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Miami Blues
 
 
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Miami Blues [Gebundene Ausgabe]

Charles Willeford , Rainer Schmidt
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 202 Seiten
  • Verlag: Süddeutsche Zeitung; Auflage: 1. (2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866152337
  • ISBN-13: 978-3866152335
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 12 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 163.675 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Charles Ray Willeford
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Frederick J. Frenger Junior ist ein psychopathischer Krimineller, der keinen Spaß versteht. Gerade aus dem kalifornischen Knast in Saint Quentin entlassen, reist er nach Miami, um sich ein neues Betätigungsfeld zu suchen. Auf dem Flughafen bricht er einem Krishna-Jünger, von dessen Bettelei er sich belästigt fühlt, den Daumen. Der junge Mann stirbt kurze Zeit später an einem Schock.

Der Tod des Bettelmönchs wird zum Fall für Sergeant Hoke Moseley vom Morddezernat des Miami Police Departement. Zunächst steht er vor der Frage, ob es sich überhaupt um einen Mord handelt. Als er Susan, der Schwester des Opfers, bei Nachlassangelegenheiten hilft, tun sich ihm familiäre Abgründe auf. Die Geschwister waren aus der Provinz nach Miami gekommen, um ein gemeinsames Kind abzutreiben und danach das große Geld zu machen. Ihr Studium finanziert Susan als Hotelnutte. Ihr Bruder ging gleichzeitig im Auftrag der Krishna-Sekte betteln, betrog diese aber um die Almosen. Unterdessen lernt Susan ausgerechnet Frenger kennen. Beide tun sich zusammen, um eine platonische Ehe zu führen. Die naive Susan weiß zwar, dass Frenger ein Krimineller ist, ahnt aber nicht, dass sie mit dem Mörder ihres Bruders zusammenlebt.

Miami Blues erzählt von verkorksten und grotesken Existenzen. Der American Dream der einzelnen Figuren prallt auf die gnadenlose Realität Miamis, wo man "am besten einen Revolver mitnimmt, wenn man auf die Straße geht". Mit seinen absurd wirkenden, aber dennoch präzisen Zustandsbeschreibungen des amerikanischen Wahnsinns bleibt Willeford als moderner Klassiker ein absolutes Muss!

Der Alexander Verlag legt hier in einer Neuausgabe den ersten von vier Hoke-Moseley-Fällen vor, und zwar in einer soliden Überarbeitung der ursprünglichen Rowohlt-Übersetzung. Darüber hinaus glänzt Willefords neue deutsche Verlagsheimat mit einem praktischen Kleinformat, das wirklich satt in jede Tasche passt. Fortsetzung folgt. --Christian Koch -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Nichts ist, wie es scheint. Süddeutsche Zeitung Kriminalbibliothek.

50 große Kriminalromane, ausgewählt und präsentiert von der Feuilletonredaktion der Süddeutschen Zeitung. „Blutspuren aus den feinsten Federn, eine wohlexplosive Mischung aus Klassik, Moderne und Neuland des Genres.“ Fred Breinersdorfer, Tatort-Autor und Krimischriftsteller


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Miami 9. Juni 2007
Format:Gebundene Ausgabe
Dieser außergewöhnliche Krimi liest sich spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Charles Willeford verwendet dazu einen Trick - er schildert die Geschichte sowohl aus der Sicht des Bösen (Junior) als auch des Guten (Hoke Mosley), wobei die Grenzen verschwimmen - das Böse ist banal und geschieht zufällig, das Gute in Gestalt des Polizisten Mosley ist ein kaputte Existenz, fast am Rande eines sozialen Lebens. Diese beiden Protagonisten treffen sich in Miami, einer Stadt, die von Willeford sowohl anziehend als auch abstoßend beschrieben wird. Mit seiner absolut lakonischen Prosa, die vom Unerhörten des Beschriebenen ihre Spannung bezieht, gelingt Willeford ein meisterhafter Krimi, der zu Recht ihm im späten Alter Ruhm und endlich auch Geld gebracht hat. Die Verfilmung mit Alec Baldwin, Fred Ward und Jennifer Leigh ist übrigens auch nicht schlecht. Um was es in dem Buch geht? Siehe oben - Klappentext, ansonsten unbedingt lesen!!!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von helmut seeger TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Willeford, auf dem Bild eher wie ein gemütlicher Rentner aussehend, der sich seiner Blumenzucht widmet, ist ein Profi: Harte, schnelle Story, pulsierende Atmosphäre des Miami der 80er Jahre, starke Figuren.

