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Michael Kohlhaas Gebundene Ausgabe – 31. Januar 2007


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 141 Seiten
  • Verlag: Anaconda (31. Januar 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866471157
  • ISBN-13: 978-3866471153
  • Größe und/oder Gewicht: 13,1 x 2 x 19,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 11.944 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Leben und Werk Heinrich von Kleists, der 1777 in Frankfurt/Oder als Sohn eines preußischen Hauptmannes geboren wurde und früh verwaiste, sind durchzogen von Widersprüchen und Brüchen. Er wurde auf eigenen Wunsch aus dem Militärdienst entlassen, beendete auch sein Studium vorzeitig und hoffte, nach einer aufgelösten Verlobung und verschiedenen Reisen, als freier Dichter Anerkennung zu erfahren. Lebenslang wurde er von schweren seelischen Krisen begleitet. Seine Dramen wie "Penthesilea" oder "Der zerbrochene Krug" und Erzählungen wie "Michael Kohlhaas" gehören heute zur Weltliteratur, während sein Werk zu Lebzeiten unverstanden blieb. Durch seinen Selbstmord am Berliner Wannsee, wo er sich und seine Freundin Henriette Vogel im November 1811 erschoss, erfüllte sich seine lebenslange Todessehnsucht.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ghostwriter am 16. Januar 2014
Format: Gebundene Ausgabe
In "Michael Kohlhaas" erzählt Heinrich von Kleist die blutige Geschichte des Rosshändlers Kohlhaas, der unverschuldet und aufgrund einer Unpässlichkeit mit einem Landjunker in Streit gereit und daraufhin sein Recht einfordert. Als die Beilegung der Streitigkeit auf juristischen Wege abgewiesen wird, schwört Kohlhaas, alles daran zu setzen, sein Recht bis zum Letzten einzufordern. Zur Eskalation des Konflikts kommt es schließlich, als Kohlhaases Frau bei dem Versuch, ihm zu helfen, durch einen Unfall geschwächt ihren Verletzungen erliegt.

Die Erzählung selbst liest sich, hat man sich erst einmal an die altertümliche Interpunktion und Grammatik hineingefunden, sehr flüssig und baut sehr schnell Spannung auf. Unbedingt möchte man als Leser wissen, ob die Geschichte sich noch zum Guten wendet, oder ob Kohlhaas sich am Ende geschlagen geben muss gegen Fürst und Kaiser. Gegen Ende hat die Erzählung zwar ein paar Längen, auch gefiel mir der Handlungsstrang um die alte Wahrsagerin nicht so sehr, das ändert jedoch nichts an der Gesamtqualität dieser Novelle.

Letztlich fragt sich der Leser: Ist Kohlhaas am Ende Sieger oder Verlierer? Musste er Haus und Hof opfern, nur um einen "banalen" Streit bis zum Ende zu führen? ...und bietet damit genug Diskussionsstoff für die ein oder andere Deutschstunde in der Oberstufe.

Die Geschichte um Michael Kohlhaas ist sicherlich auch als Synonym für viele einfache Menschen der unteren Stände dieser Zeit zu sehen, die sich Lehnsherren und Fürsten schutzlos ausgeliefert sahen und um ihre bürgerlichen Rechte betrogen fühlten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Margarete Hachenberg am 10. Januar 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Wie schreibt der Autor:
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An den Ufern der Havel lebte, um die Mitte des sechzehnten Jahrhunderts, ein Rosshändler, namens Michael Kohlhaas, Sohn eines Schulmeisters, einer der rechtschaffendsten zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit. - Dieser außerordentliche Mann würde, bis in sein dreißigstes Jahr für das Muster eines guten Staatsbürgers haben gelten können. Er besaß in einem Dorfe, das noch von ihm den Namen führt, einen Meierhof, auf welchem er sich durch sein Gewerbe ruhig ernährte; die Kinder, die ihm sein Weib schenkte, erzog er, in der Furcht Gottes, zur Arbeitsamkeit und Treue; nicht einer war unter seinen Nachbarn, der sich nicht seiner Wohltätigkeit, oder seiner Gerechtigkeit erfreut hätte; kurz. die Welt würde sein Andenken haben segnen müssen, wenn er in einer Tugend nicht ausgeschweift hätte. Das Rechtgefühl aber machte ihn zum Räuber und Mörder.

