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Miß Sara Sampson: Ein bürgerliches Trauerspiel in fünf Aufzügen: Text und Kommentar (Suhrkamp BasisBibliothek)
 
 
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Miß Sara Sampson: Ein bürgerliches Trauerspiel in fünf Aufzügen: Text und Kommentar (Suhrkamp BasisBibliothek) [Taschenbuch]

Gotthold Ephraim Lessing , Axel Schmitt
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Miß Sara Sampson: Ein bürgerliches Trauerspiel in fünf Aufzügen: Text und Kommentar (Suhrkamp BasisBibliothek) + Minna von Barnhelm, oder Das Soldatenglück: Ein Lustspiel in fünf Aufzügen: Ein Lustspiel in fünf Zügen. Verfertigt im Jahre 1763 (Suhrkamp BasisBibliothek)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 188 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 2 (31. Januar 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518188526
  • ISBN-13: 978-3518188521
  • Größe und/oder Gewicht: 17,4 x 11,6 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 99.772 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Gotthold Ephraim Lessing
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Text und Kommentar in einem Band. In der Suhrkamp BasisBibliothek erscheinen literarische Hauptwerke aller Epochen und Gattungen als Arbeitstexte für Schule und Studium. Der vollständige Text wird ergänzt durch anschaulich geschriebene Kommentare.

Über den Autor

1729
22. Januar: Gotthold Ephraim Lessing wird als zweiter Sohn des Pfarrers Johann Gottfried Lessing und seiner Frau Justine Salome, geb. Feller, in Kamenz (Lausitz) geboren.

1741-1746
Besuch der Fürstenschule St. Afra in Meißen.

1746-1748
Studium der Theologie und Philologie an der Universität Leipzig.

1747
Erste Lustspiele, u. a. Der junge Gelehrte, entstehen. Arbeit als Übersetzer.

1748
Entschluß, als freier Schriftsteller zu arbeiten, was zu Auseinandersetzungen mit dem Vater führt. Umzug nach Berlin. Buchbesprechungen und Theaterkritiken für die ›Berlinische Privilegierte Zeitung‹. Das Lustspiel Der Misogyn entsteht.

1749
Arbeit an den Lustspielen Die Juden und Der Freigeist.

1750
Gemeinsam mit seinem Vetter Christlob Mylius Herausgabe der Zeitschrift ›Beyträge zur Historie und Aufnahme des Theaters‹, die jedoch schon nach vier Heften ihr Erscheinen einstellen muß.

1751
Feuilletonredakteur der ›Berlinischen Privilegierten Zeitung‹ und Verfasser des dort erscheinenden »Gelehrten Artikels«; Begründung der Monatsbeilage »Das Neueste aus dem Reiche des Witzes«. Die Gedichtsammlung Kleinigkeiten erscheint. Übersiedlung nach Wittenberg.

1752
April: Promotion zum Magister der Freien Künste. Rückkehr nach Berlin.

1753
Die erste Ausgabe der gesammelten Schriften beginnt zu erscheinen (6 Bände, 1753-55).

1754
Beginn der Freundschaft mit Moses Mendelssohn.

1755
Das bürgerliche Trauerspiel Miß Sara Sampson erscheint in den Schriften (Uraufführung am 10. Juli 1755 in Frankfurt/ Oder).
Oktober: Rückkehr nach Leipzig.

1757-1758
Beiträge für die gemeinsam mit Christoph Friedrich Nicolai und Moses Mendelssohn gegründete Zeitschrift ›Bibliothek der schönen Wissenschaften und der freien Künste‹.

1758
Mai: Rückkehr nach Berlin. Vorarbeiten für ein deutsches Wörterbuch, das jedoch nie vollendet wird.

1759
Hauptautor der von Nicolai herausgegebenen Zeitschrift ›Briefe, die neueste Literatur betreffend‹, hier erscheint u. a. Lessings berühmter »17. Literaturbrief« mit der Kritik an Johann Christoph Gottsched und dem Hinweis auf Shakespeare. Publikation der Fabeln. Drei Bücher. Nebst Abhandlungen mit dieser Dichtungsart verwandten Inhalts.

1760
Lessings Übersetzung von Denis Diderots Stücken erscheint u. d. T. Das Theater des Herrn Diderot.
November: Stellung als Gouvernementssekretär des preußischen Generalleutnants von Tauentzien in Breslau (bis 1765).

1764
Schwere Krankheit Lessings.

1765
Mai: Rückkehr nach Berlin.

1766
Reise nach Pyrmont und Bekanntschaft mit Justus Möser.
Mit Laokoon oder Über die Grenzen der Malerei und Poesie erscheint eine der wirkungsvollsten kunsttheoretischen Abhandlungen der deutschen Literatur.

1767 Dramaturg und Berater am neuen Hamburger Nationaltheater.
Die Hamburgische Dramaturgie, eine Sammlung von Theaterkritiken Lessings, beginnt zu erscheinen.
30. September: Uraufführung des Lustspiels Minna von Barnhelm oder Das Soldatenglück in Hamburg.

1769
Die Untersuchung Wie die Alten den Tod gebildet erscheint.

1770-1781
Herzoglicher Bibliothekar in Wolfenbüttel.

1771
Verlobung mit Eva König. Beginn der Mitgliedschaft in der Hamburger Freimaurerloge ›Zu den drei Rosen‹.

1772
13. März: Uraufführung des Trauerspiels Emilia Galotti in Braunschweig.

