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Michael Palin: Rund um den Pazifik [3 DVDs]

Michael Palin    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 15,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Michael Palin
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 3
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: justbridge tv (Foreign Media Group Germany GmbH)
  • Erscheinungstermin: 13. Januar 2012
  • Produktionsjahr: 1997
  • Spieldauer: 500 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B006DX1MLY
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 36.184 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Michael Palin ist wieder im Reisefieber. Diesmal packt der berühmte Globetrotter seine Koffer für eine Reise, die sich noch nie jemand zugetraut hat: Ein 50.000 Meilen-Trip rund um den Pazifik, den größten Ozean der Erde. 18 Ländern wird Michael Palin dabei einen Besuch abstatten.

Ob per Bahn, Bus, Schiff, Flugzeug oder auch einfach nur zu Fuß: Auf seiner Reise wird er interessante Menschen sowie legendäre Orte kennen lernen und sich Herausforderungen stellen, die selbst ihm alles abverlangen. Nach einem Jahr ist sich auch der Weltenbummler Michael Palin sicher, dass Rund um den Pazifik nicht nur eine Tour, sondern phasenweise auch eine „Tort(o)ur“ war.

Der Pazifik: Mit fast 180 Millionen Quadratkilometern ist er der größte Ozean der Welt. Er bedeckt über ein Drittel der Erdoberfläche. Im Norden wird er von der Arktis begrenzt, im Süden von der Antarktis. Als erster Mensch hat sich Michael Palin getraut, den Pazifik auf dem Landweg zu umrunden. Ein ganzes Jahr hat er für sein bislang ehrgeizigstes Projekt investiert.


Alaska und Russland
Michael Palin besucht eine Goldgräberstadt, trifft auf Kodiak-Bären, verirrt sich auf einer Insel und wird vorübergehend Mitglied eines russischen Marinechors.

Die Reise beginnt auf Diomede, einem gottverlassenen Eiland mitten in der Beringstraße, genau zwischen Alaska und Russland liegend. In Alaska geht Michael an Land und besucht die Goldgräberstadt Nome. Von dort lässt er sich von einem Flugzeug der US-Küstenwache in den wohl abgelegensten Winkel der Aleuten-Inseln bringen, um in freier Wildbahn die berühmten Kodiak-Bären zu besichtigen. Die Aktion ist schlecht geplant und geht prompt schief: Michael verläuft sich auf der Insel und verpasst das Flugzeug der US-Küstenwache, das ihn abholen soll. Also bleibt ihm nichts anderes übrig, als den Linienflieger von Anchorage (Alaska) ins russische Petropawlowsk zu nehmen. Das klingt leichter als es ist, denn Michael erwischt gerade noch einen Platz in der Maschine – der letzten, die vor Einbruch des arktischen Winters von Anchorage aus startet.

In der russischen Provinz Kamtschatka besucht Michael die urwüchsige Landschaft des Kronotsky Nationalparks. Auf der langen Wanderung, die auf den Gipfel eines Vulkans führt, bringt ihm sein russischer Guide ein altes Marschlied der Roten Armee bei. Ein großer Vorteil, wie sich kurze Zeit später in Wladiwostok herausstellt: Als sich Michael dort dem Kommandeur der russischen Pazifikflotte vorstellt und ihm das Lied aus Spaß vorträgt, wird er von dem Admiral sofort in eine Marineuniform gesteckt – und für den berühmten Matrosenchor der Flotte rekrutiert.


Japan und Korea
Michael lernt die Kodo-Trommler kennen, begibt sich in die hektische Millionstadt Tokio, um danach in einem Zen-Tempel Entspannung zu finden, die er bei den Schikanen an der Grenze zu Nordkorea gut gebrauchen kann.


China
Michael Palin nächtigt im Bett von Mao, erklimmt 6293 Stufen, in der Hoffnung, 100 Jahre alt zu werden, und erkennt am Jangtse das moderne China in all seiner Widersprüchlichkeit.

