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Produktinformation
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Microsoft hat seinen ersten Versuch mit der Force-Feedback-Technologie weiter entwickelt und mit dem Force Feedback 2 einen Joystick auf den Markt gebracht, der zwar ein bisschen über dem üblichen Preisniveau für Joysticks liegt, sein Geld aber voll und ganz wert ist.
Die umfassende Ausstattung macht den Force Feedback 2 zu einem echten Allrounder. Action-Fans finden allein am oberen Ende des Joystick vier Feuertasten. Wer mehr auf Weltraumspiele und Ähnliches steht, wird sich über den Mini-Schubregler freuen. Und die acht-dimensionale Bewegungsmöglichkeit macht dann auch noch die Hardcore-Fans von Flugsimulatoren glücklich.
Microsoft hat mit dem Force Feedback 2 die S-Klasse der Joysticks geschaffen -- exzellente Funktionalität gebündelt mit fantastischen Force-Feedback-Effekten. Laufen Sie in Mechwarrior nur mal mit Ihrer Kampfmaschine über Schnee -- echter gehts kaum noch!
Der Force Feedback 2 ist für einen Joystick zwar ein wenig teuer geraten, aber die Investition lohnt sich, wenn Sie das ultimative Spielerlebnis suchen! --Stuart Miles
Der mit einem 16-Bit und 25 MHz Taktfrequenz bestückte Prozessor im Innern des stabilen Eingabegerätes berechnet über 100 verschiedene Effekte in Sekundenschnelle und gibt sie an die starken und präzisen Servomotoren weiter. So können auch die verschiedensten Wirkungen in erstaunlicher Perfektion vermittelt werden. Feinste Vibrationen oder heftige Rückstöße, ein startender Dieselmotor oder der anstrengende Marsch durch eine Schlammgrube werden im wahrsten Sinne des Wortes greifbar. Mehrere Effekte sind gleichzeitig möglich und der Onboard-Prozessor entlastet wie gewohnt die CPU des PCs. Damit hat der Einsatz des SideWinder Force Feedback 2 keinerlei Auswirkungen auf den Aufbau der Spielgraphik.
Die nun in das Gehäuse integrierte Gleichstromversorgung gibt dem sensiblen Kraft-Stick zusätzliches Gewicht und dadurch eine höhere Standfestigkeit. Hinderlicher Kabelsalat durch ein externes Netzteil wird so vermieden.
Features:
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Ein Joystick musste her, aber nicht irgendeiner, denn wenn schon dann sollte es auch das absolute Spielvergnügen sein: Force Feedback. Ich wollte das Rütteln beim Abheben und Aufsetzen des Fliegers so echt wie möglich erleben.
Die von Microsoft angebotene Lösung Namens Sidewinder 2 - Force Feedback schien mir ideal geeignet, zumal der Flight Simulator aus der selben Softwareschmiede stammt und eine Reibungslose Unterstüzung der Funktionen damit gewährleistet schien.
Nachdem ich das Paket erhalten hatte und öffnete sprang mir zunächst dieselbe Warnung gute dreimal in's Gesicht: Bitte Software VOR dem Anschließen installieren !
Dieser Hinweis findet sich auf der Innenseite der Verpackung, auf CD und Handbuch und selbst auf einem Aufkleber der über den USB-Anschluß des Joystickkabels geklebt ist.
Hier hat Microsoft mitgedacht: Wer jetzt noch den USB-Stecker in den Rechner stöpselt ohne die Software vorher installiert zu haben, der kann nicht lesen.
Die Software befindet sich auf einer CD, das beiliegende Handbuch ist schmal und übersichtlich gehalten und erklärt in verständlicher Weise neben Anschluss und Bedienelementen die verschiedenen Features und Konfigurationsmöglichkeiten.
Die Installation erfolgt schnell und Problemlos (Testssystem war ein AMD Athlon XP 1800+ auf einem MSI KT333 Ultra Board mit 512 MB DDR-RAM und Windows XP Pro als Betriebssystem).
Neben den Treibern wird eine Diagnose-Software mit der sich unter anderem die Force-Feedback Kräfte dosieren lassen und ein Konfigurationstool mit dem sich neue oder vorhandene Konfigurationen erstellen/editieren lassen. Microsoft liefert bereits ein Set an Konfigurationen für gängige Spiele mit, aber dies könnte durchaus noch etwas umfangreicher sein.
Der Joystick selbst macht einen sehr soliden Eindruck.
Das Gehäuse ist 1A Verarbeitet und der Sockel ist massiv und gibt die entsprechende Standfestigkeit. Alles in allem macht er dadurch einen sehr wertigen Eindruck.
Man sollte jedoch genug Stellfläche haben, denn der Sidewinder 2 nimmt viel Platz weg.
