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Kundenrezensionen

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am 25. Oktober 2003
Freelancer ist das Spiel, dass mein langes Warten auf einen würdigen Nachfolger von Privateer II beendet hat. Es ist wirklich phantastisch geworden. Zugegeben, es hat einige Schönheitsfehler, aber die stören nicht all zu sehr.
Das beste am Spiel ist wohl die Atmosphäre. Nur wenigen Spielen gelingt es, so etwas überzeugend aufzubauen. Beindrucksvolle Grafik, schöne Musik und ein rasantes Gameplay lassen den Spieler so weit in das Geschehen eintauchen, als wäre er direkt im Cockpit. Dazu kommt noch eine spannende Story und ein riesiges Universum, die diesen atmosphärischen Eindruck abrunden.
Wie gesagt, das Universum ist gewaltig. Man kann sich in den ca. 40 Systemen total frei bewegen, handeln, Missionen fliegen etc. Hier steckt auch viel Liebe im Detail. Jeder Planet, jede Raumstation hat ihre eigene Geschichte. Hintergrundinfos der einzelnen Nationen, Piratengruppen oder der großen Firmen im Freelenacer Universum lassen sich so ergründen.
Aber es gibt auch ein paar Abstriche bei Freelancer:
Der Spieler kann 18 vershciedene Schiffe steuern und diese aus einem gewaltigen Arsenal an Waffen, Schilden etc. ausstatten. Leider ist die Differenzierung der Schiffe etwas ungelungen. Sie ähneln sich alle zu sehr.
Im Vergleich zu Chris Roberts früheren Wing Commander Spielen ist das Interface bei Freelancer ziemlich primitiv. Es gibt kein Radar mehr, Schild und Rumpfstärke werden nicht mehr auf die vier Seiten (vorn, hinten, links, rechts) differenziert. Manuelle Energieaufteilung auf Waffen, Schilde und Antrieb gibt es auch nicht mehr.
Ich vermisse auch ein wenig das Funk Gewitter, daß es bei von Maniac, Flynt und anderen in Wing Commander gab.
Fazit: Obwohl Freelancer kleinere Schönheitsfehler hat, ist es ein durchdachtes, spannendes Wetraumspiel, das einen nicht unerheblichen Suchtfaktor hat.
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am 31. Juli 2003
Nun, Freelancer ist ein wirklich tolles Spiel, doch hier einige Kritikpunkte:
Zunächst muss man wohl sagen, dass Freelancer kein Spiel ist das noch nach Wochen richtig unterhält. Das liegt zum Beispiel daran, dass man zwar auch nach der Story (ca. 15-20h) noch weiterspielen kann aber die zugegeben vielen Missionen, die man außerhalb und nach der Story von Anhänger bestimmter Konzere und Gruppierungen auf Planeten oder Raumstationen bekommt, sind eigentlich immer die gleichen, sie sind nur unterschiedlich schwer. Und nachdem man ungefähr 100mal die Basis der bösen Piraten zerstört hat ist dass dann doch etwas langweilig.
Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass man im Weltraum pausenlos von irgendjemandem angegriffen wird. Dass mag zwar anfangs recht unterhaltsam sein, jedoch wird es nach einiger Zeit sehr nervig! Denn wird man angegriffen hindern einen die Gegner ständig mit massig Reiseflugunterbrechern daran, dass man seine Reise fortsetzten kann und so muss man sich dem Kampf stellen (Ich hatte zum Schluss über 1000 Jäger abgeschossen!!!). Das wiederum hindert einen daran z.b eine Händlerkarriere zu starten denn mit einem dicken schwere Schiff gegen 5 Gegner hat man oft keine Chance und Begleitschutz gibt es nicht. Ich verstehe sowieso nicht warum die Gegner immer nur mich angreifen und nicht mal ein Raumschiffe dass 10m neben mir fliegt! So kann es oft passieren, dass man bestimmte System garnicht besuchen kann, da man sofort nach dem Sprung in das System von 10 überlegen Gegnern in Schutt und Asche zerlegt wird! Das ist vorallem nevig wenn man größere Strecken z.b. zum Handeln zurücklegen muss. Das kann es schon einmal ne halbe ewigkeit dauern bis man sich zu seinem Ziel durchgekämpft hat.
