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Mich hat keiner gefragt: Zur Ehe gezwungen - eine Türkin in Deutschland erzählt Taschenbuch – 10. April 2007


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag; Auflage: Orig.-Ausg., 1. Aufl. (10. April 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442367328
  • ISBN-13: 978-3442367320
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (52 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 390.517 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Ist die türkische Kultur eine europäische? Passen die Vorstellungen über Ehe und Familie mit dem zusammen, was die europäische Tradition der Menschenrechte für unveräußerbar hält? Solche Fragen muss man stellen, angesichts der Tatsache, dass immer noch -- auch in Deutschland -- junge Türkinnen gegen ihren Willen von ihren Eltern zwangsverheiratet werden. Mit Die fremde Braut hat die in Hamburg lebende türkisch-deutsche Soziologin Necla Kelel im Frühjahr 2005 einen erschütternden Bericht über den tatsächlichen Umfang dieser fortgesetzten Menschenrechtsverletzung vorgelegt. Demnach ist jede zweite türkische Ehe in Deutschland das Ergebnis einer solchen Zwangsverheiratung. Für diese werden schon in Kindertagen entsprechende Vereinbarungen zwischen den beteiligten Familien getroffen. Ehefrauen (oder -männer) werden dann eigens aus der Türkei nach Deutschland "importiert" oder (insbesondere bei nach hiesigem Recht wegen ihres Alters noch nicht Heiratsfähigen) kurzfristig in die Türkei ex- und nach der Eheschließung wieder reimportiert.

Unter dem Pseudonym Ayse hat nun eine Betroffene einen detaillierten Erfahrungsbericht vorgelegt, in dem sie ein Martyrium schildert, wie man es hierzulande für unmöglich halten sollte. Tatsächlich aber ist das Schicksal dieser Frau, die mit erst vierzehn Jahren und gegen ihren Willen mit ihrem Cousin verheiratet wurde und anschließend von ihm und seiner Familie wie eine Sklavin gehalten wurde, kein Einzelfall. Doch nur selten brechen Frauen wie Ayse ihr Schweigen. Angst und Scham halten sie in ihrer Unfreiheit gefangen. Nach 19 Jahren Ehehaft hat Ayse ihre Angst überwunden. Mit ihrem Buch leistet sie einen wichtigen Beitrag, uns die Augen über diese grauenhafte "Tradition" zu öffnen, die wir keinesfalls dulden, sondern mit allen uns zu Gebote stehenden Mitteln bekämpfen müssen! -- Andreas Vierecke -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Ayses Geschichte, protokolliert von Renate Eder, wirkt über weite Strecken differenzierter als ähnliche Bestseller." (Süddeutsche Zeitung)

"Es sind Bücher, die wachrütteln, Bücher wie Anklageschriften, Bücher von mutigen Frauen, die um ihre Freiheit kämpfen und die in ihrem eigenen Kulturkreis selten richtig verstanden werden." (Neue Ruhrzeitung über Ayse, „Mich hat keiner gefragt“ und andere Bücher zum Thema Zwangsehe)

"Schockierend authentisch." (Darmstädter Echo)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

50 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von K. H. am 12. September 2006
Format: Gebundene Ausgabe
.....einer sogenannten "Import-Braut". Die in der Türkei aufgewachsene Ayse wird im Alter von 11 Jahren mit ihrem in Deutschland lebenden Cousin Mustafa verlobt. Im Alter von 14 Jahren findet schliesslich die Hochzeit statt und kurze Zeit später zieht Ayse um nach Deutschland zur Familie ihres Mannes.

Nach ihrer Meinung zu dieser ganzen Sache wird sie nicht gefragt. Natürlich nicht, sie ist schliesslich ein Mädchen und damit nichts wert. Ihr Vater hat alles arrangiert und deshalb wird es so gemacht. Niemand aus ihrer Familie würde es wagen, gegen den Vater aufzubegehren.

Anstatt Wohlstand und Reichtum und ein besseres Leben erwarten sie in Deutschland jedoch nur eine mickrige 1-Zimmer-Wohnung, in der sie mit 5 anderen Personen leben muss, Vergewaltigungen und Schläge durch ihren Mann und Arbeit von morgens bis spät in die Nacht.

19 Jahre geht sie durch diese Hölle, bringt in dieser Zeit sogar noch 4 Kinder zur Welt, bis sie es endlich schafft, sich von ihrem brutalen Mann und seiner Sippe zu trennen.

Ein Buch, das einen wachrütteln sollte. Diese Form der modernen Sklaverei ist hier in Deutschland leider weit verbreitet. Die Frauen aus der Türkei werden total isoliert, können unsere Sprache nicht und sind der Willkür ihrer Männer hilflos ausgeliefert.

