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Middlesex (Englisch) Taschenbuch – 1. September 2003


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Taschenbuch, 1. September 2003
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 544 Seiten
  • Verlag: Bloomsbury Publishing; Auflage: 1., Aufl. (1. September 2003)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0747564485
  • ISBN-13: 978-0747564485
  • Größe und/oder Gewicht: 17,2 x 11 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 63.510 in Fremdsprachige Bücher (Siehe Top 100 in Fremdsprachige Bücher)

Mehr über den Autor

Jeffrey Eugenides, geboren 1960 in Detroit/Michigan, bekam 2003 für seinen weltweit gefeierten Roman "Middlesex" den Pulitzer-Preis und den "Welt"-Literaturpreis verliehen. Sein erster Roman "Die Selbstmord-Schwestern" wurde 1999 von Sofia Coppola verfilmt. Außerdem veröffentlichte er den Erzählungsband "Air Mail" und "Der Spatz meiner Herrin ist tot. Große Liebesgeschichten der Weltliteratur". Er lehrt Creative Writing an der Princeton University in New Jersey.

Produktbeschreibungen

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"I was born twice: first, as a baby girl, on a remarkably smogless Detroit day in January of 1960; and then again, as a teenage boy, in an emergency room near Petoskey, Michigan, in August of 1974." And so begins Middlesex, the mesmerizing saga of a near-mythic Greek American family and the "roller-coaster ride of a single gene through time." The odd but utterly believable story of Cal Stephanides, and how this 41-year-old hermaphrodite was raised as Calliope, is at the tender heart of this long-awaited second novel from Jeffrey Eugenides, whose elegant and haunting 1993 debut, The Virgin Suicides, remains one of the finest first novels of recent memory.

Eugenides weaves together a kaleidoscopic narrative spanning 80 years of a stained family history, from a fateful incestuous union in a small town in early 1920s Asia Minor to Prohibition-era Detroit; from the early days of Ford Motors to the heated 1967 race riots; from the tony suburbs of Grosse Pointe and a confusing, aching adolescent love story to modern-day Berlin. Eugenides's command of the narrative is astonishing. He balances Cal/Callie's shifting voices convincingly, spinning this strange and often unsettling story with intelligence, insight, and generous amounts of humor:

Emotions, in my experience aren't covered by single words. I don't believe in "sadness," "joy," or "regret." … I'd like to have at my disposal complicated hybrid emotions, Germanic traincar constructions like, say, "the happiness that attends disaster." Or: "the disappointment of sleeping with one's fantasy." ... I'd like to have a word for "the sadness inspired by failing restaurants" as well as for "the excitement of getting a room with a minibar." I've never had the right words to describe my life, and now that I've entered my story, I need them more than ever.

When you get to the end of this splendorous book, when you suddenly realize that after hundreds of pages you have only a few more left to turn over, you'll experience a quick pang of regret knowing that your time with Cal is coming to a close, and you may even resist finishing it--putting it aside for an hour or two, or maybe overnight--just so that this wondrous, magical novel might never end. --Brad Thomas Parsons -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

Ein wunderbares Buch, reich an Geschichte und Geschichten, an Liebe, Glück Leid, Trauer und Tiefsinn, an Witz und an Fabulier- und Erinnerungslust. (Bernhard Schlink)

Ein hinreißend reicher, kühner Roman - zu Recht ein großer Erfolg. (Salman Rushdie)

Der nächste große Wurf der neuen US-Literatur. (Die Welt)

Ein spannender, origineller und sehr witziger Roman. (Der Spiegel)

[Middlesex] ist ein unerhörter, wundervoller Roman. (Jonathan Franzen)

Eugenides ist ein Erzähler, der seine Leser schamlos in seinen Bann zu schlagen versteht. Und sein Buch ein Geschenk an die literarische Welt. (Frankfurter Allgemeine Zeitung) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

