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Middlemarch Gebundene Ausgabe – 1985

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 1175 Seiten
  • Verlag: Reclam, Ditzingen (1985)
  • ISBN-10: 315028080X
  • ISBN-13: 978-3150280805
  • Größe und/oder Gewicht: 15,4 x 10,4 x 5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 920.647 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Middlemarch
OT Middlemarch. A Study of Provincial Life OA 1871/72 DE 1872/73 Form Roman Epoche Realismus
Der Roman Middlemarch gilt durch seine inhaltliche Fülle und seinen Reichtum an erzählerischen Verfahren als Höhepunkt im Schaffen von George Eliot.
Entstehung: Middlemarch ging aus der Verbindung von zwei Romanen hervor, an denen Eliot zunächst gleichzeitig gearbeitet hatte. Sie kombinierte die beiden Projekte durch einen gemeinsamen Schauplatz: die fiktive Provinzstadt Middlemarch in den Jahren um 1830. Mit Hilfe einer Fülle von Figuren und Handlungen konnte Eliot den realistischen Roman zum Abbild einer ganzen Gemeinschaft entwickeln.
Inhalt: Gegenstand von Middlemarch sind die miteinander verbundenen Themen Selbstfindung, sozialer Fortschritt und politische Reform. Im Zentrum der Haupthandlung steht die junge Dorothea Brooke, die nach einer unglücklichen Ehe mit dem Priester Edward Casaubon ihr Glück mit Casaubons Neffen, dem Journalisten Will Ladislaw, findet. Dieses Geschehen findet vor dem Hintergrund der Wahlrechtsreform von 1832 statt, die die Zahl der Wahlberechtigten für die Parlamentswahlen bedeutend vergrößerte und in der Zeit vor ihrer Verabschiedung das Bürgertum von Middle-march spaltet. Mit der Haupthandlung um Dorothea, Will und Casaubon verbunden ist das Geschehen um den fortschrittlichen jungen Arzt Tertius Lydgate und dessen berufliches Scheitern. Lydgates glückliche Werbung um Rosamond Vincy und die folgende unglückliche Ehe finden ihr Gegenbild in der unglücklichen Werbung und glücklichen Ehe von Rosamonds Bruder Fred.
Aufbau: Wie auch in anderen Romanen Eliots ist in Middlemarch die Stimme des Erzählers von entscheidender Bedeutung. Sie lenkt nicht nur die Leser durch einen Roman, in dem eine Vielzahl von Meinungen vertreten wird und alle Personen beständig Einfluss auf das Leben anderer ausüben, sondern äußert auch dezidierte eigene Anschauungen (die mit Eliots eigenen Ansichten weitgehend übereinstimmen). Die Erzählerstimme wendet sich gleichzeitig an die Romanfiguren, die Leser und sich selbst und verbindet distanziertes Beobachten mit Witz und mitfühlender Anteilnahme. Diese Vielstimmigkeit des Romans äußert sich z. B. in einer halb ernsten und halb ironischen Verwendung antiker Mythen: So erblickt Will Dorothea zum ersten Mal vor der Statue der »Schlafenden Ariadne« in den Vatikanischen Museen. Casaubon wird zum Minotauros, der Dorothea als Ariadne im Labyrinth ihrer Ehe zu verschlingen droht, bevor sie von Will als Held und Gott, als Theseus und Dionysos, gerettet wird.
Wirkung: Middlemarch weist in seiner für den realistischen Roman typischen Schilderung der Kämpfe um gesellschaftliche Teilhabe und persönliche Emanzipation auf moderne Erzählverfahren voraus. Während des Erzählens und Lesens werden der mitdenkende und mitfühlende Erzähler sowie der mitdenkende und mitfühlende Leser zu gleichberechtigten Teilhabern an der Sinnkonstruktion. Virginia R Woolf bezeichnete Middlemarch deshalb als »einen der wenigen englischen Romane für erwachsen gewordene Menschen«. F. B. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