Ein Viertel der Weltbevölkerung lebt in China und obwohl dieses Land das größte auf dieser Reise ist, ist es für westliche Besucher noch immer das fremdeste. China befindet sich in einem rapiden Umbruch und die daraus resultierenden Kontraste faszinieren Michael.

Mit der Fähre setzt Michael nach Qingdao im Osten der Volksrepublik über. Im Haus des Gouverneurs nächtigt Michael im einstigen Bett des großen Vorsitzenden Mao.

In Tai Shan steigt Michael die genau 6.293 Stufen zu den heiligen Bergen hinauf. Laut der Überlieferung glauben die Chinesen, dass derjenige, der die Stufen erklimmt, 100 Jahre alt wird.

Mit einem Nachtzug erreicht Michael Shanghai. Hier gibt es keine Spur mehr vom alten China, hier herrscht das neue Reich der Mitte: Die Börse von Shanghai ist achtmal so groß wie die von Tokio. Wegen des westlichen Lebensstils fühlt sich der Fremde in dieser Stadt schnell heimisch. In Downtown besucht Michael den britischen Traditionsschneider Gieve’s and Hawke, der auch in China den typischen Londoner Savile Row-Geschäftsanzug maßschneidert.

Eine weitere Zugreise führt Michael zu dem Ufer des Jangtse. Auch hier zeigt sich wieder der Kontrast zwischen dem alten und neuen China. Auf der einen Seite gibt es unberührte, ursprüngliche Landschaften, auf der anderen Seite baute die chinesische Regierung mit ungeheurem Menschen- und Materialaufwand den Drei-Schluchten-Staudamm, der zu den größten Talsperren der Erde zählt. Nach einem kurzen Sightseeing in Chongqing reist Michael durch die chinesische Provinz Sichuan nach Vietnam.


Vietnam und die Philippinen
Michael Palin besichtigt eine alte Kaiserstadt, geheime Tunnel des Vietkong, bestaunt Chirurgen, die ohne Narkose und Narben operieren und wird Mitglied der Jury eines katholischen Schönheitswettbewerbs.

Auch in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi erfährt Michael, dass das Land großen Änderungen unterworfen ist und sich der westlichen Welt öffnet. Neben der alten Kaiserstadt Hue besucht Michael die Tunnels in Cu Chi, von denen aus der Vietkong im Vietnam-Konflikt seinen Guerilla-Krieg gegen die US- Armee führte. Nach einer Tour auf dem Mekong erreicht Michael Sàigòn. Angesichts des Verkehrschaos in dieser quirligen Millionenstadt kommt Michael zu der Feststellung, dass das gute, alte Fahrrad endgültig den Kampf gegen die knatternden Mopeds verloren hat.

Von der südvietnamesischen Grenze aus reist Michael in die philippinische Hauptstadt Manila. Doch auch hier herrscht Verkehrschaos und dem will sich Michael kein zweites Mal aussetzen. So zieht es in ruhigere Gebiete. In dem Städtchen Baguio besucht Michael Chirurgen, die ohne Narkose und ohne Skalpell operieren - nur mit ihren bloßen Händen. Genauso geheimnisvoll verschließen sie die Wunden wieder, sie hinterlassen keine Narben.

In Zamboanga City beobachtet Michael einen Hahnenkampf. Diese Tradition haben die spanischen Eroberer dereinst auf die Philippinen gebracht. Und Michael wird eine besondere Ehre zuteil: Er wird Jury-Mitglied bei der Wahl zur „Miss Bella Pacifica“. Da die Provinz aber streng katholisch ist, treten die Kandidatinnen nicht im Bikini, sondern artig verhüllt auf. Zudem müssen die Kandidatinnen Intelligenz, gute Umgangsformen und eine erstklassige moralische Reputation statt äußerer Reize vorweisen können. Wer könnte so etwas besser beurteilen als ein englischer Gentleman wie Michael Palin?


Borneo und Java
Michael Palin kann mit einer klapprigen Fähre Piraten umschiffen, begegnet wildschweinjagenden Kopfjägern, erkennt die Geheimnisse großer Buddha-Stauen und besteigt einen Linienflug nach Darwin.

