Das Spiel beginnt mit einer kurzen Filmsequenz, die auf das Ende des ersten Teils zurückgreift und dem Spieler eine der Hauptpersonen des Spiels vorstellt: FBI-Agentin Victoria McPherson. Sie verfolgte bereits 2006 einen Massenmörder von der amerikanischen Ostküste. Dieser brachte reihenweise Frauen zur Strecke und McPherson brauchte ihr gesamtes kriminologisches Verständnis, um ihn zur Strecke zu bringen. Leider blieb es ihr verwehrt den Mörder zu demaskieren. Nun im Jahre 2009 angekommen, erschüttern weitere Morde die Ostküste Amerikas und McPherson ist viel tiefer im Fall, als ihr lieb ist...
Unglaublich dicht ist die Atmosphäre von Still Life 2. Die Musik, die Spannungsbögen, die beständige Angst des Opfers dem Killer zu begegnen, sind wirklich erdrückend. Zudem sind die Schauplätze sehr stimmungsvoll ausgesucht. So besucht man schäbige Motels und das verfallene Haus des Killers. Immer wieder belebt die Geräuschkulisse die Spielsituation und gibt dem Spieler zu bedenken, dass das Leben der Moderatorin Hernandez nur an einem seidenen Faden hängt.
Coladia und Microids liefern uns hier ein schönes Adventure. Mit fairen Systemanforderungen und einer guten Preisgestaltung kann dieses Spiel mich persönlich voll überzeugen und beweist, dass auch im Jahr 2010 noch Spiele mit einer gut durchdachten und atmosphärisch-dichten Geschichte aufwarten können. Kleinere Mängel im Inventarsystem und bei der Grafik machen leider eine Wertung von über vier Sternen unmöglich, aber ich lege Still Life 2 trotzdem allen Adventure-Fans das Spiel ans Herz!
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