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Michael Kohlhaas [Blu-ray]

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Produktinformation

  • Darsteller: Mads Mikkelsen, Bruno Ganz, Denis Lavant, David Kross, Sergi Lopez
  • Regisseur(e): Arnaud des Palliers
  • Format: Widescreen
  • Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1), Französisch (DTS-HD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Region: Region B/2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Polyband/WVG
  • Erscheinungstermin: 28. März 2014
  • Produktionsjahr: 2013
  • Spieldauer: 121 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen 37 Kundenrezensionen
  • ASIN: B00FZ93DQE
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ein Mann fordert Gerechtigkeit und sein Recht: Michael Kohlhaas steht auf gegen die Lehnsherren und ihre Willkür. Im 16. Jahrhundert führt der Pferdehändler Kohlhaas ein glückliches Familienleben mit Frau und Tochter auf dem eigenen Hof. Auf dem Weg zum nächsten Markt verlangt der Verwalter des neuen Barons ohne rechtliche Grundlage einen Passierschein. Kohlhaas muss seine zwei Rappen als Pfand zurücklassen, die er später nach schonungsloser Feldarbeit in miserablem Zustand zurücknehmen soll. Gegen dieses Unrecht reicht der ehrliche und gläubige Mann erfolglos Klage ein. Als seine geliebte Frau bei der Prinzessin um Gerechtigkeit flehen will, wird sie gar nicht zu ihr vorgelassen, sondern von ihren Untergebenen abgewiesen und lebensbedrohend verletzt. Sie stirbt an den Folgen ihrer Verletzungen in Kohlhaas' Armen. Untröstlich über den Verlust und voller Zorn gegen die ungerechte Obrigkeit begibt er sich gemeinsam mit seinen Getreuen und Rebellen aus der Bevölkerung auf einen Feldzug gegen die Herrschenden und hält das Land in Atem. Die Prinzessin bietet ihm freies Geleit an bis zur Wiederaufnahme der Rechtssache, wenn er die Waffen niederlegt. Kohlhaas geht auf die Bedingungen ein und schickt seine Männer nach Hause. Am Ende aber muss er für die Taten anderer büßen. Er bekommt zwar Recht, aber keine Gerechtigkeit, bezahlt seinen Kampf gegen die Obrigkeit mit dem Leben.

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Der Pferdehändler Michael Kohlhaas führt mit seiner Familie ein einfaches, aber zufriedenes Dasein in der rauen Bergwelt der französischen Cevennen. Das ändert sich je, als er mit seinen Knechten die Pferde zum Markt bringen will und feststellen muss, dass der neue Baron plötzlich einen Passierschein verlangt, damit er mit seinen Tieren die Zollgrenze überqueren darf. Kohlhaas weigert sich zunächst, muss aber schließlich doch zwei Pferde als Unterpfand zurücklassen. Als er diese bei seiner Rückkehr ausgehungert und zerschunden sowie seinen Knecht misshandelt vorfindet, verlangt er Entschädigung. Seiner Klage wird wegen eines korrupten Richters jedoch nicht stattgegeben. Als schließlich seine geliebte Frau nach einem Bittgang an den Hof der Prinzessin schwer misshandelt ihren Verletzungen erliegt, beschließt Kohlhaas mit seinen Männern selbst für Gerechtigkeit zu sorgen. Voller Zorn beginnt er einen regelrechten Feldzug gegen die Herrschenden, der das ganze Land in Aufruhr versetzt.

