Also fange ich mal an. Neulich habe ich mir Vista gekauft und installiert. Die Installation geht recht schnell, das hängt aber auch davon ab, wie schnell der PC ist. Und das ist auch gleich mein erster Punkt.
Wer weniger als 2 Ghz und 1GB Ram hat, sollte es bei XP belassen. Ich habe 2,6 Ghz und 758 MB Ram und man spürt schon, dass Vista viel mehr verbraucht als XP und daher etwas langsamer ist.
Nunja, die Installation war erfolgreich, danach hieß es gleich mal Treiber und Software ausprobieren.
Vorteil bei Vista ist, viele Treiber werden nicht benötigt da Vista die Geräte erkennt. Eine Funktion, Treiber aus dem Internet zu laden, funktioniert, und das auch nicht allzu langsam, jedoch werden nicht alle Treiber gefunden.
Doch jetzt kommen die Nachteile. Sehr viele Programme lassen sich nicht auf Vista installieren. Ich habe eine Logitech MX 3000 Tastatur mit Maus. Die dazu benötigte Software für die Sondertasten lässt sich nicht Installieren. Vista stürzt ab, mit einem blauen Bildschirm!! Da stellt man sich doch die Frage, sind wir jetzt wieder in Windows Millenium Zeiten angelangt wo eine Installation des Winamp Player das System zum Absturz brachte?!
Nunja, auch weitere Programme, z.B. Programm für TV Karte lässt sich nicht installieren. Das "schöne" ist, jedes mal, wenn sich etwas nicht installieren lässt stürzt Vista ab und legt erst mal einen Neustart hin.
Das zeigt sehr deutlich, dass dieses System viel zu früh auf den Markt gebracht worden ist und noch keinen Vorteil zu XP bietet.
Eines muss man Vista aber lassen, die Suchfunktion, die im Vorfeld heiß umjubelt wurde funktioniert in der Tat sehr schnell, das ist auch schon das einzige.
Ich rate jetzt vor einem Kauf ab. Potential ist auf jedenfall da, da muss aber noch sehr viel verbessert werden.