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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen205
3,7 von 5 Sternen
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am 12. September 2005
Nachdem ich jetzt gute 3 Tage die Demo von AoE3 gespielt habe, muß ich sagen, das Warten hat sich wirklich gelohnt!
Man spielt auf dem Amerikanischen Kontinent und kann verschiedene Europäische Mächte oder halt die USA auswählen, sowie eine Heimatstadt. Aus dieser kann man sich dann Ressourcen, wie Holz, Nahrung, Gold, Truppen etc. schicken lassen. Das ist neu und ungeheuer praktisch. Zeitlich reicht es von den Konquistadoren bis zum Amerikanischen Bürgerkrieg, der allerdings hier noch nicht mit eingebunden ist. Aber man kann darauf hoffen, diesen im Add On zu bekommen. In den Kampagnen begleitet man die Familie Black durch die Jahrhunderte und hilft ihnen, sich auf dem Amerikanischen Kontinent eine Heimat zu machen.
Seine Heimatstadt kann man weiter entwickeln, neue Karten wählen, mithilfe derer man dann die Ressourcen erhält und sich nach und nach ein Kartendeck aufbauen, das logischerweise stärker wird, je mehr Erfahrungspunkte man sammelt. Und das ist richtig klasse! Je weiter die Stadt ausgebaut wird, um so stärkere, bessere Karten erhält man. So kann man sich z.B. anfangs 300 Nahrungseinheiten schicken lassen, später 600 und so weiter. Ist richtig gut gemacht, mit viel Liebe zum Detail.
Weiterhin ist es halt ein typisches AoE Spiel. Man baut eine Stadt auf, entwickelt Technologien, stellt eine Armee auf und macht seine Gegner platt. Neu sind hier die Handelspunkte, an denen man einen kleinen Stützpunkt errichtet. Dort erhält man, jedesmal wenn ein Wagen/Postkutsche/Eisenbahn vorbei kommt, Erfahrungspunkte, die man gegen Karten in der Heimatstadt eintauschen kann, oder Ressourcen. Dann gibt es noch verschiedene Indianerstämme, bei denen man ebenfalls Handelsposten errichten kann, und die einem Krieger und neue Technologien bringen.
Die Grafik ist der absolute Hammer! Vor allem die Details sind liebevoll gemacht. Wenn man seine Mörser in Stellung bringt und z.B. eine Mühle bombardiert, fliegen die Blätter durch die Gegend, Teile der Mauer bröckeln ab, und die Seite, wo die Kugel trifft, bricht ein. Feuert ein Fort eine Kanonenkugel auf Soldaten ab, kann es sein, das einem von denen der Helm vom Kopf fliegt, die Kugel schlägt auch noch mehrfach auf und schlägt so eine Bresche durch eine Formation.
Und die Heimatstadt an sich ist echt klasse! Leider sind die Features zur baulichen Weiterentwicklung in der Demo noch nicht freigeschaltet, aber auch dort erwarte ich eine Menge Fun. Zuzugucken, wie die Bewohner durch die Strassen schlendern, wie Schiffe im Hafen dümpeln, während grad mal nix los ist in Amerika, ist durchaus auch nett!
Die KI scheint tatsächlich lernfähig zu sein, mir ist aufgefallen, daß, selbst wenn man im leichten Modus spielt, der Gegner von Spiel zu Spiel stärker wird, so z.B. mehr Militär ausbildet, öfter angreift, und so weiter. Sehr nett!!!
Das Spiel hat echt alles, was AoE ausmacht! Liebevolle Grafik, Spielspaß hoch zehn, Detailgetreue in jeder Hinsicht, anspruchsvolle Kampagnen, nette Szenarien, den dazu gehörigen Szenarioeditor, einen guten Wuselfaktor und man spielt sich innerhalb von 10 Minuten ein, wenn man irgendeinen der alten Teile kennt. So praktische Tools wie Punkt und Komma drücken, um untätige Militäreinheiten oder Bürger zu finden sind ebenso eingefügt, wie auch eine Produktionsschleife. Neu ist hier, daß bis zu 5 gleiche Einheiten gleichzeitig produziert werden können. Praktisch, wenn man mal dringend Soldaten braucht. Auch kann man sich Schafe "züchten", sprich produzieren lassen, diese dann mithilfe eine Zuchtstation mästen und dann das Dreifache an Nahrungsressourcen aus ihnen herausholen.
Mein Fazit, typisch Age of Empires, wie man es kennt und liebt, und das noch um ein vielfaches verbessert! Macht Lust auf mehr!
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am 18. August 2009
Der lang ersehnte 3. Teil der glorreichen Age of Empires-Reihe spielt auf dem amerikanischen Kontinent zu Zeiten des Kolonialwettstreits im 16. und 17. Jahrhundert und bringt einige Neuerungen mit sich.

Zu aller erst fällt einem sofort die für ein Realtime-Strategy-Game in Vogelperspektive überragende 3D-Grafik auf. Dabei kann gezoomed und die Kameraansicht gedreht werden, um die liebevoll detaillierte "Neue Welt" aus allen Perspektiven einsehen zu können.