Heinrich von Kleist und seine Zeit der Schriftstellerei:
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Heinrich Kleist gehörte zu den Schriftstellern der Romantik. In Michael Kohlhaas geht es ihm um die Gerechtigkeit der höhergestellten Leute gegenüber dem einfachen Bürger.

Wahrheitsgehalt der Geschichte um Michael Kohlhaas:
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Es geht um innere Konflikte Kleists, die er in seinem Buch verarbeitet. Bei diesem Buch geht es um eine Novelle. Im Juni 1808 erschien sie zum ersten Mal als Fragment in der Literaturzeitschrift Phöbius.
Michael Kohlhaas lebte tatsächlich in der Mitte des 16. Jahrhunderts in Cölln. Das liegt an der Spree im Brandenburgischen. Am 1. 10.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Shaun TOP 1000 REZENSENT am 31. Mai 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Heinrich von Kleist (1777-1811) war ein viel zu früh durch Selbstmord aus dem Leben geschiedener Dichter von Novellen wie auch von Dramen, dem leider die Anerkennung seiner Werke durch seine Zeitgenossen versagt blieb.

In der sehr spannend erzählten Novelle von 1810 dichtet Kleist die historische Figur des Hans Kohlhase aus dem 16. Jhdt. um. Hier wie dort geschieht einem Kaufmann/Pferdehändler Unrecht, indem ein Junker zwei seiner Pferde einkassiert und ihm diese nicht mehr im guten Zustand zurückgeben will. Als juristische Instanzen ihm nicht zu seinem Recht verhelfen, führt Kohlhaas eine blutige Fehde gegen den Junker, die schließlich in der obrigkeitlichen Bestrafung sowohl des Junkers wie auch der Hinrichtung des Brandschätzers Kohlhaas gipfelt, welche dieser jedoch billigend in Kauf nimmt für die endlich erhaltene Genugtuung.

Indirekt gab der patriotisch gesinnte Kleist damit relativ unverfänglich seiner Hoffnung Ausdruck, ein geeintes Deutschland möge sich Napoleon entgegenwerfen und den Besatzer besiegen. Ein fulminantes Werk über erfahrenes Unrecht und Selbstjustiz. (31.05.14)
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Niemand Namenlos am 8. September 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Nun stellt Selbstjustiz kein Mittel dar um sich Gerechtigkeit zu verschaffen. Kleist schafft es hervorragend das Thema des scholastisch mechanistichen Materialismusses als Antipoden zum naturphilosophischen dialektischen Materialismuss zu positionieren. Erst als Michael Kohlhaas ALL/e damaligen juristischen Mittel versucht hat, kommt es durch die daraus entstandene OhnMACHT, da er ja völligst ohne MACHT gegen das MACH(t)werk von Staat und Kirche ist zu den fatalen Übersprungshandlungen, die Ihn gradewegs in die Arme der selbsterfüllenden Prophezeihung führt. Inwieweit Kleist auch anleihe bei Schillers "Verbrecher aus verlorener Ehre" nahm bleibt obsolet aber nicht uninteressant. Im Rahmen einer Genealogie der Moral darf die Begrifflichkeit Moral gar nicht mehr benutzt werden. Ein weiteres mal wird offensichtlich wie es immer wieder charakterlose A----löcher schaffen wahrlich rechtschaffende und ehrbare Menschen zu Fall zu bringen und eine ach so RECHT(s)schaffende Obrigkeit sich mit diesen Scharlatanen in ein Boot setzt.
Aber Kleists Genialität besteht ja nun darin, dass er in einem anderen Werk die Symbolik des zerbrochenen Kruges benutzt, der solange zum Brunnen geht bis er zerbricht. Kombiniert man nämlich beide Werke dann wird daraus offensichtlich, dass die Privatvendetta des Junkers unnütz gewesen ist. Noch unnützer und hilflos sowie korrupt und manipuliert ist vor ALL/em auch schon damals das völligst versagende RECHTssystem.
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