Man kann über Microsoft sagen, was man will und man kann Microsoft durchaus auch verachten. Trotzdem muss man anerkennend festhalten, dass insbesondere die Programme der Office-Reihe durchweg intuitiv zu bedienen sind. Mit wenigen erforschenden Mausklicks und vorbehaltlosem Ausprobieren kann sich selbst der Laie einen raschen und ausreichenden Überblick über die wesentlichen Funktionalitäten eines Office-Programms verschaffen. Zwar ist Access - meiner Meinung nach - das für Laien (und Geübte) am schwierigsten zu bedienende und zu erlernende Programm des Office-Bundles. Gegen die Prämisse "Learning by doing" ist letztlich aber auch hier nichts einzuwenden.
"Microsoft Access 2002" von Helma Spona beschreibt nun ebendieses Learning by doing indem die einfachsten Funktionen (und wirklich nur die!) des Programms beschrieben werden. Zugegebenermaßen: der Aufbau des Buchs ist soweit ganz in Ordnung (abgesehen von teilweise unverständlichen Anweisungen zu den Übungsteilen) weil didaktisch und logisch korrekt aufgebaut. Der Inhalt ist allerdings so schmalspurig, dass ich finde, dass dieses Buch überflüssig ist. Ich persönlich habe durch einfaches Ausprobieren schneller weit mehr erlernt als durch dieses Buch.
Fazit: wer ABSOLUTER Laie in Sachen Microsoft Access ist und sich gleichzeitig (!) die in den MS Office-Produkten durchgängig verankerte Möglichkeit zur autodidaktischen Selbsterlernung nicht zutraut (oder hierfür total wenig Zeit hat) darf zugreifen. Allen anderen rate ich zunächst zum Lerning by doing und dann zum Kauf eines weiterführenden Access-Buchs.