Von Zamboanga City setzt Michael an Bord einer klapprigen Fähre, deren besten Zeiten schon lange vorbei sind, nach Borneo über. Die Fahrt ist nicht ungefährlich, da diese Gegend oft von Piraten heimgesucht wird. Zudem ist die politische Lage angespannt, da es laufend zu bewaffneten Konflikten zwischen Christen und der im Süden der Philippinen lebenden muslimischen Minderheit kommt.

Der Regenwald von Borneo bietet Michael neue Abenteuer: Nach dem Besuch eines Schutzgebietes, in dem speziell Orang-Utans gepflegt werden, erreicht Michael nach einer ausgedehnten Bootstour im Dschungel einen Stamm von Kopfjägern. Zu Michaels großer Erleichterung haben die Eingeborenen ihrem ursprünglichen Metier abgeschworen und belassen es jetzt nur noch bei der Wildschweinjagd.

Von Kuching aus nimmt Michael das Flugzeug nach Jakarta, der Hauptstadt Indonesiens. Dort setzt seinen Weg per Auto in das über 1000 Kilometer entfernte Java fort. Hier besteigt er mit einem Führer den noch immer aktiven Stratovulkan Mount Bromo. Michael lässt sich zudem in Borobudur, wo sich eine der größten buddhistischen Tempelanlagen Südostasiens befindet, in die Geheimnisse der großen Buddha-Statuen einweihen.

Eigentlich will Michael seinen Weg nach Australien in einem traditionellen Segelboot, dem so genannten Pinsi, fortsetzen und entlang der indonesischen Inselkette über Timor nach Australien segeln. Doch aufgrund des Wetters und der ungünstigen Windbedingungen zerschlägt sich dieser Plan. Kleinlaut fügt sich Michael in das Unvermeidliche und nimmt – ganz profan – einen Linienflug nach Darwin.


Australien und Neuseeland
Michael Palin begleitet die Flying Doctors zu einer Kieferbehandlung bei einem Krokodil, reitet auf einem Kamel, belegt bei einem Kuhrennen den zweiten Platz und absolviert einen Cameo-Auftritt in einer australischen Soap.

Im Norden Australiens fliegt Michael bei einem Einsatz der Flying Doctors mit. Da die Entfernungen zu den Arztpraxen einfach zu groß sind, machen die Ärzte hier ihre Hausbesuche per Flugzeug. Michael begleitet aber keinen Humanmediziner, sondern einen Tierarzt. Zusammen mit ihm landet Michael auf einer Krokodilfarm, wo der Arzt einen Abszess im Kiefer eines Krokodils behandelt.

Danach besucht Michael ein Jackaroo-Rodeo. „Jackaroos“, so nennt man in Australien die Cowboys. Statt auf einem Pferd muss Michael allerdings auf einem Kamel reiten. Der Ritt auf einem dieser „Wüstenschiffe“ nimmt ihn derart mit, dass er sich in seinem Hotel in Adelaide erstmal erholen will. Doch dazu kommt es nicht: Genau zu diesem Zeitpunkt findet der Höhepunkt des Jahres statt – „Der Ball der einsamen Herzen“. Michael ahnt nicht, dass er im Epizentrum dieser Veranstaltung gelandet ist: Die Riesensause findet ausgerechnet in seinem Hotel statt.

Kurze Zeit später nimmt er am Compass Cup teil, Australiens berühmtesten Kuh-Rennen. Michael und seine sanftmütige Kuh schlagen sich hervorragend – und machen den zweiten Platz!

In Australiens Hauptstadt Sydney wird Michael von seiner Popularität eingeholt: Er bekommt einen Kurzauftritt in der australischen Erfolgs-Soap „Home And Away“, in der er einen tollpatschigen Surfer spielt.

Per Schiff fährt er nach Neuseeland und trifft sich dort mit AJ Hackett, dem Pionier des Bungee-Jumpings. Auf der Kawarau Suspension Bridge, dem Geburtsort dieses Extremsports, wagt Michael auch einen Sprung.