Als nächstes sorgt der Sound für eine stimmungsvolle Atmosphäre - so hört man am anderen Ende der Karte, wenn große Feldgeschütze die feindlichen Linien attackieren. Das Grollen des Artilleriefeuers begeistert mich nach intensivem Spielen nach wie vor.

Dies sorgt für noch mehr Strategie und Spannung, da man in jedem neuen Zeitalter, wie schon in den Vorgängern der AoE-Reihe, neue Technologien erkunden kann und wirtschaftliche und militärische Vorteile erlangen kann.

Ein für Age of Empires völlig neues Feature ist die Heimatstadt und die Schiffsladungen. M.E. eine geniale Neuheit, die dem Spiel Realismus, taktische Tiefe und Vielfalt bietet.

In AoE3 gibt es im Grundspiel nur noch 8 (mit den beiden Erweiterungen später + 2x3, also 14) Zivilisationen:

Deutsche, Briten, Spanier, Portugiesen, Franzosen, Holländer, Türken und Russen, sowie mit den Addons Irokesen, Sioux, Azteken, Chinesen, Japaner und Inder.

Was mir besonders gefällt ist die Tatsache, dass die Unterschiede unter den Völkern viel größer und tiefgründiger sind, als in Age of Empires2, wo es bis auf wenige Ausnahmen lediglich der Baustil und die Spezialeinheit in der Burg waren.

In Age of Empires 3 ist Abwechslung vorprogrammiert. So hat jede Kultur ganz spezielle Boni, die unterschiedliche Strategien ermöglichen.

Nun aber zurück zur Heimatstadt und den Schiffsladungen.
Jede Kultur besitzt eine Heimatstadt, von der sie im Laufe einer Partie Schiffsladungen zur Unterstützung ihrer Kolonie in der "Neuen Welt" anfordern können. Dies können u.a. Rohstoffkisten, Rekruten oder neue Technologien sein.
Entscheidend dabei ist die Möglichkeit im Vorfeld einer Partie verschiedene "Kartendecks" mit solchen Schiffsladungskarten zusammenzustellen und für unterschiedliche Strategien zu präparieren.
Soll heißen man kann sich ein Deck mit vielen Seekarten zusammen stellen und auf einer See-Map aus diesem Deck Schiffsladungen anzufordern.
Genauso gut kann man sich ein Deck für einen harten Rush zusammenstellen, um den Gegner möglichst früh zu besiegen.
Einmal ein Deck ausgewählt, muss man aus diesem Deck bis zum Spielende seine Schiffsladungen anfordern.
Deckkarten kann man mithilfe von Erfahrungspunkten anfordern. Diese erhält man durch Gebäudebau, Töten von Gegner, Zerstören von gegnerischen Gebäuden und der ebenfalls neu integrierten Handelsroute auf den Maps.

An solchen Handelsrouten kann der eigene Kundschafter (welcher ebenfalls neu ist) an vorgegebenen Stellen Handelsposten errichten. Die Handelsroute kann vom einfachen Indianertravois zur Postkutschenlinie bis hin zur Eisenbahnstrecke weiterentwickelt werden was den Erfahrungspunkte-Zufluss immens erhöht.
Wer also die Handelsroute kampflos dem Gegner überlässt, muss damit rechnen, dass dieser viel schneller die wichtigen Karten aus seinem Deck in die "Neue Welt" schiffen lassen kann.

Jedoch können Handelsposten nicht nur an den Handelsrouten gebaut werden, sondern auch an anfangs neutralen Indianerdörfern.
So kann man sich in AoE3 von nun an mit den Ureinwohner Amerikas verbünden, um deren Technologien zu erkunden und Zugriff auf deren Militäreinheiten zu haben. Besonders vorteilhaft ist hierbei, dass die sogenannten "Natives" nicht auf Kosten des Bevölkerungslimits gehen, sondern ein eigenes, in Abhängigkeit von der Anzahl solcher Handelposten, Ausbildungslimit besitzen. Dadurch kann man seine total ausgereizte Bevölkerung noch zusätzlich unterstützen.

Taktisch ebenfalls wertvoll ist die Tatsache, dass man nicht beliebig viele Verteidigungstürme oder Festungen bauen kann, um sich evt. dahinter zu verschanzen. In AoE3 gibt es für jede Einheit und jedes Gebäude ein Bevölkerungs- bzw. Baulimit. So kann man in der Regel nicht mehr als 7 Türme bauen und auch nicht mehr als 99 Dorfbewohner erschaffen. (Dabei kommen aber die Kultureigenschaften zum Zuge, so besitzen die Deutschen mit noch einmal 20 weiteren Siedlerwägen eine verhältnismäßig große zivile Bevölkerung und die Franzosen mit max. 79, bzw. die Holländer mit nur max. 50 Dorfbewohnern eine sehr geringe Wirtschaftskraft, welche jedoch durch andere Eigenschaften dieser Kulturen wieder ausgeglichen werden. Die Balance in AoE3 zwischen den Kulturen stimmt also trotz erheblicher Unterschiede!)
Auch mächtige Fort- und Fabrikwagen können nur mittels Deckkarten in die "Neue Welt" geschifft werden, einmal zerstört, können diese nie wieder neu errichtet werden. Diese Gebäude sorgen also für noch mehr Strategie und Spannung. Man sollte sich gut überlegen wo Fabriken/Forts errichtet werden und man sollte sie ebenfalls gut schützen.

