Eins vorneweg: Die Qualität einer Webcam ist allein schon durch die Übertragungsrate begrenzt (und bei dieser und der VX-3000 entsprechend schlecht - niemand wird auf die Idee kommen, sie mit der von Kameras oder auch nur aktuellen Handys zu vergleichen). Da man das Video aber meist eh im kleinen Fenster des Messengers sieht, ist es schon okay. Im direkten Vergleich zur vx-3000 würde ich dieser Webcam sogar den Vorzug geben, auch wenn die Reaktionsgeschwindigkeit der vx-3000 gefühlt etwas schneller ist. Diese ist bei beiden Modellen gut, es enstehen relativ flüssige Videos nahezu ohne Schlieren.
Der größte Pluspunkt neben dem realtiv dezenten Design: reines Plug-and-Play, keine Treiber. Das ist sogar noch besser, als es sich anhört, da die Kamera stets sofort und ohne langes suchen nach Treibern oder Software erkannt wird (bei der vx-3000 startet bei jeder Nutzung eine zusätzliche Software mit höchstens einmal lustigem Schnickschnack).
Der einzige Unterschied zur vx-500 ist das Headset, das ich allerdings nicht ausprobiert habe. Meine Webcam ist denn auch mit vx-500 beschildert.
Die auf der Microsoft Homepage angepriesene Life-Call-Taste existiert übrigens nicht - nervt beim 3000er Modell aber auch nur.
Klemmt man die Kamera nicht fest, kippt sie durch den Drall des USB-Kabels. (Nicht für das Aufstellen auf Tisch oder Röhrenmonitor geeignet, auch bei breiteren Displays (ab etwa 1- 1,5cm) dürfte es Schwierigkeiten geben.)
Der Blickwinkel der Kamera läßt sich nicht beeinflussen, sie ist EINDEUTIG als Aufsteck-Webcam für Notebooks konzipiert.