Allgemein ist Freelancer aber ein Spiel, dass vor allem durch seine überzeugende Grafik, wie z.b. die wunderbare Darstellung der Sonnensysteme und der Schiffen und Stationen, die gelungene Soundkullisse (Z.b reger Funkverkehr) und durch eine gelungene Athmosphäre überzeugt.
Für alle die nicht erwarten, dass sie sich wochenlang mit diesem Spiel beschäftigen können und die mehr auf Weltraum-Action als auf Raumschiffsimulation stehen, für die ist Freelancer Pflichtkauf!
Für alle die lieber Realistische Simulationen und Langzeitmotivation haben, empfehle ich sich den kauf noch gut zu überlegen und erst mal Testberichte und andere Rezesionen zu lesen!
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am 17. März 2003
Der große Pluspunkt von Freelancer ist die einmalige Atmosphäre und das ständige Gefühl, tatsächlich Teil dieser Welt aus Kolonien, Trade Lines und Jump Holes (die deutsche Übersetzung lässt ja noch auf sich warten) zu sein. Selten hat mich ein Spiel dermaßen in seinen Bann gezogen. Asteroidengürtel, Trümmerfelder, Eiswüsten - jedes Planetensystem ist unterschiedlich gestaltet und eine Augenweide. Zudem ist das Ganze selbst auf meinem betagten PIII-Rechner absolut flüssig zu spielen. Auch die Ladezeiten dauern nie länger als ein paar Sekunden. Somit ein dickes Lob an die Programmierer von Microsoft/Digital Anvil, die Engine ist meiner Meinung nach keineswegs überholt, sondern hochoptimiert.
Es sollte aber klargestellt werden, dass es sich bei Freelancer nicht um das hochkomplexe Spiel mit unbegrenzten Möglichkeiten der Entfaltung handelt, zu dem es marketingstrategisch gerne gemacht wird. Letzten Endes laufen die Aufträge immer darauf hinaus, von X nach Y zu fliegen und alles abzuschießen, was als Gegner markiert worden ist. Daneben ist lediglich der Handelsaspekt erwähnenswert, doch auch dieser dürfte lediglich zum Ziel haben, möglichst viel Geld für neue Kampfschiffe zusammen zu bekommen. Strategen sollten also gewarnt sein, hier überwiegt eindeutig die Action und Geschicklichkeit mit der Maus (die Bedienung ist übrigens erstklassig gelöst).
Zudem verbringt man einen Großteil der Zeit damit, einfach nur durch den Weltraum von Planet zu Planet, von System zu System zu reisen und die - zugegebenermaßen wunderschöne - Aussicht zu genießen, bevor man am nächsten Punkt der Mission angelangt und die Action weitergehen kann. Ungeduldige Naturen mag dies stören, ich fand es entspannend :) Dies liegt eben daran, dass die Freelancer-Welt gigantische Ausmaße hat; ich würde mal grob schätzen, dass man von einer Ecke des Gesamt-Universums zur anderen trotz beschleunigender "Trade Lines" gut 2 Stunden braucht (keine Angst, diese Strecke muss man natürlich nie in einem Stück fliegen).
