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Produktinformation
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Frauen haben im Gegensatz zu Männern eher Schwierigkeiten damit, sich gut zu verkaufen oder ihre eigenen Bedürfnisse anzumelden. Karrierefrauen gelingt es eher, sich den männlichen Strategien anzupassen. Im Privatleben hapert es aber häufig damit. Manche Frauen passen sich den Wünschen ihrer Männer zu sehr an und verlieren damit ihre Individualität und ihre Ausstrahlung. Die tragische Konsequenz ist dann oft, dass der Mann seine Partnerin für langweilig hält und sie im schlimmsten Fall verlässt.
Jeder Mensch erfährt irgendwann im Leben eine Krise. So abgedroschen der Ratschlag von Wlodarek klingen mag, in jedem Problem etwas Positives zu sehen, es ist etwas Wahres daran. Durch einen Konflikt erfährt der Einzelne etwas Neues über sich und das Leben und erhält dadurch die Chance, daran zu wachsen. Eine Studie des Journalisten Robert Blondin über das Glücklichsein ergab, dass gerade diejenigen glücklich waren, die eine Krise positiv überstanden hatten und nicht diejenigen, die als reich, schön und gesund eingestuft wurden.
Eine sehr interessante Übung für ein ausgeglichenes Lebensgefühl beschreibt die Psychologin in ihrem Kapitel über die positive Einstellung. So genannte "Killerphrasen" wie: "So blöd kannst auch nur du sein!" oder "Können Sie nicht aufpassen!" machen das Leben schwer. Wer einem mit unverhohlenem Optimismus begegnet, der schenkt dem anderen ein belebendes Gefühl. Um die gute Laune aufrecht zu erhalten, empfiehlt die Autorin die schwierige Aufgabe, nur positive Botschaften auszusenden. Als Resultat werden die anderen Menschen plötzlich aufgeschlossener und freundlicher auf einen reagieren. Ein wohltuender Ratgeber für ein besseres Lebensgefühl. --Corinna S. Heyn -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Mit psychologischem und praktischem Know-how zu diesen wichtigen Bereichen der Ausstrahlung gerüstet, muß keine Frau ihr Licht länger unter den Scheffel stellen. Sie wird mit selbstbewußter Sicherheit von sich sagen können: »Mich übersieht keiner mehr!« -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Durch langjährige Tätigkeit bei der Zeitschrift BRIGITTE in der allgemeinverständlichen Darstellung psychologischer Probleme geschult, zeigt die Psychotherapeutin Eva Wlodarek, wie man oder frau mehr Selbstbewusstsein erlangt und wie man dieses im besten Sinne zur Schau trägt, ohne andere Menschen dabei unnötig vor den Kopf zu stoßen. Ohne esoterische Tricks, ohne Guru-Gehabe, ohne die in amerikanischen Büchern dieses Genre so enervierenden, aber immerhin seitenfüllenden Wiederholungen, geschrieben in einer Sprache, die die Leserin ernst nimmt, und in einem warmherzigen, aber nicht distanzlosen Ton, erweist sich dieses Buch als beispielhaft für gute Ratgeberliteratur. Angesprochen sind, wen wundert's, Frauen - augenscheinlich gibt es für dieses Problem keinen Markt unter der männlichen Leserschaft, was aber nicht heißt, dass ein Mann durch die Lektüre seelisch zu Schaden käme, im Gegenteil. Denn das Besondere daran ist, dass es sich nicht mit Tips zur Oberflächenkosmetik an der eigenen Erscheinung begnügt, sondern viel tiefer ansetzt.