Der französische Regisseur Arnaud des Palliers verlegt Heinrich von Kleists Novelle ins Frankreich des 16. Jahrhunderts. Kohlhaas’ aussichtsloser Kampf um Recht und Gerechtigkeit mutet dabei wie ein archaischer Western an: Der Wind pfeift durch die ins herbstliche Halbdunkel getauchte karge Landschaft. Gesprochen wird wenig, statt der Sprache tragen die wunderschön photographierten Bilder den Film, wobei die Kargheit der Landschaft sich in den Gesichtern der Darsteller – allen voran dem hervorragenden Mads Mikkelsen als Kohlhaas – widerspiegelt. Des Palliers’ Kohlhaas verhandelt hochaktuelle Fragen wie die Legitimität von Widerstand gegen Willkür und Korruption staatlicher Institutionen sowie den Preis maßloser Gerechtigkeit. Kohlhaas erhält am Ende Recht, aber keine Gerechtigkeit und verkörpert letztlich eine archaische Figur, die in der heutigen Zeit auch ein revolutionärer Weltverbesserer oder Terrorist sein könnte.

Für Freunde epischer Literaturverfilmungen und hochwertiger Unterhaltung uneingeschränkt empfehlenswert. Ein Hochgenuss fürs Auge, exzellent besetzt – neben Mikkelsen – mit Bruno Ganz als Gouverneur sowie David Kross und Denis Lavant als Priester. -- Ellen Große

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD
Eine Verfilmung von Kleists "Michael Kohlhaas" mit Mads Mikkelsen in der Hauptrolle, in Szene gesetzt vom Regisseur der sehenswerten Dokumentation "Der Staub Amerikas", hört sich nach einem vielversprechenden Filmerlebnis an. Doch leider erweist sich der Film weder als eine gelungene Adaption der Kleistschen Novelle, noch überzeugt er als eigenständiges Werk. Aus einer Erzählung, die kaum mehr als hundert Seiten zählt, die so rasant und temporeich erzählt ist wie kaum eine andere und so dicht gespickt ist mit Handlung, einen über weite Strecken langweiligen und ermüdenden Film zu kreieren, ist sicher kein leichtes Unterfangen. Arnaud des Pallières ist dies mit „Michael Kohlhaas“ aber definitiv gelungen.

Die Ausgangssituation der Handlung entspricht der der Vorlage: Der Pferdehändler Michael Kohlhaas befindet sich Mitte des 16. Jahrhunderts auf dem Weg zu verschiedenen Märkten. An einem neu errichteten Schlagbaum verlangt der Verwalter des neuen Barons ohne rechtliche Grundlage einen Passierschein. Da Kohlhaas einen solchen nicht vorweisen kann, muss er zwei Rappen als Pfand zurücklassen, die er später in einem erbärmlichen Zustand vorfindet. Kohlhaas setzt nun alles daran gegen dieses Unrecht vorzugehen und nach einer erfolglosen Klage schreckt er auch vor einem gewaltsamen Feldzug gegen die Obrigkeit nicht zurück.