Tja, nun also die Frage, wie eine solche Mischung aus Warten und Ballern funktionieren kann...und da sind wir wieder bei der Atmosphäre: Origins alter Slogan war ja "We create worlds", und das haben deren Ex-Mitarbeiter auch hier vollbracht: Sie haben eine ganz eigene Welt geschaffen. Der Single-Player-Modus ist stimmig, die Story ist kinoreif, die Zwischensequenzen klasse...nur leider ist das Ganze etwas zu kurz. Ich persönlich hatte so dieses "Wie, das war's jetzt schon?"-Gefühl, Fortgeschrittene und Profis werden nicht so wirklich gefordert. Man kann danach zwar noch weiterspielen, zu fremden Systemen reisen und dort handeln/kurze Zufalls-Missionen spielen, aber das macht natürlich mangels fortlaufender Story nicht so viel Spaß wie die eigentliche Kampagne. Insgesamt ist das Spiel also eindeutig Einsteigern zu empfehlen.
Den Multiplayermodus habe ich auch schon einmal ausprobiert, ebenfalls sehr unterhaltsam. Man kann diverse Missionen mit anderen Leuten aus aller Welt zusammen bestreiten, (der Lohn wird dann brüderlich geteilt) oder sich natürlich gegenseitig die Rübe einhauen. Läuft alles sehr stabil, anscheinend gibt's aber schon ein paar Cheat-Lücken, denn einige dort hatten gewaltige Geldsummen angehäuft, die so ganz und gar nicht ehrlich verdient aussahen. Da müsste noch ein wenig nachgebessert werden, ansonsten aber Hut ab vor diesem Spiel - wir sehen uns im Weltraum!
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am 5. Mai 2004
Als ich Freelancer anfing zu spielen, war ich nur begeistert. Diese Grafik, der packende Storybeginn. Wow, ich dachte, hier öffnet sich das All für alle meine Wünsche. Umso begeisterter machte ich mich an die Story, versuchte immer die schnelle Mark zu machen, um den nächsten Storyschritt zu erleben.
Abundzu kam mir der Gedanke: "Jetzt fliegst Du den Leuten hinterher, die Dir irgendwelche Koordinaten in Dein Raumschiff laden, aber so richtig Einfluss hast Du nicht. Und laufend rasen irgendwelche Sonnensysteme, Sternentore und versteckte Wurmlöcher an Dir vorbei, aber Du weißt eigentlich gar nicht, wo Du bist. Na ja, Du wirst halt gebraucht, da können sie sich nicht mit langen Geschichten aufhalten."
Besonders nervig waren zum Schluß dann Sequenzen, in denen ich, weil ich sonst nur gnadenlos zusammengeschossen worden wäre, im Kreis flog, ein bißchen mitschoß und es dann hieß: "Gut gemacht, Mr. Trent". Hm, wie im richtigen Leben, Hintern zukneifen und verkriechen kann belohnt werden.....
Trotzdem hatte ich viel Spaß, die Story wurde immer abstruser und spannender, halt ein Sci-Fi-Krimi a la Star Trek und Intrigenkrimi.
Und dann, dann kam Mission 13, nach der harten Nr. 11, und 12 war auch megahart, die Dyson-Sphere, die Mutter allen Greuls. Ich hatte mich durchgeschossen. Und wir hatten es geschafft. Das Artefakt an die 12V-Nomadenbatterie angeschlossen, machte die fiesen Ausserirdischen frisch. Zack, weg!
Aber nicht nur die Außerirdischen, auch die Story war weg. Nach ca. 1 Minute Abspann war ich wieder im New York-System und dachte, ha, da kommt doch noch was. Dann verdiene ich mir die weiteren 70.000 Schlappen für Stufe 18 und dann wird es nämlich kommen: "Wir haben Frieden, Mr. Trent, aber nicht ganz, da war noch was in einer Ecke des Weltraums, da müssen Sie aufräumen."
Aber auch dann kam nix, keine weitere Story mehr. Leere, nur ödes Handeln, dödelige Aufträge, Korsaren und anderes Gelümmel abknallen.
Ich habe auch früher schon Wing Commander, Elite und Co. gespielt, aber im Jahre 20 nach den ersten Elite-Spielen erwarte ich eine Story, die a) dynamisch und b) langanhaltend ist, sozusagen die Motivation erhalten wird.