Ausgangspunkt ist die These, dass unsere Ausstrahlung dem entspricht, wie wir uns fühlen, und dass unser Lebensgefühl, also nicht zuletzt unser Selbstbild, von Gedanken bestimmt wird, die wir uns buchstäblich selber machen und die wir folgerichtig auch beeinflussen können. Mit der Erkenntnis, dass wir unsere Gedanken und damit unsere Gefühle weitgehend selbst in der Hand haben, arbeiten mittlerweile einige psychotherapeutische Verfahren, darunter auch die rational-emotive Therapie, deren Wirksamkeit als wissenschaftlich gesichert gilt. So wird die Suche nach mehr Ausstrahlung letztendlich zu einer Suche nach dem gelingenden Leben selbst. Ratschläge à la „Begeistern Sie sich für etwas" oder „Interessieren Sie sich für andere Menschen" mögen zwar banal klingen, können aber von denjenigen, die gerade dort ihre blinden Flecken haben, wohl kaum auf Anhieb in die Tat umgesetzt werden. Möglicherweise erkennen solche Menschen jedoch erst durch Hinweise wie diese überhaupt, wo ihre eigentlichen Problem liegen. Praktikable Übungen und eine ganze Anzahl ebenso anregender wie einprägsamer Zitate und Denksätze helfen, inneren Hemmnissen auf die Spur kommen und sie - jeden Tag ein Stück weiter - zu überwinden. Eine Kostprobe: „Wollen wir unsere Angst überwinden, müssen wir mit dem Wenn-Dann-Spiel aufhören. „Wenn ich mich sicherer fühle, dann rufe ich an." [...] Der richtige Weg verläuft umgekehrt: Erst müssen wir handeln, unsere gewohnten Grenzen überschreiten. Dann gewinnen wir mehr Mut, Selbstvertrauen - und Ausstrahlung."
Bei alldem ist sich die Autorin keineswegs zu schade, auch Fragen zu Äußerlichkeiten wie Kleidung und Stil anzusprechen. Schließlich geht es um Ausstrahlung, und wer würde sich mit der Behauptung, das Äußere sei nebensächlich, nicht in die eigene Tasche lügen? Das Kapitel zur Körpersprache hingegen bietet keinem etwas grundlegend Neues, der schon mal einen Bewerbungsratgeber mit Tipps zum Thema Vorstellungsgespräch von innen gesehen hat. Interessant fand ich jedoch die Beobachtung, dass unser Körper nicht nur ausdrückt, was wir fühlen, sondern dass es auch umgekehrt funktioniert: dass unsere Körperhaltung auf unsere innere Einstellung zurückwirkt. Eine Art „Als-ob-Prinzip" gilt jedoch offenbar nicht nur im Hinblick auf die Körpersprache - verblüffend der Gedanke, dass es einem schon wieder besser gehen soll, wenn man nur erst mal, sozusagen vorgreifend, SO TUT, als ginge es einem schon besser... Da ist dann schon Strenge gegen sich selbst angesagt, oder: „HALTUNG!!" wie meine Großmutter zu sagen pflegte. Böse Geister können jetzt einwenden, dass solche Empfehlungen doch den an anderen Stellen zu findenden Beteuerungen widersprechen, wonach das Buch weder dümmlichem Positivdenken noch einer Lächeltherapie das Wort reden will. Bitteschön: Wollt ihr klugscheißen oder glücklich werden? Nach der Logik des Buches geht es freilich wohl eher darum, durch das möglichst glaubwürdige Spielen von Wohlbefinden innerlich wieder offen zu werden für die real existierenden schönen und erheiternden Dinge des Lebens.
Eine Sache noch à propos Titel. Ich habe alle Tips und Vorschläge dieses Buches befolgt. Mir geht es so gut wie noch nie. Mich sprechen Männer (und Frauen) an mit einer Frequenz, die meine Freundinnen vor Neid erblassen lässt. Trotzdem ging ich neulich ins Café, warf meinen Mantel schwungvoll über die Rückenlehne des nächsten Stuhls, schaute sechs Minuten lasziv in die Gegend und zunehmend provozierend in Richtung Kellner, und dennoch - er übersah mich! Ich verspürte trotzdem nicht den Wunsch, mein Geld von Eva Wlodarek zurückzuverlangen. Ich habe auch mein Spiegelbild in der Fensterscheibe nicht panisch nach auffälligen Makeln gescannt. Ich habe mir einfach gedacht: Der Typ hat einen schlechten Tag heute.
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