Seine letzte Station in Neuseeland ist Dunedin, eine alte Universitätsstadt. Ohne es zu ahnen gerät Michael in einen Studentenulk und findet sich unvermittelt in einer Art Hindernisrennen wieder, in dem die Teilnehmer von der lokalen Bevölkerung mit Mehl- und Wasserbomben beworfen werden.


Chile und Bolivien
Michael wandelt auf den Spuren des „echten“ Robinson Crusoe, wandert durch die trockenste Wüste der Welt, besichtigt die größte Kupfermine der Welt, um schließlich die höchstgelegene Hauptstadt der Welt, La Paz, zu erreichen.

Michael erreicht das legendäre Kap Horn an Bord eines Schiffs der chilenischen Marine. Von dort setzt er seine Reise entlang der rauen Südküste Chiles auf einem Segelboot fort. In der chilenischen Hauptstadt Santiago besucht Michael eine Theatergruppe, die ihre Stücke in den Slums aufführt. Von Santiago aus unternimmt Michael einen Kurztrip zu den Robinson-Inseln, die 670 Kilometer entfernt vom chilenischen Festland im Pazifik liegen. Hier strandete 1704 der britische Seemann Alexander Selkirk. Daniel Defoe verarbeitete diese Geschichte in seinem Literaturklassiker „Robinson Crusoe“.

In Nordchile wandert Michael durch die berüchtigte Atacama, die trockenste Wüste der Welt. Dann besucht er der Welt größte Kupfermine in Chuquicamata. In der Küstenstadt Arica nimmt Michael den Zug nach La Paz in Bolivien. Mit 4.000 Metern Höhe über dem Meeresspiegel ist La Paz die höchstgelegene Hauptstadt der Welt. Die Fahrt dorthin ist nicht nur wegen der Landschaft aufregend: Für die Zuggäste stehen wegen der Höhe und der damit verbundenen gesundheitlichen Schwierigkeiten jederzeit Sauerstoffgeräte zur Verfügung.


Bolivien und Peru
Michael Palin bestaunt die Restaurierung eines uralten britischen Dampfschiffes, stattet der „Perle der Anden“ einen Besuch ab, bestaunt Machu Picchu und übersteht in einem Boot die Stromschnellen des Amazonas.

Am Ufer des Titicaca-See lässt sich Michael von Einheimischen die Schilfbau-Weise der Boote genau erklären. Hier trifft er zudem auf eine Engländerin, die ein altes britisches Dampfschiff restauriert, das früher auf dem See verkehrte. Über 100 Jahre zuvor wurden die Bauteile für dieses Schiff mühsam per Mulis zu dem auf 3.810 Meter über dem Meeresspiegel liegenden See geschafft.

Von Puno in Peru aus besteigt das Team den Zug, um die Altiplano-Hochebene zu durchqueren. Am Ufer des Urubamba-Flusses beschließt Michael, diesem Flusslauf zu folgen, bis er in den mächtigen Amazonas-Strom übergeht. Bevor er allerdings im Dschungel verschwindet, stattet Michael der „Perle der Anden“, der ehemaligen Inka-Hauptstadt Cusco, einen Besuch ab. Michael bleibt auf den Spuren der Inkas und besucht zudem die Bergfestung Machu Picchu, die letzte Zuflucht des legendären Indianervolkes vor den spanischen Eroberern.

Von dort arbeitet sich das Team mit den Kanus durch Stromschnellen im Amazonas-Becken. Die rasante und anstrengende Fahrt übersteht zum Glück jeder ohne Blessuren.


Peru und Kolumbien
Michael Palin lernt von einem Schamanen etwas über die Heilpflanzen des Regenwaldes, trifft sich in Bogota mit einem Drogenbaron zum Essen und entspannt sich bei Musik und Rum in der Karibik.

Langsam neigt sich die Reise dem Ende. Doch vorher wartet noch ein ganz besonderes Abenteuer auf Michael: Einheimische führen ihn zu einem Indianerstamm, der erst kurz zuvor in den Weiten des Dschungels entdeckt wurde. Noch nie wurde dieser Stamm von einem Filmteam aufgenommen. Michael zeigt, wie sehr der rücksichtslose Abbau von Ölvorkommen den Lebensraum dieser Indianer bedroht.

