75 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die Demo macht Lust auf mehr..., 12. September 2005
Rezension bezieht sich auf: Age of Empires III (Computerspiel)
Nachdem ich jetzt gute 3 Tage die Demo von AoE3 gespielt habe, muß ich sagen, das Warten hat sich wirklich gelohnt!
Man spielt auf dem Amerikanischen Kontinent und kann verschiedene Europäische Mächte oder halt die USA auswählen, sowie eine Heimatstadt. Aus dieser kann man sich dann Ressourcen, wie Holz, Nahrung, Gold, Truppen etc. schicken lassen. Das ist neu und ungeheuer praktisch. Zeitlich reicht es von den Konquistadoren bis zum Amerikanischen Bürgerkrieg, der allerdings hier noch nicht mit eingebunden ist. Aber man kann darauf hoffen, diesen im Add On zu bekommen. In den Kampagnen begleitet man die Familie Black durch die Jahrhunderte und hilft ihnen, sich auf dem Amerikanischen Kontinent eine Heimat zu machen.
Seine Heimatstadt kann man weiter entwickeln, neue Karten wählen, mithilfe derer man dann die Ressourcen erhält und sich nach und nach ein Kartendeck aufbauen, das logischerweise stärker wird, je mehr Erfahrungspunkte man sammelt. Und das ist richtig klasse! Je weiter die Stadt ausgebaut wird, um so stärkere, bessere Karten erhält man. So kann man sich z.B. anfangs 300 Nahrungseinheiten schicken lassen, später 600 und so weiter. Ist richtig gut gemacht, mit viel Liebe zum Detail.
Weiterhin ist es halt ein typisches AoE Spiel. Man baut eine Stadt auf, entwickelt Technologien, stellt eine Armee auf und macht seine Gegner platt. Neu sind hier die Handelspunkte, an denen man einen kleinen Stützpunkt errichtet. Dort erhält man, jedesmal wenn ein Wagen/Postkutsche/Eisenbahn vorbei kommt, Erfahrungspunkte, die man gegen Karten in der Heimatstadt eintauschen kann, oder Ressourcen. Dann gibt es noch verschiedene Indianerstämme, bei denen man ebenfalls Handelsposten errichten kann, und die einem Krieger und neue Technologien bringen.
Die Grafik ist der absolute Hammer! Vor allem die Details sind liebevoll gemacht. Wenn man seine Mörser in Stellung bringt und z.B. eine Mühle bombardiert, fliegen die Blätter durch die Gegend, Teile der Mauer bröckeln ab, und die Seite, wo die Kugel trifft, bricht ein. Feuert ein Fort eine Kanonenkugel auf Soldaten ab, kann es sein, das einem von denen der Helm vom Kopf fliegt, die Kugel schlägt auch noch mehrfach auf und schlägt so eine Bresche durch eine Formation.
Und die Heimatstadt an sich ist echt klasse! Leider sind die Features zur baulichen Weiterentwicklung in der Demo noch nicht freigeschaltet, aber auch dort erwarte ich eine Menge Fun. Zuzugucken, wie die Bewohner durch die Strassen schlendern, wie Schiffe im Hafen dümpeln, während grad mal nix los ist in Amerika, ist durchaus auch nett!
Die KI scheint tatsächlich lernfähig zu sein, mir ist aufgefallen, daß, selbst wenn man im leichten Modus spielt, der Gegner von Spiel zu Spiel stärker wird, so z.B. mehr Militär ausbildet, öfter angreift, und so weiter. Sehr nett!!!
Das Spiel hat echt alles, was AoE ausmacht! Liebevolle Grafik, Spielspaß hoch zehn, Detailgetreue in jeder Hinsicht, anspruchsvolle Kampagnen, nette Szenarien, den dazu gehörigen Szenarioeditor, einen guten Wuselfaktor und man spielt sich innerhalb von 10 Minuten ein, wenn man irgendeinen der alten Teile kennt. So praktische Tools wie Punkt und Komma drücken, um untätige Militäreinheiten oder Bürger zu finden sind ebenso eingefügt, wie auch eine Produktionsschleife. Neu ist hier, daß bis zu 5 gleiche Einheiten gleichzeitig produziert werden können. Praktisch, wenn man mal dringend Soldaten braucht. Auch kann man sich Schafe "züchten", sprich produzieren lassen, diese dann mithilfe eine Zuchtstation mästen und dann das Dreifache an Nahrungsressourcen aus ihnen herausholen.
Mein Fazit, typisch Age of Empires, wie man es kennt und liebt, und das noch um ein vielfaches verbessert! Macht Lust auf mehr!
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96 von 108 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Age of Empires III (2005), 11. September 2006
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Age of Empires III (Computerspiel)
Liebe Leserin, lieber Leser!
