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Produktinformation
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Sie schlüpfen in die Haut von Edison Trent, einem Freelancer, dessen Hab und Gut bei einem Anschlag auf die Raumstation Freeport 7 vernichtet wird. Nur knapp mit dem Leben davon gekommen, muss Trent im Sternensystem Liberty einen Neuanfang wagen und sich unabhängig von Firmen und Fraktionen mit Aufträgen aller Art über Wasser halten. Die hübsche Polizistin Yuni bietet ihm in einer Bar einen Job und ein Schiff an -- und Ihr Abenteuer beginnt.
Freelancer bringt frischen Wind in das Genre der Weltraum-Simulationen. Im Gegensatz zu I-War 2 oder dem inoffiziellen Vorgänger Starlancer verzichtet der von Chris Roberts erdachte Titel auf jegliche Joystick-Unterstützung zu Gunsten der Maus. Steuerung, Zielauswahl, Waffen -- für alles ist der kleine Nager zuständig. Dank des interaktiven HUD benötigen Sie die Tastatur eigentlich nur zum Strafen und Umschalten der Perspektive. Insofern erinnert die Steuerung mehr an Ego-Shooter als an klassische Space-Sims und entsprechend groß ist die Zielgruppe von Freelancer: Wer bislang vor allem Action-Titel mochte, der wird sich im Spiel ebenso zurecht finden wie alte Weltraum-Veteranen, die überrascht sein werden wie intuitiv sich die neue Maussteuerung anfühlt.
Freelancer ist aber nicht einfach ein Ego-Shooter im Weltraum. Wie im Klassiker Privateer 2: The Darkening zwängt Sie das Spiel trotz einer spannenden Storyline nicht in ein starres Missionskorsett, sondern erlaubt das freie Erkunden des riesigen Spieluniversums. Welche Missionen Sie wann und für wen annehmen hat, ähnlich wie in einem Rollenspiel, Einfluss auf den Ruf Ihres Charakters. Auf diese Art und Weise geht das Spiel nach Ende der 13 jeweils mehrteiligen Story-Missionen unendlich weiter und sogar im Mehrspielermodus steht Ihnen das Universum offen.
Fazit: Freelancer ist ein von Anfang bis Ende durchdachtes Weltraumspiel, dem man die Detailverliebtheit der Entwickler und den enormen Produktionsaufwand an jeder Ecke ansieht. Mit Rollenspielelementen und der innovativen, zugleich leicht erlernbaren Steuerung ist Feelancer sowohl Action-Spielern als auch Anhängern von Space-Sims wärmstens zu empfehlen. --Patrick Streppel
Pro:
Beschreibung:
Absolute Handlungsfreiheit wird dem Spieler in dem unendlich großen Universum dieses Sciene Fiction Spektakels geboten. Er darf hier als Händler, Freibeuter, Kopfgeldjäger oder Soldat agieren, dabei werden ihm vom Programm keine Schritte vorgeschrieben. Der spannenden und mitreißenden Storyline kann, muss er aber nicht folgen.
Angaben laut Hersteller
Windows 2000 / Me / XP
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Das beste am Spiel ist wohl die Atmosphäre. Nur wenigen Spielen gelingt es, so etwas überzeugend aufzubauen. Beindrucksvolle Grafik, schöne Musik und ein rasantes Gameplay lassen den Spieler so weit in das Geschehen eintauchen, als wäre er direkt im Cockpit. Dazu kommt noch eine spannende Story und ein riesiges Universum, die diesen atmosphärischen Eindruck abrunden.
Wie gesagt, das Universum ist gewaltig. Man kann sich in den ca. 40 Systemen total frei bewegen, handeln, Missionen fliegen etc. Hier steckt auch viel Liebe im Detail. Jeder Planet, jede Raumstation hat ihre eigene Geschichte. Hintergrundinfos der einzelnen Nationen, Piratengruppen oder der großen Firmen im Freelenacer Universum lassen sich so ergründen.
Aber es gibt auch ein paar Abstriche bei Freelancer:
Der Spieler kann 18 vershciedene Schiffe steuern und diese aus einem gewaltigen Arsenal an Waffen, Schilden etc. ausstatten. Leider ist die Differenzierung der Schiffe etwas ungelungen. Sie ähneln sich alle zu sehr.