Taktisch ebenso wertvoll ist das m.E. noch stärker ausgeprägte Kontersystem nach dem Schere-Stein-Papier-Prinzip. Es gibt für jede Einheit eine Kontereinheit und so ist die Truppenauswahl in AoE3 noch wichtiger als sie es schon in AoE2 war.

Auch neu sind die nun 5 Zeitalter:
I. Entdeckungszeitalter
II. Kolonialzeitalter
III. Festungszeitalter
IV. Industriezeitalter
V. Imperialzeitalter

Auch liefert AoE3 neben Vorherrschaft/Gefecht und Deathmatch einen neuen Spielmodi, nämlich das Vertragsspiel, bei dem eine vorher eingestellte Zeit (10-40 Minuten) ein Nichtangriffspakt herrscht.

Eine weitere Neuheit ist die etwas vereinfachte Wirtschaft. So müssen keine Lagergruben mehr gebaut werden, an denen die Dorfbewohner ihre gesammelten Ressourcen abliefern. Die Dorfbewohner sammeln von nun an effektiv, sobald sie ihre Arbeit beginnen und der Ressourcezulauf ist kontinuierlich. Auch benötigt man keine Dorfbewohner mehr zum Reparieren von beschädigten Gebäuden, sondern kann diese per Schaltfläche automatisch (für entsprechende Reparationskosten) reparieren lassen.

Dieser Vereinfachung der Wirtschaftssteuerung steht die "Strategie-Gemeinde" mit geteilter Meinung gegenüber. Einerseits wird so der Schwerpunkt auf Schnelligkeit, Taktik und militärischen Entscheidungen gelegt, andererseits verliert Age of Empires 3 selbstverständlich auch etwas an seiner gewohnten Tiefe im Bezug auf die Wirtschaft.

Letzlich überwiegen eindeutig die sowohl technischen Verbesserungen (Grafik & Sound) als auch die spielerisch-taktischen Verbesserungen (Heimatstadt, Kartendecks, Erfahrungspunkte, usw.) und ich kann jedem Strategieliebhaber nur empfehlen, sich Age of Empires 3 anzueignen.