Ich habe das Gefühl, ich bin 18 Stunden angefüttert worden und jetzt hat Microsoft sich die 40 Euro verdient. Ich kann nur sagen:
Super-Grafik, langsam ödes Spielprinzip und wirklich dünne Story. Dann müssen nach der Story packende ungewöhnliche Aufträge her, die sind aber nicht da!!!!!
Und mal ehrlich: Es wird ja immer verwiesen auf sooooo viele versteckte Wurmlöcher, Stationen usw. Wer hat denn schon die Geduld, durch 10.000.000.000 Meilen Weltraum zu fliegen, um dann ein verkorkstes Wurmloch zu finden. Ich weiß nicht..... so ein Freak muß man erst einmal sein.
Grafik: Note 1
Story: Note 1 (eindeutig zu kurz)
Spielspaß: erst 1, dann langweilig auf 4
Ich habe den Eindruck, das Spiel wurde entwickelt und nach 2 Jahren hieß es: "Jungs, Eure Zeitverträge bei uns laufen aus, Ihr wart echt prima, aber jetzt gehen die Lampen aus, das Ding muß auf den markt, das Budget ist alle. Bill will Kohle machen."
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am 16. März 2003
Also ich habe Freelancer jetzt seid 4 Tagen und ich bin von dem Spiel total begeistert. Von Anfang an wird man förmlich in dieses Universum hineingezogen, die Grafik ist meiner Meinung nach eine Augenweide und das ganze Universum wirkt wie aus einem Guß!
Jedes Sonnensystem (und davon gibt es über 40) hat einen eigenen Stil und schon nach kurzer Zeit fühlt man sich heimisch im Freelancer Universum!
Die Mouse Steuerung ist über alle Zweifel erhaben, ich für meinen Teil möchte auf keinen Fall mehr einen veralteten Joystick zum Fliegen verwenden!
Manchmal, wenn ich z.b. ins Tau Ceti 29 System fliegen möchte ich am liebsten ein Poster von einigen Szenerien da haben...also die Grafik ist wirklich sehr gelungen und hat auch keine großen Hardwareanforderungen!
Die Musik ist bombastisch und sehr Stimmungsvoll, von sphärischen Klängen bis zu harten Kampfhymnen ist alles dabei, jedes Sonnensystem hat seine eigene Musik!
Ich bin auf jedenfall total begeistert und total Freelancer süchtig! Also höre ich jetzt auf diesen Bericht zu schreiben und spiele weiter...muss noch auf einen neuen Jäger sparen! Bis dann und KAUFT EUCH DAS TEIL!!!!
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am 11. März 2014
Ich erinnere mich noch sehr gut an die Zeit als ich das Spiel entdeckte. Damals dachte ich eine Weltraumsimulation die mit Maus und Tastatur gespielt werden sollte? Ich war skeptisch. Mein Joystick wurde jedenfalls lange Jahre nur noch sporadisch für die ein oder andere X-Wing Alliance Schlacht genutzt. Freelancer verliert seinen Wiederspielwert im Laufe der Zeit keineswegs. Packende Story, gute Charaktere, und eine Grafik die vielleicht angestaubt aber noch immer ansprechbar ist.
Gerade durch die Modvielfalt ist selbst heute für jeden Geschmack etwas dabei.

Ich empfehle jedem Spieler einmal auf dem Crossfire oder Discovery Servern vorbeizusehen!

Meiner Meinung nach mit die besten Mods für dieses Spiel. Ich habe selbst Jahrelang auf einem Discovery-Server Schlachten geschlagen.

Ein großer Vorteil dieses Spiels: Selbst mit Windows 8 64 Bit lässt es sich noch mit ein klar Klicks zusätzlich spielen. Ob es mit 8.1 noch geht weiß ich leider noch nicht... aber ich werde es mal testen.

Alles in Allem fesselte dieses Spiel für Stunden und am Ende Jahre viele Spieler und wird noch immer gespielt - und das auch noch nach über 10 Jahren!