Die Geschichte von Ayse ist so gut erzählt, daß man sie in einem Rutsch durchliest. Oft standen mir jedoch auch Tränen in den Augen. Ich kann dieses Buch nur empfehlen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Frank Bauer am 9. Januar 2011
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ayse wächst in der Türkei, in ihrem Heimatort Ballidere mit einem älteren Bruder und einer jüngeren Schwester, zu der sie allerdings nie ein besonders gutes Verhältnis hat, auf. Ihr Vater ist ein äußerst herrschender Mann im Haus, von dem sie nie so etwas wie Liebe erfährt - nur durch ihre kleine Schwester - das Lieblingskind des Vaters - sieht Ayse, daß auch ihr Vater so etwas wie Liebesgefühle kennt. Ayse selbst hatte jedoch zumindest ihre Mutter - ihre anne, wie sie sie immer wieder liebevoll nennt - die einzige Person in ihrer Familie, der sie sich anvertrauen kann und dank der sie doch eine, für zentralanatolische Verhältnisse, einigermaßen akzeptable Kindheit hatte - besonders liebt sie die Tage, an denen sie mit ihrer besten Freundin mit den Tieren des Dorfes auf die Alm ziehen darf.
Als Ayse elf Jahre alt ist, bekommt ihre Familie Besuch von einem Bruder ihres Vaters. Diese bringen ihren Sohn Mustafa mit. Noch während dieses Besuchs wird Ayse mit Mustafa verlobt - gefragt wurde sie hierzu genauso wenig, wie zu ihrer späteren Heirat mit diesem Cousin, Mustafa.

Als Ayse mit 14 "endlich" ihre Tage bekommen hat - was selbst in der Türkei, Vorraussetzung zur Eheschließung ist - wird sie von Mustafas Familie abgeholt und nach Deutschland gebracht. Dort endet für sie die Kindheit endgültig und die Hölle beginnt. Ihre Schwiegermutter, welche darauf besteht, daß sie von Ayse "Mutter" genannt wird - was Ayse innerlich nicht mit sich vereinbaren kann - noch viel weniger, da ihre Schwiegermutter ihr von nun an verbietet, ihre leibliche Mutter "anne" bzw. "Mutter" zu nennen, macht Ayse ihr Leben zur Hölle.
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30 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 15. November 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Ich konnte das Buch nicht mehr weglegen und habe es in einem Rutsch durchgelesen. Je weiter ich gelesen habe, um so mehr war ich aber gefangen vom Inhalt. Es ist wirklich UNVORSTELLBAR!
Daß in anderen Kulturen die Familienbande einen viel höheren Stellenwert haben als bei uns, ist mir bekannt.
Aber es sind nicht nur die anderen Wertvorstellungen, sondern die für uns kaum nachvollziehbaren starken Bindungen.
Dennoch ist es für mich schwer vorstellbar, dass es auch bei uns Frauen gibt, die unter einem solchen Leid leben. Damit meine ich nicht nur die Erniedrigung und die Schläge, sondern vor allem das Gift, das zwischen sie und ihre Kinder gesät wurde. Kaum auszuhalten!!
Mich hat das Buch nicht nur sehr berührt, sondern es sind wirklich Laternen der Erkenntnis angegangen.
Geschrieben ist es sehr gut. Es liest sich wie erzählt. Nicht verschnörkelt, nicht vereinfacht, sondern lebendig und klar.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Agnostiker am 23. April 2012
Format: Taschenbuch
Ich habe dieses Buch an zwei Abenden durchgelesen, weil ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Es war sehr spannend geschrieben - wahrscheinlich dank ihrer Co-Autorin, weil ja die Verfasserin auch jetzt wohl noch nicht lesen kann....

Dieses Buch stand schon länger in meinem Regal - aber ich bin erst jetzt dazu gekommen, es zu lesen. Trotzdem hat es nichts an seiner Aktualität eingebüßt: die Zustände, die sie beschreibt, gibt es schon lange und wird es wohl noch lange geben, wenn nicht die Frauen aufbegehren.

Da es sich um uralte, noch vor-islamische, autoritäre patriarchale Strukturen handelt, können es im Grunde nur Frauen sein, die dagegen aufbegehren müssen. Männer werden in dieser Hinsicht nichts unternehmen, da sie ja an ihrem eigenen Machterhalt interessiert sind. Da kommt ihnen eine Religion wie der Islam gerade recht - unterstützt er doch diese autoritären patriarchalen Strukturen.

Von einigen Rezensenten wird Aysche vorgeworfen, nichts dazugelernt zu haben. Ich finde diese Vorwürfe zu hart -außerdem kommen sie aus unserer westlichen Sicht der Dinge. Ich halte es für sehr wichtig, ihre Insidersicht einmal hautnah miterleben zu können - und aus dieser Sicht heraus sollte sie beurteilt werden.

Immerhin hat sie am Ende ihren Mann verlassen - klar, es war wohl auch der letzte Punkt, nachdem er sie krankenhausreif geschlagen hatte. Aber danach ist sie nicht mehr zurückgekommen - und das war ihre Leistung. Viele (auch deutsche ) Frauen gehen nach den Frauenhäusern wieder zu den sie schlagenden Männern zurück. Das hat sie nicht getan.
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