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Konrad Kramer hat sich an ein Geheimnis herangetraut, welches auch 70 Jahre nach dem Geschehen nicht in aller Öffentlichkeit lüften lässt. Noch immer sind Zeitzeugen darauf bedacht, dass ihre Namen nicht genannt werden. Erklärend sagt der Autor: "Im Ausseerland halten sich nicht nur Traditionen hartnäckig, sondern eben auch Geheimnisse, Freund- und ebenso tiefsitzende Feindschaften."

Hitler hatte sich vorgenommen in seiner Heimat das größte und auch vom Wert her einmaligste Museum der Welt aufzubauen. Selbst als der Krieg sich dem Ende neigte, war Hitler noch immer auf diesen seinen Plan besessen, dies zeigt in welcher unrealen Welt dieser Mann gelebt hat. Und dennoch hatte er auch nach dem Krieg noch Getreue die zu ihm standen. Einer dieser Männer war der Gauleiter Eigruber, aber es gab noch mehr davon.

Der Autor beschreibt wie in einem Krimi was dann geschah. Er trägt alle ihm zur Verfügung stehenden Puzzleteile zusammen und daraus entsteht die Geschichte eines Wettlaufs zwischen Zerstörung und Bewahrung der international bekannten Kunstschätze. Als die Zeit immer mehr gegen die Nazis arbeitet, entschließen sie sich zur Sprengung des Stollens. Aber es gibt auch Leute die unter Einsatz ihres Lebens versuchen dies zu verhindern. Ich glaube, Kramer kommt es in seinem packenden Buch nicht darauf an Gut gegen Böse kämpfen zu lassen, vielmehr bringt er die wenig bekannte Geschichte von der Rettung dieser Kunstschätze zu Papier und schafft damit den Bergarbeitern von Altaussee ein Denkmal.

Wieder einmal bestätigt es sich; Die spannendsten Thriller schreibt die Geschichte selbst!
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Eine wahre Mission war es, die die Bergleute von Altaussee vollbrachten, als sie Hitlers Raubkunst vor der Vernichtung retteten und ein wahrer Thriller ist es, die Geschichte zu lesen.

Die Alliierten hatten den Krieg gewonnen und Hitler lebte nicht mehr. Eigruber jedoch wollte die Kunstschätze, die Hitler gehortet hatte, vernichten. Er war noch immer fanatisch und hatte Mengen an Sprengstoff in den Stollen des Bergwerks nach Altaussee bringen lassen. Eigentlich sollte dort ein Führermuseum entstehen. Seit 1943 sammelte man dort die geraubte Kunst. Namhafte Werke von Rembrandt, Rubens, Vermeer, da Vinci usw. waren dort versteckt und sollten nun der Vernichtung preis gegeben werden.

Die tollkühnen Männer aus dem Salzkammergut retteten diese Kunstwerke und so können sie noch immer bestaunt werden. Die letzten Kriegstage werden in diesem Buch im Hinblick auf die wagemutigen Bergarbeiter thematisiert, die diese Kunstwerke mittels geheimer Mitwisser und Helfer retten konnten.

Rettung im letzten Augenblick kann man sagen …

Gliederung:
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Vorwort – Eine Geschichte, viele Geschichten
Der Traum des Zeichners
Der Raubzug beginnt
Europa wird geplündert
Die Flucht ins Dunkel
Der Nero-Befehl
Bomben im Berg
Der Wasserer und der Massenmörder
Ein Lügner fällt vom Himmel
Nachwehen

Leseprobe vom Beginn des Buches:
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„Es gibt Leute, die wollen immer noch nicht drüber reden – und die wissen auch genau, warum.“ Die Dame, die mir gegenüber im Café an der Hauptstraße von Altaussee sitzt, will darüber reden, über das, was vor inzwischen fast siebzig Jahren hier passiert ist:
hier unten im Ort, wo sich die verbliebenen Köpfe der Nazi-Elite hinterrücks aus ihrem Krieg verabschieden wollten, und oben am Salzberg, dessen Stollen in diesem Frühjahr 1945 der größte Kunstschatz füllte, der je in Europa zusammengetragen worden war. Es ist jener Kunstschatz, den auf der Kinoleinwand eine Truppe aus Hollywoods berühmtesten Namen jagt: „Die Monuments Men“ erzählt die Geschichte der Amerikaner, die am 9. Mai 1945, also einen Tag nach Kriegsende, in Altaussee eintrafen. …

Etwa in der Mitte des Buches gibt es einige Seiten Bildmaterial, welches die spannend informativen Texte innerhalb des Buches nochmals untermalt.