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am 8. März 2006
Zugegeben, Freelancer ist mittlerweile eines der älteren Semester der Computerspiele-Geschichte, aber nachdem ich 650 Stunden (in Worten: sechshundertfünfzig Stunden!) in dieses Meisterwerk investiert habe, will ich auch meine Meinung kundtun.
Im Vergleich zum Vorgänger „Starlancer“, der den Krieg zwischen der „Allianz“ (Amerika, Deutschland, Japan, Frankreich, England, Italien) und der „Koalition“ (vom Iran bis Nordkorea sämtliche Schurkenstaaten) beschrieb, ist hier die Story 800 Jahre später, im 31. Jahrhundert, platziert.
Nach dem Sieg der Koalition startet die Allianz fünf Schläferschiffe in den Sirius-Sektor, um die gute Hälfte der menschlichen Zivilisation neu aufzubauen.
Dort existieren jetzt vier Herrscherhäuser, Liberty, Rhineland, Kusari und Bretonia (jeweils nach den Schläferschiffen benannt) um einen Gürtel von durch Piraten und Anarchos (von der havarierten Hispania stammend) umgeben werden.
In diesem Universum überlebt der bretonische Freihändler (=Freelancer) Edison Trent einen fatalen Angriff auf die Raumstation Freeport 7 und landet, frei von Geld, Raumschiff und Humor auf dem Zentralplaneten von Haus Liberty, Manhattan.
Wie man sich denken kann, steuert man künftig Edison als Protagonisten durch das Spiel und taucht dabei in eine Story ein, die – selbstredend – in jedes der vier Sirius-Häuser führt und von Verrat, Intrigen und wilden Fluchten als „Sirius-Most-Wanted“ bis hin zum Erstkontakt mit (böswilligen) Aliens führt.
Mehr will ich hier nicht verraten, also kommen wir zu den Fakten des Spiels.
Positiv fällt auf, daß die anfangs oft kritisierte Maus-Steuerung der Raumkämpfe wirklich phantastisch leicht von der Hand geht und ohne solche dämlich-unnötigen Features wie Force-Feedback oder Z-Achsen-Steuerung perfekt auskommt (Okay, man mag mir widersprechen, aber ich bin ein Nostalgiker).
Noch besser kommen die (in meiner US-importierten Version) professionellen Sprecher von Edison Trent, Juny Zane und Hunderten anderen NPCs zur Geltung, die endlich mal wieder den Anschein erwecken, als ob man den Leuten die Szenen gezeigt hat, die sie sprechen sollen (wenn ich da an Tron 2.0 denke...).
Umstritten ist lediglich die Länge der Storyline, der man angeblich je nach Lust und Laune folgen kann, denn selbst wer bei „Conflict: Freespace 2“ nicht über die Flugschule hinauskam, ist nach spätestens 20 Stunden durch.
Experten, die die technischen Spezifikationen aller Raumschiffe von Wing Commander 1 bis 5, X-Wing und TIE-Fighter auswendig kennen, oder das streckenweise unspielbar unfaire Starlancer im Halbschlaf durchzocken, brauchen nur einen verregneten Sonntag.
Was mir abging war die begrenzte Anzahl der Ausrüstungsmöglichkeiten der Raumschiffe.
Was nutzen einem zwei oder drei Dutzend leichte, mittlere oder schwere Raumjäger und diverse Frachter, wenn mann die knapp einhundert Waffen, Schutzschilde, Minen und Raketen in lausige drei Kategorien eingrenzen kann?
Da hätte man auch trotz des Rausschmisses der Roberts-Brüder (FRECHHEIT!!) mehr Vielfalt walten lassen können.
Ebenso nervt die Tatsache, dass man solange nicht an bessere Ausrüstung kommt, bis man einen entsprechenden „Experten-Level“ erreicht hat, was hingegen bis zur Hälfte nur in der Verfolgung der Storylinie möglich ist.
