Hallo
obwohl ich eigentlich keine DVD über Michael Jackson mehr ansehen wollte, habe ich doch noch diese bestellt. Es gibt so viele "Wahrheiten" über ihn,die widersprüchlicher nicht sein könnten! Wenn jedoch dieses Wort (Wahrheit) vor etwas steht, sind die Leute geneigt zu glauben, was sie sehen, oder was geschrieben steht.
In dieser DVD sehen wir einige seltene Aufnahmen, und immerhin erfährt der Uneingeweihte auch etwas über Michaels Einsatz für wohltätige Zwecke, insbesondere für Kinder (wenn auch mehr am Rande).
Störend fand ich, was einige Leute, unter anderem Psychologen (selbsternannt?)teilweise von sich gaben. In bezug auf die Anschuldigungen des angeblichen Kindesmissbrauches im Chandlerfall wurde gar von 30 Millionen Dollar gesprochen,
in der Presse hiess es immer 20 Millionen, in Wirklichkeit waren es 14 Millionen!
Das Michael keine unbeschwerte Kindheit in dem Sinne hatte, wissen alle.
Die vielen Spekulationen, und das er vielleicht doch nicht nur mit Kindern "gespielt" hat später, begründet sich auf gar nichts, ausser auf Vorurteile.
Was ich vorher noch nicht gesehen hatte, war die Aussage von Latoya Jackson.
Mir blieb fast der Mund offen stehen vor ungläubiger Verachtung. Diese Schwester, die ihren Bruder vielleicht dreimal im Jahr sah,unbegabt, erfolglos und frustriert war, fiel ihm dermaßen in den Rücken.
Insgesamt gesehen sind vereinzelte mehr oder weniger "wahre" Aussagen von Leuten, die ihn nicht kannten oder von welchen, die mit ihm verwandt/oder befreundet waren enthalten.
Einiges an interessantem neuen Filmmaterial gab es auch zu sehen.
Meine persönliche Meinung ist: Hätte M.J. in seiner Kindheit mit anderen Kinder(nicht mit seinen Brüdern - die waren vom Verhalten her ja einschätzbar für ihn)
genügend spielen dürfen (Interaktion), hätte er später nicht 'kompensieren' müssen.
Er hätte vor allem Freund und Feind unterscheiden können, und sich nicht zum Teil mit derartigen Blutsaugern umgeben, wie er es tat.
R.I.P
Michael