Die Geschichte des Psychopathen und Berufsverbrechers Freddy Frenger ist stimmig bis in die Details, geradlinig und ohne Schnörkel und unnötige Längen. Sergeant Hoke Moseley gehört wohl zu den plausibelsten amerikanischen Ermittlerfiguren, was vor allem daran liegt, dass Willeford offensichtlich genau weiß, wovon er schreibt.

Die Story, die den blutigen Weg der Hauptfigur aus dem Gefängnis von S. Quentin nach Miami, gespickt mit blutigen Details, bis zu seinem Ende nachzeichnet, bietet noch eine Menge Platz für Nebenhandlungen und -geschichten, welche den Facettenreichtum und die Atmosphäre des Romans ausmachen. "Miami Blues" war nicht umsonst der späte Durchbruch des Autoren Willeford und dürfte einer der Höhepunkte der SZ-Sammlung sein.
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Lieblingskrimi 20. Dezember 2008
Format:Taschenbuch
Mit riesiger Freude und Genugtuung habe ich registriert, daß Charles Willeford nicht vergessen ist ! Lange Zeit war ALLES vergriffen, und jetzt sehe ich die ganzen Bücher wieder neu aufgelegt !

Die Krimis sind spitze und halten allen heutzutage "produzierten" Krimis den Spiegel vor.

Es ist mir aber ein Herzensanliegen, auf "Sperrstunde" und "Hahnenkampf" hinzuweisen, die momentan leider nur gebraucht erhältlich sind, aber m.E. nach die absolut besten Bücher von ihm sind, weil sie zeigen, zu wieviel mehr er darüberhinaus noch fähig war. Ist vielleicht keine Weltliteratur, aber amerikanische Literatur, die sich mit Hemingway, Steinbeck, Faulkner durchaus messen kann.

Es handelt sich dabei nicht um Krimis, aber ich hoffe sehr, daß es der eine / die andere doch lohnenswert findet. Sie kosten antiquarisch auch gar nicht viel, und wer die Krimis liebt, kann hier noch eine etwas andere Dimension entdecken.
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Ein Muss für alle Krimileser!
Frenger, ein Kleingnaove, der frisch aus dem Gefängnis entlassen wurde, Susi Waggoner, eine Collegestudentin, die ihren Lebensunterhalt mit Prostitution verdient und Hoke... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Krimistars veröffentlicht
Der Frosch, der nach Miami kam und irgendeine Art Platscher machte
Die drei Hauptfiguren dieses Kriminalromans, der Polizist Hoke Moseley vom Miami Policedepartment, der Berufsverbrecher Freddy und seine Zufallsbekannte Susan, mit der Freddy in... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von arno veröffentlicht
Defitge Einladung nach Miami
Da ich Miami wegen des schlechten Wetters nicht wirklich richtig kennen lernen konnte, habe ich mir wenigstens während der Frühjahrsstürme den Krimi Miami Blues"... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. April 2008 von ludwigwitzani
Im 4/4 Takt
Wenn etwas schief geht, dann geht es richtig schief. Frenger jr. ist kaum auf dem Flughafen gelandet, da muß er schon jemanden den Hals umdrehen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. August 2007 von Polar
nichts, das man unbedingt gelesen haben muss...
Nach einigen Jahren im kalifornischen Knast reist der Psychopath und Soziopath Freddy Frenger nach seiner Haftentlassung direkt nach Miami. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. April 2007 von tabula_rasa2605
Spannend und brutal
Für mich ein Meisterwerk! Alle handelnden Personen sind mit einem Hintergrund ausgestattet,der überzeugt,da es bei jedem nicht optimal läuft,wie im Leben halt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. September 2006 von Fritz Lessing
Gelungener Krimi
Respekt: Glücklicherweise gehört Charles Willeford zu den wenigen Autoren, die auf hunderte, vollkommen überflüssige, Adjektive verzichten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. August 2006 von thrasymachos
Verlierer unter sich
Ich kenne den Film, der ist ja schon schräg.

Das Buch ist allerdings besser.

Liest sich atemberaubend schnell

und ich habe immer noch keine... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Juni 2006 von hgs
Kernig, hart und direkt.
Willeford verschwendet nicht viel Worte ist dabei aber extrem präzise, sodass es den Leser selbst schmerzt, wenn dem Held der Kiefer gebrochen wird. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Juni 2006 von Chrissi
Klassiker der amerikanischen Krimiliteratur
Willeford schafft es mit einer angenehm prägnanten Schreibweise seinen interessanten, weil nicht klischeehaften Protagonist Hoke Moseley sehr lebendig werden zu lassen und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. April 2005 von Lundegaard
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