Wie dem auch sei: Freelancer ist und bleibt bis heute ein absolutes Glanzlicht der Spielewelt, das jeder Einzelne mal gezockt haben muss, der sich am PC mal wieder frei fühlen will, ohne, nur weil er X3: Reunion installiert hat, gleich einen 4,2Ghz-PC mit Radeon-X1800-Karte und 2 GB-RAM kaufen zu müssen.
Ich habe jedenfalls schon 52 der 50 vorhandenen Sternensysteme besucht und bin noch immer nicht mit Freelancer fertig.
Schade nur, dass die Wahrscheinlichkeit einer Add-On-CD oder gar eines Nachfolgetitels unwahrscheinlicher ist, was daß ein Schwarzes Loch plötzlich vor Helligkeit strahlt.
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am 25. Juni 2003
Für mich ist Freelancer absolut eins DER Spiele des Jahres. Neben einer recht guten Grafik, die nicht zu hohe Anforderungen stellt, bis zu einer gut durchdachten, anfängerfreundlichen Steuerung, mit der sich das Spiel perfekt steuern lässst, ist auch die Geschichte sowie die Welt gut gelungen. Über die Kampagne möchte ich hier nicht viele Worte verlieren, nur, dass man sich gut in sie vertiefen kann und sie verdammt Spaß macht.
Die Laufbahnen, die man einschlagen kann, sind gut unterstützt und lassen einen Freelancer gleich mehrmals, lange und ohne dass Langweile aufkommt, spielen. Das Wirtschaftssystem ist zwar nichts Besonderes, es ist aber gut gelungen und es macht einfach tierisch Spaß, neue Schiffe zu kaufen und diese auszurüsten. Hinzu kommen die vielen geheimen Systeme, die man finden kann und somit den Langzeitspaß gehörig verlängern.
Für mich entfaltet Freelancer aber erst im Multiplayer, am besten im LAN-Modus, seinen ganzen Spaß! Auf der letzten Party haben wir 15h am Stück gespielt, ohne dass es einer gesagt hat "Lasst uns mal was anderes spielen". Zusammen Systeme zu erkunden, zu Handeln (am besten mit vielen Feinden und dann Begleitschutz) oder zusammen Missionen lösen- einfach Bock-spaßig!
Empfehlen würde ich das Game allen Multiplayer-Freaks mit Rollenspiel-Neigung und nicht zu hohen Anforderungen an die Grafik. Das Spiel ist nichts für Leute, die nur draufhalten können, da man zumindest etwas händlerisches Geschick braucht, um an Geld zu kommen!
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am 19. Januar 2013
Computerspiele sind nicht jedermann Sache, ein Freund höhnte einmal, dass er sich zu schade dafür ist, den vorgeschriebenen Wegen irgendwelcher Programmieren zu folgen. Das eigentlich schon ziemlich bejahrte Spiel "Freelancer" vermeidet diesen Eindruck. Natürlich gibt es eine lineare Spielhandlung, doch lässt das Spiel zwischen den "vorgeschriebenen" Missionen erstaunliche Freiräume, der Spiele kann ganze Galaxien erkunden und sein "Geld" nach eigenem Gutdünken verdienen. Diese "Freiräume" machen einen Gutteil des Spaßes aus, ich kann dieses Weltraumabenteuer nur empfehlen.
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am 2. April 2003
Was wurde alles über dieses Spiel geschrieben! Alleine die Tatsache, dass Chris Roberts dieses Spiel (zu Anfang) betraut hat, lies die Erwartungen in die Höhe schnellen. Man erwartete ein neues Privateer (wohlgemerkt orientiert am - wesentlich besseren - ersten Teil). Privateer verband damals einen Hauch Elite (wenn es auch nicht ganz so ökonomisch ausgerichtet war wie Brabens Klassiker) mit damals guter Grafik - und einer fesselnden Story. Der zeite Teil war vielen Fans zu psychedelisch angehaucht und erreichte nicht ganz das Niveau des ersten Teils. Dann wurde Wing Commander eingestellt, doch Roberts neue Firma bastelte bereits an STARLANCER (dem Vorgänger zu Freelancer - auch sehr zu empfehlen). Und nun endlich erscheint Freelancer.