Sechs Jahre nach dem wohl legendären "Age of Empires II" (1999) erscheint der dritte Teil der beliebten Echtzeit-Strategie Spielserie.
Was hat sich im Verleich zu "Age of Empires II" verändert? Wie das meist bei Nachfolgern von Computerspielen ist, verändert sich hauptsächlich im technischen Bereich etwas. Das heißt Grafik und Geräusche wurden optimiert. In "Age of Empires III" tummeln sich nun Musketiere, Rotröcke und Kanonen im zeitgemäßen 3D-Grafikgewand über das Schlachtfeld.
Bedienungselemente wurden vereinfacht, man verbringt weniger Zeit damit ein Lager aufzubauen und den Siedlern/Dorfbewohnern Arbeiten zuzuweisen. Stattdessen setzt man in "Age of Empires III" (2005) auf Geschwindigkeit und ist gezwungen sehr offensiv zu spielen. Mit gemächlicher Spielweise wie im Vorgänger kommt man nicht sehr weit.
Die Geschichten der Kampagnen sind sehr linear und alles andere als historisch, aber doch abwechslungsreich. Allerdings lassen sich die Einzelspielerkampagnen sehr schnell durchspielen.
Doch warum gebe ich dem Spiel nur 3 Sterne Spielspaß? Weil im Vergleich zum Voränger der Aufbauteil und der Kampf um Rohstoffe und Reliquien deutlich einem recht oberflächlichen aggressiv-offenivem, grafisch beeindruckendem Geplänkel gewichen ist. Rohstoffe sind immer zur Genüge vorhanden, man muss bloß achten, dass man rechtzeitig mit der Ausbildung von Soldaten beginnt.
Die Ausstattung war bei "Age of Empires II" noch deutlich besser. Keine Einheitenliste, Technologie- und Völkerübersicht und im Handbuch sind lediglich Hinweise zur Installierung des Spiels und die Kontakte zum Kundenservice zu finden.
Fazit: Kann im Bereich Atmosphäre und Tiefe "Age of Empires II" nicht schlagen. Die Modifizierung der Grafik und der Vereinfachung der "wirtschaftlichen" Elemente im Spiel täuschen nicht über die mangelnde Tiefe hinweg. Ich spiele eindeutig lieber den um sechs Jahre älteren Vorgänger.
Ich hoffe ich konnte Ihnen mit dieser Rezension helfen.
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Tolle Technik - schlechtes Gameplay, 8. November 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Age of Empires III (Computerspiel)
Ja, es stimmt, die Technik ist mit der bislang wohl unerreichten Detailtreue der Spielgrafik beeindruckend, auch wenn die behauptete physikalische Realitätstreue von Aktionen von Benutzern dieses Spiels wahrscheinlich nicht wirklich bestätigt oder in Frage gstellt werden kann.
Aber was nützen alle bemerkenswerten technischen Neuerungen und Finessen, wenn das Gameplay dabei auf der Strecke bleibt? Ganz abgesehen davon, dass viele Features vorheriger Versionen von Age of Empire (oder anderer ähnlicher Simulationen) nicht (mehr) möglich sind, fehlt es dem Spiel an Grundlegendem: Der sichtbare Kartenausschnitt ist nämlich nur noch so klein einstellbar, dass gerade mal begrenzte lokale Geschehnisse auf einen Bildschirm passen, gößere Schlachtfelder aber überhaupt nicht mehr überblickt werden können und damit ein gezielter und strategischer Einsatz unterschiedlicher Truppenteile nur noch mit unglaublich nervigen Verschiebereien des Bildschirms möglich ist.
Was nützen die aufgemotzte Grafik und einige nette neue Grundideen (wie Heimatstadt usw.), wenn das Ganze nicht in Konzentration auf das Wesentliche und überschaubar gespielt werden kann? Für SIMS-Anhänger, Ego-Shooter-Fans und Einfach-Spieler mag das ständige Hantieren mit Klein-Klein-Perspektiven ja vielleicht noch in Ordnung sein. Aber für Spieler, die sich an komplexen strategischen Spielabläufen und Schlachtszenarien erfreuen, sind die Beschränkungen dieses Spiels einfach nur nervtötend und ärgerlich - zumal sie mit den eigentlichen Spielinhalten rein gar nichts zu tun haben.
Alles in allem ist Age of Empire III also wohl eher eine durchaus gelungene Demonstration grafischer Möglichkeiten (dafür gibt es Sterne). Seinem Anspruch einer guten strategischen Simlation kann es jedoch bei weitem nicht gerecht werden und hinkt insbesondere in seiner Spielbarkeit dem gegenwärtigen Standard strategischer Simulationen weit hinterher (dafür gibt es Minus-Sterne).
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