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Michael

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Produktinformation

  • Darsteller: Michael Fuith, David Rauchenberger, Christine Kain, Ursula Strauss, Viktor Tremmel
  • Regisseur(e): Markus Schleinzer
  • Format: Dolby, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.66:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Euro Video
  • Erscheinungstermin: 14. Juni 2012
  • Produktionsjahr: 2011
  • Spieldauer: 92 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B007RKFVOQ
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 38.805 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der pädophile Michael (Michael Fuith), ein unauffälliger Versicherungskaufmann, hält im Keller seines anonymen Vorstadthauses Wolfgang gefangen. Die beiden leben einen grausamen Alltag: Hinter heruntergelassenen Rollläden darf Wolfgang (David Rauchenberger) aus seinem dunklen Kellerzimmer zum Abendessen nach oben, und als Michael für ein paar Tage ins Krankenhaus muss, legt er für Wolfgang einen Vorrat Tütensuppen an. Die Situation gerät aus dem Lot, als Wolfgang beginnt, gegen seinen Unterdrücker zu rebellieren.

Michael ist der polarisierende Debütfilm des Österreichers Markus Schleinzer, der bislang als Casting Director für Michael Haneke oder Ulrich Seidl tätig war. In der Tradition deren Filme zeichnet der Regisseur ein messerscharfes Porträt eines unglaublichen Verbrechens und versetzt den Zuschauer in die Rolle des Täters. Mit Michael schaffte Schleinzer es aus dem Stand in die Programme der wichtigsten Filmfestivals, gewann zahlreiche Preise und erregte die Aufmerksamkeit der gesamten deutschen Filmkritik.

Österreichischer Wettbewerbsbeitrag auf dem Filmfestival Cannes 2011,
Gewinner Max Ophüls Preis 2012. Kontroverses Österreich-Kino im Stil von Haneke
(Caché) und Seidl (Hundstage)

Ice Age 4

Ice Age 4
Ice Age 4
Ice Age 4
Ice Age 4
Ice Age 4

Pressestimmen:
„… ein konzentrierter, kluger, überlegter und kontroverser Film.“ Der Spiegel
„Großer Film. Muss man sehen. Leider.“ Die Welt
„Rasiermesserscharfes Porträt eines Monsters mit menschlichem Antlitz […], ebenso faszinierend wie verstörend“ Schnitt – Das Filmmagazin

VideoMarkt

Der 35-jährige Michael hält sich einen zehnjährigen Jungen als Sexsklaven im Keller seines Hauses. Das Kind isst mit ihm, schaut fern, Weihnachten gibt es ein Geschenk, und manchmal gehen sie gemeinsam in den Zoo. Für Außenstehende wirken sie wie Vater und Sohn, das Opfer scheint sich mit seiner Situation abgefunden zu haben. In der Versicherungsfirma macht der Päderast Karriere und schmeißt eine Runde, als er befördert wird. Dennoch steuert alles auf eine Katastrophe zu.

Alle Produktbeschreibungen

Kundenrezensionen

4.3 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Brundibar am 5. Juli 2012
Format: DVD Verifizierter Kauf
Ich hab mir den Film jetzt auf DVD zugelegt und mir auch angesehen. Also mich hat der Film sehr aufgewühlt! Mein erster Gesamteindruck zu diesem Film war allerdings zuerst eher negativ ! Da wird mal wieder das Bild des perversen Normalo von nebenan gezeigt. So wie sich das Volk eben einen kinderschänder vorstellt! Wie soll ich das jetzt hier vorsichtig formulieren? Viele sind sich ihrer Neigung durchaus bewusst, aber sie leben sie nicht aus! Haben sich unter Kontrolle! Lernen mit Verantwortung zu leben. Ein schwieriges Thema! Aber als solches sicher nicht die Botschaft des Films!

Der Michael im Film ist anders! Er behandelt den Jungen wie einen Gegenstand. Er benutzt ihn bei Bedarf und schließt ihn dann weg! Nur von Zeit zu Zeit darf der Junge mal raus und seinen Beitrag zu Michaels Alltag leisten. Ich denke es ging dem Regisseur hauptsächlich darum den Mechanismus des Abnormen zu zeigen. Das Absurde unter den Deckmantel der Normalität. Und das ganze aus der Perspektive des Täters. Und als solches ist der Film mehr als gut gelungen! Ähnlich wie schon in Michael Hanekes Film "Funny Games" wird hier dem Zuschauer eine rein nüchtern neutrale Perspektive der Ereignisse gezeigt der man sich nicht entziehen kann! Eine Anatomie des Grauens!

