Michael Helming lebt und schreibt am Bodensee. Dabei frisst er sich von seinem durchgelegenen Sofa aus durch die Sprach- und Literaturgeschichte von Borges bis Wells. Bekannt wurde er durch phantastische Erzählungen. Seine Texte erscheinen in diversen Zeitschriften und Anthologien, als Einzeltitel und in Übersetzungen.
Er schreibt ferner für Theater und Hörfunk. Seine Theaterstücke kamen u.a. in München und Holzhausen/Salzburg (A) zur Uraufführung. Zuletzt bearbeitete er Hörspiele sowie Texte für Kunstprojekte im öffentlichen Raum und war als Gastdramaturg am Theater Konstanz tätig.
Einige Jahre betrieb Helming den Kleinverlag "Edition Kulturbremse", beteiligte sich an Slams und Art-Performance-Projekten im gesamten deutschsprachigen Raum und erhielt mehrere Literaturpreise, beispielsweise den Ravensburger Literaturpreis 2002.
Seit 2009 gehört er zum engeren Kreis des "Lichtwolf - Zeitschrift trotz Philosophie".
Im Jahre 2010 meldet er sich mit einem neuen Erzählband zurück in der Phantastik: "Die vorläufig letzte Fassung der Gegenwart" (ISBN 978-3-941921-01-6). 2011 folgt das erzählende Sachbuch "Leichen treppauf" (ISBN 978-3-941921-02-3) über vier vergessene Schriftsteller.