PS: Auf der eigens für AoE erstellten Onlineplattform ESO (Ensemble Studios Online)ist immer noch sehr viel Verkehr und ich habe keine Probleme Onlinegegner zu finden, was ebenso für das Spiel spricht.
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am 6. Januar 2006
Age of Empires 3 ist der neueste Spross der AoE-Serie und der Nachfolger des preisgekrönten und allseits beliebten AoE 2, daß damals spielerisch das Echtzeit-Genre vom simplen Speed-Klicken hin zu richtiger Strategie weiterführte. So war es nicht mehr nur wichtig, schnellstmöglich viele Einheiten auszubilden und auf den Gegner zu werfen, sondern ein geschicktes Aufbauen eines Wirtschaftsnetzes und eine gute Defensive waren in AoE2 unerlässlich, um nicht unterzugehen.
Diese Dinge finden sich in AoE3 natürlich wieder, es spielt sich weiterhin viel langsamer als beispielsweise Warcraft 3 oder Command and Conquer, und es ist weiterhin aussschlaggebend, sich Ressourcen zu sichern und auch zu verteidigen. Erst muss eine funktionierende und gut befestigte Siedlung aufgebaut werden, bevor man ans Angreifen denkt, ansonsten geht einem im späteren Verlauf schnell die Luft aus. AoE3 ergänzt diese Dinge durch einige neue Elemente, z.B. gibt es Handelsrouten und daran gelegene Handelsposten, die wahlweise Rohstoffe oder Erfahrung generieren. Dies simuliert die enorme Wichtigkeit des Postkutschentransports und (im späteren Verlauf) der Eisenbahn bei der Besiedlung Amerikas und ist ein neues, spannendes spielerisches Element, daß zu harten Scharmützeln führt. Die Erfahrungspunkte können dann für ein weiteres neues Konzept genutzt werden - den Aufbau der Heimatstadt. Aus diesen in der "alten Welt" gelegenen Städten gibt es nämlich in regelmäßigen Abständen Warenlieferung, die - je nach Ausbaustufe - mehr oder weniger bieten, von großen Rohstoffmengen bis hin zu militärischen Einheiten oder wissenschaftlichen Neuerungen. Ebenfalls ein gutes, reizvolles und auch dekoratives Konzept, da eine 3D-Ansicht der Heimatstadt den Hintergrund des Hauptmenüs ausmacht.
Insgesamt bietet AoE3 jedoch spielerisch wenig neues. Das Grundkonzept Siedlungsaufbau - Militäraufbau - Angriff ist das Gleiche geblieben, neue Ideen wie z.B. Grenzen à la Rise of Nations oder konfigurierbare Einheiten wie in Earth 2160 sucht man vergebens. Dazu fehlen einige mittlerweile zum Standard gehörende Komfortfunktionen wie z.B. eine Auto-Entdecken-Funktion oder intelligente Siedler, die sich ihre Arbeitsplätze selber raussuchen. Bei AoE3 muss alles noch "per Hand" gemacht werden, was einerseits reizvoll ist, bei hektischen Partien aber wahnsinnig nervt.
Ebenfalls schlecht ist die Intelligenz der Truppen, so ist es z.B. unmöglich, Kavallerieeinheiten zum Galoppieren zu bringen - wer also schnell von A nach B muss, um dort die Heimatstadt zu retten, wird angesichts der gemächlich reitenden Husaren zur Weißglut gebracht. Auch rennen Truppen trotz "Aggressiv"- Grundeinstellung blind an gegnerischen Armeen vorbei, wenn man ihnen nicht genaustens den Weg zeigt. Diese kleinen Dinge können einen gehörig nerven, vor allem, weil sie in vielen anderen neueren RTS-Spielen mittlerweile zum Standard gehören.
Definitv ein Reinfall ist die Kampagne, die eine fiktive, fast schon im Reich der Fantasy angesiedelte Kampagne um einen Jungbrunnen erzählt und nur dem mittlerweile angestaubtem Zwischensequenz - Mission - Zwischensequenz-Konzept folgt. Bei Aufgaben wie "Führen sie diese Kuhherde zurück in die Heimatstadt" kann einem als historisch und strategisch interessiertem schon mal die Hand zum Reset-Knopf ausrutschen. Fragt sich, wieso man nicht den spannenden Hintergrund (Besiedlung Amerikas) zu einem Kampagnenmodus genutzt hat, der zumindest historisch korrekt und nachvollziehbar ist. Noch besser wäre natürlich eine freie Kampagne mit einer Art Welteroberungsmodus wie in Rome oder in Rise of Nations gewesen, in meinen Augen hätte sich die Thematik dazu angeboten.
Dem Einzelspieler bleibt hiermit eigentlich nur der Skirmish-Modus, der glücklicherweise exzellent ist. Die Partien lassen sich gut konfigurieren, von Kartengröße bis hin zum Startzeitalter, und die CPU-Gegner sind eine Herausforderung. Dennoch wird sicher nicht die Spannung geboten, die eine Multiplayer-Partie bietet; hier ist AoE3, wie der Vorgänger auch, eine absolute Referenz.
Ebenfalls bahnbrechend ist AoE3 im audiovisuellen Bereich. Grafisch ist das Spiel wohl das beste, was es im Strategiebereich zur Zeit gibt, von der hervorragend animierten, atmosphärischen Spielewelt bis hin zu dem Schadensmodell, bei dem Schiffe oder Gebäude richtig schön und echtzeitberechnet in ihre Bestandteile zerfliegen. Dies erlaubt einem ein wunderbares "Eintauchen" in die Spielewelt und lässt über einige spielerische Mängel gnädig hinwegsehen. Auch der Sound ist hervorragend, so hört man z.B. das Grollen von in der Ferne abgeschossenen Kanonen. Die Musik ist eine richtig schmissige Variation des AoE-2-Themens und passt sich der Spielsituation an. Insgesamt ist AoE 3 ein tolles audiovisuelles Erlebnis, daß man eigentlich gesehen und gehört haben muss.
Mein Fazit? AoE3 hätte eine absolute Referenz werden können, wenn Ensemble genausoviel ins Spielerische wie ins Audiovisuelle investiert hätte. So bleibt ein wunderbar aussehendes und klingendes Echtzeitstrategiespiel, daß jedoch spielerisch ein paar Trends verpennt hat (Komfortfunktionen, Kampagne), dem Einzelspieler recht wenig bietet und insgesamt kaum revolutionäres bietet. Das heisst natürlich nicht, daß es keinen Spaß macht, deswegen 4 Sterne von mir.
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am 7. Juni 2012
Ich halte - und da bin ich jetzt mal ganz ehrlich - das "Age of Empires" Spielprinzip für eines der besten überhaupt. Wie "für eines der besten überhaupt" fragen sich nun bestimmt einige. Was ich damit sagen möcht, ist, dass der Titel "Age of Empires" seit jeher ein Prädikat für fesselnde Strategieschlachten war und sowohl ausgefuchste Taktiker, als auch Gelegenheitsspieler lange vor den Bildschirm fesseln kann und konnte. Das Spielprinzip, das "Age of Empires" zum einen von anderen Strategiespielen abhebt und zum anderen ganz konkret daraus besteht, seine Siedlung auf das nächste Zeitalter upzugraden( weiterzuentwickeln), spielt dabei eine wichtige Rolle. Natürlich war dieses auch schon in den beiden Vorgängern vorhanden, die ich übrigens ebenfalls Probe gezockt habe( beide haben mir auch sehr gut gefallen).

