Pressestimmen
»Der Sammelband eröffnet eine Reihe von anregenden Perspektiven zu Foucaults vielÝ beachteter Vorlesungsreihe, vor allem, da hier zum einen unterschiedliche wissenschaftliche Disziplinen zu Wort kommen und zum anderen fließen darüber hinaus auch verschiedene in internationale Blickrichtungen in den Sammelband ein. Dadurch bekommt das Buch eine sehr angenehme Perspektivenvielfalt.« Julia Franz, www.blog.twoday.net, 12 (2007) »[D]as Erscheinen des Bandes [ist] erfreulich, und trotz seiner sozialwissenschaftlichen Orientierung auch für gegenwärtige Debatten in der Pädagogik empfehlenswert.« Agnieszka Dzierzbicka, www.klinkhardt.de, 11 (2007) »Der Band gibt einen guten Einblick in den aktuellen Stand der Beschäftigung mit dem Begriff der Gouvernementalität und seines Einsatzes in den verschiedenen Sozialwissenschaften.« Klaus Große Kracht, www.H-Soz-u-Kult.de, 1 (2008) »Wenn man eines sicherlich lernen kann, dann die Vielfältigkeit des Zusammenhanges von Macht und Widerstand, der zentralen Bedeutung dieses Zusammenhanges für Foucaults (Spät- )Werk und die Fruchtbarkeit eines solchen Ansatzes für weitere Überlegungen.« Hannes Krämer, www.goon-magazin.de, 1 (2008) »[Es] gelingt [...] den Autoren, Foucaults sehr abstraktes Denken mit aktuellen politischen Ereignissen zu verknüpfen und somit einen substanziellen Beitrag zu machttheoretischen Debatten zu liefern.« ZPol online, 19.02.2008
Kurzbeschreibung
Michel Foucaults Konzept der Gouvernementalität ist bereits zu einem wichtigen Bestandteil der Diskussionen und Forschungen in der politischen Philosophie und den Sozialwissenschaften avanciert. Im Herbst 2004 sind nunmehr, zeitgleich in Deutschland und Frankreich, die vollständig transkribierten und kommentierten Vorlesungen zur »Geschichte der Gouvernementalität« erschienen.
Der vorliegende Band greift die sich damit bietende Möglichkeit einer systematischen Analyse der verschiedenen theoretischen und diskurshistorischen Aspekte des Vorlesungstextes auf. Eine internationale Autorenschaft aus dem deutschen, dem angelsächsischen und dem frankophonen Raum lotet die paradigmatische Relevanz der Gouvernementalität für die Sozialwissenschaften aus - gleichermaßen im Rückblick auf die bisherigen Forschungen und Rezeptionslinien wie auch perspektivisch anhand aktueller gesellschaftlicher Problemstellungen und theoretischer Diskussionen.
Der Band enthält u.a. Beiträge von Thomas Lemke, Mitchell Dean, Petra Gehring und Martin Saar.