Der Film beginnt im Grunde sehr vielversprechend. Des Pallières verlagert die Handlung von Sachsen in die französischen Cevennen. Mit beeindruckenden Landschaftsaufnahmen schafft er damit einen wuchtigen Rahmen für seine Erzählung. Der Inszenierungsstil des Regisseurs funktioniert in der ersten halben Stunde noch ganz gut.
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Von Ray TOP 1000 REZENSENT am 23. Dezember 2014
Format: DVD Verifizierter Kauf
"An den Ufern der Havel lebte, um die Mitte des sechzehnten Jahrhunderts, ein Roßhändler, namens Michael Kohlhaas, Sohn eines Schulmeisters, einer der rechtschaffensten zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit"..so begann Heinrich von Kleist seine 1810 erschienene Novelle. Die Erzählung spielt in der Mitte des 16. Jahrhunderts und handelt vom Pferdehändler Michael Kohlhaas, der gegen ein Unrecht, das man ihm angetan hat, zur Selbstjustiz greift und dabei nach der Devise handelt "Es soll Gerechtigkeit geschehen und gehe auch die Welt daran zugrunde". Die Verfilmung von Arnaud des Pallieres verlegt die Handlung der Geschichte in die schroffe felsige Landschaft der Cevennen und der Filmemacher zeigt auch immer wieder Pferde. Sie sind nicht nur im Beruf des Pferdehändlers wichtig, sondern sogar seine große Leidenschaft. Eine Pferdegeburt wird gezeigt. Michael Kohlhaas lebt mit seiner Frau Judith (Delphine Chuillot) und seiner Tochter Lisbeth (Mélusine Mayance) auf einem großen Hof. Es geht ihm gut, er ist nicht arm. Als er eines Tages zum Markt muß, wird er von den Männern des jungen Barons (Swann Arlaud) an einem Schlagbaum angehalten. Man fordert ihn auf einen Passagierschein vorzuzeigen. Kohlhaas hat keinen, er hat auch nie einen gebraucht - doch er lässt zwei seiner schönen Pferde mitsamt dem Knecht Cesar (David Bennent) als Pfand zurück. Während er dann in der Stadt mit dem dortigen Gouverneur (Bruno Ganz) Handel treibt, wird Cesar von den Männern des Barons misshandelt. Er hatte protestiert, weil man die beiden Rappen für die Ackerarbeit missbrauchte und sie sich dadurch verletzten. Er kann den Hunden, die auf ihn gehetzt werden, gerade noch entkommen.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Blu-ray
Da wurde wieder einmal krampfhaft versucht, einen besonders künstlerischen Film zu machen. Das Ergebnis ist, dass der Film quälend langsam dahin plätschert und immer wieder mit nichtssagenden, affektierten Bildern nervt. Die rudimentäre Handlung hätte in 10 Minuten erzählt werden können. In dem knapp zweistündigen Film gibt es in der Summe keine 10 Minuten Dialog. Zudem ist die Geschichte nur entfernt an Kleists Erzählung angelehnt. Dieser Etikettenschwindel ist geradezu unverschämt (der Hinweis "frei nach..." ist keine Entschuldigung). Mads Mikkelsens gewohnt großartige Darstellung und einige ganz ansehnliche Landschaftsbilder können den Film bei weitem nicht retten.
Kommentar 16 von 21 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: DVD
--- Spoiler ---

Der namensgebende Michael Kohlhaas ist ein geschätzter Pferdehändler. Eines Tages zwingt ihn ein Adeliger, der es auf die hervorragenden Pferde Kohlhaas’ abgesehen hat, ihm seine Tiere zu verpfänden. Sie und seinen Knecht Cesar erhält Koohlhas bis zur Wertlosigkeit misshandelt zurück.Er versucht, Schadensersatz zu erlangen, scheitert jedoch mehrmals. Als seine Frau ein Bittgesuch einreichen will und von den Handlangern von Kohlhaas’ Widersacher tödlich verletzt wird, geht er mit Gleichgesinnten in den Untergrund, überfällt die Burg des Adeligen und richtet ein Blutbad an. Im Verlauf der Revolte gegen den Adel entgleitet ihm die Lage zusehends. Von der Prinzessin, die die Gegend regiert, lässt er sich gegen die Zusicherung eines fairen Prozesses zur Aufgabe überreden. Der Prozess ist dann auch „fair”: Bezüglich seiner Frau, seines Knechts und seinen Pferden wird Kohlhaas Recht gegeben. Zugleich wird er wegen der von ihm und seinen Männern begangenen Morde zum Tod verurteilt und hingerichtet.

Vorab: Ich bin keineswegs verknöcherter Kleistianer, der sich der Neuadaption des Stoffs verweigert hätte (Kleist habe ich in der Schule gelesen und dann nie wieder). Im Gegenteil, das Konzept des Films finde ich grandios. Leider hat es Arnaud des Pallières zu weit getrieben. Kleists in meiner Erinnerung wortgewaltige Novelle über eine fiktive Begebenheit des 16. Jahrhunderts wird zu einem wortkargen Rachewestern degradiert, den selbst der großartige Mads Mikkelsen kaum zu tragen vermag.

Leere Blicke sollen Reflexion suggerieren, der Zuschauer kann sich mit den Protagonisten indes kaum oder gar nicht identifizieren.
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Kommentar 18 von 24 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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