So jetzt aber mal ran an die Bewertung: Ich teste mehrere Spielkriterien, welche werdet ihr gleich lesen, stelle ab und zu einen kleinen Vergleich auf und gebe dann noch ein wegweisendes Fazit. Viel Spaß!!!

---Story---

Zumindest in der "Collectors Edition", in der die beiden Add-öns (sorry natürlich Add-ons) enthalten sind, wird der Spieler mit der Geschichte einer ganzen Epoche konfrontiert, sprich ungfähr 16-19 Jhd., also die Neuzeit. Die Käufer dieser Version müssen sich allerdings mit der Entdeckung Amerikas begnügen. Macht aber nichts, denn dieses, ich will mal sagen "ödes" Thema wurde mit ein bisschen (ok das ist untertrieben) Fiktion aufgepeppt. Macht aber schon wieder nichts, denn die Story, die zunächst von einem seltsamen Jungbrunnen handelt und dann auf teils indianischen (Indianer in Amerika versteht sich) Spuren wandelt, bleibt durchgehend spannend und motivierend. Warum das besonders in Bezug auf das Gameplay wichtig ist, erfahrt ihr im Teil-achtung riesen Überraschung- "Gameplay". Zwischensequenzen, die die Schwächen der Optik (mehr im Teil Grafik) verraten, treiben die Handlung voran. Die Story macht also schon einiges her. Die drei zu spielenden Akte sollte also niemand beim Kauf verpassen.

---Gameplay---

Gebäude bauen und Befehle erteilen, dass wären so die Basisaufgaben, die man als Führer....emm Entschuldigung.... Heer einer Kolonie zu erledigen hat. Also erstens es ist wirklich spannender als es klingt und zweitens hat man das nicht schon in den beiden Vorgängern so gemacht?? Ja, würden sie sich jetzt selbst antworten, wenn meine Beschreibung über das Gameplay- ich erinnere: Gebäude bauen und Befehle erteilen"- ein bisschen( und schon wieder untertrieben, was ist denn nur los??) ausführlicher gewesen wäre. So muss ich ihnen die Frage beantworten: Ja! Ja, was??? Im Gameplay dreht sich wieder einmal alles darum seine Siedlung aufzubauen, angefangen mit einem Dorfzentrum bis hin zu richtigen Verteidigungsanlagen. Außerdem sollte man sich nach einer Weile Gedanken darum machen sein Erbautes auf die nächste Stufe zu bringen (nächstes Zeitalter). Mit Neuerungen kann ich sie also nur spärlich versorgen. Aber ein paar coole Sachen haben sich die Jungs von Ensemble Studios ausgedacht. Zum einen wäre da die Möglichkeit von seiner Heimatstadt Nachschub an Rohstoffen, Soldaten und anderen Sachen zu erhalten. Hört sich jetzt zwar schwarz auf weiß nicht sooo spannend an, in manchen Situationen kann diese kleine Hilfe aber schlachtentscheidend sein. Ein paar weitere Neuerungen kurz und bündig:
-Helden mit coolen Fähigkeiten stehen einem zur Seite
-Es gibt viele neue Gebäude und Einheiten
-Der Rohstoff Gold kann nun mit Hilfe von Plantagen endlos gewonnen werden
-Wilde Tiere greifen den Spieler nur noch bei Angriff an
-Gebäude reparieren sich mit einem Knopfdruck von selbst
Jetzt noch ein kurzes Wort zu den Gefechten. Diese fühlen sich im Allgemeinen ähnlich wie in den Vorgängern an, wurden aber durch neue Waffen um einiges taktischer und insgesamt dynamischer.

Zwei Fragen dürften sie mittlerweile haben:
1. Was bedeutet die Überschrift?
2. Was ist eigentlich mit der Bemerkung im Teil "Story":"Warum das besonders in Bezug auf das Gameplay wichtig ist, erfahrt ihr im Teil - Achtung Riesen Überraschung- "Gameplay"."

Und weil heute ihr Glückstag ist, mache ich - in ausschweifendem Wortgewandt - kurzen Prozess mit den Fragen. Also wie ihr bereits im Teil "Gameplay", in dem wir uns übrigens noch befinden (wie witzig nicht?), erfahren habt, bietet der dritte Teil der Serie wenig Neuerungen. Das ist aber nicht allzu schlimm, denn anstelle von Innovation wurde dafür das Gameplay perfektioniert, was aber auch leider zur Folge hatte, dass einige Möglichkeiten, die "Age of Empires" vielleicht ein wenig tiefgründiger gemacht haben, nun verschwunden sind.

Die zweite Frage lässt sich mit der Tatsachen beantworten, dass das Spielprinzip von "Age of Empires" zwar toll ist, aber auf die Dauer etwas langweilig wird, denn die Storymissionen haben fast immer das gleich Ziel (den Gegner zu vernichten), obwohl sie diese Aufgabe in unterschiedlichen Gewand präsentieren. Die Story dient so als Langzeit-Motivator. Toll nicht!?!