In Iquitos, einer Stadt mitten im Regenwald, lässt sich der Kautschuk-Boom am Beginn des 20. Jahrhunderts nachvollziehen. Iquitos war damals ein wichtiges Handelszentrum, die reichen Kaufleute überboten sich gegenseitig beim Bau von prachtvollen Villen. Von einem Schamanen lässt sich Michael die Heilkraft von Urwaldpflanzen zeigen.

Die Pause in Iquitos ist wie die Ruhe vor dem Sturm, denn Michael betritt Kolumbien, eines der gefährlichsten Länder der Erde. Mord und Totschlag sind hier an der Tagesordnung. In Kolumbiens Hauptstadt Bogota speist Michael mit dem Oberhaupt eines der führenden Drogenkartelle des Landes.

Kolumbien ist neben seinem Kaffee auch berühmt für seinen Smaragd-Abbau. Der Besuch einer solchen Mine ist jedoch ein gefährliches Unterfangen, wie Michael feststellen muss: Jeder, der dort arbeitet, ist bis an die Zähne bewaffnet. Immer wieder kommt es zu Schießereien mit der Mafia, die die Mine übernehmen will.

Michael verlässt diesen ungastlichen Ort so schnell es geht und reist mit dem Flugzeug nach Cartagena. Das kleine Städtchen mit der spanischen Architektur gilt als Juwel der Karibik – und ist das komplette Kontrastprogramm zu der aufgeheizten Stimmung in Bogota. Michael ist vollkommen erleichtert, dass er diese Etappe seiner Reise heil überstanden hat, und schmeißt eine Party mit karibischem Rum und Salsa-Musik.


Mexiko, USA, Kanada und Alaska
Michael Palin trifft auf einen Wrestler, der sich für die Armen engagiert, lernt Tortillas backen, besichtigt Alcatraz, nimmt an einem Holzfäller-Wettbewerb teil und schafft es mit Hilfe der Küstenwache trotz schlechten Wetters sein Reiseziel nach 50.000 Meilen zu erreichen.

In Mexiko City besucht Michael Super Barrio. Der maskierte Wrestler engagiert sich für die Slumbewohner der drittgrößten Stadt der Welt. Neben seinen Kämpfen macht er bei zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen auf das Elend der Menschen aufmerksam.

Auf dem Land lässt sich Michael von einer Bauernfamilie zeigen, wie man Tortillas backt. Ergriffen beobachtet Michael an der Grenze zu den USA, wie Mexikaner versuchen, illegal in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten einzureisen. Michael beleuchtet das Problem allerdings von beiden Seiten und zeigt auch die Arbeit der US-Grenzbeamten.

Von der Grenze aus reist Michael nach Los Angeles und besucht Bob Tur. Der Kameramann ist im wahrsten Sinne des Wortes ein fliegender Reporter: Mit seinem Hubschrauber ist Tur ständig über Los Angeles unterwegs und immer auf der Jagd nach einer heißen Story.

Nach soviel Aufregung lässt es Michael ruhiger angehen: Mit einem Cabrio bummelt er auf dem legendären Pacific Coast Highgway nach San Francisco. Dort besichtigt er das ehemalige Hochsicherheitsgefängnis Alcatraz und besucht das Schwulen-Viertel.

Auf seinem weiteren Weg zum Endpunkt der Reise macht Michael einen Stopp bei den Boeing-Flugzeugwerken in Seattle, bevor er in Kanada an einem Holzfäller-Wettbewerb teilnimmt.

Von der kanadischen Küstenstadt Prince Rupert aus nimmt Michael die Fähre nach Wales (Alaska), dem nördlichsten Punkt auf dem nordamerikanischen Kontinent. Dort wird es noch einmal spannend: Wegen des schlechten Wetters will kein Schiff nach der kleinen Insel Diomede, dem Start- und Endpunkt der Reise, übersetzen. Michael wird langsam unruhig, als die US-Küstenwache eintrifft. Sie setzt Michael auf Diomede ab. Er hat es geschafft! Seine 50.000 Meilen-Reise rund um den pazifischen Ozean ist zu Ende.