Das Buch ist für Jedermann geschrieben, aufschlussreich, detailliert, bringt Licht ins Dunkel und zeigt auch auf, dass im Film nicht alles korrekt wider gegeben ist. Der Autor Konrad Kramar hat sich bezüglich der Recherchen und wissenschaftlichen Arbeit zum Buch Inge Korneck als wissenschaftliche Mitarbeiterin ins Boot geholt. Sie hat das Studium der Geschichte an der Uni Wien absolviert. Kramar hat in Wien Pharmazie studiert und ist seit 1984 als Journalist tätig. ER hat schon verschiedene historische Sachbücher geschrieben.

Das Buch, obwohl eigentlich Sachbuch, ist – der Spagat ist super geglückt – spannend und fast romanhaft flüssig und absolut nicht trocken geschrieben. Man kann das Buch nicht aus der Hand legen, es liest sich unterhaltsam und ist natürlich sehr informativ.

Ich bin rundherum zufrieden mit diesem Werk !!! Empfehlung für an der Thematik interessierte Leser.
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am 30. Dezember 2013
da nur ca. ein Drittel zum Schluß sich mit der Rettung der Kunstwerke beschäftigt. Vorher gibt es einen polemischen, unvollständigen und tendenziösen Beitrag zum Kunstraub (welcher übrigens auch in früheren Kriegen anderer Nationen nicht unüblich war!). Ein Sammler wird auf gewisse Art immer 'gierig' sein, nicht alles wurde geraubt und erpresst (wie in einem Fall unterschwellig zugegeben wird), ausser Juden kamen natürlich sämtliche Regimegegner zu Schaden, was auch nur sehr dezent erwähnt wird. Über den Kunstraub gibt es jedenfalls weit genauere und umfangreichere Dokumentationen. Die Tendenz wird auch noch verdeutlicht durch den Einwurf 'das neue Österreich musste sich seine Rolle als Opfer des Nationalsozialismus zurechtlegen.' (S. 167) Das brauchte Österreich nicht, denn diese 'Rolle' stammt aus der Moskauer Deklaration der Siegermächte von 1944 - und da war Österreich garnicht dabei! Wenn sich Raab/Figl dieser 'Rolle' bedienten, dann war das im Dienst des Landes um die Besatzung bald los zu werden. Ab ca. Seite 100 wird es dann doch spannend.- Wie sich hier echte Helden von Gesinnungslumpen unterscheiden, wie kurzfristigste, gefährliche Entscheidungen unschätzbare Werte retteten und sich schließlich wirkliche Lumpen in vorteilhaftes Licht setzen konnten, das gehörte aufgezeigt!
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am 13. Februar 2016
Das Buch wäre gelungener, hätte der Autor mehr Distanz und Sachlichkeit bewahrt; stattdessen urteilt und bewertet er viel zu tendenziös das Vorgehen und die damals angewandten Methoden zum Erhalt der Kunstwerke.
Beweise oder Belege für seine wertenden Einschätzungen bleibt er mehrfach schuldig.
Der Autor eines Sachbuches sollte immer um absolut wertfreie Neutralität bemüht sein.
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am 21. April 2014
dieses Buch rückt die Geschehnisse um Rettung der Kunstschätze ins rechte Licht und räumt mit falschen Berichterstattungen auf. Zeigt auch die Fehler im amerikanischen Film .
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am 10. Januar 2014
Eine wahre Geschichte wird hier aufregend nacherzählt. Ein wirklich tolles Buch, das gut recherchiert wurde. Liest sich flüssig bis zum Ende! Ich mag's sehr!
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am 18. November 2013
Habe zwar nur die Inhaltsangabe gelesen, war von der Beschreibung so fasziniert, dass ich das Buch als Geburtstagsgeschenk weitergegeben habe.
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