---Technik: Grafik, Animationen, Sound---

So jetzt hör ich ein für allemal auf "Age of Empires 3" zu kritisieren, kommt aber auch irgendwie gelegen, denn an der Technik gibt es bis auf eine Ausnahme nichts zu nörgeln. Und zu dieser Ausnahme komme ich gleich: "Age of Empires" hat eine wunderschöne Grafik, zumindest mit einem gewissen Abstand auf selbige. Allerdings ist es dann nicht so klug den Großteil seiner Zwischensequenzen in dieser Optik zu drehen". Ich kann ihnen versichern, dass das Augenkrebsrisiko beim Anblick dieser Filmchen extrem hoch ist:
-Unscharfe Texturen
-Teils holprige Animationen
-Kantige Gesichter
Tja, das alles was ich bei den Zwischensequenzen zu kritisieren habe, muss ich beim Gameplay loben, da man sich zum Glück in der Vogelperspektive befindet und so alles mehr oder weniger scharf wahr nimmt. So jetzt also noch mal die Highlights der Technik:

Grafik:
-Super Darstellung des Wassers( sogar in den Zwischensequenzen)
-Gebäude sehen realistisch aus
-Landschaften toll und vielfältig gestaltet
-Viele und zudem sehr gute Schatten
(Das alles aber nur, da man sich im Regelfall optisch weit von den Geschehnissen befindet.)

Animationen:
-Truppen bewegen sich gut
-Zerstörungssystem unglaublich cool(Bäume fallen nach Beschuss um, Einheit fallen theatralisch zu Boden...)

Sound:
-Waffen hören sich realistisch an
-Dorfbewohner können sprechen
-Jede Bewegung im Spiel hat eine filmreife Vertonung

Die Grafik ist also richtig gut geworden. Wer allerdings denkt, sie könnte sich noch mit heutigen Strategiespielen, wie "Anno 1404" messen, der irrt gewaltig. Im direkten Vergleich der beiden Spiele wirkt sie sehr altbacken!

---Fazit---

"Age of Empires 3" ist eines meiner Lieblingsstrategiespiele. Und obwohl es eher auf Perfektion, als auf Innovation setzt, bietet es dennoch Spielspaß für Stunden und ist für jede Sorte von Strategiefan, egal ob Anfängern oder Profi geeignet. Den Hardcore-Fans brauche ich sicher nicht ins Hirn zu meißeln, sich diesen Meilenstein an Strategiekunst zu kaufen, aber für alle die, die sich noch als unentschlossen outen, kann ich dieses Spiel nur herzlich weiter empfehlen und viel Spaß beim Spielen wünschen!!!
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am 11. September 2006
Liebe Leserin, lieber Leser!

Sechs Jahre nach dem wohl legendären "Age of Empires II" (1999) erscheint der dritte Teil der beliebten Echtzeit-Strategie Spielserie.

Was hat sich im Verleich zu "Age of Empires II" verändert? Wie das meist bei Nachfolgern von Computerspielen ist, verändert sich hauptsächlich im technischen Bereich etwas. Das heißt Grafik und Geräusche wurden optimiert. In "Age of Empires III" tummeln sich nun Musketiere, Rotröcke und Kanonen im zeitgemäßen 3D-Grafikgewand über das Schlachtfeld.

Bedienungselemente wurden vereinfacht, man verbringt weniger Zeit damit ein Lager aufzubauen und den Siedlern/Dorfbewohnern Arbeiten zuzuweisen. Stattdessen setzt man in "Age of Empires III" (2005) auf Geschwindigkeit und ist gezwungen sehr offensiv zu spielen. Mit gemächlicher Spielweise wie im Vorgänger kommt man nicht sehr weit.

Die Geschichten der Kampagnen sind sehr linear und alles andere als historisch, aber doch abwechslungsreich. Allerdings lassen sich die Einzelspielerkampagnen sehr schnell durchspielen.

Doch warum gebe ich dem Spiel nur 3 Sterne Spielspaß? Weil im Vergleich zum Voränger der Aufbauteil und der Kampf um Rohstoffe und Reliquien deutlich einem recht oberflächlichen aggressiv-offenivem, grafisch beeindruckendem Geplänkel gewichen ist. Rohstoffe sind immer zur Genüge vorhanden, man muss bloß achten, dass man rechtzeitig mit der Ausbildung von Soldaten beginnt.

Die Ausstattung war bei "Age of Empires II" noch deutlich besser. Keine Einheitenliste, Technologie- und Völkerübersicht und im Handbuch sind lediglich Hinweise zur Installierung des Spiels und die Kontakte zum Kundenservice zu finden.

Fazit: Kann im Bereich Atmosphäre und Tiefe "Age of Empires II" nicht schlagen. Die Modifizierung der Grafik und der Vereinfachung der "wirtschaftlichen" Elemente im Spiel täuschen nicht über die mangelnde Tiefe hinweg. Ich spiele eindeutig lieber den um sechs Jahre älteren Vorgänger.

Ich hoffe ich konnte Ihnen mit dieser Rezension helfen.
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Seit dem ersten Age Of Empires bin ich dabei und auch wenn es jetzt schon wieder ein paar Jahre her sind, dass ich Age Of Empires II gespielt habe, so ist mir doch der Einstieg in den neuesten Ableger der Serie sehr, sehr leicht gefallen.