Im Vergleich zu Chris Roberts früheren Wing Commander Spielen ist das Interface bei Freelancer ziemlich primitiv. Es gibt kein Radar mehr, Schild und Rumpfstärke werden nicht mehr auf die vier Seiten (vorn, hinten, links, rechts) differenziert. Manuelle Energieaufteilung auf Waffen, Schilde und Antrieb gibt es auch nicht mehr.
Ich vermisse auch ein wenig das Funk Gewitter, daß es bei von Maniac, Flynt und anderen in Wing Commander gab.
Fazit: Obwohl Freelancer kleinere Schönheitsfehler hat, ist es ein durchdachtes, spannendes Wetraumspiel, das einen nicht unerheblichen Suchtfaktor hat.
Allgemein ist Freelancer aber ein Spiel, dass vor allem durch seine überzeugende Grafik, wie z.b. die wunderbare Darstellung der Sonnensysteme und der Schiffen und Stationen, die gelungene Soundkullisse (Z.b reger Funkverkehr) und durch eine gelungene Athmosphäre überzeugt.
Für alle die nicht erwarten, dass sie sich wochenlang mit diesem Spiel beschäftigen können und die mehr auf Weltraum-Action als auf Raumschiffsimulation stehen, für die ist Freelancer Pflichtkauf!
Für alle die lieber Realistische Simulationen und Langzeitmotivation haben, empfehle ich sich den kauf noch gut zu überlegen und erst mal Testberichte und andere Rezesionen zu lesen!
Es sollte aber klargestellt werden, dass es sich bei Freelancer nicht um das hochkomplexe Spiel mit unbegrenzten Möglichkeiten der Entfaltung handelt, zu dem es marketingstrategisch gerne gemacht wird. Letzten Endes laufen die Aufträge immer darauf hinaus, von X nach Y zu fliegen und alles abzuschießen, was als Gegner markiert worden ist. Daneben ist lediglich der Handelsaspekt erwähnenswert, doch auch dieser dürfte lediglich zum Ziel haben, möglichst viel Geld für neue Kampfschiffe zusammen zu bekommen. Strategen sollten also gewarnt sein, hier überwiegt eindeutig die Action und Geschicklichkeit mit der Maus (die Bedienung ist übrigens erstklassig gelöst).
Zudem verbringt man einen Großteil der Zeit damit, einfach nur durch den Weltraum von Planet zu Planet, von System zu System zu reisen und die - zugegebenermaßen wunderschöne - Aussicht zu genießen, bevor man am nächsten Punkt der Mission angelangt und die Action weitergehen kann. Ungeduldige Naturen mag dies stören, ich fand es entspannend :) Dies liegt eben daran, dass die Freelancer-Welt gigantische Ausmaße hat; ich würde mal grob schätzen, dass man von einer Ecke des Gesamt-Universums zur anderen trotz beschleunigender "Trade Lines" gut 2 Stunden braucht (keine Angst, diese Strecke muss man natürlich nie in einem Stück fliegen).
Tja, nun also die Frage, wie eine solche Mischung aus Warten und Ballern funktionieren kann...und da sind wir wieder bei der Atmosphäre: Origins alter Slogan war ja "We create worlds", und das haben deren Ex-Mitarbeiter auch hier vollbracht: Sie haben eine ganz eigene Welt geschaffen. Der Single-Player-Modus ist stimmig, die Story ist kinoreif, die Zwischensequenzen klasse...nur leider ist das Ganze etwas zu kurz. Ich persönlich hatte so dieses "Wie, das war's jetzt schon?"-Gefühl, Fortgeschrittene und Profis werden nicht so wirklich gefordert. Man kann danach zwar noch weiterspielen, zu fremden Systemen reisen und dort handeln/kurze Zufalls-Missionen spielen, aber das macht natürlich mangels fortlaufender Story nicht so viel Spaß wie die eigentliche Kampagne. Insgesamt ist das Spiel also eindeutig Einsteigern zu empfehlen.
Den Multiplayermodus habe ich auch schon einmal ausprobiert, ebenfalls sehr unterhaltsam. Man kann diverse Missionen mit anderen Leuten aus aller Welt zusammen bestreiten, (der Lohn wird dann brüderlich geteilt) oder sich natürlich gegenseitig die Rübe einhauen. Läuft alles sehr stabil, anscheinend gibt's aber schon ein paar Cheat-Lücken, denn einige dort hatten gewaltige Geldsummen angehäuft, die so ganz und gar nicht ehrlich verdient aussahen. Da müsste noch ein wenig nachgebessert werden, ansonsten aber Hut ab vor diesem Spiel - wir sehen uns im Weltraum!
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