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Produktinformation
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Zoo Tycoon – Complete Collection ist das Komplettpaket für alle ambitionierten Hobby-Zoodirektoren! Neben dem Aufbau-Hit Zoo Tycoon sind die Expansion Packs Dinosaur Digs und Marine Mania enthalten, so dass mehr als 100 unterschiedliche Tierarten und über 500 Gebäude und Objekte zur Ausgestaltung Ihres privaten Traum-Zoos zur Verfügung stehen. Für noch mehr tierischen Spielspaß sorgen Bonus-Features wie das Themen-Pack „Bedrohte Tierarten. Und die über 30 herausfordernden Szenarien stellen Ihr Können als Zoodirektor auf eine harte Probe.
Features:
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Hier ist gleich ein erstes Manko anzumelden: Man vertrödelt sehr viel Zeit damit, ein gutes Milieu zu schaffen - und gibt dabei teilweise auch viel Geld unnötigerweise aus. Generell ist es so, dass die Tiere grüne Smilies bei Gefallen bzw. rote Grummlies bei Nichtgefallen anzeigen, wenn man etwas an ihrem Gehege verändert. Sicherlich, man hat die Back-Taste, allerdings kann man damit immer nur den letzten Schritt rückgängig machen. Die Aktualisierung der Bedürfnisse ist auch etwas zeitversetzt, d.h. nach so 1-3 Sekunden wird die Anzeige aktualisiert, hat man das Spiel pausiert, muss man das Tier erneut anklicken, da erfolgt keine automatische Aktualisierung. Wenn man zwischenzeitlich zu viel des Guten gemacht hat, meckert das Tier auch gleich wieder z. B. "zu viel Grasgelände", wobei jedes Planquadrat Geld kostet und man sich nun entscheiden muss, ob man von vorne anfängt (es werden dann alle Bodenänderungen seit Beginn ihrer Änderung zurückgenommen) oder ob man nur die letze zurücknimmt und dann eben mehr zahlt, weil man - im Beispiel - unnötig zu viel Gras gepflanzt hat. Der Lerneffekt, eine geeignete Umgebung zu schaffen, ist auch jetzt nicht so hoch. Von daher wäre eine automatische Generierung wesentlich angenehmer gewesen. Noch ein Manko: "zertrampelter Boden". Halten sich Tiere länger auf einem Planquadrat auf, wird bei einigen Bodenqualitäten (Nadelbaum-, Laubbaumboden u.a.) der Boden dort zertrampelt. Dies stört auch die Tiere und macht sie unglücklich, ebenso wie ein falsches Milieu. Tipp: Erst schauen, ob man alles hat, um die Tiere glücklich zu machen, insbesondere ob schon die Lieblingspflanze der jeweiligen Art verfügbar ist, sonst kommt man damit auf keinen grünen Zweig.
Jetzt stellt sich natürlich für den unbedarften Nicht-Kenner dieser Software die Frage, warum man denn unbedingt die Tiere glücklich machen muss. Ganz einfach: Die Besucher, die ja viel Geld da lassen sollen, tun das ja nur, wenn sie selbst glücklich sind. Und wenn sie wütende (das Gegenteil von glücklichen) Tiere sehen, dann werden auch sie wütend und verlassen den Zoo, weil es ihnen dort nicht mehr gefällt. Das geschieht ebenso, wenn man nicht in regelmäßigen Abständen ihren Bedürfnissen Hunger, Durst, Klogang und Ruhe nachkommt. Restaurants sind hier super, denn sie befriedigen gleich alle miteinander. Wenn man dagegen nur Stehimbissbuden gegen Hunger und Durstb baut, muss man noch Toiletten und Parkbänke in die Nähe bauen, damit alle Bedürfnisse nacheinander befriedigt werden können, was allerdings deutlich zeitraubender und für Sie als Zoodirektor auch kostspieliger ist, da Imbissbuden und Toiletten monatliche Kosten verursachen, die insgesamt kleiner als die eines Restaurantes sind. Spaß haben die Besucher zusätzlich durch Attraktionen, die sowohl freien Eintritt haben als auch kostenpflichtig sein können (und meist dann auch gute Einnahmequellen darstellen).
Ein weiteres Manko ist, dass nicht gleich alles von Anfang an verfügbar ist - und dass nicht alles, wie schon oben angedeutet, was man für eine Tierart braucht, nicht verfügbar ist. Eine wichtige Einrichtung ist übrigens der Kompost, der meines Erachtens viel zu spät erst im Spiel freigeschaltet wird (auch Klienvieh macht Mist *g*). Denn dieser stinkt zwar und ist wenig attraktiv für Besucher (ihn daher möglichst nicht neben gut besuchten Einrichtungen bauen), bringt aber monatlich je nach Tieranzahl des Zoos Geld. Bisher waren meine Einnahmen zwischen $ 1.000 und $ 3.500 pro Monat anzusiedeln. Auch negativ ist, dass man nicht automatisch Dinge ersetzen / erneuern kann, z.B. bessere Zäune, sobald diese verfügbar sind. Auch könnte das Personal etwas "gescheiter" sein und immer nur das nächstliegende in Angriff nehmen, z.B. Reparaturen am Zaun. Es passiert nämlich durchaus oft, dass man einen Wartungsarbeiter mehrmals direkt vor eine kaputte Stelle im Gehegezaun setzen muss, bevor dem einfällt, dass er das mal reparieren könnte.