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Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen
4.0 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Tolle Doku mit witzigem Michael Palin 4. März 2013
Von Amazon bestätigter Kauf
Michael Palin ist witzig und kommt mit seiner Art sympathisch an. Das trägt den ganzen Film schon zur Hälfte. Man lernt auch etwas über die besuchten Länder, auch über die dort lebenden Menschen. Doch das ist alles sehr bruchstückhaft. Wie auch anders, wenn man innerhalb nur eines Jahres den Pazifik umrundet. Vom Pazifik selbst und den Landschaften wird eher wenig gezeigt.
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5.0 von 5 Sternen Kein typischer Reisebericht 15. Januar 2013
Michael Palin (bekannt vor allem durch Monty Python) hat sich schon spannende Reise-Projekte vorgenommen: "In 80 Tagen um die Welt" (nach Vorbild des Jules Verne-Romans), "Von Pol zu Pol", "Sahara", ... - Die Reise "rund um den Pazifik" hatte nun das Ziel, die Pazifik-Anrainerstaaten zu besuchen. Ein Riesenprojekt, und Michael Palin war ein knappes Jahr unterwegs.

Spannend bei seinen Reise-Berichten ist, dass er nicht den Anspruch hat, ein Land darzustellen oder vollständig zu erfassen, sondern dass er sich immer wieder auf einzelne Begegnungen beschränkt. So singt er gemeinsam mit einem sibirischen Chor, besucht ein javanisches Gamelan, schaut sich diverse Städte an, erklimmt so manchen Aussichtspunkt und ist vielen kulinarischen Herausforderungen ausgesetzt. So entsteht vielleicht kein Bild, das den einzelnen Ländern gerecht würde, aber viele faszinierende Einblicke kommen dabei heraus. Durch seine Offenheit und Sensibilität gelingt es Michael Palin mit den Menschen weltweit (wie man in seinen anderen Dokumentationen sieht) gut in Kontakt zu kommen, durch seine britisch-flapsige Art sind die Zwischenmoderationen nicht trocken, sondern sehr unterhaltsam. Besonderes Highlight ist natürlich, als Michael Palin in British Columbia einen Holzfäller-Contest besucht, der Erinnerungen an seinen berühmten "Lumberjack"-Song aus alten Monty Python-Tagen hervorruft.

Sicherlich kommen einzelne Regionen deutlich zu kurz, aber das ist bei einem derart gigantischen Reiseprojekt wohl kaum anders möglich. Wobei ich schon auch den Eindruck hatte, dass man am Ende (USA, Kanada) das Ganze im Schnitt etwas deutlicher gerafft hat als andernorts. Also: Eine oder zwei Folgen mehr wären durchaus noch denkbar gewesen.
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3.0 von 5 Sternen Selbstdarstellung? 6. Januar 2013
Von Lunasun
Von Amazon bestätigter Kauf
Ich habe mir alle drei Filme am Wochenende angeschaut. Hmmmm ... bei soviel Dreh- und Reisetagen ist das Material durchaus spärlich ... SEHR punktuell!! und überhaupt keine umfassende Information.
Zwischendurch durchaus mal interessant hatte ich mir aber deutlich mehr von dieser DVD Serie versprochen, auch als Idee/Vorbereitung einer Weltreise.
Auckland und die Nordinsel von Neuseeland sind mit ein paar Worten durchgesprochen, genauso Zentralamerika wird überhaupt nicht erwähnt ...
Des weiteren erscheint mir Herr Palin manchmal schon wie Pubertierender mangels guten Humors. Die Dialoge sind abgedroschen....
Überall muß er aus der Reihe tanzen und besonders behandelt werden ...
ich persönlich bin enttäuscht, auch wenn man tatsächlich einen gewissen Eindruck erhält....
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