George Eliot wurde 1819 als Mary Ann Evans in Arbury Farm/Warwickshire geboren. Bis zum Tod ihres Vaters 1849 führte sie dessen Haushalt, danach zog sie nach London und begann dort für die "Westminster Review" zu schreiben. Ihren ersten Roman "Adam Bede" veröffentlichte sie 1858 - mit großem Erfolg - unter männlichem Pseudonym. Mehr als zwanzig Jahre lang lebte sie mit dem Kritiker G. H. Lewes in wilder Ehe zusammen, was ihr weitgehende gesellschaftliche Ächtung eintrug. 1880 starb sie in London. George Eliot gilt als eine der bedeutendsten Vertreterinnen des psychologisch-sozialen Romans. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Riotgun am 5. November 2007
Format: Taschenbuch
Während eines Hauptseminars bin ich auf George Eliots 'Middlemarch' gestoßen, stand der Titel doch auf dem Lektüreplan. Als ich schließlich das Buch in meinen Händen hielt, musste ich erstmal schlucken. Knapp 1150 Seiten, zudem noch im Reclam-Format... Damals hätte ich noch nie gedacht, als wie wertvoll die Lektüre sich schließlich herausstellen würde und wie schnell die Lektüre dann doch von Statten geht. All dies ist dem kunstvollen Stil Eliots zu verdanken, denn

Eliot versteht es meisterhaft, ein ganzes Beziehungsgeflecht der Figuren mit Leben einzuhauchen. Noch nie habe ich eine derart detailliert wirkende Kleinstadt erzählt bekommen. Auch Nebenfiguren wirken komplett auscharakterisiert und viele Schicksale verlaufen parallel. Der Roman könnte als Musterbeispiel für jeden guten Autor gelten, der seinen Roman gekonnt konstruieren möchte. Jedes Kapitel fügt sich nahtlos in den Roman ein und jeder noch so kleine Charakterzug, jede noch so kleine Nebenhandlung ist kein schmückendes Beiwerk, sondern sinngebend für dei drei großen Handlungsstränge. Auch Männer dürfen sich an der Geschichte erfreuen. Zwar geht es vordergründig immer um die Frage der richtigen Partie bzw. des Scheiterns der Ehe, doch dahinter verbergen sich Fragen nach dem Scheitern von Plänen in einer beengenden und normierenden Provinz wie Middlemarch. Der Leser leidet mit Figuren mit, die in Finanznöte geraten und ihre Ideale aufgeben müssen, um einen Ausweg zu finden. Ferner irrt der Leser mit Dorothea Brooks durch die Wirren der Ehe und versucht, jeden der Charaktere richtig einzustufen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Tanja Heckendorn TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 22. Juli 2008
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
"Denn wenn die Welt immer besser wird, so ist das zum Teil auf Taten ohne historischen Rang zurückzuführen; und dass es um den Leser und mich nicht so schlecht steht, wie es sein könnte, das verdanken wir zur Hälfte den Menschen, die voll gläubigen Vertrauens ein Leben im Verborgenen geführt haben und in Gräbern ruhen, die kein Mensch kennt." (Schlusswort Middlemarch, George Eliot.)

Die fiktive Kleinstadt Middlemarch Anfang des 19. Jahrhunderts ist der Tummelplatz der bald vertrauten Gestalten, mit denen George Eliot eine ganz eigene kleine Welt ausgestattet hat. Aufregende Zeiten werfen ihre Schatten voraus und lassen sogar diesen ländlichen Ort nicht unberührt. Sozialer Fortschritt und wichtige politische Reformen sind gewichtige Themen, wie auch die schwierige Selbstfindung der Frauen, die in einer von Männern dominierten Welt einen eigenen Weg suchen. George Eliot, die ihren Roman um 1872 vollendet hat, blickt zurück und fängt die Stimmung eines ungewohnten Aufbruchs der Gesellschaft ein. Manche ihrer Helden schießen freilich über das Ziel hinaus und überfordern die ehrenhaften Bürgern mit ungewohnten Ideen und Reformen. Andere müssen ernüchtert feststellen, dass ihre Ziele von der Zeit eingeholt werden.