Geld ist immer ein Problem in so einem Zoo, je nach Tierart und bevorzugten Milieu kann man schon zwischen $ 25.000 und $ 100.000 pro Gehegebau zahlen. Dazu kommen noch Personalkosten, die monatlichen Kosten für manche Attraktionen und andere Einrichtungen, Forschungs- und Werbekosten sowie die Kosten für den Tierunterhalt. Einnahmen bestehen aus den Eintrittsgebühren, den Entgelten für kostenpflichtige Attraktionen und Verkaufsstände / -läden, Spenden, Geldpreise für Auszeichungen, Eintrittgeldern aus den Tiervorführungen (dank dem darin enthaltenen Marine Mania Addon), evtl. der Kompostanlage - und Verkäufe von Tieren oder Einrichtungsgegenständen. Gerade was die Tierverkäufe angeht, verstehe ich aber nicht, warum es immer empfohlen wird, Jungtiere (ja, die Tierchen vermehren sich auch, wenn sie glücklich sind) zu verkaufen. Da die Tiere in dem Zoo nicht ewig leben und daher auch insbesondere im späteren Verlauf sterben können, ist es doch wesentlich sinnvoller, den Tierbestand durch den Verkauf von Alttieren zu verjüngen. Wenn man dann alle Jungtiere verkauft hat und die Alten gestorben sind, muss man sich doch neue Tiere anschaffen, was wiederum auch Geld kostet. Wenn man dagegen die Alttiere vor ihrem Tod verkauft (und der Erlös ist nicht unbedingt altersabhängig), hat man Einnahmen, die man mit verstorbenen Tieren nicht hat. Von daher verstehe ich die Logik hinter diesem viel und oftmals gepriesenem Rat einfach nicht. Besonders Löwen, Elche und Salzwasserkrokodile sind sehr vermehrungsfreudig und daher immer wieder gute Einnahmequellen.
Noch ein Manko ist, dass man manuell in der "zoo.ini"-Datei herumpfuschen muss, wenn man mehr als 1000 Besucher haben möchte (siehe offizielles Forum zu diesem Spiel). Diese Grenze wird leider nicht groß im Spiel publik gemacht, von daher gibt man anfangs evtl. unnötig mehr für Werbung aus (wobei ich sowieso den Verdacht habe, dass Werbungssteigerung kaum einen Sinn hat, da ich bisher eigentlich keine Auswirklungen entdecken konnte), was nichts bringt bzw. bringen kann, und man hat manchmal keine Ahnung, wie die nun fehlenden Einnahmen aus den Eintrittsgeldern (meist 50 bis 70 Eintritte á $ 20 bis $ 30 monatlich) zu kompensieren sind. Das Problem ist, was auch schon in anderen Rezensionen angesprochen wurde, dass das Spiel ein wahrer Ressourcenfresser ist - auch mit der Grenze ruckelt das Spiel schon bei großen Zoos, geschweige denn dann bei leistungsschwacheren PCs, die durchaus noch den Systemanforderungen entsprechen und sie auch durchaus etwas übertreffen können (wie meiner), und höheren Besucherzahlen.
Insgesamt aber mir ist das Spiel trotz der genannten Mankos vier Sterne wert. Die Spielidee ist fesselnd, gut umgesetzt (ok, Grafik könnte besser sein, aber sie ist durchaus akzeptabel), schön und liebevoll gemacht - die Mankos sind lediglich Wermutstropfen, die einen ständig mit dem Spiel beschäftigt halten und daher wohl für Abwechslung sorgen sollen. Es ist zwar nicht immer leicht, die Tiere glücklich zu machen, doch genau das ist die Herausforderung.
Die Complete Edition ist der einzelnen schon alleine aufgrund des Preisvorteils vorzuziehen. Mit Dinosauriern habe ich es zwar nicht so (die sind auch ziemlich teuer im Unterhalt), aber die zusätzlichen Gebäude (Verkaufsstände/-läden und Attraktionen) bereichern dennoch jeden Zoo. Marine Mania dagegen finde ich sehr schön, insbesondere, weil man auch gern immer wieder den Tiervorführungen zuschaut. Das marine Tierreich finde ich persönlich auch wesentlich interessanter.
Wenn ich nicht selbst versuche, ein Szenario zu bestehen (was manchmal leicht ist und manchmal auch mehrere Anläufe braucht), helfe ich meinen Mädchen, einen freien Zoo zu bauen - wohl gemerkt, es kommt darauf an, wer eher am Computer war!!
Zum Spiel selbst: Die Grafik ist einfach super, so macht das Spielen Spaß. Aber das Spiel besticht genauso durch Realität und Vielfalt der Tierarten, Artenschutzprogramme, Verhalten der Besucher und deren Bedürfnisse sowie die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten für das Gelände und wie man es notfalls bearbeiten muß, damit ein Gehege gebaut werden kann. Aber da ist auch noch die Seite des Managements; Eintrittspreise, Personal und Werbung, es muß alles stimmen, damit der Zoo auch ein Erfolg wird, denn unbegrenzt Geld gibt es nicht!
Habe eine andere Rezension gelesen, in der von ständigen Abstürzen des Computers berichtet wird. Bei mir gibt es auf Windows XP keinerlei Probleme, seit Installation des Spiels (braucht eine Menge an Speicherplatz) läuft alles normal weiter.
Ich kann es nur empfehlen; dem Käufer verspreche ich eine Menge Spaß, den Rest der Familie warne ich vor langanhaltenden Abwesenheiten des Spielers.
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