Vieles hat sich getan: die Steuerung - zu erst indirekt angedacht, so dass man den Fighter nicht direkt steuern konnte, sondern nur grob die Flugrichtung vorgeben konnte - wurde verworfen. Dennoch ist auch die neue Steuerung sehr gut durchdacht: Mit der linken (gedrückten) Maustaste und Maus wird gesteuert, mit der rechten Taste gefeuert, viele Befehle können direkt per Maus im HUD gegeben werden. Kling seltsam? Auch ich war skeptisch, doch nach ein paar Minuten funktioniert es wunderbar, man gleitet förmlich durchs All.
Die Grafik: einfach spitze! Zwar sind bereits mehrere Jahre verstrichen, verstecken muss sich Freelancer dennoch keineswegs. Viele Partikeleffekte, ein wunderbar farbiges All...und dennoch passend und nicht überfrachtet. Noch dazu auch auf älteren rechnern flüssig (ab ca. 1 GHZ, 256 MB Ram und Geforce gibts KEINE Probleme...sonst einfach etwas runterschalten). Auch der Sound stimmt: gute Voiceacts, stimmige Musik (wenn auch sehr dezent).
Das Interface: Die Steurung ist wie gesagt erste Sahne, doch auch das Handelsinterface ist einfaches Click and Drop...sehr einfach also. Das Handelsinterface ist ebenfalls gelungen: Listen geben aufschluss über die Handelspreise.
Das Spiel und die Story: Ca. 1000 Jahre in der Zukunft ist die Menschheit (nach den Ereignissen von Starlancer) in einen anderen Teil der Galaxie ausgewandert, um den Kriegen zu entkommen die in Starlancer fast zur Auslöschung geführt hatten. Vier Fraktionen haben sich formiert: Rheinland (Deutschland), Liberty (Amerikaner), Kusari (Japaner) und Bretonia (Briten). Es herrscht eine Art "kalter Krieg". Dazu existiert eine mysteriöse Verbrecherorganisation "The Order" und vandalierende Corsairs (Raumpiraten)...undundund. Der Spieler schlüpft in die Rolle des Piloten trent, der sein Glück im All versuchen wollte. Doch die zerstörung einer Raumstation, der Mord an dem rheinländischen Admiral Schultzky und andere seltsame Ereignisse reißen ihn in einen Strudel aus dem er sich nicht mehr befreien kann....
Zur Story will ich nicht zu viel sagen, nur so viel: sie ist wirklich gut, entfaltet sich recht langsam, aber gewinnt dann an Dynamik. Nur ist die Nettospielzeit dabei relativ gering (ca. 20 Stunden, obwohl das eher ein Schätzwert ist). Doch kann der Spieler auch handeln, sich als Pirat verdingen, als Kopfgeldjäger...kurz: sich in rund 20 systemen rumtreiben...oder die Story genießen.
Pro:
-sehr gute Steuerung
-gute Grafik
-klasse Story
-Privateer Feeling
Contra:
-Steuerung für manche gewöhnungsbedürftig (kein Joystick)
-manchmal recht langwierige Flüge und Kämpfe
Fazit: ein würdiger Nachfolger von Privateer. Jeder der es damals mochte, muss es kaufen. Alle anderen sollten es sich jedoch auch nicht entgehen lassen. Ich habe alleridngs die amerik. Version gespielt: in wie weit die deutsche Version sich unterscheidet, kann ich daher nicht sagen. Meines Wissens soll es jedoch keine Änderung (auch keine Synchronisation geben).
Persönlich würde ich eine glatte 90 % geben...für mich das beste Spiel des ersten Quartals 2003 (und einer meiner neuen Top 10).
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