Michael Kohlhaas 2013 CC

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Pferdehändler Kohlhaas führt mit seiner Familie auf dem eigenen Hof ein glückliches Leben. Da verlangt der Verwalter des neuen Barons eines Tages ohne rechtliche Grundlage einen Passierschein. Kohlhaas muss zwei Rappen als Pfand zurücklassen, die er später in miserablem Zustand zurücknehmen soll. Gegen dieses Unrecht reicht der Mann erfolglos Klage ein. Als seine Frau dann noch nach Misshandlungen der Untergebenen des Lehnsherrn stirbt, begibt er sich mit seinen Getreuen auf einen Feldzug gegen die Herrschenden und hält das Land in Atem.

Darsteller:
David Kross, Mads Mikkelsen
Verfügbar als:
DVD, Blu-ray

Details zu diesem Titel

Discs
  • Film FSK ages_12_and_over
Laufzeit 1 Stunde 57 Minuten
Darsteller David Kross, Mads Mikkelsen, Mélusine Mayance, Denis Lavant, Bruno Ganz
Regisseur Arnaud Des PallièRes
Genres Drama
Studio polyband
Veröffentlichungsdatum 13. März 2014
Sprache Deutsch, Französisch
Untertitel Deutsch
Discs
  • Film FSK ages_12_and_over
Laufzeit 1 Stunde 57 Minuten
Darsteller Mads Mikkelsen, Bruno Ganz, Denis Lavant, Mélusine Mayance, David Kross
Regisseur Arnaud Des PallièRes
Genres Drama
Studio polyband
Veröffentlichungsdatum 13. März 2014
Sprache Deutsch, Französisch
Untertitel Deutsch

Kundenrezensionen

2.9 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Richard auf 15. April 2014
Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
Wie oben erwähnt war ich entäuscht von diesem Film der nicht viel mit dem Buch geschweige mit der Verfilmung aus 1967/68 zu tun hat.
Da das Thema schwer umzusetzen war und ist ging dieser Film leider vorbei am Thema.
Es beginnt im Film das man erkennt das es sich um einen Kaufmann handelt, aber dann urplötzlich Sprünge wo dieser dann wieder beim geliebten Weib ist dann wieder Sprung usw.
Jugendliche die nicht wissen das es hier um das Recht bzw. das Recht das man(n) sich nimmt wenn einem die Gerechtigkeit verwehrt wird blicken hier nicht durch. Für Farben und Landschaft daher diesen 1 Stern.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Holzfäller auf 12. August 2014
Format: DVD Verifizierter Kauf
Weicht mit zunehmender Spieldauer stark von Kleists Kohlhaas ab...
Streckenweise ermüdend.
Einziger Bonus und Grund, wieso ich ihn trotzdem gekauft und bis zum Ende geschaut habe ist Mads Mikkelsen's schauspielerische Leistung.

Werde den Film kein zweites Mal anschauen...
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von AP auf 16. April 2014
Format: DVD
Vorab: Keineswegs bin ich ein verknöcherter Kleistianer, der sich der Neuadaption des Stoffs verweigert hätte. Im Gegentum, das Grundkonzept des Films ist grandios. Leider hat Arnaud des Pallières es zu weit getrieben. Kleists (in meiner Erinnerung) wortgewaltige Novelle über eine fiktive Begebenheit des 16. Jahrhunderts wird zu einem wortkargen Rechewestern degradiert, den selbst der großartige Mads Mikkelsen kaum zu tragen vermag.

Leere Blicke sollen Reflexion suggerieren, der Zuschauer kann sich mit den Protagonisten indes kaum oder gar nicht identifizieren. Die tragische Figur des Pferdehändlers Michael Kohlhaas, der sich gegen die Willkürherrschaft des Adels erhebt, welcher sich nicht einmal den eigenen Gesetzen beugen muss, verkommt zu einem bornierten, weltfremden Menschen; die Motivation der übrigen Protagonisten bleibt völlig im Dunkeln, die Widersprüchlichkeit allen Handels wird kaum angerissen. Nur mit Mühe erkennt man, dass der faktische Raub vom Kohlhaas‘ Pferden und die Misshandlung seines Knechts nurmehr der Tropfen sind, die das Fass zum Überlaufen bringen. Beinahe könnte man mutmaßen, dass dieser Mensch mit seinem Gefolge Dutzende umbringt, um — im Vergleich zu Mord — Lappalien zu rächen.

