanderten Griechen wirklich fesseln können? Wie schon bei Jonathan Frantzen, zieht man auch bei J. Eugenides den Vergleich mit den Boodenbrooks und erschauert: war das nicht unendlich langweilig? Ja, es war, wenn man es mit dieser Geschichte vergleicht. Sie fließt und fließt und man kann gar nicht aufhören. Doch der Inhalt kann es nicht sein, denn man weiß schon, wie es ausgehen wird. der Klappentext beschreibt rasant kurz die ganze Handlung. Also ist es etwas anderes, das einen fasziniert am Buch kleben läßt, warum man sich einen langen Urlaub wünscht, um es in einem Ruck lesen zu können. Diese wunderbare Sprache ist das eine - das wünschte man sich gern von einem deutschen Schriftsteller auch. Der Übersetzer jedenfalls muß auch genial sein - die scharf gezeichneten Personen sind das andere. Ich möchte nie eine Verfilmung von dem Buch sehen, denn meine Bilder sind fix und fertig im Kopf. Genauer als Eugenides bringt es ein Regisseur, bzw. Filmproduzent niemals hin. Ja und Sex gibt es in Middlesex auch. Schön zu lesen. Wenn man schon weiß, dass es Inzest und Hermaphroditisches gibt, dann kann man schon erstaunt sein, wie geschmackvoll das zu beschreiben ist. Vielleicht liegt es aber daran, dass Griechen damit schon seit über 3000 Jahren damit irgendwie umgehen können. Aber das ist alles nicht so wichtig. Wichtig ist: unbedingt lesen!
1 Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Die neuesten Kundenrezensionen


Ähnliche Artikel finden