Neben dem USB Anschluss für den PC ist noch eine eigene Stromversorgung für den Sidewinder 2 notwendig. Dies macht Sinn, da die eingebauten Servomotoren zur Kraftübetragung Strom benötigen.
Gottseidank hat Microsoft aber auch hier mitgedacht und das Netzteil in das Gehäuse eingebaut, so dass einem die typische „Wandwarze" erspart bleibt und man ein einfaches 2-poliges Stromkabel (mitgeliefert) nutzen kann.
Der Joystick selbst verfügt über drei Achsen: X,Y und Z (z.B. Seitenruder beim Flugsimulator), in denen er sich sehr weich und ohne „Spiel" bewegt.
Am Joystick findet man 4 Tasten (1x Zeigefinger, 3x Daumen) und einen Cooli-Hat.
Der Cooli-Hat ist quasi ein weiterer Joystick „auf" dem Joystick mit 8 möglichen Richtungen.
Er wird mit dem Daumen bedient und ist bsw. beim Zielen oder für das Umsehen in alle Richtungen gedacht, während man mit dem eigentlichen Joystick währeddessen weiter steuert. Eine super Sache ohne die ich beim Flight Simulator nicht mehr sein möchte, denn eine Kurve zu fliegen um in den Landeanflug zu schwenken ohne sich aus dem rechten oder linken Fenster orientieren zu können, ist nahezu unmöglich.
Auf dem Sidewinder 2 Sockel befinden sich dann 4 weitere Knöpfe und ein kleiner stufenloser Regler der z.B. für den Turbinen-Schub benutzt wird.
Damit kommt der Sidewinder 2 auf insgesamt 8 Knöpfe plus Cooli-Hat und Schubregler. Mehr als genug um jeden Glücklich zu machen, aber dennoch nicht die Übersicht zu verlieren.
Nachdem die Software installiert und der Sidewinder 2 in den USB Port eingesteckt ist (Neustart ist nicht erforderlich), erwacht er mit einer grünen Status-Leuchte zum Leben und taucht als kleines Quickstartlogo in der Taskleiste auf.
Ein Klick darauf ermöglicht einem schnellen Zugriff auf die mitinstallierten Tools.
Wie spielt es sich also nun mit Sidewinder 2.
Mein Testobjekt hierfür war natürlich der Flight Simulator 2002 von Microsoft.
Nach dem starten des Spiels war der Joystick sofort von der Software erkannt und mit der von Microsoft mitgelieferten Standard Konfiguration für den FS2002 ausgerüstet.
Eines ist klar: wer einmal mit dem Sidewinder 2 gespielt hat, der will nie wieder an die Tastatur zurück!
Das Realitätsgefühl ist gigantisch und die kräftigen Servomotoren wirken keinesfalls unterdimensioniert - im Gegenteilt: Der Druck der mitunter erzeugt wird bei Turbulenzen oder dem eindrehen in eine Kurve ist so kräftig dass man einen guten Eindruck davon bekommt wie sich „echtes" Fliegen wohl anfühlt.
Natürlich eigenet sich der Sidewinder 2 nicht nur für Flugsimulatoren, sondern genauso gut für Egoshooter, Rennspiele, etc.
Ist er die Investition nun wert?
Ja, ist er. Will man maximales Spielvergnügen und gleichzeitig den Komfort sich nicht laufend millionen Tastenkürzel merken zu müssen, kommt man an dem Microsoft Sidewinder 2 Force Feedback nicht vorbei.
Die Steuerung mit dem ForceFeedback 2 ist sehr präzise, und die Tasten haben einen komfortablen Druckpunkt, nicht der geringste Grund zur Klage. Ein kleiner Wermutstropfen ist, dass der Joystick ausschliesslich für die Bedienung mit der rechten Hand ausgelegt ist. Für Linkshänder, wie mich, bedeutet das schon etwas Gewöhnung, und nach ca. einer Stunde muss mal ein Päuschen her. Da sollte der geneigte Käufer vielleicht mal testen, ob das Teil für einen selbst auch geeignet ist.
Der Preis ist wahrscheinlich nicht jedermanns Sache. Zugegeben, der Zusatznutzen durch Forcefeedback rechtfertigt gegenüber einem "normalen" Joystick vielleicht nicht den Preis. Aber mal ehrlich: Möchte jemand z.B. die Gladiator-DVD nochmal auf einem 30-cm-Fernseher in Mono sehen, nachdem eine Dolby-Surround Anlage schon einmal Kino-Atmosphäre ins heimische Wohnzimmer gezaubert hat? Und das ist der passende Vergleich im Heimkinobereich zwischen dem FF2 und einem normalen Joystick. Also, demnach ein Wort der Warnung: Wer das Geld für diesen Joystick nicht ausgeben will, sollte auf keinen Fall damit probespielen. Nach den ersten 5 Minuten wird einem jedes andere Gerät wie ein billiger Abklatsch vorkommen.
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