Alle Schauspieler haben hier überaus beeindruckende Leistung gebracht haben! Und ich finde es gut dass der Regisseur dem Jungen gegenüber ehrlich war und ihn darauf vorbereitet hat auf das was der Person da passiert, die er spielen soll. Der Junge hat durchaus verstanden dass es Männer gibt die Jungen lieben, auch wenn er es mit seinem kindlichen Wesen nicht vollständig erfassen kann, so war ihm die Grundsituation völlig klar.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sir Allert Cron von Galasvale am 15. August 2012
Format: DVD
Schleinzer feiert mit seiner Regiearbeit ein Fest der Reduktion. Die wesentlichen Dinge drückt der Film eben dadurch aus, dass sie *nicht* gezeigt werden.

Die Schnitte sind bis zur letzten Szene präzise so platziert, dass der Zuschauer sich die Elemente, mit denen eine Geschichte überlicherweise "erzählt" werden müsste, vor dem inneren Auge selber erzählen muss. Und das funktioniert über die Gesamtdauer des Filmes bemerkenswert gut - die Imaginationskraft wird zu keinem Zeitpunkt überfordert.

Markus Schleinzer schlägt durch dieses "Weglassen des Wesentlichen" (??) gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe: Er verzichtet darauf, die Botschaft seines Filmes durch unappetitlichen Voyeurismus zu transportieren – gleichzeitig wird das Entsetzliche dadurch, dass es nicht gezeigt wird, um genau den Faktor gesteigert, zu dem jeder einzelne Zuschauer entsprechend seiner Vorstellungskraft wohl noch gerade so fähig ist.

Der Blickwinkel des Films konzentriert sich dadurch mit geradezu schmerzhafter Tiefenschärfe auf seine Figuren – durch das Brennglas über der alltäglich-stillen Oberfläche von Michael und das ebenso nur an der Oberfläche schweigsame Leiden seines Opfers wird das Unfassbare für den Zuschauer in beinahe unerträglicher Weise begreiflich gemacht: Dass der Focus des Films nicht darauf gerichtet ist, was die Menschen TUN, sondern auf dem, was es für sie BEDEUTET.

Und das gelingt. Meisterlich.

Bestimmt kein Film für einen unterhaltsamen Abend – hinsichtlich des Ausreizens cineastischer Stilmittel hat Schleinzer seinen Lehrer Haneke in meinen Augen mit "Michael" bereits übertroffen.
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28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Retro Kinski TOP 500 REZENSENT am 5. Juni 2012
Format: DVD
DVD:

- BILD: neutral, in Kunstlichtszenen leichter Grünstich
- TON: sehr zurückhaltend, wenig Dialog, Räumlichkeit nicht notwendig oder ausgereizt, DD 5.1
- EXTRAS: Interview, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü
- SONSTIGES: FSK 16

FILM (OHNE SPOILER!)

Der Film MICHAEL zeigt in ungeahnt realistischer und psychologisch eindringlicher Weise eins der schlimmsten Verbrechen das es gibt: Kindesmissbrauch ! In verstörenden, teils dokumentarisch wirkenden Bildern wird der "ganz normale Alltag eines Pädophilen" namens Michael gezeigt der den zehnjährigen Wolfgang missbraucht. Wer Skandale oder explizite Aufnahmen der Taten im Film sucht sollte wie potentielle Täter schnell das Weite suchen. Der Film versteht es mit hohem Einfühlungsvermögen die für das Kind so nachhaltig traumatischen Handlungen nur anzudeuten. Im Kopf des Zuschauers fügen sich diese dann zu viel schockierenden Bildern zusammen. Dies gelingt dem Regisseur trotz dieses schwierigen Themas sehr einfühlsam und somit ist MICHAEL ein leises, aber von der Wirkung her potentiell wuchtiges Plädoyer gegen Verbrechen dieser Art.

Ganz kurz nur zur Story (OHNE SPOILER!) ohne etwas vorwegzunehmen: Der Angestellte Michael führt ein absolut durchschnittliches Leben bis auf die Tatsache, daß er im Keller seines Hauses einen Jungen einsperrt und sexuell mißbraucht. Die Kollegen und Michaels Familie ahnen nichts davon was in dem Haus passiert. Er versucht sogar Vatergefühle vorzuspielen und es wird auch Weihnachten gefeiert.........Dem Zuschauer bleibt allerdings eine Szene nach der anderen im Halse stecken.
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