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Michael Moore hates America
 
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Michael Moore hates America

Michael Moore , Michael G. Wilson , Michael Wilson    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Michael Moore, Michael G. Wilson, Penn Jillette, Albert Maysles
  • Regisseur(e): Michael Wilson
  • Format: Dolby, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: KSM GmbH
  • Erscheinungstermin: 9. April 2009
  • Produktionsjahr: 2004
  • Spieldauer: 94 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001TMZ5AS
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 28.935 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Produktbeschreibungen

Star-Regisseur und Bestseller-Autor („Stupid White Men“, „Volle Deckung Mr. Bush“) Michael Moore galt lange Zeit als das Gewissen Amerikas, als letzte Bastion der politischen Linken und als erbittertster und unbarmherzigster Kritiker der Bush-Administration sowie der sozialen und gesellschaftlichen Mißstände in den USA. Doch dieses Bild bekommt zunehmend Risse...In seinen erfolgreichsten Filmen „Roger & Me“ (1989), „Bowling for Columbine“ (2002), „Fahrenheit 9/11“ (2004) und „Sicko“ (2007) prangerte er die umstrittene Schließung eines General Motors-Werk in seiner Heimatstadt Flint/Michigan an, beschäftigte sich mit einem blutigen Amoklauf an einer US-High School, beleuchtete die politische Situation der Vereinigten Statten nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 oder ließ sich über das marode Gesundheitssystem in seiner Heimat aus.

Für „Bowling for Columbine“ gewann er 2003 zudem den Oscar für den besten Dokumentarfilm und mit „Fahrenheit 9/11“ 2004 in Cannes die Goldene Palme als bester Film überhaupt. Zudem spielte er die bisher höchste Summe ein, die je ein Dokumentarfilm erzielen konnte: Über 200 Millionen Dollar, eine nahezu unvorstellbare Summe.

 

Der Mega-Erfolg gibt so einem erfolgreichen Filmemacher und Schreiber eigentlich recht. Doch ist Michael Moore wirklich so unfehlbar und integer? Ist er tatsächlich der Vertreter der Meinungsmehrheit in den Vereinigten Staaten? Sind seine Filme wirklich die absolute Wahrheit?

Oder hat vielleicht auch ein Michael Moore ein wenig nachgeholfen, um das zu zeigen, was er gern zeigen wollte?

 

Die Dokumentation „Michael Moore hates America“  von Michael Wilson aus dem Jahre 2004, die beim New York International Independent Film and Video Festival für den Audience Award in der Kategorie "Bester Dokumentarfilm" nominiert wurde, geht Michael Moore und seinen Filmen eindringlich auf den Grund. Sie zeigt wie Moore,  getrieben von Selbsthass und einem übertriebenen Selbstwertgefühl - in seinen Werken durch geschicktes Manipulieren Wahrheiten verdreht und die Bevölkerung der USA in die Resignation treibt. So wird ihm u.a. gleich zu Beginn des Films vorgeworfen, dass er es am nötigen Patriotismus fehlen lasse: Mit dem Zitat „Das ist das schlechteste, was du machen kannst: So zu werden, wie Amerika“ stellt Regisseur Wilson ein zorniges Statement Moores zur Diskussion. Danach wendet er sich diversen Stellen in dessen Filmen (vor allem „Bowling for Columbine“ und „Roger & Me“) zu, an denen Moore manipulativ eingegriffen hat: So wurden z. B. mehrere Reden von Charlton Heston in „Bowling for Columbine“ zusammen geschnitten, in denen er den Schußwaffenbesitz preist. So wurde dem Zuschauer der Eindruck vermittelt, dass es sich nur um eine einzige Rede handelte. In einer anderen Szene aus  diesem Film betritt Michael Moore eine Bank, in der es als Geschenk für das Eröffnen eines Bankkontos ein Gewehr gibt. Doch war es wohl nicht ganz so: Wie die Beteiligten in einem Interview mit Wilson deutlich machen, geschah die Waffenausgabe in der Bank nur auf Bitten von Michael Moore, was dieser aber vehement bestreitet. Zudem verhält sich der große Regisseur und Chefkritiker nicht besser als die Personen, die er zuvor selbst bloß gestellt hat: Er lehnt es während der ganzen Dreharbeiten zu „Michael Moore hates America“ ab, ein Interview mit Michael Wilson  zu führen und eventuell die Vorwürfe zu entkräften.  Ähnlich hatte einst in „Roger & Me“ der Chef von GM jedwede Äußerung verweigert. Moralische Überlegenheit sieht eigentlich anders aus, oder?

 

Die interessante Dokumentation „Michael Moore hates America“ aus dem Hause KSM wirft ein anderes, wesentlich unrühmlicheres Licht auf den berühmten Filmregisseur, Oscar-Gewinner und Bestseller-Autor Michael Moore. Gute 94 Minuten geht dieser Film dem „Phänomen Moore“ auf die Spur. Danach strahlt der Stern des erfolgreichsten Dokumentarfilmers unserer Zeit nicht mehr ganz so hell...Unbedingt zu empfehlen!

