Es gibt zwei Arten von Hörbüchern. Die einen Sprecher sagen annähernd monoton, was sie gerade lesen. Das ist ganz angenehm, wenn man seine Fantasie bemühen möchte. Die anderen betonen die Gedanken und die wörtliche Rede sehr ausgeprägt. Und obwohl 31 Tage als Hörspiel ausgelegt ist, treffen wir hier beide Arten.
In der Geschichte geht es um einen berechnenden Killer, der sehr ruhig spricht. Auf der anderen Seite haben wir einen emotionalen, vergrämten Polizisten, der voller Inbrunst gesprochen wird. Passt perfekt zu den Charakteren meiner Meinung nach. In jedem Kapitel wechselt der Erzähler und wenn Engelbert von Nordhausen spricht, sehe ich Samuel L. Jackson förmlich.
Ich habe die 3 CDs auf dem Weg von Düsseldorf nach Rendsburg im Auto gehört. Das ist in etwa die Route, die auch der Killer nimmt, was die Spannung noch gesteigert hatte.
Der Spannungsbogen ist sehr gut aufgebaut. Wer die CDs nicht sofort hintereinander hört, muss ziemlich abgebrüht sein.
Wirklich sehr spannend und anspruchsvoll.