Vieles ist jedenfalls schon aus den Vorgängern bekannt. Das Ressourcensystem, die Spielsteuerung und und und.

Diese Ähnlichkeiten kann man jetzt natürlich als "Innovationsstillstand" verstehen, ich aber sehe es mehr als das Festhalten der Programmierer an dem, was die Serie so auszeichnet. Hat sich z.B. die Command & Conquer Serie in den letzten 10 Jahren mehr und mehr verändert, so hält Ensemble bei der Age Of Empires Serie an alten Stärken (und mancherorts auch Schwächen) fest, was dem Gelegenheitsspieler (so wie ich einer bin) sehr entgegenkommt.

Als Pluspunkte für das Spiel würde ich jedenfalls forlgendes angeben:
- Eine spannende Epoche, die das Spiel aufgreift
- Die Missionen selbst sind mit einer schönen Geschichte verknüpft
- Bis auf die Tatsache, dass gemeuchelte Zivilisten im Spiel panisch herumschreien ist das Spiel sehr familientauglich
- Die Grafik läuft inzwischen auch auf mittelmäßigen PCs in den höchsten Einstellungen und sieht dann dank HDR und Physikberechnungen sehr, sehr edel aus (am besten nicht mit Kanonen sparen und dabei freudig zusehen wie die feindlichen Häuser in ihre Einzelteile zerfallen bzw. zerschossen werden)
- Die Spielzeit ist überraschend lange: bin selbst gute 4 Wochen (so alle paar Tage ein paar Stunden abends Spielzeit) mit der Solo-Kampagne beschäftigt gewesen

Die Negativpunkte will ich natürlich auch nicht verheimlichen, auch wenn diese halt nur meine Meinung widergeben:

- Das Spiel ist zwar schön und dank Mini-Map auch einigermaßen übersichtlich - trotzdem hätte ich mir gewünscht ein bißchen weiter aus dem Spielgeschehen herauszoomen zu können, um noch besser einen Überblick über das Spielfeld zu haben
- Ensemble hat sich bemüht die unterschiedlichen Völker auch wirklich unterschiedlich darzustellen, aber irgendwie sind mir die Unterschiede dann doch zu wenig auffällig; vielleicht war es der Spielmechanik zuliebe von Ensemble auch so geplant, aber ich liebe es halt grundlegend unterschiedliche Spielparteien ála Starcraft kommandieren zu dürfen
- Das Spiel ist auch auf dem mittleren Schwierigkeitsgrad ziemlich einfach bzw. kann fast jede Mission nach dem Prinzip "Einbunkern bis die Ressourcen passen und dann den Gegner überrennen" gewonnen werden - irgendwie doch schade

Unter'm Strich aber ist es halt ein klassisches und halt sehr unterhaltsames Echtzeitstrategiespiel, das mit den beiden neuen Erweiterungen auch noch mal gehörig aufgebohrt wurde.

Ich kann's jedenfalls allen Hobbystrategen wärmstens empfehlen, die bisher auch schon alle "Age Of..." Teile geliebt haben!

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Mein System: Windows XP Prof. SP2, AMD X2-6000, 4GB RAM, ATI X1950 Pro mit 256MB RAM
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am 8. November 2005
Ja, es stimmt, die Technik ist mit der bislang wohl unerreichten Detailtreue der Spielgrafik beeindruckend, auch wenn die behauptete physikalische Realitätstreue von Aktionen von Benutzern dieses Spiels wahrscheinlich nicht wirklich bestätigt oder in Frage gstellt werden kann.
Aber was nützen alle bemerkenswerten technischen Neuerungen und Finessen, wenn das Gameplay dabei auf der Strecke bleibt? Ganz abgesehen davon, dass viele Features vorheriger Versionen von Age of Empire (oder anderer ähnlicher Simulationen) nicht (mehr) möglich sind, fehlt es dem Spiel an Grundlegendem: Der sichtbare Kartenausschnitt ist nämlich nur noch so klein einstellbar, dass gerade mal begrenzte lokale Geschehnisse auf einen Bildschirm passen, gößere Schlachtfelder aber überhaupt nicht mehr überblickt werden können und damit ein gezielter und strategischer Einsatz unterschiedlicher Truppenteile nur noch mit unglaublich nervigen Verschiebereien des Bildschirms möglich ist.
Was nützen die aufgemotzte Grafik und einige nette neue Grundideen (wie Heimatstadt usw.), wenn das Ganze nicht in Konzentration auf das Wesentliche und überschaubar gespielt werden kann? Für SIMS-Anhänger, Ego-Shooter-Fans und Einfach-Spieler mag das ständige Hantieren mit Klein-Klein-Perspektiven ja vielleicht noch in Ordnung sein. Aber für Spieler, die sich an komplexen strategischen Spielabläufen und Schlachtszenarien erfreuen, sind die Beschränkungen dieses Spiels einfach nur nervtötend und ärgerlich - zumal sie mit den eigentlichen Spielinhalten rein gar nichts zu tun haben.
Alles in allem ist Age of Empire III also wohl eher eine durchaus gelungene Demonstration grafischer Möglichkeiten (dafür gibt es Sterne). Seinem Anspruch einer guten strategischen Simlation kann es jedoch bei weitem nicht gerecht werden und hinkt insbesondere in seiner Spielbarkeit dem gegenwärtigen Standard strategischer Simulationen weit hinterher (dafür gibt es Minus-Sterne).
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am 30. Juni 2007
Schon nach kurzer Spielzeit kam bei mir das gute alte Age of Empires-Feeling auf. Das bewährt spannende Spielprinzip wurde sinnvoll erweitert (Erfahrungspunkte, Heimatstadt, Verstärkungen anfordern). Und zusätzliche Features wie neutrale Indianerstämme und Handelsrouten, vertiefen das strategische Erlebnis ungemein. Die Grafik ist wirklich bombastisch - vorallem das Wasser sieht so schön aus, dass man am liebsten reinspringen möchte und auch der Sound donnert glasklar aus den Boxen. Die Drei Kampagnen sind spannend wie abwechslungsreich und der Skirmish-Modus lädt dazu ein in aller Ruhe die Vor- und Nachteile jedes Volkes herauszufinden.