 

 

Kurzbeschreibung

Ist Michael Moore tatsächlich der Vertreter der Meinungsmehrheit in den Vereinigten Staaten? Sind seine Filme wirklich die absolute Wahrheit? Diese Dokumentation von Michael Wilson, die beim New York International Independent Film and Video Festival für den Audience Award in der Kategorie "Bester Dokumentarfilm" nominiert wurde, zeigt auf, wie Moore - getrieben von Selbsthass und einem übertriebenen Selbstwertgefühl - in seinen Filmen durch geschicktes Manipulieren Wahrheiten verdreht und die Bevölkerung der USA in die Resignation treibt.
Weitere Key-Facts: - Erhielt eine Nominierung als Bester Dokumentarfilm beim New York International Independent Film and Video Festival - Deckt auf, dass viele Tatsachen in den Filmen von Michael Moore manipuliert sind

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41 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Polygraph
Format:DVD
Um sich als Michael Moore-Kritiker argumentativ zu bewaffnen ist man immer dem Risiko ausgesetzt, der amerikanischen Nationalisten-Lobby in die Arme zu laufen, die jeden Militärschlag unterstützt, und jede Menschenrechtsverletzung in Kauf nimmt, wenn es nur den Interessen der Vereinigten Staaten dient. Der Regisseur von "Michael Moore hates America" ist kein knochenharter Republikaner, tatsächlich bezieht er während des Films niemals politisch Stellung, aber sein Machwerk ist dennoch wenig mehr als ein pro-amerikanischer Schmachtfetzen.
Den argumentativen Ausgangspunkt des Films, Moore würde mit seinen Filmen und Büchern den durchschnittlich gebildeten, durchschnittlich verdienenden amerikanischen Bürger in die Resignation treiben und aus der Politikverdrossenheit Kapital schlagen, würde ich ohne weiteres unterscheiden, nur treibt der Film von dort aus munter in Richtung Heimatfilm:
Während seiner Reise quer durch die Staaten, um ein Interview mit Moore zu bekommen (diese Hoffnung bleibt bis zum Schluss unerfüllt, da sich der amerikanische König des Underdog-Films konsequent allen Annäherungen verweigert), nimmt sich der Regisseur viel Zeit dem Zuschauer sämtliche Vorzüge des amerikanischen Systems zu unterbreiten, und lässt keine Gelegenheit aus, zu betonen, dass man es in Amerika doch immer zu etwas bringen kann: Egal ob Demokrat oder Republikaner, Arm oder Reich, Mann oder Frau. Hierfür interviewt er eine Vielzahl von Kleinunternehmern oder Selbständigen, die sich trotz aller Krisen nie haben unterkriegen lassen; und die Ernsthaftigkeit und Naivität mit der hier der Amerikanische Traum Urstände feiert, hat für den europäischen Betrachter fast schon kabarettistische Züge - der Fairness halber muss aber erwähnt werden, dass der Film gut zwei Jahre vor der weltweiten Wirtschaftskrise entstand.

Auch die Versuche des Regisseurs, die Person Michael Moore einer "Analyse" zu unterziehen und seinen Mythos zu demontieren, tragen nicht wesentlich zum Niveau bei. Zwar kommen hier ein Psychologe und ein anderer Dokumentarfilmer zu Wort, die Moores manipulative Methoden analysieren - und diese Stellen sind vielleicht die einzig interessanten im ganzen Film - allzu häufig hängt der Regisseur jedoch einfach nur mit seinen gummikauenden Kumpels auf dem Sofa und schwadroniert.

Der kritische Zuschauer, der noch gar keine Vorkenntnisse mitbringt, kann in diesem Film einige nötige Grundinformationen sammeln (u.a. kommen die Mitarbeiter der Bank zu Wort, in der Moore in "Bowling for Columbine" angeblich ein Gewehr als Werbegeschenk erhielt; ebenso wird Charlton Hestons berühmt-berüchtigte Rede in den richtigen Kontext gesetzt), die nationalromantische Sentimentalität die dieser Film ausstrahlt, bleibt aber dennoch ein Ärgernis.
Die IMDB meldet übrigens, die amerikanische Fassung des Films sei eine halbe Stunde länger als die deutsche; die Internetseite des Regisseurs spricht sogar von einer dreistündigen Rohfassung; ich bin daher bereit, einzuräumen, dass hier vielleicht ein deutsches Studio explizite Szenen entfernt hat, um den europäischen Michael-Moore-Fangemeinde nicht allzusehr zu verprellen - in seiner jetzigen Fassung sei jedem Moore-Kritiker nur die deutlich differenzierte Dokumentation "Manufacturing Dissent" der Kanadierin Debbie Melnik empfohlen.
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40 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ärgerlich 23. Mai 2009
Format:DVD
Um es vorab zu sagen: Der Autor hatte sicher gute Absichten. Aber das Ergebnis ist ärgerlich.

Der größte Vorwurf ist dass Michale Moore's Filme keine Dokumentationen sind. Na und? Er ist ein Entertainer mit einer politischen Absicht. Dafür kürzt er Interviews, manipuliert Bankmitarbeiter damit er in der Bank ein Gewehr abholen kann. Und er schafft es! Und er kommt nicht aus Flint sondern aus einer Ortschaft 10 km entfernt. Ich wohne auch 20 km von München entfernt und sage ich komme aus München wenn mich jemand aus Frankfurt fragt.

Moore ist sicher kein Heiliger aber er ist mir allemal lieber als es Bush war.

Der Autor versucht während des ganzen Filmes zu beweisen dass sein Titel " Moore hates America" wahr ist. Uns schließlich sagen das sogar einige Leute.

Ich denke bei Moore geht es um sein politisches Statement und er hat viel bewirkt. Und sicher hat der Umweltfilm von Al Gore auch dramaturgische Überspitzungen. So erreicht man die Menschen besser als mit mit drögen Dokus!!
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Ein wundervoller Film , zu einem Super Preis, was will man mehr. Die Lieferzeit erfolgte prompt. Ich bin sehr zufrieden
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