Da ist die zauberhafte und sehr idealistisch eingestellte Dorothea Brooke, die in ihr Leben den edlen Zweck verfolgt, anderen Menschen Gutes zu tun. Anstatt gefällige Aquarelle zu malen, zeichnet sie lieber Baupläne um bessere Wohnverhältnisse zu schätzen. Leider projektiert sie ihr Idealbild in eine Schreckensvision von Mann, den sie sich zum Ehemann erwählt.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von arien77 am 2. August 2003
Format: Gebundene Ausgabe
"Middlemarch" gehört mit Abstand zu den bekanntesten und beliebtesten Romanen der viktorianischen Schriftstellerin George Eliot. Und das nicht ohne Grund: In diesem Werk gelingt es Eliot, ihren frechen Scharfsinn und ihre ausgeprägte Liebe für Details, ihren gekonnten Realismus und ihre außergewöhnlichen Charakter-Erfindungen so geschickt miteinander zu kombinieren, dass am Ende nicht weniger als Weltliteratur dabei raus kommt. Typisch für die Geschichte ist, dass sie sich um eine Vielzahl von Hauptpersonen dreht und mehrere Erzählstränge miteinander verwoben werden: Von der eigensinnigen und unglücklich verheirateten Dorothea Brooke über den überkorrekten und pedantischen Bulstrode bis hin zum verkannten Außenseiter Will Ladislaw zeichnet Eliot parallel Portaits von Einzelschicksalen, die sich stetig in ein Ganzes zusammenfügen - dafür braucht der Leser jedoch mehrere hundert Seiten Geduld. Spannend an "Middelmarch" ist Eliots subtile Kritik an der englichen Gesellschaft des 19. Jahrhunderts - dies ist besonders interessant vor dem Hintergrund ihres eigenen, unkonventionellen Lebens.
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Leonie Löwenherz am 17. August 2003
Format: Gebundene Ausgabe
... über einen Bestseller der Weltliteratur eine Rezension abzugbeben? Eigentlich nein. Aber ich möchte ganz subjektiv beurteilen welchen Eindruck dieser "Megawälzer" (1146 Seiten) auf mich gemacht hat. Als ich vor Jahren eine Studentin, welche auf Schwerpunkt "Frauen in der englischen Literatur" studiert hat, gefragt habe welche der weiblichen Autorinen sie bevorzugt, antwortete diese, ohne lange zu überlegen "George Eliot". Ich selber bin ein großer Fan von Jane Austen und den Bronte Geschwistern. Deswegen war es für mich nicht abwegig einmal ein Buch von George Eliot zu lesen. Ich liebe die Manesse Büchlein sehr, da die sich nicht nur wunderbar im Regal machen sondern auch schön gebunden und durch ihre größe praktisch in der Hand liegen. George Eliot schreibt in ihrem Roman "Middlemarch" über eine kleine Provinzstadt und ihre Einwohnern. Anhand der verschiednen Gesellschaftsschichten versucht sie ein Bild des Lebens und des Liebens im damaligen Jahrhundert zu beschreiben. Dadurch kann sich der Leser gut vorstellen wie sich das damalige Leben abgespielt hat. Leider schweift sie hin und wieder in das unendliche. Als Beispiel: Dr. Lydgate war bereits als Kind sehr von Büchern beieindruckt, welche ihn magisch angezogen haben. Für diese Aussage benötigt George Eliot mehre Seiten bei welchen Sie das Gefühl welches in Dr. Lydgate vorgeht mit allermöglichen Vergleichen zu beschreiben versucht. Man muß sich also nicht wundern wenn man zum Schluß bei Sindbad dem Entdecker angelangt ist. Überhaupt Gefühle und Empfindungen der einzelnen Personen werden teilweise ziemlich lange zerredet. Das ermüdete mich als Leser sehr und macht die Handlung etwas schleppend. Allerdings ist die Grundgeschichte wirklich sehr reizvoll und eigentlich sogar spannend. Leider ist die Story etwas zu dick in nebensächliches verpackt.
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