Nicht nur die Spieler die die Vorgänger mochte, werden am dritten Teil ihre wahre Freude haben!
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am 9. November 2005
tja was soll ich nun sagen.
Grafisch - sehr gut.
Sound - sehr gut.
Übersicht im Spiel ( mir wäre eine weiter weg zoomeinstellung noch lieber gewesen) - befriedigend.
Spielspass - ausreichend.
Schade dass Age of Empires 3 nicht an die bisherigen Age of empires anschliesst. Der Titel für dieses Spiel hätte anders lauten müssen, wie z.b.: Age of AMERIKA.
Was mir fehtl:
Age of Empires müsste wirklich alle Zeitspannen umfassen, beginnend mit der Steinzeit.
Die Karten beim Einzelspiel sind viel zu klein. Man sitzt fast aufeinander...
Man beginnt ausser in der Kampagne stets mit einem riesigen Vorrat an Rohstoffen beim Einzelspieler<-nicht gut, keine Entwicklung, sondern stures schnelles aufbauen einer Sieldlung um möglichst schnell alle 4 Zeitalter hoch zu steigen, na toll.
Heimatstadt - man hat praktisch kaum die Resourcen angeklickt in der Heimat und schon stehen diese zur Verfügung.
Wenn schon alles in der NEUEN WELT spielt, warum zum Kuckuk sind Türcken bei der Eroberung Amerikas anwesend, erklärt mir das mal jemand.
Naja, vielleicht hab ich mich einfach auf eine bessere Weiterentwicklung von Age2 gefreut, und hab die Zeichen der Zeit nicht sehen wollen, dass ein "geiles Spiel" der KAtegorie Strategie Echtzeit, heutzutage nur noch darum geht, möglichst schnell, seine paar Häuser hinzustellen, ein paar Handelszentren an vorgefertigeten Landstrassen hinzupflastern und einfach eine Menge Einheiten zu generieren, alle Upgrades einfach anklicken(ohne sich vorher vergewissern zu müssen ob diese wirklich in dem Moment sinnvoll sind oder nicht) und in den Krieg zu ziehen. Hmmm... wenn das das heutige Spiegelbild des Genres ist, dann find ich das Schade.
Wie gesagt vielleicht hätte ich mir wohl eher eine verbesserte Age2 Version gewünscht in der man alle Epochen durchläuft(nicht nur Amerika) und bei der man nóch die Siedler zum Sammeln und Jagen senden musste um wieter zu kommen.
Naja, Nostalgie eben... das war wohl nix.
LIEBE AGE OF EMPIRE PROGRAMMIERER, danke für ein grafisch sensationells soundtechnisch hervorragendes, kampagnenspieltechnisch gutes und langzeitspielspassfaktor mässiges AGE of EMPIRES 3.
Bitte bringt beim Nächsten den Charm der vorigen Teile wieder zurück und bitte bringt wieder "die ganze Welt" ins Spiel, danke.
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am 16. Februar 2012
Achtung - Das Spiel lässt sich nicht freischalten

Gut kann vielleicht mal vorkommen - vielleicht gehackt - zurück und ein neues bestellt - Kompliment an Amazon - wie immer alles schnell und Top-Service !!
Leider das Gleiche - der orginale Key von MS geht einfach nicht !

Erst nach Anruf bei MS und langem hin und her - sowie einem von MS (nach Nennung der eigenen Adresse, Tel, Unterhosengröße, etc. gab's nen) neuen Key ließ sich das Spiel installieren :O(
Kann aber wohl Amazon nix dafür - MS hat (nach eigenen Angaben) wohl mal selbstherrlich beschlossen ganze Serien zu deaktivieren - Danke MS

Immerhin war das Telefonat - besser die Telefonate mit MS for free... und nun klappt alles - Aber Gefrickel is es eben schon
Frech, daß Amazon für diesen Mist von MS auch noch die Kosten für Handling und Versand tragen muß...
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