Aus der Amazon.de-Redaktion
Michel ist ein kleiner Kerl, der viel Zeit seines jungen Lebens im Schuppen des Hofes verbringt, weil er mal wieder einen Streich gespielt hat. Das Schuppentor spielt denn auch eine besondere Rolle in diesem Film: Der Vater verriegelt es von außen, damit Michel nicht raus-, Michel verriegelt es von innen, damit der Vater nicht herein kann.
Die Zeit im Schuppen nutzt Michel zum Schnitzen kleiner Holzfiguren. 97 sind es zu Beginn des Filmes, und wir hören schon bald auf zu zählen: Zu oft rennt Michels Mutter zum Schuppen, den Sohn im Schlepptau, um ihn vor dem väterlichen Zorn zu schützen. Anlass bietet der Junge genug, sei es, dass er die Stiefel des Vaters auf ihre Wasserdichtigkeit prüft und vergisst, das Testwasser wieder auszuschütten, sei es dass er die kleine Schwester zur Feier des Tages am Mast empor hisst wie eine Fahne. Den tollsten Streich landet er am zweiten Weihnachtstag, den er ohne die Eltern zu Hause verbringt. Sein gutes Herz flüstert ihm ein, dass die vielen Köstlichkeiten, die in der Speisekammer stehen, ideal für eine Feier mit den Leuten aus dem Armenhaus wären, denen die Aufseherin die Weihnachtswürste vorenthält. Die Armen kommen nur zu gerne und vernichten die gesamten Vorräte bis auf ein komplettes Spanferkel, das sie verschmähen, weil es sie zu sehr an ein Gespenst erinnert.
Am Ende dieser Episode wird die böse Aufseherin in einer Falle gefangen, die Michel für Werwölfe gebaut hat. Die Frau verlässt die Szene geläutert -- und Michel verbringt wieder einmal einen Tag im Schuppen, während die Gäste des nächsten Tages mit Wurst und Brot vorlieb nehmen müssen. --Ulrike Rudolph
Kurzbeschreibung
""Immer dieser Michel!" Was auch immer der kleine Michel anpackt, geht schief. Und obwohl er es eigentlich nie mit Absicht macht, sieht es immer so aus, als ob er den anderen einen "bösen" Streich spielen möchte. Dieses Mal will Michel nur den Rest Fleischsuppe aus der Schüssel lecken und promt passiert ihm dabei ein Missgeschick. Er bleibt mit seinem Kopf in der teuren Suppenschüssel stecken. Ob er jetzt wohl auch wieder zum Holzmännchenschnitzen in den Schuppen muss?"
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Michel lebt mit seinen Eltern, der kleinen Schwester Klein-Ida, Magd Lina und Knecht Alfred auf dem Gehöft Katthult in Smöland. Als er eine Ratte fangen will, verfängt sich Vaters Zeh in der Falle. Michel rutscht die Puddingschüssel aus und landet in Vaters Gesicht. Als er den Rest der Suppe ausschlürfen will, bleibt er in der Schüssel stecken. Als Klein-Ida die Kreisstadt sehen will, zieht er sie am Fahnenmast hoch. Für die Bewohner des Armenhauses arrangiert er ein Weihnachtsfest. Deren böse Aufseherin landet als Werwolf in der Grube.
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Zwischen 1970 und 1973 entstand nach den Büchern von Astrid Lindgren die Trilogie um den herzensguten schwedischen Lausbuben Michel aus Lönneberga, der eigentlich nichts anstellen will, aber was er auch tut, es wird ein Streich daraus: durch Neugier und Eifer, mit Einfallsreichtum, Humor und Witz. Im Gegensatz zu einigen anderen Lindgren-Stoffen herrscht auf Katthult keine Idylle. Die Schüssel, in der Michel steckt, kostet vier Kronen. Die Szenen um das Armenhaus zeigen genauesten Sozialblick.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Erster Teil der Michel-Trilogie um den einfallsreichen Lausbub.
Kurzbeschreibung
"Immer dieser Michel!" Was auch immer der kleine Michel anpackt, geht schief. Und obwohl er es eigentlich nie mit Absicht macht, sieht es immer so aus, als ob er den anderen einen "bösen" Streich spielen möchte.
Dieses Mal will Michel nur den Rest Fleischsuppe aus der Schüssel lecken und prompt passiert ihm dabei ein Missgeschick. Er bleibt mit seinem Kopf in der teuren Suppenschüssel stecken. Ob er jetzt wohl auch wieder zum Holzmännchenschnitzen in den Schuppen muss?