Im Plot klaffen nicht wenige Logiklücken — bspw. bleibt großflächig im Dunkeln, wie es einem Pferdehändler mit einer Handvoll Knechte gelingen kann, eine Burg in einer Nacht- und Nebelaktion zu erobern — und unangenehm aufstoßende Handlungssprünge — in einer Szene wird Kohlhaas‘ Knecht geräuschvoll von Hunden zerfleischt, scheinbar einen Handlungstag später steht er mit oberflächlichen Wunden vor der Kamera — verwirren den Zuschauer sehr.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von S. Binder auf 13. April 2014
Format: DVD
Da ich Kleists großartige Novelle gut kenne, hatte ich mich auf ein "besonderes" Filmerlebnis gefreut. Es war auch etwas "Besonderes". Nämlich die enttäuschendste Umsetzung eines großen Stoffes, die ich seit langem gesehen habe. Wer Kleists Novelle nicht kennt, ist arm dran, denn er dürfte die Handlung nur in groben Zügen begreifen und kaum verstehen, worum es darin eigentlich geht. Daß sie in die französische Camarque verlegt wurde, wo absolut nichts an die Landschaft erinnert, mag ja noch angehen und der filmisch-künstlerischen Intention geschuldet sein, "Atmosphäre" zu verbreiten. Aber die dürren, meist nur aus kurzen Wortgruppen bestehenden Dialoge lassen den Zuschauer mit der Interpretation dessen, was geschieht, völlig allein. Manchmal mußte ich raten, was nun eigentlich geschehen war (und fand die Lösung nicht). Die Schauplätze beschränken sich auf Ausschnitte, auf eng begrenzte Örtlichkeiten, so daß man auch hier oft raten muß, ist er jetzt in der Burg, auf dem Burghof oder im Stall oder im Schlafgemach des Junker Tronka...? Zudem ist der gesamte Ablauf der Handlung nicht in sich schlüssig; auch hier muß man erst raten, warum das jetzt so und nicht anders weitergeht, und fragt sich: was habe ich denn vorhin verpaßt bzw. nicht begriffen ...? Und so geht es weiter. Insgesamt ist der Film nach meinem Geschmack so gründlich mißraten, daß man ihm niemandem weiterempfehlen kann. Hier wollten die "Macher" den Stoff wohl besonders künstlerisch umsetzen, und das mag überkandidelten Cineasten ja gefallen. Dem großen Publikum (und dazu rechne ich ausdrücklich nicht die "Schwerter-und-Sandalen-Fans" ) gibt der Film nichts. -- Schade um den wunderbaren Stoff!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von lady-nimue auf 8. Mai 2014
Format: Blu-ray
Der Film besticht mit windumtosten Landschaften und einem großartigen Mads Mikkelsen, der schweigend so viel sagen kann. Raue Schnitte und manchmal seltsame Kameraeinstellungen geben dem Film etwas von einer Dokumentation, was sich leider in der Story nicht wiederfindet. Es wird wenig gesprochen, der Zuschauer mit vielen Fragen allein gelassen. Der Film gibt sich cosmopolitisch, es bleibt unklar, wo die Geschehnisse sich ereignen. Gedreht wurde in den Crevennen, doch Städte oder Dörfer gibt es nicht. Auch die Menschen bleiben meist namenlos: "Der Baron", "Die Prinzessin", "Der Knecht", sind die üblichen Bezeichnungen.
Erst in einem Interview auf der DVD erfahre ich, dass der Priester, mit dem Kohlhaas hadert, Martin Luther ist. Der Film ist schon wegen der wunderschönen Landschaft und einem Mikkelsen, der mit jedem Jahr besser und schöner wird sehenswert. Die Geschichte macht nachdenklich, der Sinneswandel wird glaubwürdig. Hier geht es nicht um einen Robin Hood in einer lustigen Gemeinschaft, sondern eher um einen unbeugsamen Einzelkämpfer. Einen "Western", nennen es die Filmemacher und die Ähnlichkeit drängt sich tatsächlich auf.
Für diesen Film musste Mikkelsen übrigens Französisch lernen, denn in dieser Sprache wurde gedreht. Was vielleicht auch ein Grund für seine Schweigsamkeit sein könnte ...
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