1773
Zur Geschichte und Literatur. Aus den Schätzen der Herzoglichen Bibliothek zu Wolfenbüttel (6 Bände, 1773-81).

1774
Herausgabe der antidogmatischen, radikalaufklärerischen »Fragmente eines Ungenannten« von Reimarus.

1775
Als Begleiter des Prinzen Leopold von Braunschweig reist Lessing nach Italien. Dezember: Rückkehr nach Wien.

1776
Lessing in Wolfenbüttel. Heirat mit Eva König.

1777 Dezember: Geburt eines Sohns, der nach 24 Stunden stirbt.

1778
Januar: Tod Eva Königs. Auseinandersetzung mit dem Hamburger Hauptpastor Johann Melchior Goeze über die »Fragmente eines Ungenannten«.
Veröffentlichung einer Serie von Pamphleten gegen Goeze, darunter der Anti- Goeze.
6. Juli: Als Reaktion auf die Auseinandersetzung entzieht die braunschweigische Regierung Lessing die bislang gewährte Zensurfreiheit und untersagt die Fortsetzung des Streits. Der 1. Teil des Dialogs in fünf Gesprächen Ernst und Falk. Gespräche für Freymäurer erscheint anonym (der 2. Teil erscheint 1780).

1779
Nathan der Weise. Ein dramatisches Gedicht erscheint (Uraufführung am 14. April 1783 in Berlin).

1780
Die geschichtsphilosophische Abhandlung Die Erziehung des Menschengeschlechts erscheint als vollständige Einzelausgabe (§ 1-53 zuvor erschienen in Zur Geschichte und Literatur 4, 1777).

1781
15. Februar: Lessing stirbt in Braunschweig.

1786 In Theatralischen Nachlaß erscheint das Fragment des Schauspiels D. Faust.




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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Wie bei der Suhrkamp Basis-Bibliothek üblich sind in diesem Buch neben dem Text Worterklärungen und Materialien schon mitgeliefert, und dies für einen sehr guten Preis.

Die Worterklärungen sind sehr hilfreich, besonders gut ist auch, dass sie bereits am Rand neben dem Ausdruck stehen, auf den sie sich beziehen und man so nicht im Anhang blättern muss. Etwas störend, da natürlich stark vom Kommentator gefärbt, sind Markierungen von ganzen Sätzen oder Schlagwörtern, für die sich im Anhang längere Erläuterungen finden. Doch für einen Leser, der von Lessing keine Ahnung hat, sind diese sicher sehr hilfreich und eröffenen ein tieferes Verständnis.

Der Kommentar beinhaltet Informationen zur Entstehungsgeschichte und Dramentheorie (Miss Sara Sampson ist ja das Modell eines bürgerlichen Trauerspiels), Interpretationsansätze verschiedener Autoren und eine Bibliografie - alles gut gegliedert und ausgewählt.

Durch die Zusammenstellung der Materialien und der Erläuterungen wird die Lesbarkeit des Textes bestimmt für viele erhöht, die nichts mit der Sprache oder dem Thema des bürgerlichen Trauerspiels anfangen können.

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Die arme Sara.. 8. Juni 2011
Von Franziska Huhnke VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Miß Sara ist mit ihren Geliebten Mellefont in einem Gasthof in England abgestiegen. Da Miß Saras Vater andere Vorstellungen hat, ist sie im 'entwischt'. Die beiden wollen heiraten, doch Mellefont verzögert die Heirat immer und immer wieder.

Plötzlich taucht die frühere Geliebte des Mellefont auf und setzt ihn unter anderem mit seiner Tochter unter Druck. Er soll wieder zu ihr zurück kommen. Mellefont bleibt stark, aber so einfach lässt sich Marwood nicht abschütteln. Sie fordert ein Gespräch mit Miß Sara, in dem sie sich natürlich nicht zu erkennen geben soll. Da die Marwood aber eifersüchtig und rachsüchtig ist, erzählt sie Miß Sara böswillige Geschichten und gibt sich doch zu erkennen. Sara die vor Verzweiflung um ihren Vater und der Liebe zu Mellefont trotzdem Standhaft bleibt muss dafür büßen.

Nach einem längeren Gespräch und einem Brief des Vaters, in dem dieser Sara verzeiht, vergiftet Marwood die Miß. Noch im Sterben bittet Miß Sara darum, dass Mellefont von ihrem Vater als Sohn anerkannt wird. Der Vater, grade noch hinzu gekommen, willigt ein. Miß Sara stirbt, aber hat immer geliebt. Mellefont hält den Verlust und seine Schuld dabei nicht aus und erdolcht sich zu ihren Füßen.

Dieses Trauerspiel ist das erste bürgerliche Trauerspiel in dem es Figuren gibt mit denen der Leser sich besser identifizieren kann. Kein Wunder, dass ich Miss Sara Sampson sehr viel besser fand als Cleopatra. Anstatt für ein Land und herrschaftliche Ehre zu kämpfen, ist es hier die Liebe, die ein wichtiger Bestandteil ist. Auch hat Lessing eine Sprache benutzt, die zu dieser Zeit wohl jeder benutzt hätte und die heute noch viel einfach zu verstehen ist, als Lohnstein. Außerdem ist dieses Trauerspiel eine Kehrtwende in der damaligen Trauerspielgeschichte, denn Lessing möchte vor allem mit der vorherigen Tradition brechen und es für alle Welt zugänglich machen.
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