86 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von bredek am 27. September 2003
Format: Taschenbuch
Um nicht lange darum herum zu reden: „Middlesex" ist ein wundervolles Buch, das nur einen Haken hat. Man bewegt sich stetig und unweigerlich auf seine letzte Seite zu.
Und dabei ist Jeffrey Eugenides überaus großzügig, was den Umfang seines zweiten Romans betrifft. Auf über 730 Seiten lässt er seine Protagonistin, Calliope Stephanides, die ungewöhnliche und zuweilen bizarre Geschichte ihrer Familie erzählen. Sie beginnt mit der Flucht der griechischen Großeltern vor den Türken 1922 und deren Emigration in die Vereinigten Staaten und endet mit dem tödlichen Autounfall ihres Vaters Milton mehr als 50 Jahre danach.
Calliopes Leben verläuft nicht weiter ungewöhnlich. Sie wächst auf, wie ein Mädchen in einem Vorort von Detroit eben aufwächst. Natürlich sind da noch ein paar andere Einflüsse, denen sie ausgesetzt ist: Die, die von der hellenistischen Mentalität ihrer manchmal leicht verrückten Verwandtschaft herrühren zum Beispiel. Aber da ist doch etwas, das den ganzen schönen Plan durcheinander bringt. Bis zu ihrer Pubertät wächst sie in dem Glauben auf, ein Mädchen zu sein. Doch mit wachsender Sorge sieht sie, dass ihre körperliche Entwicklung nicht mitziehen will: Sie bleibt flach wie ein Brett, dünn wie eine Bohnenstange und betet erfolglos, dass ihre Periode endlich einsetzen möge. Als Calliope sich in eine Schulfreundin verliebt, entdeckt sie, dass nicht nur ihr Aussehen sich bedenklich entwickelt. Es stellt sich heraus, dass ein hinterlistiges Gen an der Verwirrung Schuld ist ...
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31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 7. Juni 2003
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Wer keine Scheu von "Schinken" hat und intelligente Unterhaltung schätzt, ist mit dieser epischen, streckenweise sehr bewegenden Schilderung des Schicksals einer greichischen Sippe und deren hermaphroditischem Sprössling sicher gut bedient. Der Roman ist ziemlich konventionell erzählt und sprachlich auch für Leser zu meistern, deren Englisch nicht perfekt ist. Ich fühlte mich bei der Lektüre vor allem an die besseren Bücher John Irvings (Garp, Hotel New Hampshire, Cider House Rules) erinnert.
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 5. Januar 2004
Format: Taschenbuch
Middlesex is an amazing book. Although the issue of hermaphordism itself appears to be used in a rather pronographic context very often, the plot unfolds without using any pornograhy at all. The sensitive way in which the problem of intermarriage is treated allows the reader to feel sympathetic rahter than sorry for the characters and their sometimes miserable conditions of living. It is one of those books you don't want to come to an end. The reader becomes part of the plot and the historic events to which the lives of the characters are strongly connected.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sonja Heisler am 13. August 2004
Format: Taschenbuch
Ich habe dieses Buch auf Englisch gekauft, weil ich nach längerer Zeit noch einmal mein Englisch verbessern wollte. Zugegebenermaßen ist dieses Buch keine leichte Lektüre. Das behandelte Tabuthema erfordert einige Fachausdrücke, aber die Spannung der Geschichte entschädigt für das häufige Nachschlagen auf den ersten 100 bis 200 Seiten. Danach sind die Begriffe bekannt und man kann sich getrost auf den Inhalt konzentrieren.
Auch in unserer heutigen, ach so aufgeklärten Zeit ist und bleibt es ein Tabu-Thema, wenn ein Kind offensichtlich als Mädchen zur Welt kommt und als Mädchen aufwächst, sich aber in der Pubertät doch eher als Junge entpuppt. Und dabei geht es nicht allein um Äußerlichkeiten wie Kleidung, Spielzeug oder Verhalten, sondern auch um die Abstrusität eines Körpers. Allzuoft gelten solche Geschichten noch heute als Horrorszenarien. Als abstoßend und anwidernd. Doch steckt auch hinter einer solchen angeblichen Verirrung der Natur, ein Wesen. Und nicht irgendeines, sondern ein Mensch! Ein Mensch voller Gefühl. Voller Verwirrung und Verzweiflung, aber auch voller Lebensfreude.
Wer "Middlesex" liest, wird letzteres hoffentlich schnell begreifen und sich hoffentlich ernsthaft Gedanken darüber machen, wonach wir andere Menschen einschätzen und einschätzen sollten. Jeder wird für sich eine Entscheidung treffen, was richtig oder falsch ist, oder eben einsehen, dass eine eindeutige, allgemeingültige Antwort unmöglich ist.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von A. Eitner am 22. September 2003
Format: Taschenbuch
Mit "Middlesex" legt der Detroiter Jeffrey Eugenides nach "The Virgin Suicides" sein zweites Werk vor. Und wer sich wundert, warum der Vefasser knappe 10 Jahre gebraucht hat, um Buch Nummer 2 zu veröffentlichen, dem kann wohl mit folgendem Wort geantwortet werden: Recherche!
"Middlesex" ist derart vielschichtig und komplex, und enthält derart viele Informationen, zum Beispiel zum Hermaphroditismus an sich, zu den Problemen einer griechischen Auswandererfamilie, zu griechischen Brauchtümern, etc., etc., dass es anfangs etwas Zeit braucht, ehe man sich an Eugenides' absolut fantastischen Stil gewöhnt hat. Dann wird man reich dafür entschädigt. Mit viel Liebe zum Detail vollführt der Autor eine Reise durch mehere Generationen, immer mit sehr feinsinnigem Humor, der auch beinahe jede Situation mit einem schelmischen Augenzwinkern versieht. Wie bereits erwähnt, ist des Autors Stil unglaublich ausgefeilt, sodass ich nicht zögere dies eines der besten englischen Bücher zu bezeichnen, das ich bisher gelesen habe.
Also: 600 Seiten spannende, interessante und humorvolle Unterhaltung, die schnell süchtig macht. Für mich das Buch des Jahres -und nicht von ungefähr mit dem Pulitzer Preis bedacht....
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