Band 2 von Klaus Kurt Löffler: "Max und Micha. Die Junior-Detektive vom Wolfgangsee.
Zweiter Fall: Das unbekannte Flugobjekt" ist wie Band 1 im BOD-Verlag erschienen.
Die anspruchsvolle und optisch ansprechende äußere und innere Gestaltung weist den "Zweiten Fall" als Folgeband der Detektivgeschichten des ersten Buches aus.
Beim Durchblättern fällt auf
1 eine klare angenehme Schriftgröße
2 mit guter Strukturierung in einzelne Kapitel,
3 angemessen viele Absätze und
4 ein praktisches Einlegeband.
5 Die belebenden Doppelseiten mit dokumentierenden (Urlaubs)Fotos des Autors in gedämpften Pastelltönen
stehen in angenehmem interessantem Kontrast zu den kräftigen Umschlagsfarben.
Dadurch ist der jugendliche Leser neugierig auf den Inhalt:
Ohne daß es wie eine Wiederholung anmutet, erwähnt der Autor für einen eventuell noch nicht "eingearbeiteten" Leser wie nebenbei kurz entscheidende Zusammenhänge aus Band 1. So muß Band 1 nicht vorab gelesen worden sein, allerdings erleichtert es das Verständnis:
Als aus seiner Jausenstation sein kostbarer Selbstgebrannnter verschwindet, schaltet der Tanner-Wirt lieber die beiden jungen Hobbydetektive Max und Micha ein als die Polizei. Gleichzeitig schreckt ein nächtliches blendendes UFO die Bewohner, was Max und Micha nicht von ihren gewohnt sorgfältig-unkonventionellen Verfolgungsmethoden abbringt. Eine wahre Tüftelarbeit, den "Ausserirdischen" auf die Spur zu kommen. Unterstützt werden die Juniordetektive wieder von Max "umtriebigen" Schwestern und diesmal auch vom Wolf.
Eine von Anfang bis Ende spannend und lustig erzählte Detektivgeschichte mit vielen lehrreichen Details zu Natur und etwas Technik. Der gekonnt eingesetzte große Wortschatz des Autors läßt Jungen wie Mädchen das vorliegende Buch gern lesen und mit Spannung die (angekündigten) Folgebände erwarten.
Fazit: Unbedingt lohnend und ein Muß nach dem "Ersten Fall".